Alter Markt
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Alter Markt, Potsdam

Alter Markt, 14467 Potsdam, Germany

Alter Markt Potsdam | Anfahrt & Parken

Der Alter Markt in Potsdam ist weit mehr als ein zentraler Platz in der Innenstadt. Er ist der Ort, an dem sich die historische Mitte der Stadt, bedeutende Bauwerke, politische Gegenwart und lebendige Nutzung auf engem Raum verdichten. Wer hier ankommt, steht zwischen Nikolaikirche, Landtag, Potsdam Museum und Museum Barberini in einer Umgebung, die Stadtgeschichte nicht nur erzählt, sondern sichtbar macht. Die offizielle Stadtbeschreibung fasst den Alten Markt als historischen Raum rund um die Nikolaikirche bis zur Alten Fahrt auf, also als einen Bereich, der über Jahrhunderte das Herz Potsdams geprägt hat. Gleichzeitig ist er heute ein öffentlicher Ort für Kultur, Orientierung, Spaziergänge und Veranstaltungen. Für Besucher ist der Platz deshalb sowohl ein Einstieg in die Potsdamer Geschichte als auch ein praktischer Knotenpunkt für Anreise, Parken und den Weg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Mitte. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Alter Markt Potsdam: Geschichte, Bedeutung und Stadtbild

Der Alte Markt wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Friedrich dem Großen als römisch inspirierter Platz gestaltet. Diese bewusste Inszenierung ist bis heute Teil seines Charakters, denn der Ort sollte nicht einfach nur ein offener Platz sein, sondern ein städtebauliches Zentrum mit Repräsentationsanspruch. Die Stadt Potsdam beschreibt ihn als Herzstück der Stadt und verweist auf das besondere historische Umfeld rund um die Nikolaikirche. Auch der 1753 errichtete und 1979 veränderte Marmorobelisk gehört zu diesen prägenden Elementen, die den Platz in seiner Form und Symbolik markieren. In den historischen Darstellungen der Stadt wird außerdem deutlich, dass der Alte Markt in den Augen von Zeitzeugen des 19. Jahrhunderts zu den schönsten Plätzen Europas gezählt wurde. Das ist keine nüchterne Verwaltungsformulierung, sondern Ausdruck einer langen Tradition, in der Architektur, Weite und Blickachsen am Alten Markt als außergewöhnlich wahrgenommen wurden. Heute spürt man diese Wirkung noch immer, weil sich hier das offene Platzgefühl mit markanten Fassaden und sakralen wie politischen Bauten verbindet. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Die heutige Gestalt des Platzes ist auch eine Geschichte von Verlust und Wiederaufbau. Nach den Zerstörungen der Bombennacht vom 14. April 1945 überstanden nur vier Gebäude des historischen Ensembles den Krieg; die erhaltungswürdigen Ruinen des Stadtschlosses wurden 1959/60 abgerissen. Später entstand an dieser Stelle nach der Rekonstruktion des Fortunaportals im Jahr 2002 der neue Landtag Brandenburg. Das macht den Alten Markt zu einem Ort, an dem sich die Brüche des 20. Jahrhunderts ebenso ablesen lassen wie der Wille zur städtebaulichen Wiedergewinnung. Das Alte Rathaus am Platz, heute Sitz des Potsdam Museums, besitzt dabei eine eigene vielschichtige Geschichte: Es wurde 1960 bis 1966 als Kulturhaus wiederaufgebaut und 2010 bis 2012 umfassend saniert, bevor das Museum an seinen Gründungsstandort zurückkehrte. So wird am Alten Markt nicht nur Barock rekonstruiert oder zitiert, sondern auch moderne Stadtentwicklung mit historischer Identität verbunden. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Anfahrt zum Alten Markt: Tram, Bus, Bahn und Fußweg

Für die Anreise ist der Alte Markt hervorragend angebunden, weil er mitten in der Potsdamer Innenstadt liegt. Die Stadt nennt ausdrücklich die Straßenbahnhaltestelle Alter Markt und weist darauf hin, dass man vom Potsdamer Hauptbahnhof zu Fuß in rund acht Minuten über die Lange Brücke zum Platz gelangt. Wer aus Berlin kommt, erreicht den Hauptbahnhof mit der S-Bahn-Linie S7, zusätzlich halten dort Regionalexpress-, InterCity- und InterCityExpress-Züge. Damit ist der Alte Markt nicht nur ein Ziel für lokale Besucher, sondern auch ein sehr gut erreichbarer Startpunkt für Tagesgäste aus der Region und für Reisende aus der Hauptstadt. In der historischen Mitte ist das besonders angenehm, weil man nach der Ankunft nicht lange suchen muss: Der Platz ist schnell gefunden, klar lesbar und über die städtische Wegeführung gut eingebunden. Auch für Gäste, die vom Bahnhof aus eine erste Orientierung wünschen, ist der Weg einfach und intuitiv, da er über eine der wichtigsten Verbindungen der Innenstadt führt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/content/so-finden-sie-uns))

Besonders praktisch ist, dass der Alte Markt nicht nur über eine einzelne Haltestelle erschlossen wird, sondern in einem engen Netz aus Tram-, Bus- und Fußwegebeziehungen liegt. Für das Potsdam Museum werden etwa die Linien 91, 92 und 96 sowie die Busse 603 und 605 genannt, die an der Haltestelle Alter Markt / Landtag beziehungsweise in deren Nähe halten. Die Stadt beschreibt zudem, dass Straßenbahn- und Bushaltestellen nur etwa zwei Minuten entfernt liegen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man mehrere Ziele an einem Tag miteinander verbinden möchte, etwa den Landtag, das Museum Barberini und das Potsdam Museum. Auch für Gäste mit wenig Zeit ist das ein Vorteil, weil sich der Platz als natürlicher Übergang zwischen Ankunft, Besichtigung und weiterem Rundgang eignet. Wer die historische Mitte zu Fuß erkunden will, kann den Alten Markt außerdem als Ausgangspunkt nutzen und von dort die übrigen Stationen des Zentrums in kurzer Distanz erreichen. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Parken am Alter Markt Potsdam

Beim Thema Parken ist es wichtig, die offiziellen Hinweise genau zu beachten, denn der Alte Markt ist ein historischer Platz mit besonderer Nutzung und nicht mit einem normalen Parkplatzareal zu verwechseln. Die Stadt nennt für Veranstaltungen rund 70 gebührenpflichtige Parkplätze am Kanal; zusätzlich liegt der Stadtbahnhof in etwa fünf Minuten Entfernung und bietet Parkhäuser sowie einen S-Bahnanschluss nach Berlin. Das macht die Anfahrt mit dem Auto grundsätzlich möglich, aber sie verlangt ein wenig Planung. Wer den Besuch des Alten Markts mit einem längeren Aufenthalt in der Innenstadt verbindet, fährt deshalb oft entspannter, wenn er ein Parkhaus oder eine kombinierte Park-and-Ride-Lösung nutzt. Gerade bei Veranstaltungen oder an stark frequentierten Tagen lohnt es sich, die Laufwege und die Rückfahrt im Voraus mit einzuplanen. Die historische Mitte ist kompakt, und deshalb können die Wege zu Fuß schnell kürzer sein, als man zunächst denkt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Für den Landtagsbereich gilt außerdem: Auf dem Gelände des Landtages stehen keine regulären Parkflächen zur Verfügung. Die Landtagsseite weist darauf hin, dass aufgrund von Bauarbeiten im Umfeld die Schwerbehindertenstellplätze vor dem Potsdam-Museum derzeit nicht nutzbar sind; Inhaber des blauen, europaweit geltenden Schwerbehindertenparkausweises können in dieser Situation auf dem Alten Markt parken. Zusätzlich ist der Zugang zum Landtag über das Fortunaportal möglich, und der Fußweg vom Hauptbahnhof beträgt laut Landtag etwa zehn Minuten beziehungsweise rund 700 Meter. Für Veranstalter ist auch die Beschaffenheit des Platzes relevant: Der Alte Markt ist mit Natursteinpflaster befestigt, und die Stadt weist auf Gewichtsbeschränkungen hin. Das bedeutet, dass Planung, Technik und Logistik bei Events sorgfältig auf die historische Oberfläche abgestimmt werden müssen. Genau diese Kombination aus Denkmalschutz, urbaner Qualität und praktischer Nutzbarkeit macht den Ort so besonders. ([landtag.brandenburg.de](https://www.landtag.brandenburg.de/de/landtag_kennenlernen/gebaeude_und_verwaltung/anfahrt_zugang_und_oeffnungszeiten/25863))

Sehenswürdigkeiten am Alter Markt: Nikolaikirche, Landtag und Museen

Der Alte Markt lebt vor allem von seiner unmittelbaren Umgebung. Zentral zwischen Nikolaikirche, Landtagsneubau, Potsdam Museum und Museum Barberini gelegen, ist er ein Platz, von dem aus sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Mitte fast wie in einer begehbaren Stadtkarte erschließen lassen. Die Nikolaikirche prägt mit ihrer großen Kuppel die Silhouette, während der Landtag Brandenburg mit der barocken Fassade des ehemaligen Stadtschlosses einen starken politischen und architektonischen Akzent setzt. Das Potsdam Museum im Alten Rathaus wiederum erzählt die wechselvolle Geschichte der Stadt und bindet den Platz in die kulturelle Erinnerung ein. Das Museum Barberini ergänzt diese Achse durch seine zentrale Adresse am Alter Markt und durch sein Ausstellungshaus, das den Platz auch als Kunststandort sichtbar macht. Wer den Alten Markt besucht, erlebt deshalb nicht nur einen offenen Platz, sondern einen konzentrierten Stadtraum, in dem Religion, Politik, Museum und Platzraum miteinander verschränkt sind. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Besonders eindrucksvoll ist die Perspektive vom Landtag aus, denn dort öffnet sich der Blick über den Alten Markt hinweg bis zur Nikolaikirche und zum Alten Rathaus. Der Landtag kombiniert die Erscheinung des historischen Stadtschlosses mit den Anforderungen eines modernen Parlamentsgebäudes. Über das Fortunaportal gelangt man in den Innenhof, von dort in das Foyer und über die Knobelsdorff-Treppe weiter in öffentlich zugängliche Bereiche. Die Cafeteria mit ihrem Dachgarten bietet einen spektakulären Blick auf den Alten Markt und die St.-Nikolaikirche; zusätzlich gibt es im Foyer wechselnde Ausstellungen und einen interaktiven Informationsterminal. Das macht den Ort nicht nur für politische Besuche interessant, sondern auch für alle, die historische Stadtansichten und neue Architektur miteinander vergleichen möchten. Mit dem Potsdam Museum im Alten Rathaus und dem Museum Barberini liegen zwei weitere kulturelle Ziele direkt am Platz, sodass sich ein kompakter Rundgang ganz ohne langen Transfer planen lässt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/en/content/city-palace-landtag-brandenburg))

Veranstaltungen und öffentliche Nutzung des Alten Markts

Der Alte Markt ist nicht nur eine Kulisse, sondern ein aktiver Veranstaltungsort. Die Stadt Potsdam weist ihn ausdrücklich als Veranstaltungsfläche aus und nennt eine nutzbare Fläche von rund 3.300 m². Dadurch eignet sich der Platz für öffentliche Formate, Stadtfeste und urbane Kulturveranstaltungen, bei denen die historische Mitte als Bühne dient. Die Lage ist dafür ideal: In nur wenigen Minuten erreicht man Tram- und Bushaltestellen, der Platz liegt zwischen den wichtigsten Anziehungspunkten der Innenstadt, und die offene Raumstruktur macht größere Szenen möglich. Gleichzeitig ist die historische Oberfläche mit Natursteinpflaster und Gewichtsbeschränkungen ein klarer Rahmen, der bei der technischen Planung berücksichtigt werden muss. Genau das ist für den Charakter des Ortes wichtig, denn der Alte Markt soll nicht in eine anonyme Eventfläche verwandelt werden, sondern seine städtebauliche Würde behalten. Die offizielle Beschreibung zeigt damit, dass Tradition und zeitgenössische Nutzung hier bewusst zusammen gedacht werden. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Ein konkretes Beispiel für diese Nutzung ist die von der Stadt angekündigte und durchgeführte XXL Silent Disco auf dem Alten Markt. Dort wurde der Platz als pulsierendes Herzstück Potsdams inszeniert, mit Nikolaikirche, Landtag, Obelisk und Altem Rathaus als Kulisse. Das Eventkonzept setzte auf mehrere DJ-Kanäle, mehr als 1.000 Kopfhörer, eine Lichtshow, Bar- und Food-Angebote sowie die besondere Atmosphäre des offenen Stadtraums. Solche Formate zeigen, wie flexibel der Alte Markt heute genutzt werden kann: tagsüber als historischer Orientierungspunkt, abends als stimmungsvolle Eventfläche. Zugleich macht die Stadt deutlich, dass die Durchführung der Veranstaltung jeweils unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung steht. Für Besucher bedeutet das: Der Alte Markt ist ein lebendiger Ort mit wechselnden Programmpunkten, an dem man neben Museen und Architektur auch städtische Kultur im besten Sinne erleben kann. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/veranstaltung/stadtgefluester-open-air-xxl-silent-disco-auf-dem-alten-markt-potsdam))

Museen, Öffnungszeiten und Besuchsplanung

Wer den Alten Markt bewusst erleben möchte, sollte sich nicht nur die Wege, sondern auch die Öffnungszeiten der wichtigsten Einrichtungen merken. Das Potsdam Museum im Alten Rathaus öffnet dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Damit ist es sowohl für einen klassischen Stadtrundgang als auch für einen längeren Wochenendbesuch gut geeignet. Das Museum Barberini am Alter Markt ist montags und mittwochs bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, dienstags bleibt es geschlossen. Der Landtag Brandenburg wiederum öffnet seinen Innenhof täglich von 8 bis 20 Uhr; das Knobelsdorff-Treppenhaus, die Ausstellungen im Landtag und das Foyer mit dem interaktiven Gebäudemodell sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zugänglich. Diese drei Häuser bilden gemeinsam eine starke Besuchsachse, weil sie Geschichte, Kunst und Gegenwart in unmittelbarer Nachbarschaft bündeln. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/content/potsdam-museum-forum-art-and-history))

Für die Planung ist auch die Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Der Landtag betont barrierefreie öffentliche Bereiche, gut erreichbare Rollstuhlplätze, Induktionsschleifen für Hörhilfen und Orientierungshilfen für sehgeschädigte Menschen; außerdem gibt es im öffentlichen Bereich Braille-Schrift und ein Leitsystem vom Fortuna Portal bis zur Public Gallery und Cafeteria. Das Museum Barberini nennt seinerseits barrierfreie Zugänge, Aufzüge, barrierefreie WCs und nahe Haltestellen wie Potsdam Hauptbahnhof, Alter Markt / Landtag sowie Am Bassinplatz. Diese Informationen sind besonders hilfreich für Familien, Seniorinnen und Senioren, Schulgruppen und Gäste mit besonderen Bedürfnissen. Wer den Alten Markt an einem Tag in Ruhe entdecken möchte, kann also gut mit einem Rundgang beginnen, anschließend eines der Museen besuchen und den Besuch am Abend in einem Café oder bei einer Veranstaltung ausklingen lassen. So wird aus dem Alten Markt nicht nur ein Punkt auf der Karte, sondern ein vielseitiger Erlebnisraum im Zentrum Potsdams. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/en/content/city-palace-landtag-brandenburg))

Quellen:

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Alter Markt Potsdam | Anfahrt & Parken

Der Alter Markt in Potsdam ist weit mehr als ein zentraler Platz in der Innenstadt. Er ist der Ort, an dem sich die historische Mitte der Stadt, bedeutende Bauwerke, politische Gegenwart und lebendige Nutzung auf engem Raum verdichten. Wer hier ankommt, steht zwischen Nikolaikirche, Landtag, Potsdam Museum und Museum Barberini in einer Umgebung, die Stadtgeschichte nicht nur erzählt, sondern sichtbar macht. Die offizielle Stadtbeschreibung fasst den Alten Markt als historischen Raum rund um die Nikolaikirche bis zur Alten Fahrt auf, also als einen Bereich, der über Jahrhunderte das Herz Potsdams geprägt hat. Gleichzeitig ist er heute ein öffentlicher Ort für Kultur, Orientierung, Spaziergänge und Veranstaltungen. Für Besucher ist der Platz deshalb sowohl ein Einstieg in die Potsdamer Geschichte als auch ein praktischer Knotenpunkt für Anreise, Parken und den Weg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Mitte. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Alter Markt Potsdam: Geschichte, Bedeutung und Stadtbild

Der Alte Markt wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Friedrich dem Großen als römisch inspirierter Platz gestaltet. Diese bewusste Inszenierung ist bis heute Teil seines Charakters, denn der Ort sollte nicht einfach nur ein offener Platz sein, sondern ein städtebauliches Zentrum mit Repräsentationsanspruch. Die Stadt Potsdam beschreibt ihn als Herzstück der Stadt und verweist auf das besondere historische Umfeld rund um die Nikolaikirche. Auch der 1753 errichtete und 1979 veränderte Marmorobelisk gehört zu diesen prägenden Elementen, die den Platz in seiner Form und Symbolik markieren. In den historischen Darstellungen der Stadt wird außerdem deutlich, dass der Alte Markt in den Augen von Zeitzeugen des 19. Jahrhunderts zu den schönsten Plätzen Europas gezählt wurde. Das ist keine nüchterne Verwaltungsformulierung, sondern Ausdruck einer langen Tradition, in der Architektur, Weite und Blickachsen am Alten Markt als außergewöhnlich wahrgenommen wurden. Heute spürt man diese Wirkung noch immer, weil sich hier das offene Platzgefühl mit markanten Fassaden und sakralen wie politischen Bauten verbindet. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Die heutige Gestalt des Platzes ist auch eine Geschichte von Verlust und Wiederaufbau. Nach den Zerstörungen der Bombennacht vom 14. April 1945 überstanden nur vier Gebäude des historischen Ensembles den Krieg; die erhaltungswürdigen Ruinen des Stadtschlosses wurden 1959/60 abgerissen. Später entstand an dieser Stelle nach der Rekonstruktion des Fortunaportals im Jahr 2002 der neue Landtag Brandenburg. Das macht den Alten Markt zu einem Ort, an dem sich die Brüche des 20. Jahrhunderts ebenso ablesen lassen wie der Wille zur städtebaulichen Wiedergewinnung. Das Alte Rathaus am Platz, heute Sitz des Potsdam Museums, besitzt dabei eine eigene vielschichtige Geschichte: Es wurde 1960 bis 1966 als Kulturhaus wiederaufgebaut und 2010 bis 2012 umfassend saniert, bevor das Museum an seinen Gründungsstandort zurückkehrte. So wird am Alten Markt nicht nur Barock rekonstruiert oder zitiert, sondern auch moderne Stadtentwicklung mit historischer Identität verbunden. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt))

Anfahrt zum Alten Markt: Tram, Bus, Bahn und Fußweg

Für die Anreise ist der Alte Markt hervorragend angebunden, weil er mitten in der Potsdamer Innenstadt liegt. Die Stadt nennt ausdrücklich die Straßenbahnhaltestelle Alter Markt und weist darauf hin, dass man vom Potsdamer Hauptbahnhof zu Fuß in rund acht Minuten über die Lange Brücke zum Platz gelangt. Wer aus Berlin kommt, erreicht den Hauptbahnhof mit der S-Bahn-Linie S7, zusätzlich halten dort Regionalexpress-, InterCity- und InterCityExpress-Züge. Damit ist der Alte Markt nicht nur ein Ziel für lokale Besucher, sondern auch ein sehr gut erreichbarer Startpunkt für Tagesgäste aus der Region und für Reisende aus der Hauptstadt. In der historischen Mitte ist das besonders angenehm, weil man nach der Ankunft nicht lange suchen muss: Der Platz ist schnell gefunden, klar lesbar und über die städtische Wegeführung gut eingebunden. Auch für Gäste, die vom Bahnhof aus eine erste Orientierung wünschen, ist der Weg einfach und intuitiv, da er über eine der wichtigsten Verbindungen der Innenstadt führt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/content/so-finden-sie-uns))

Besonders praktisch ist, dass der Alte Markt nicht nur über eine einzelne Haltestelle erschlossen wird, sondern in einem engen Netz aus Tram-, Bus- und Fußwegebeziehungen liegt. Für das Potsdam Museum werden etwa die Linien 91, 92 und 96 sowie die Busse 603 und 605 genannt, die an der Haltestelle Alter Markt / Landtag beziehungsweise in deren Nähe halten. Die Stadt beschreibt zudem, dass Straßenbahn- und Bushaltestellen nur etwa zwei Minuten entfernt liegen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man mehrere Ziele an einem Tag miteinander verbinden möchte, etwa den Landtag, das Museum Barberini und das Potsdam Museum. Auch für Gäste mit wenig Zeit ist das ein Vorteil, weil sich der Platz als natürlicher Übergang zwischen Ankunft, Besichtigung und weiterem Rundgang eignet. Wer die historische Mitte zu Fuß erkunden will, kann den Alten Markt außerdem als Ausgangspunkt nutzen und von dort die übrigen Stationen des Zentrums in kurzer Distanz erreichen. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Parken am Alter Markt Potsdam

Beim Thema Parken ist es wichtig, die offiziellen Hinweise genau zu beachten, denn der Alte Markt ist ein historischer Platz mit besonderer Nutzung und nicht mit einem normalen Parkplatzareal zu verwechseln. Die Stadt nennt für Veranstaltungen rund 70 gebührenpflichtige Parkplätze am Kanal; zusätzlich liegt der Stadtbahnhof in etwa fünf Minuten Entfernung und bietet Parkhäuser sowie einen S-Bahnanschluss nach Berlin. Das macht die Anfahrt mit dem Auto grundsätzlich möglich, aber sie verlangt ein wenig Planung. Wer den Besuch des Alten Markts mit einem längeren Aufenthalt in der Innenstadt verbindet, fährt deshalb oft entspannter, wenn er ein Parkhaus oder eine kombinierte Park-and-Ride-Lösung nutzt. Gerade bei Veranstaltungen oder an stark frequentierten Tagen lohnt es sich, die Laufwege und die Rückfahrt im Voraus mit einzuplanen. Die historische Mitte ist kompakt, und deshalb können die Wege zu Fuß schnell kürzer sein, als man zunächst denkt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Für den Landtagsbereich gilt außerdem: Auf dem Gelände des Landtages stehen keine regulären Parkflächen zur Verfügung. Die Landtagsseite weist darauf hin, dass aufgrund von Bauarbeiten im Umfeld die Schwerbehindertenstellplätze vor dem Potsdam-Museum derzeit nicht nutzbar sind; Inhaber des blauen, europaweit geltenden Schwerbehindertenparkausweises können in dieser Situation auf dem Alten Markt parken. Zusätzlich ist der Zugang zum Landtag über das Fortunaportal möglich, und der Fußweg vom Hauptbahnhof beträgt laut Landtag etwa zehn Minuten beziehungsweise rund 700 Meter. Für Veranstalter ist auch die Beschaffenheit des Platzes relevant: Der Alte Markt ist mit Natursteinpflaster befestigt, und die Stadt weist auf Gewichtsbeschränkungen hin. Das bedeutet, dass Planung, Technik und Logistik bei Events sorgfältig auf die historische Oberfläche abgestimmt werden müssen. Genau diese Kombination aus Denkmalschutz, urbaner Qualität und praktischer Nutzbarkeit macht den Ort so besonders. ([landtag.brandenburg.de](https://www.landtag.brandenburg.de/de/landtag_kennenlernen/gebaeude_und_verwaltung/anfahrt_zugang_und_oeffnungszeiten/25863))

Sehenswürdigkeiten am Alter Markt: Nikolaikirche, Landtag und Museen

Der Alte Markt lebt vor allem von seiner unmittelbaren Umgebung. Zentral zwischen Nikolaikirche, Landtagsneubau, Potsdam Museum und Museum Barberini gelegen, ist er ein Platz, von dem aus sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Mitte fast wie in einer begehbaren Stadtkarte erschließen lassen. Die Nikolaikirche prägt mit ihrer großen Kuppel die Silhouette, während der Landtag Brandenburg mit der barocken Fassade des ehemaligen Stadtschlosses einen starken politischen und architektonischen Akzent setzt. Das Potsdam Museum im Alten Rathaus wiederum erzählt die wechselvolle Geschichte der Stadt und bindet den Platz in die kulturelle Erinnerung ein. Das Museum Barberini ergänzt diese Achse durch seine zentrale Adresse am Alter Markt und durch sein Ausstellungshaus, das den Platz auch als Kunststandort sichtbar macht. Wer den Alten Markt besucht, erlebt deshalb nicht nur einen offenen Platz, sondern einen konzentrierten Stadtraum, in dem Religion, Politik, Museum und Platzraum miteinander verschränkt sind. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Besonders eindrucksvoll ist die Perspektive vom Landtag aus, denn dort öffnet sich der Blick über den Alten Markt hinweg bis zur Nikolaikirche und zum Alten Rathaus. Der Landtag kombiniert die Erscheinung des historischen Stadtschlosses mit den Anforderungen eines modernen Parlamentsgebäudes. Über das Fortunaportal gelangt man in den Innenhof, von dort in das Foyer und über die Knobelsdorff-Treppe weiter in öffentlich zugängliche Bereiche. Die Cafeteria mit ihrem Dachgarten bietet einen spektakulären Blick auf den Alten Markt und die St.-Nikolaikirche; zusätzlich gibt es im Foyer wechselnde Ausstellungen und einen interaktiven Informationsterminal. Das macht den Ort nicht nur für politische Besuche interessant, sondern auch für alle, die historische Stadtansichten und neue Architektur miteinander vergleichen möchten. Mit dem Potsdam Museum im Alten Rathaus und dem Museum Barberini liegen zwei weitere kulturelle Ziele direkt am Platz, sodass sich ein kompakter Rundgang ganz ohne langen Transfer planen lässt. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/en/content/city-palace-landtag-brandenburg))

Veranstaltungen und öffentliche Nutzung des Alten Markts

Der Alte Markt ist nicht nur eine Kulisse, sondern ein aktiver Veranstaltungsort. Die Stadt Potsdam weist ihn ausdrücklich als Veranstaltungsfläche aus und nennt eine nutzbare Fläche von rund 3.300 m². Dadurch eignet sich der Platz für öffentliche Formate, Stadtfeste und urbane Kulturveranstaltungen, bei denen die historische Mitte als Bühne dient. Die Lage ist dafür ideal: In nur wenigen Minuten erreicht man Tram- und Bushaltestellen, der Platz liegt zwischen den wichtigsten Anziehungspunkten der Innenstadt, und die offene Raumstruktur macht größere Szenen möglich. Gleichzeitig ist die historische Oberfläche mit Natursteinpflaster und Gewichtsbeschränkungen ein klarer Rahmen, der bei der technischen Planung berücksichtigt werden muss. Genau das ist für den Charakter des Ortes wichtig, denn der Alte Markt soll nicht in eine anonyme Eventfläche verwandelt werden, sondern seine städtebauliche Würde behalten. Die offizielle Beschreibung zeigt damit, dass Tradition und zeitgenössische Nutzung hier bewusst zusammen gedacht werden. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/alter-markt-als-veranstaltungsort))

Ein konkretes Beispiel für diese Nutzung ist die von der Stadt angekündigte und durchgeführte XXL Silent Disco auf dem Alten Markt. Dort wurde der Platz als pulsierendes Herzstück Potsdams inszeniert, mit Nikolaikirche, Landtag, Obelisk und Altem Rathaus als Kulisse. Das Eventkonzept setzte auf mehrere DJ-Kanäle, mehr als 1.000 Kopfhörer, eine Lichtshow, Bar- und Food-Angebote sowie die besondere Atmosphäre des offenen Stadtraums. Solche Formate zeigen, wie flexibel der Alte Markt heute genutzt werden kann: tagsüber als historischer Orientierungspunkt, abends als stimmungsvolle Eventfläche. Zugleich macht die Stadt deutlich, dass die Durchführung der Veranstaltung jeweils unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung steht. Für Besucher bedeutet das: Der Alte Markt ist ein lebendiger Ort mit wechselnden Programmpunkten, an dem man neben Museen und Architektur auch städtische Kultur im besten Sinne erleben kann. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/veranstaltung/stadtgefluester-open-air-xxl-silent-disco-auf-dem-alten-markt-potsdam))

Museen, Öffnungszeiten und Besuchsplanung

Wer den Alten Markt bewusst erleben möchte, sollte sich nicht nur die Wege, sondern auch die Öffnungszeiten der wichtigsten Einrichtungen merken. Das Potsdam Museum im Alten Rathaus öffnet dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Damit ist es sowohl für einen klassischen Stadtrundgang als auch für einen längeren Wochenendbesuch gut geeignet. Das Museum Barberini am Alter Markt ist montags und mittwochs bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, dienstags bleibt es geschlossen. Der Landtag Brandenburg wiederum öffnet seinen Innenhof täglich von 8 bis 20 Uhr; das Knobelsdorff-Treppenhaus, die Ausstellungen im Landtag und das Foyer mit dem interaktiven Gebäudemodell sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zugänglich. Diese drei Häuser bilden gemeinsam eine starke Besuchsachse, weil sie Geschichte, Kunst und Gegenwart in unmittelbarer Nachbarschaft bündeln. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/de/content/potsdam-museum-forum-art-and-history))

Für die Planung ist auch die Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Der Landtag betont barrierefreie öffentliche Bereiche, gut erreichbare Rollstuhlplätze, Induktionsschleifen für Hörhilfen und Orientierungshilfen für sehgeschädigte Menschen; außerdem gibt es im öffentlichen Bereich Braille-Schrift und ein Leitsystem vom Fortuna Portal bis zur Public Gallery und Cafeteria. Das Museum Barberini nennt seinerseits barrierfreie Zugänge, Aufzüge, barrierefreie WCs und nahe Haltestellen wie Potsdam Hauptbahnhof, Alter Markt / Landtag sowie Am Bassinplatz. Diese Informationen sind besonders hilfreich für Familien, Seniorinnen und Senioren, Schulgruppen und Gäste mit besonderen Bedürfnissen. Wer den Alten Markt an einem Tag in Ruhe entdecken möchte, kann also gut mit einem Rundgang beginnen, anschließend eines der Museen besuchen und den Besuch am Abend in einem Café oder bei einer Veranstaltung ausklingen lassen. So wird aus dem Alten Markt nicht nur ein Punkt auf der Karte, sondern ein vielseitiger Erlebnisraum im Zentrum Potsdams. ([potsdam.de](https://www.potsdam.de/en/content/city-palace-landtag-brandenburg))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

Sîlê

3. Oktober 2025

Der schönste Platz in Potsdam ist von wunderschönen Gebäuden umgeben.

RP

Rahul Patni

26. Juni 2025

Sehr schöner Ort

KK

Karten Kauz

25. August 2025

Der Alte Markt ist das lebendige Herz von Potsdam, das die reiche Geschichte der Stadt mit dem modernen Leben verbindet. Umgeben von architektonischen Meisterwerken wie der majestätischen Nikolaikirche und dem beeindruckenden Brandenburgischen Landtagsgebäude, das als ehemaliger Stadtschloss rekonstruiert wurde, ist der Platz ein wahrer Augenschmaus. Sehr groß und wunderschön gestaltet, und auch leicht mit der Straßenbahn erreichbar (Haltestelle: Alter Markt/Landtag). Fünf wohlverdiente Sterne ⭐️

DA

Danièle Arnaud

9. Juni 2025

Es ist das Ende des Tages, und nach dem Besuch des Schlosses Sanssouci fand ich diesen schönen Platz weiter vorne, mit fast niemandem in Sicht, was ihn zu einem ruhigen, friedlichen Ort macht. Sehr schön, sehr friedlich: ein echtes Vergnügen, so schöne Architektur zu sehen.

DP

dagny pogorzalek

19. Juli 2025

Wir wohnen jetzt schon so lange hier in Potsdam... Aber dieser Platz, mit all seinen Sehenswürdigkeiten—Nikolaikirche, Landtag, Fortuna-Portal, Ägyptischer Obelisk, Barberini Museum und Potsdam Museum—ist immer einen Besuch wert! Als Amateurfotograf ist es eines meiner Lieblingsfotomotive in Potsdam ;)