Archäologische Staatssammlung
(307 Bewertungen)

Lerchenfeldstraße 2, München

Lerchenfeldstraße 2, 80538 München, Germany

Archäologische Staatssammlung | Gladiatoren & Öffnungszeiten

Die Archäologische Staatssammlung in München ist weit mehr als ein klassisches Museum mit Vitrinen und Fundstücken. Sie ist das zentrale archäologische Landesmuseum Bayerns, ein Ort für Forschung, Bewahrung und Vermittlung und zugleich eine moderne Adresse für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben möchten. Nach einer fast achtjährigen Generalsanierung wurde das Haus 2024 neu eröffnet und zeigt heute seine neu gestaltete Dauerausstellung auf rund 1.200 Quadratmetern mit mehr als 15.000 Objekten. Wer hierherkommt, trifft auf eine Architektur mit markanter Cortenstahlfassade, auf Mitmachstationen, einen Medienguide und eine Museumsdramaturgie, die von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit führt. Das Museum liegt im Lehel direkt am Englischen Garten und nur wenige Minuten von der Eisbachwelle entfernt, also an einem Standort, der Kultur, Stadtspaziergang und Erholung auf elegante Weise verbindet. Für München-Besucher, Familien, Schulklassen und Geschichtsinteressierte ist das Haus deshalb ein idealer Anlaufpunkt, wenn ein Rundgang fachlich fundiert, aber zugleich lebendig, anschaulich und überraschend abwechslungsreich sein soll. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/museum/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets in der Archäologischen Staatssammlung

Wer seinen Besuch gut planen möchte, findet auf der offiziellen Website klare und leicht verständliche Besucherinformationen. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 17 Uhr sowie donnerstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich nennt das Haus eine Reihe von Feiertagen, an denen ebenfalls geschlossen ist, darunter Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, Heiliger Abend, der 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester. Gleichzeitig werden einige Feiertage ausdrücklich als Öffnungstage genannt, etwa Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostersonntag und Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen und der 2. Weihnachtsfeiertag. Diese Angaben sind hilfreich, wenn der Besuch an einem Wochenende, während der Ferien oder rund um einen Feiertag stattfinden soll. Beim Eintritt ist das Museum familienfreundlich aufgestellt: Erwachsene zahlen 7 Euro, ermäßigt kostet der Besuch 5 Euro, und sonntags liegen die Preise für Erwachsene und Ermäßigte jeweils bei 1 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Für häufige Besuche gibt es außerdem eine Jahreskarte für 45 Euro, die für Dauer- und Sonderausstellungen sowie Burg Grünwald gilt. Für Sonderausstellungen können abweichende Preise gelten, und für die aktuelle Schau zu den Gladiatoren weist das Museum auf eigene Tarife sowie auf Online-Tickets hin. Wer also möglichst günstig und dennoch in hoher Qualität Kultur erleben möchte, findet hier eine Kombination aus attraktiven Preisen, flexiblen Öffnungszeiten und einem Programm, das sich sowohl für einen kurzen Stadtbesuch als auch für einen ausgedehnten Museumstag eignet. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang im Lehel

Die Lage der Archäologischen Staatssammlung gehört zu ihren größten praktischen Vorteilen. Das Museum befindet sich in der Lerchenfeldstraße 2 im Münchner Stadtteil Lehel, also in einem zentralen, gut erschlossenen Viertel am Rand des Englischen Gartens. Die offizielle Anreiseempfehlung setzt klar auf den öffentlichen Nahverkehr: Mit der U-Bahnlinie U4 oder U5 fährt man bis Lehel und geht von dort etwa fünf Minuten zu Fuß, alternativ geht es eine Station weiter mit der Tram 16 Richtung St. Emmeram bis zur Haltestelle Nationalmuseum/Haus der Kunst. Auch die Tram 16 und der Bus 100 Museumslinie halten an dieser Station. Für Autofahrer ist wichtig, dass vor dem Haus nur begrenzt öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen, darunter zwei Behindertenparkplätze. Das Museum selbst sagt deshalb sehr deutlich, dass die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher und sinnvoller ist. Wer mit Kinderwagen, Rollstuhl oder mit eingeschränkter Mobilität unterwegs ist, profitiert zusätzlich davon, dass das Haus barrierefrei zugänglich ist und sich als Begegnungsort für alle versteht. Sogar zur Dachterrassen-Bar gibt es eine technische Lösung mit Treppenlift. Diese Mischung aus zentraler Innenstadtlage, guter ÖPNV-Anbindung, kurzer Distanz zum Englischen Garten und klarer Barrierefreiheit macht den Besuch besonders unkompliziert. Gerade für Reisende, die mehrere Ziele an einem Tag kombinieren möchten, ist das ein echtes Plus: Das Museum lässt sich leicht mit einem Spaziergang zur Eisbachwelle, einem Bummel durch das Lehel oder einem Kulturprogramm in der benachbarten Museumslandschaft verbinden. Wer seine Route plant, sollte deshalb eher auf U-Bahn, Tram oder Bus setzen und das Auto nur als zweite Wahl betrachten. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Gladiatoren – Helden des Kolosseums als aktuelles Highlight

Die Sonderausstellung Gladiatoren – Helden des Kolosseums ist einer der stärksten Anlässe für einen Besuch der Archäologischen Staatssammlung. Sie läuft vom 21. November 2025 bis zum 3. Mai 2026 und widmet sich einer der populärsten Figuren der römischen Welt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das Bild des Gladiators als Kämpfer mit maximalem Risiko und maximalem Ruhm, sondern auch die archäologischen Hintergründe, die diese Faszination greifbar machen. Zu den Höhepunkten zählen originale römische Ausrüstungsstücke aus der Gladiatorenschule von Pompeji, dazu Funde und Ausgrabungsergebnisse vom Limes in Bayern und Hessen, die zeigen, dass Gladiatorenkämpfe auch an den Randzonen des Imperiums ein Publikum fanden. Die Ausstellung arbeitet mit lebensechten Rekonstruktionen, Modellen, Medien und immersiven Vermittlungsebenen, sodass der Besuch nicht bei der Information stehen bleibt, sondern eine atmosphärische Erfahrung wird. Träger des Projekts sind das Archäologische Nationalmuseum in Neapel, Expona und Contemporanea Progetti. Gerade diese internationale Zusammenarbeit verleiht der Schau zusätzliche Relevanz und macht sie zu einem echten Schwerpunkt im aktuellen Museumsprogramm. Besonders interessant ist auch das Begleitprogramm, das von öffentlichen Führungen über wissenschaftliche Vorträge bis zu Live-Vorführungen historischer Kampftechniken reicht. Für Familien gibt es Workshops und spezielle Angebote, die das Thema kindgerecht aufgreifen, und im Film- sowie Vortragsprogramm wird die römische Welt noch einmal aus anderen Perspektiven beleuchtet. Damit ist die Ausstellung nicht nur ein kurzer Zusatz zur Dauerausstellung, sondern ein eigenständiger Publikumsmagnet, der historische Forschung, populäre Vermittlung und spektakuläre Inszenierung miteinander verbindet. Wer München im Winter oder Frühjahr 2026 besucht, bekommt hier also ein besonders starkes Argument für einen Museumsstopp. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/en/experience/special-exhibition/gladiators/))

Kinder, Museumspädagogik und Medienguide für Familien

Die Archäologische Staatssammlung ist bewusst so konzipiert, dass auch Kinder und Jugendliche gut abgeholt werden. Ein zentraler Baustein ist die enge Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum, das das Haus seit vielen Jahren begleitet. Im Programm finden sich Kindergarten- und Schulangebote mit Lehrplanbezug, Werkstattprogramme, Lehrerfortbildungen sowie Freizeitangebote wie Gruppenführungen, Werkstattprogramme und Kindergeburtstage. Besonders wertvoll ist das für Familien, die einen Museumsbesuch nicht als Pflichttermin, sondern als aktives Erlebnis verstehen möchten. Die Dauerausstellung selbst unterstützt diesen Ansatz mit Inszenierungen, Mitmachstationen und einem Medienguide, der die Besucher zu 25 Highlights führt. Der Guide wird über den eigenen QR-Code am Eingang gestartet und funktioniert mit dem eigenen Smartphone und Kopfhörern; aktuell weist das Museum darauf hin, dass aus technischen Gründen keine Leihgeräte verfügbar sind, im Shop aber bei Bedarf Kopfhörer erhältlich sind. Auch im Bereich der Sonderausstellungen zeigt das Haus, dass Familien ausdrücklich mitgedacht werden. Für die aktuelle Gladiatoren-Ausstellung gibt es Familiensonntage mit dem MPZ für Kinder von 5 bis 12 Jahren, bei denen nach einer Führung Workshops mit Mosaiken, Siegeszeichen oder Gladiatorenfiguren angeboten werden. Darüber hinaus umfasst das Begleitprogramm Workshops, Lesungen und Kinderformate mit verschiedenen Altersstufen, vom Vorschulkind bis zum Teenager. Diese Mischung aus Lernangebot, Spiel, Bewegung und historischer Fantasie ist für Familien besonders attraktiv, weil sie den Museumsbesuch abwechslungsreich hält und zugleich echte Inhalte vermittelt. Wer mit Kindern kommt, erlebt also kein starres Schulmuseum, sondern ein Haus, das seine archäologischen Themen konsequent in Familienerlebnisse übersetzt. Genau dadurch wird die Archäologische Staatssammlung zu einer Location, die Wissen vermittelt, ohne belehrend zu wirken. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/erleben/museumspaedagogik/))

Café, Dachterrasse und Shop als angenehme Ergänzung zum Museumsbesuch

Zur Archäologischen Staatssammlung gehört nicht nur die Ausstellung, sondern auch ein angenehm ausgebauter Servicebereich, der den Besuch abrundet. Im Foyer gibt es einen Museumsshop, den das Haus selbst als klein, aber fein beschreibt. Dort finden Besucher hauseigene Publikationen, Literatur, Papeterie, Kinderspielzeug, Schmuck und Geschenkideen. Das ist praktisch, wenn man nach dem Rundgang ein inhaltlich passendes Souvenir, ein Buch oder ein kleines Mitbringsel sucht. Dazu kommt das Café und Bar-Konzept SOLÂ, das direkt in der Nähe der Eisbachwelle und des Englischen Gartens liegt und sich als Ort zum Verweilen, Genießen und Austauschen versteht. Besonders im Sommer ist die Dachterrasse ein echtes Highlight, weil sie einen entspannten Abend mit Blick ins Grüne verspricht. Die Öffnungszeiten des Cafés und der Bar weichen bewusst von denen des Museums ab und müssen direkt beim Betreiber geprüft werden, was bei einem kombinierten Museums- und Gastronomiebesuch sinnvoll ist. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist außerdem wichtig, dass die Dachterrasse per Treppenlift erreichbar ist. Damit zeigt das Haus, dass auch die Nebenangebote nicht bloß Zusatz, sondern Teil einer durchdachten Besucherführung sind. Wer einen Nachmittag im Lehel verbringt, kann also erst die Dauerausstellung besuchen, dann im Shop stöbern und anschließend im SOLÂ oder auf der Terrasse den Blick in Richtung Englischer Garten genießen. Diese Verbindung aus Museum, Gastronomie und urbaner Lage macht die Archäologische Staatssammlung zu einer Location, die sich auch für entspannte Pausen und gesellige Treffen eignet. Gerade im Zusammenspiel mit der modernen Architektur und dem offenen Museumskonzept entsteht so ein Besuchsgefühl, das weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Sammlungsgeschichte und Dauerausstellung der Archäologischen Staatssammlung

Die Geschichte der Archäologischen Staatssammlung beginnt im Jahr 1885, als der Mediziner und Anthropologe Johannes Ranke seine zu Demonstrationszwecken in Vorlesungen zusammengetragene Sammlung vorgeschichtlicher Funde an den Bayerischen Staat übergab. König Ludwig II. sprach dafür seine Allerhöchste Anerkennung aus, und der Bestand wuchs anschließend durch neue Ausgrabungen rasch an. 1934 kamen die heimischen Bodenfunde des Bayerischen Nationalmuseums hinzu, 1937 die des Historischen Vereins von Oberbayern. Die Platznot in der Alten Akademie in der Neuhauser Straße blieb jedoch ein ständiges Problem, sodass die Bestände 1943 zum Schutz vor den Bomben des Zweiten Weltkriegs ausgelagert wurden. Das alte Gebäude wurde im April 1944 bei einem Fliegerangriff schwer zerstört, und ein Teil der zurückgebliebenen antiken Steindenkmäler ging verloren. Ab 1949 war die Sammlung in einem Seitenflügel des Bayerischen Nationalmuseums untergebracht, bis 1976 endlich der eigene Museumsneubau in der Lerchenfeldstraße am Englischen Garten bezogen werden konnte. Die markante rostfarbene Cortenstahlfassade prägt das äußere Bild bis heute, und im Jahr 2000 wurde das Haus wegen des erweiterten Sammlungsbereichs von der Prähistorischen Staatssammlung in Archäologische Staatssammlung umbenannt. In der neuen Dauerausstellung wird diese lange Entwicklung nicht abstrakt, sondern sehr anschaulich weitergeführt. Das Museum arbeitet mit fünf Abteilungen, zeigt mehr als 15.000 Objekte und setzt auf eine Konzeption auf zwei Ebenen: Im Erdgeschoss geht es um archäologische Methoden und Grundlagen, im Obergeschoss um zentrale Themen der Kulturgeschichte wie Wohnen, Ernährung, Werte, Identität und Glaube. Genau dadurch entsteht eine Ausstellung, die Wissenschaft und Alltagsbezug zusammenbringt. Wer hier durch die Räume geht, erlebt nicht nur Bayern in seiner Tiefe, sondern versteht auch, wie Archäologie als Disziplin Wissen sichtbar macht, konserviert und erzählt. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/museum/sammlungsgeschichte/))

Quellen:

Mehr anzeigen

Archäologische Staatssammlung | Gladiatoren & Öffnungszeiten

Die Archäologische Staatssammlung in München ist weit mehr als ein klassisches Museum mit Vitrinen und Fundstücken. Sie ist das zentrale archäologische Landesmuseum Bayerns, ein Ort für Forschung, Bewahrung und Vermittlung und zugleich eine moderne Adresse für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben möchten. Nach einer fast achtjährigen Generalsanierung wurde das Haus 2024 neu eröffnet und zeigt heute seine neu gestaltete Dauerausstellung auf rund 1.200 Quadratmetern mit mehr als 15.000 Objekten. Wer hierherkommt, trifft auf eine Architektur mit markanter Cortenstahlfassade, auf Mitmachstationen, einen Medienguide und eine Museumsdramaturgie, die von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit führt. Das Museum liegt im Lehel direkt am Englischen Garten und nur wenige Minuten von der Eisbachwelle entfernt, also an einem Standort, der Kultur, Stadtspaziergang und Erholung auf elegante Weise verbindet. Für München-Besucher, Familien, Schulklassen und Geschichtsinteressierte ist das Haus deshalb ein idealer Anlaufpunkt, wenn ein Rundgang fachlich fundiert, aber zugleich lebendig, anschaulich und überraschend abwechslungsreich sein soll. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/museum/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets in der Archäologischen Staatssammlung

Wer seinen Besuch gut planen möchte, findet auf der offiziellen Website klare und leicht verständliche Besucherinformationen. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 17 Uhr sowie donnerstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich nennt das Haus eine Reihe von Feiertagen, an denen ebenfalls geschlossen ist, darunter Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, Heiliger Abend, der 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester. Gleichzeitig werden einige Feiertage ausdrücklich als Öffnungstage genannt, etwa Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostersonntag und Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen und der 2. Weihnachtsfeiertag. Diese Angaben sind hilfreich, wenn der Besuch an einem Wochenende, während der Ferien oder rund um einen Feiertag stattfinden soll. Beim Eintritt ist das Museum familienfreundlich aufgestellt: Erwachsene zahlen 7 Euro, ermäßigt kostet der Besuch 5 Euro, und sonntags liegen die Preise für Erwachsene und Ermäßigte jeweils bei 1 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Für häufige Besuche gibt es außerdem eine Jahreskarte für 45 Euro, die für Dauer- und Sonderausstellungen sowie Burg Grünwald gilt. Für Sonderausstellungen können abweichende Preise gelten, und für die aktuelle Schau zu den Gladiatoren weist das Museum auf eigene Tarife sowie auf Online-Tickets hin. Wer also möglichst günstig und dennoch in hoher Qualität Kultur erleben möchte, findet hier eine Kombination aus attraktiven Preisen, flexiblen Öffnungszeiten und einem Programm, das sich sowohl für einen kurzen Stadtbesuch als auch für einen ausgedehnten Museumstag eignet. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang im Lehel

Die Lage der Archäologischen Staatssammlung gehört zu ihren größten praktischen Vorteilen. Das Museum befindet sich in der Lerchenfeldstraße 2 im Münchner Stadtteil Lehel, also in einem zentralen, gut erschlossenen Viertel am Rand des Englischen Gartens. Die offizielle Anreiseempfehlung setzt klar auf den öffentlichen Nahverkehr: Mit der U-Bahnlinie U4 oder U5 fährt man bis Lehel und geht von dort etwa fünf Minuten zu Fuß, alternativ geht es eine Station weiter mit der Tram 16 Richtung St. Emmeram bis zur Haltestelle Nationalmuseum/Haus der Kunst. Auch die Tram 16 und der Bus 100 Museumslinie halten an dieser Station. Für Autofahrer ist wichtig, dass vor dem Haus nur begrenzt öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen, darunter zwei Behindertenparkplätze. Das Museum selbst sagt deshalb sehr deutlich, dass die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher und sinnvoller ist. Wer mit Kinderwagen, Rollstuhl oder mit eingeschränkter Mobilität unterwegs ist, profitiert zusätzlich davon, dass das Haus barrierefrei zugänglich ist und sich als Begegnungsort für alle versteht. Sogar zur Dachterrassen-Bar gibt es eine technische Lösung mit Treppenlift. Diese Mischung aus zentraler Innenstadtlage, guter ÖPNV-Anbindung, kurzer Distanz zum Englischen Garten und klarer Barrierefreiheit macht den Besuch besonders unkompliziert. Gerade für Reisende, die mehrere Ziele an einem Tag kombinieren möchten, ist das ein echtes Plus: Das Museum lässt sich leicht mit einem Spaziergang zur Eisbachwelle, einem Bummel durch das Lehel oder einem Kulturprogramm in der benachbarten Museumslandschaft verbinden. Wer seine Route plant, sollte deshalb eher auf U-Bahn, Tram oder Bus setzen und das Auto nur als zweite Wahl betrachten. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Gladiatoren – Helden des Kolosseums als aktuelles Highlight

Die Sonderausstellung Gladiatoren – Helden des Kolosseums ist einer der stärksten Anlässe für einen Besuch der Archäologischen Staatssammlung. Sie läuft vom 21. November 2025 bis zum 3. Mai 2026 und widmet sich einer der populärsten Figuren der römischen Welt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das Bild des Gladiators als Kämpfer mit maximalem Risiko und maximalem Ruhm, sondern auch die archäologischen Hintergründe, die diese Faszination greifbar machen. Zu den Höhepunkten zählen originale römische Ausrüstungsstücke aus der Gladiatorenschule von Pompeji, dazu Funde und Ausgrabungsergebnisse vom Limes in Bayern und Hessen, die zeigen, dass Gladiatorenkämpfe auch an den Randzonen des Imperiums ein Publikum fanden. Die Ausstellung arbeitet mit lebensechten Rekonstruktionen, Modellen, Medien und immersiven Vermittlungsebenen, sodass der Besuch nicht bei der Information stehen bleibt, sondern eine atmosphärische Erfahrung wird. Träger des Projekts sind das Archäologische Nationalmuseum in Neapel, Expona und Contemporanea Progetti. Gerade diese internationale Zusammenarbeit verleiht der Schau zusätzliche Relevanz und macht sie zu einem echten Schwerpunkt im aktuellen Museumsprogramm. Besonders interessant ist auch das Begleitprogramm, das von öffentlichen Führungen über wissenschaftliche Vorträge bis zu Live-Vorführungen historischer Kampftechniken reicht. Für Familien gibt es Workshops und spezielle Angebote, die das Thema kindgerecht aufgreifen, und im Film- sowie Vortragsprogramm wird die römische Welt noch einmal aus anderen Perspektiven beleuchtet. Damit ist die Ausstellung nicht nur ein kurzer Zusatz zur Dauerausstellung, sondern ein eigenständiger Publikumsmagnet, der historische Forschung, populäre Vermittlung und spektakuläre Inszenierung miteinander verbindet. Wer München im Winter oder Frühjahr 2026 besucht, bekommt hier also ein besonders starkes Argument für einen Museumsstopp. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/en/experience/special-exhibition/gladiators/))

Kinder, Museumspädagogik und Medienguide für Familien

Die Archäologische Staatssammlung ist bewusst so konzipiert, dass auch Kinder und Jugendliche gut abgeholt werden. Ein zentraler Baustein ist die enge Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum, das das Haus seit vielen Jahren begleitet. Im Programm finden sich Kindergarten- und Schulangebote mit Lehrplanbezug, Werkstattprogramme, Lehrerfortbildungen sowie Freizeitangebote wie Gruppenführungen, Werkstattprogramme und Kindergeburtstage. Besonders wertvoll ist das für Familien, die einen Museumsbesuch nicht als Pflichttermin, sondern als aktives Erlebnis verstehen möchten. Die Dauerausstellung selbst unterstützt diesen Ansatz mit Inszenierungen, Mitmachstationen und einem Medienguide, der die Besucher zu 25 Highlights führt. Der Guide wird über den eigenen QR-Code am Eingang gestartet und funktioniert mit dem eigenen Smartphone und Kopfhörern; aktuell weist das Museum darauf hin, dass aus technischen Gründen keine Leihgeräte verfügbar sind, im Shop aber bei Bedarf Kopfhörer erhältlich sind. Auch im Bereich der Sonderausstellungen zeigt das Haus, dass Familien ausdrücklich mitgedacht werden. Für die aktuelle Gladiatoren-Ausstellung gibt es Familiensonntage mit dem MPZ für Kinder von 5 bis 12 Jahren, bei denen nach einer Führung Workshops mit Mosaiken, Siegeszeichen oder Gladiatorenfiguren angeboten werden. Darüber hinaus umfasst das Begleitprogramm Workshops, Lesungen und Kinderformate mit verschiedenen Altersstufen, vom Vorschulkind bis zum Teenager. Diese Mischung aus Lernangebot, Spiel, Bewegung und historischer Fantasie ist für Familien besonders attraktiv, weil sie den Museumsbesuch abwechslungsreich hält und zugleich echte Inhalte vermittelt. Wer mit Kindern kommt, erlebt also kein starres Schulmuseum, sondern ein Haus, das seine archäologischen Themen konsequent in Familienerlebnisse übersetzt. Genau dadurch wird die Archäologische Staatssammlung zu einer Location, die Wissen vermittelt, ohne belehrend zu wirken. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/erleben/museumspaedagogik/))

Café, Dachterrasse und Shop als angenehme Ergänzung zum Museumsbesuch

Zur Archäologischen Staatssammlung gehört nicht nur die Ausstellung, sondern auch ein angenehm ausgebauter Servicebereich, der den Besuch abrundet. Im Foyer gibt es einen Museumsshop, den das Haus selbst als klein, aber fein beschreibt. Dort finden Besucher hauseigene Publikationen, Literatur, Papeterie, Kinderspielzeug, Schmuck und Geschenkideen. Das ist praktisch, wenn man nach dem Rundgang ein inhaltlich passendes Souvenir, ein Buch oder ein kleines Mitbringsel sucht. Dazu kommt das Café und Bar-Konzept SOLÂ, das direkt in der Nähe der Eisbachwelle und des Englischen Gartens liegt und sich als Ort zum Verweilen, Genießen und Austauschen versteht. Besonders im Sommer ist die Dachterrasse ein echtes Highlight, weil sie einen entspannten Abend mit Blick ins Grüne verspricht. Die Öffnungszeiten des Cafés und der Bar weichen bewusst von denen des Museums ab und müssen direkt beim Betreiber geprüft werden, was bei einem kombinierten Museums- und Gastronomiebesuch sinnvoll ist. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist außerdem wichtig, dass die Dachterrasse per Treppenlift erreichbar ist. Damit zeigt das Haus, dass auch die Nebenangebote nicht bloß Zusatz, sondern Teil einer durchdachten Besucherführung sind. Wer einen Nachmittag im Lehel verbringt, kann also erst die Dauerausstellung besuchen, dann im Shop stöbern und anschließend im SOLÂ oder auf der Terrasse den Blick in Richtung Englischer Garten genießen. Diese Verbindung aus Museum, Gastronomie und urbaner Lage macht die Archäologische Staatssammlung zu einer Location, die sich auch für entspannte Pausen und gesellige Treffen eignet. Gerade im Zusammenspiel mit der modernen Architektur und dem offenen Museumskonzept entsteht so ein Besuchsgefühl, das weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/besuchen/))

Sammlungsgeschichte und Dauerausstellung der Archäologischen Staatssammlung

Die Geschichte der Archäologischen Staatssammlung beginnt im Jahr 1885, als der Mediziner und Anthropologe Johannes Ranke seine zu Demonstrationszwecken in Vorlesungen zusammengetragene Sammlung vorgeschichtlicher Funde an den Bayerischen Staat übergab. König Ludwig II. sprach dafür seine Allerhöchste Anerkennung aus, und der Bestand wuchs anschließend durch neue Ausgrabungen rasch an. 1934 kamen die heimischen Bodenfunde des Bayerischen Nationalmuseums hinzu, 1937 die des Historischen Vereins von Oberbayern. Die Platznot in der Alten Akademie in der Neuhauser Straße blieb jedoch ein ständiges Problem, sodass die Bestände 1943 zum Schutz vor den Bomben des Zweiten Weltkriegs ausgelagert wurden. Das alte Gebäude wurde im April 1944 bei einem Fliegerangriff schwer zerstört, und ein Teil der zurückgebliebenen antiken Steindenkmäler ging verloren. Ab 1949 war die Sammlung in einem Seitenflügel des Bayerischen Nationalmuseums untergebracht, bis 1976 endlich der eigene Museumsneubau in der Lerchenfeldstraße am Englischen Garten bezogen werden konnte. Die markante rostfarbene Cortenstahlfassade prägt das äußere Bild bis heute, und im Jahr 2000 wurde das Haus wegen des erweiterten Sammlungsbereichs von der Prähistorischen Staatssammlung in Archäologische Staatssammlung umbenannt. In der neuen Dauerausstellung wird diese lange Entwicklung nicht abstrakt, sondern sehr anschaulich weitergeführt. Das Museum arbeitet mit fünf Abteilungen, zeigt mehr als 15.000 Objekte und setzt auf eine Konzeption auf zwei Ebenen: Im Erdgeschoss geht es um archäologische Methoden und Grundlagen, im Obergeschoss um zentrale Themen der Kulturgeschichte wie Wohnen, Ernährung, Werte, Identität und Glaube. Genau dadurch entsteht eine Ausstellung, die Wissenschaft und Alltagsbezug zusammenbringt. Wer hier durch die Räume geht, erlebt nicht nur Bayern in seiner Tiefe, sondern versteht auch, wie Archäologie als Disziplin Wissen sichtbar macht, konserviert und erzählt. ([archaeologie.bayern](https://www.archaeologie.bayern/museum/sammlungsgeschichte/))

Quellen:

Bevorstehende Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen gefunden

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

TN

Timothy Noakes

6. November 2025

Für alle Geschichts-/Archäologie-/Anthropologie-Nerds da draußen kann ich es nur empfehlen! Das Museum ist modern mit einem eleganten Interieur. Die Ausstellungen sind sehr gut produziert mit Möglichkeiten zur Interaktion und um in die Geschichte einzutauchen. Es ist auch nicht zu groß, sodass das Risiko von "Museumsmüdigkeit" minimal ist. Nebenbei: Obwohl die Haupttafeln zu den Ausstellungen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch sind, waren die Tafeln an den einzelnen Vitrinen meist nur auf Deutsch. Allerdings waren die englischen Beschreibungen über QR-Codes bei den meisten verfügbar. 👍

AK

Andrew “Andy” Kamel

8. Juni 2025

Ein cooles Museum ))) Ich habe das Setup und die Vielfalt der Ausstellungen wirklich genossen. Der Raum, in dem man über Glas mit archäologischen Gegenständen geht, ist eine erstaunliche, einzigartige Idee. Die Sammlung von Schmuck, Töpferwaren, Schwertern und kleinen archäologischen Gegenständen ist einfach fantastisch. Sie haben anscheinend eine Dachbar oder Terrasse, die als ich dort war, nicht geöffnet war. Ich würde sie gerne ausprobieren.

MB

Marcin Bednarz

7. Februar 2026

Fantastischer Ort! Aus der Perspektive eines Historikers sehr interessante Ausstellung, auch sehr cool für Kinder.

DA

david antoun

25. November 2024

Das Gebäude enthält 4 Etagen mit Ausstellungen. Die Sonderausstellung in diesem Jahr war über Kunst aus der Eiszeit von der Schwäbischen Alb, wo man die Figuren wirklich anfassen kann. Die anderen Etagen sind eine Zeitreise von der Steinzeit bis zur frühen Christenheit mit Gegenständen und Antiquitäten, die an verschiedenen Orten gefunden wurden und vielen Kategorien zugeordnet sind. Der Plan der Ausstellung ist einfach und die 2 Stunden, die man dort verbringt, sind interessant. Es gibt auch viele Interaktionen für Kinder.

MY

Maria Yogui

28. Oktober 2025

Wenn du Geschichte und Archäologie magst, ist das dein Ort. Sie zeigen dir, wie die Arbeit gemacht wird, was sehr interessant ist, und du hast einige interaktive Dinge entlang der Ausstellung, wie die Maske auf dem Foto hehe.