
Galeriestraße 4A, München-Altstadt-Lehel
Galeriestraße 4A, 80539 München, Germany
Deutsches Theatermuseum | Öffnungszeiten & Ausstellung
Das Deutsche Theatermuseum in München ist ein Ort für Theatergeschichte, Forschung und wechselnde Sonderausstellungen, der weit über die reine Präsentation von Objekten hinausgeht. In den Hofgartenarkaden gelegen, verbindet das Haus seine Sammlung mit einem klaren kulturhistorischen Auftrag: Theater nicht nur zu bewahren, sondern als lebendige, diskutierbare Kulturform sichtbar zu machen. Das Museum geht auf die Schauspielerin Clara Ziegler zurück, deren Stiftung 1910 eröffnet wurde und die den Grundstein für die heutige Institution legte. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, erlebt deshalb keinen statischen Rundgang durch eine feststehende Dauerschau, sondern eine Institution, die regelmäßig neue Perspektiven auf Bühne, Kostüm, Fotografie, Grafik, Autografen und Bühnenbild eröffnet. Gerade diese Mischung aus historischer Tiefe, wissenschaftlicher Sammlung und aktueller Ausstellungspraxis macht den Reiz des Hauses aus. Für München-Besucherinnen und Besucher, Theaterfans, Forschende und Schulklassen ist das Museum ein kompaktes, aber inhaltlich sehr dichtes Ziel mit starker kultureller Identität und einer klaren Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Tickets und Besucherinfos im Deutschen Theatermuseum
Für die Planung eines Besuchs sind die aktuellen Besucherinfos besonders wichtig, denn das Deutsche Theatermuseum öffnet ausschließlich im Rahmen von Sonderausstellungen. Die regulären Öffnungszeiten liegen bei Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Dazu kommen klare Schließtage an ausgewählten Feiertagen, darunter Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, Allerheiligen, Heiligabend, der 1. Weihnachtstag und Silvester. Zugleich gibt es geöffnete Feiertage, etwa an Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostersonntag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, dem Tag der Deutschen Einheit und dem 2. Weihnachtstag. Wer spontan kommen möchte, sollte also vorab den Ausstellungszeitraum prüfen und nicht nur auf die Wochentage achten. Diese Struktur passt zum Profil des Museums als wechselnde Ausstellungsadresse statt als klassisches Haus mit durchgehender Dauerausstellung. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Auch bei den Tickets ist Transparenz geboten. Der reguläre Museumseintritt beträgt 7 Euro, der ermäßigte Eintritt 5 Euro. Ermäßigungen gelten unter anderem für Seniorinnen und Senioren ab 65, Studierende, FSJ- und FÖJ-Leistende, bestimmte Fachverbände sowie Menschen im Rollstuhl und Menschen mit Beeinträchtigungen; eine eingetragene Begleitperson mit Merkzeichen B erhält freien Eintritt. Freien Eintritt gibt es außerdem für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, für Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre, für Studierende der Bildenden Kunst sowie der Kunst- und Theaterwissenschaften und für weitere berechtigte Gruppen. Damit eignet sich das Museum nicht nur für Einzelbesuche, sondern auch für kulturinteressierte Familien, Schulklassen und akademische Gäste, die einen gut kalkulierbaren Museumsbesuch in München suchen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen enthält die offizielle Besucherinformation einen wichtigen Hinweis: Die Kabinettausstellungen im Erdgeschoss sind mit dem Rollstuhl erreichbar, und eine mobile Rampe steht sowohl für die Stufen an der Galeriestraße als auch von der Hofgarten-Seite zur Verfügung. Gleichzeitig ist der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen im Obergeschoss sowie zu den Toiletten im Zwischengeschoss leider nicht vorhanden. Wer die Bibliothek nutzen möchte, kann dies dienstags und donnerstags von 11 bis 17 Uhr nach Voranmeldung tun. Damit zeigt sich das Museum in der Praxis sehr serviceorientiert, weist aber zugleich ehrlich auf räumliche Grenzen hin. Gerade für einen Besuch mit einem konkreten Ausstellungsinteresse ist diese Klarheit hilfreich, weil sich Anreise, Zeitplanung und Ticketkauf dadurch besser aufeinander abstimmen lassen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
making THEATRE: Die aktuelle Ausstellung und das Programm bis 2026
Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Theatermuseums heißt making THEATRE und läuft vom 25. Juni 2025 bis zum 23. Mai 2026. Inhaltlich begleitet das Museum darin die Entstehung von Shakespeares Romeo und Julia am Münchner Residenztheater und rückt die Arbeit hinter der Bühne in den Mittelpunkt. Das ist mehr als ein Blick auf fertige Aufführungen: Die Ausstellung zeigt, wie Dramaturgie, Werkstätten, Probenarbeit und technische Abläufe zusammenwirken, damit am Ende ein Premierenabend gelingen kann. Die Schau ist in Kooperation mit dem Residenztheater und mit Förderung der Kulturstiftung der Länder entstanden. Sie verbindet aktuelle Theaterpraxis mit Objekten und Perspektiven aus der historischen Sammlung und macht so sichtbar, wie eng Gegenwart und Erinnerung im Theaterbetrieb miteinander verflochten sind. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Besonders stark ist an dieser Ausstellung der Perspektivwechsel. Statt nur fertige Kostüme oder Bühnenbilder zu zeigen, lenkt making THEATRE den Blick auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufe im Theater: auf künstlerische, handwerkliche und technische Tätigkeiten, die häufig unsichtbar bleiben, obwohl sie für den Erfolg einer Produktion unverzichtbar sind. Das Museum beschreibt diese Arbeit ausdrücklich als kreativen, kollektiven und dynamischen Prozess, und genau das vermittelt die Ausstellung auch inhaltlich. Zusätzlich spannt die Schau den Bogen von der aktuellen Produktion über die historischen Bestände des Hauses bis hin zu Fragen nach der Zukunft des Theaters. Dadurch entsteht ein Besuch, der nicht nur informiert, sondern auch Diskussionen anregt: Wie wird Theater gemacht, warum wirkt es heute so, wie es wirkt, und welche Arbeitsformen haben sich über Jahrzehnte verändert? ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Wer sich für kommende Veranstaltungen interessiert, findet auf der offiziellen Startseite und im Programmkalender konkrete Termine rund um die Ausstellung. Für April 2026 sind dort unter anderem eine Sonderöffnung zum Tag der Provenienzforschung am 8. April, eine Sonntagsführung am 12. April und eine Abendführung am 15. April angekündigt. Solche Formate zeigen, dass das Museum nicht nur Ausstellung, sondern auch Vermittlung, Gespräch und Spezialprogramm bietet. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die einen zweiten oder dritten Anreiz suchen, ist das wertvoll: Führungen, Sonderöffnungen und thematische Veranstaltungen erweitern den reinen Rundgang und geben zusätzliche Einblicke in Hintergründe, Sammlungen und aktuelle Fragestellungen. Damit wird das Deutsche Theatermuseum zu einem Ort, an dem Programm und Ausstellung eng zusammengehören. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/))
Bibliothek, Fotosammlung und Sammlungen des Deutschen Theatermuseums
Die Bibliothek ist einer der wichtigsten Gründe, warum das Deutsche Theatermuseum in Fachkreisen so geschätzt wird. Sie umfasst rund 100.000 Bände und ist auf verschiedene Bereiche des Theaters spezialisiert. Dazu gehören Stücktexte, Libretti und Sekundärliteratur ebenso wie Publikationen zu Sprech-, Tanz- und Musiktheater. Der historische Bestand reicht bis an das Ende des 15. Jahrhunderts zurück, und zu den besonders bemerkenswerten Objekten gehören zwei Inkunabeln mit Komödien des Terenz sowie eine Sammlung von fast 1.000 Libretti aus der Zeit zwischen 1660 und 1800. Für Forschende ist das Museum deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Arbeitsort, an dem Theatergeschichte systematisch erschlossen und in Einzelbeständen nachvollzogen werden kann. Die Bibliothek ist damit ein stiller, aber zentraler Teil des Hauses, der den wissenschaftlichen Charakter des Museums stark prägt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/bibliothek?utm_source=openai))
Mindestens ebenso beeindruckend ist die Fotosammlung. Sie gilt mit ihren rund 5 Millionen analogen Fotografien und weiteren digitalen Aufnahmen als weltweit größte Sammlung für Theaterfotografie. Inhaltlich basiert sie auf über 20 Nachlässen sowie weiteren kleineren Konvoluten und historischen Beständen, die gemeinsam ein außergewöhnlich breites Bild des Theatergeschehens ergeben. Lokale Schwerpunkte liegen auf München, Stuttgart und Berlin, zugleich dokumentieren Teilbestände Inszenierungen und Theaterleben an vielen weiteren Orten. Genau diese Vielfalt macht die Fotosammlung so wertvoll: Sie bewahrt nicht nur Einzelbilder, sondern Inszenierungsgeschichte, Spielstile, Bühnenästhetik und die Entwicklung des Blicks auf Theater über viele Jahrzehnte. Wer sich für Fotos, Photos, Bildarchive oder Theaterdokumentation interessiert, findet hier einen Kernbestand von internationalem Rang. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-fotosammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Zu den weiteren markanten Sammlungsbereichen gehören die grafische Sammlung, die Programmheftsammlung, die Sammlung Schriftgut und die Modellsammlung. Die grafische Sammlung umfasst rund 350.000 Objekte und reicht von Handzeichnungen über Radierungen, Kupferstiche und Lithografien bis zu jüngeren Reproduktionsverfahren. Inhaltlich deckt sie Bühnenbilder, Szenenbilder, Kostümbilder, Rollenporträts sowie Material zu Theaterarchitektur und Theatertechnik ab. Die Programmheftsammlung zählt etwa 500.000 Theaterzettel und Programmhefte, die die Entwicklung des deutschsprachigen Theaters vom 18. Jahrhundert bis heute dokumentieren. Ergänzt wird das Ganze durch rund 400 Bühnenbildmodelle und einen Bestand von ungefähr 500.000 Autografen. Zusammen zeigen diese Sammlungen, warum das Haus weit mehr ist als ein Ausstellungsort: Es ist ein Gedächtnisraum für Theater in Bild, Text, Modell und Handschrift. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-grafische-sammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Anfahrt zum Deutschen Theatermuseum in München
Die Adresse des Deutschen Theatermuseums lautet Galeriestr. 4a in 80539 München, genauer in den Hofgartenarkaden. Die Lage ist zentral und kulturhistorisch besonders attraktiv, weil sich das Museum in unmittelbarer Nähe des Münchner Hofgartens befindet. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum klar die Haltestelle Odeonsplatz, erreichbar mit den U-Bahn-Linien U4/U5 sowie U3/U6; zusätzlich fährt die Buslinie 100 als Museumslinie. Wer in München unterwegs ist und einen Museumsbesuch mit einem Spaziergang durch die Innenstadt verbinden möchte, findet hier also einen Standort, der sich gut in einen Stadtrundgang einfügt. Gerade für Gäste, die die Altstadt, den Hofgarten oder den Bereich rund um Odeonsplatz ohnehin besuchen, ist das Theatermuseum dadurch leicht einplanbar und ohne komplizierte Umwege erreichbar. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Praktisch ist außerdem, dass das Museum auf seiner Kontaktseite die Anfahrt und die offiziellen Besucherinformationen zusammenführt. So lassen sich Adresse, Telefon, E-Mail und Öffnungszeiten schnell prüfen, bevor man losfährt. Für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität ist außerdem relevant, dass eine mobile Rampe für die Stufen von der Galeriestraße und von der Hofgarten-Seite vorhanden ist. Wer also einen Besuch vorbereitet, kann die Route direkt auf die eigene Situation abstimmen und sollte bei Bedarf die barrierefreien Teile der Ausstellung gezielt einplanen. Zusammen mit der zentralen Lage ergibt sich daraus ein Museum, das vor allem mit dem ÖPNV sehr bequem zu erreichen ist und sich durch seine Nähe zu weiteren Kulturorten in München gut in einen längeren Tagesausflug integrieren lässt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Geschichte, Leitung und besondere Services im Deutschen Theatermuseum
Die Geschichte des Hauses ist eng mit Clara Ziegler verbunden. Die Schauspielerin stiftete 1909 ihre Villa am Englischen Garten, ihr Vermögen und ihre eigene Sammlung an Theatralia, um ein Theatermuseum zu begründen; eröffnet wurde das Museum der Clara-Ziegler-Stiftung am 24. Juni 1910. 1944 wurde die Villa im Krieg zerstört, doch ein Großteil der Sammlungsbestände war zuvor ausgelagert worden. 1953 zog die Stiftung in den Galerietrakt am Hofgarten um, und seit 1979 besitzt das Deutsche Theatermuseum den Status eines selbständigen staatlichen Museums mit eigenem Ausstellungs- und Sammlungsauftrag. Diese Entwicklung erklärt, warum das Haus heute sowohl historisch tief verwurzelt als auch institutionell klar auf Forschung, Bewahrung und Ausstellung ausgerichtet ist. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Die offizielle Museumsbeschreibung macht deutlich, worin der Auftrag des Hauses besteht: Theatergeschichte als Kulturgeschichte sichtbar zu machen, zu bewahren und zur Diskussion zu stellen. Das ist keine leere Formel, sondern spiegelt sich in den Beständen und im Programm wider. Neben Kritiken und Programmheften bewahrt das Museum über 250.000 grafische Blätter, rund 400 Bühnenbildmodelle, ungefähr 500.000 Autografen und eine weltweit führende Fotosammlung mit annähernd 5 Millionen analogen Bildern. Die wertvollsten Bestände der Bibliothek reichen bis in die Renaissance zurück, und zahlreiche Vor- und Nachlässe stehen für Forschung und Öffentlichkeit bereit. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, begegnet deshalb nicht nur einzelnen Ausstellungsstücken, sondern einer über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur des Erinnerns, Sammelns und Einordnens. Genau daraus entsteht die besondere Qualität des Hauses im Vergleich zu vielen anderen Kulturorten. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Als aktuelle Leitung nennt die offizielle Kontaktseite Dr. Dorothea Volz. Dort finden sich auch die zentralen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Forschung, Bibliothek, Sammlung, Presse, Vermittlung und Ausstellungsorganisation. Das ist besonders hilfreich, wenn man nach speziellen Beständen sucht, eine Sichtung im Sammlungsbereich anfragen möchte oder für wissenschaftliche Zwecke mit dem Museum in Kontakt treten will. Ergänzend dazu bieten die aktuelle Ausstellung, das Programm mit Führungen und Sonderterminen sowie die Bibliothek nach Voranmeldung mehrere Wege, das Haus über einen einfachen Besuch hinaus zu nutzen. Damit richtet sich das Deutsche Theatermuseum an ein sehr breites Publikum: an Theaterinteressierte, Forschende, Studierende, Schulklassen und München-Gäste, die einen Ort suchen, an dem Kulturgeschichte nicht nur erklärt, sondern konkret erfahrbar wird. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Quellen:
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Deutsches Theatermuseum | Öffnungszeiten & Ausstellung
Das Deutsche Theatermuseum in München ist ein Ort für Theatergeschichte, Forschung und wechselnde Sonderausstellungen, der weit über die reine Präsentation von Objekten hinausgeht. In den Hofgartenarkaden gelegen, verbindet das Haus seine Sammlung mit einem klaren kulturhistorischen Auftrag: Theater nicht nur zu bewahren, sondern als lebendige, diskutierbare Kulturform sichtbar zu machen. Das Museum geht auf die Schauspielerin Clara Ziegler zurück, deren Stiftung 1910 eröffnet wurde und die den Grundstein für die heutige Institution legte. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, erlebt deshalb keinen statischen Rundgang durch eine feststehende Dauerschau, sondern eine Institution, die regelmäßig neue Perspektiven auf Bühne, Kostüm, Fotografie, Grafik, Autografen und Bühnenbild eröffnet. Gerade diese Mischung aus historischer Tiefe, wissenschaftlicher Sammlung und aktueller Ausstellungspraxis macht den Reiz des Hauses aus. Für München-Besucherinnen und Besucher, Theaterfans, Forschende und Schulklassen ist das Museum ein kompaktes, aber inhaltlich sehr dichtes Ziel mit starker kultureller Identität und einer klaren Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Tickets und Besucherinfos im Deutschen Theatermuseum
Für die Planung eines Besuchs sind die aktuellen Besucherinfos besonders wichtig, denn das Deutsche Theatermuseum öffnet ausschließlich im Rahmen von Sonderausstellungen. Die regulären Öffnungszeiten liegen bei Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Dazu kommen klare Schließtage an ausgewählten Feiertagen, darunter Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, Allerheiligen, Heiligabend, der 1. Weihnachtstag und Silvester. Zugleich gibt es geöffnete Feiertage, etwa an Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostersonntag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, dem Tag der Deutschen Einheit und dem 2. Weihnachtstag. Wer spontan kommen möchte, sollte also vorab den Ausstellungszeitraum prüfen und nicht nur auf die Wochentage achten. Diese Struktur passt zum Profil des Museums als wechselnde Ausstellungsadresse statt als klassisches Haus mit durchgehender Dauerausstellung. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Auch bei den Tickets ist Transparenz geboten. Der reguläre Museumseintritt beträgt 7 Euro, der ermäßigte Eintritt 5 Euro. Ermäßigungen gelten unter anderem für Seniorinnen und Senioren ab 65, Studierende, FSJ- und FÖJ-Leistende, bestimmte Fachverbände sowie Menschen im Rollstuhl und Menschen mit Beeinträchtigungen; eine eingetragene Begleitperson mit Merkzeichen B erhält freien Eintritt. Freien Eintritt gibt es außerdem für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, für Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre, für Studierende der Bildenden Kunst sowie der Kunst- und Theaterwissenschaften und für weitere berechtigte Gruppen. Damit eignet sich das Museum nicht nur für Einzelbesuche, sondern auch für kulturinteressierte Familien, Schulklassen und akademische Gäste, die einen gut kalkulierbaren Museumsbesuch in München suchen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen enthält die offizielle Besucherinformation einen wichtigen Hinweis: Die Kabinettausstellungen im Erdgeschoss sind mit dem Rollstuhl erreichbar, und eine mobile Rampe steht sowohl für die Stufen an der Galeriestraße als auch von der Hofgarten-Seite zur Verfügung. Gleichzeitig ist der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen im Obergeschoss sowie zu den Toiletten im Zwischengeschoss leider nicht vorhanden. Wer die Bibliothek nutzen möchte, kann dies dienstags und donnerstags von 11 bis 17 Uhr nach Voranmeldung tun. Damit zeigt sich das Museum in der Praxis sehr serviceorientiert, weist aber zugleich ehrlich auf räumliche Grenzen hin. Gerade für einen Besuch mit einem konkreten Ausstellungsinteresse ist diese Klarheit hilfreich, weil sich Anreise, Zeitplanung und Ticketkauf dadurch besser aufeinander abstimmen lassen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
making THEATRE: Die aktuelle Ausstellung und das Programm bis 2026
Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Theatermuseums heißt making THEATRE und läuft vom 25. Juni 2025 bis zum 23. Mai 2026. Inhaltlich begleitet das Museum darin die Entstehung von Shakespeares Romeo und Julia am Münchner Residenztheater und rückt die Arbeit hinter der Bühne in den Mittelpunkt. Das ist mehr als ein Blick auf fertige Aufführungen: Die Ausstellung zeigt, wie Dramaturgie, Werkstätten, Probenarbeit und technische Abläufe zusammenwirken, damit am Ende ein Premierenabend gelingen kann. Die Schau ist in Kooperation mit dem Residenztheater und mit Förderung der Kulturstiftung der Länder entstanden. Sie verbindet aktuelle Theaterpraxis mit Objekten und Perspektiven aus der historischen Sammlung und macht so sichtbar, wie eng Gegenwart und Erinnerung im Theaterbetrieb miteinander verflochten sind. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Besonders stark ist an dieser Ausstellung der Perspektivwechsel. Statt nur fertige Kostüme oder Bühnenbilder zu zeigen, lenkt making THEATRE den Blick auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufe im Theater: auf künstlerische, handwerkliche und technische Tätigkeiten, die häufig unsichtbar bleiben, obwohl sie für den Erfolg einer Produktion unverzichtbar sind. Das Museum beschreibt diese Arbeit ausdrücklich als kreativen, kollektiven und dynamischen Prozess, und genau das vermittelt die Ausstellung auch inhaltlich. Zusätzlich spannt die Schau den Bogen von der aktuellen Produktion über die historischen Bestände des Hauses bis hin zu Fragen nach der Zukunft des Theaters. Dadurch entsteht ein Besuch, der nicht nur informiert, sondern auch Diskussionen anregt: Wie wird Theater gemacht, warum wirkt es heute so, wie es wirkt, und welche Arbeitsformen haben sich über Jahrzehnte verändert? ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Wer sich für kommende Veranstaltungen interessiert, findet auf der offiziellen Startseite und im Programmkalender konkrete Termine rund um die Ausstellung. Für April 2026 sind dort unter anderem eine Sonderöffnung zum Tag der Provenienzforschung am 8. April, eine Sonntagsführung am 12. April und eine Abendführung am 15. April angekündigt. Solche Formate zeigen, dass das Museum nicht nur Ausstellung, sondern auch Vermittlung, Gespräch und Spezialprogramm bietet. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die einen zweiten oder dritten Anreiz suchen, ist das wertvoll: Führungen, Sonderöffnungen und thematische Veranstaltungen erweitern den reinen Rundgang und geben zusätzliche Einblicke in Hintergründe, Sammlungen und aktuelle Fragestellungen. Damit wird das Deutsche Theatermuseum zu einem Ort, an dem Programm und Ausstellung eng zusammengehören. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/))
Bibliothek, Fotosammlung und Sammlungen des Deutschen Theatermuseums
Die Bibliothek ist einer der wichtigsten Gründe, warum das Deutsche Theatermuseum in Fachkreisen so geschätzt wird. Sie umfasst rund 100.000 Bände und ist auf verschiedene Bereiche des Theaters spezialisiert. Dazu gehören Stücktexte, Libretti und Sekundärliteratur ebenso wie Publikationen zu Sprech-, Tanz- und Musiktheater. Der historische Bestand reicht bis an das Ende des 15. Jahrhunderts zurück, und zu den besonders bemerkenswerten Objekten gehören zwei Inkunabeln mit Komödien des Terenz sowie eine Sammlung von fast 1.000 Libretti aus der Zeit zwischen 1660 und 1800. Für Forschende ist das Museum deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Arbeitsort, an dem Theatergeschichte systematisch erschlossen und in Einzelbeständen nachvollzogen werden kann. Die Bibliothek ist damit ein stiller, aber zentraler Teil des Hauses, der den wissenschaftlichen Charakter des Museums stark prägt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/bibliothek?utm_source=openai))
Mindestens ebenso beeindruckend ist die Fotosammlung. Sie gilt mit ihren rund 5 Millionen analogen Fotografien und weiteren digitalen Aufnahmen als weltweit größte Sammlung für Theaterfotografie. Inhaltlich basiert sie auf über 20 Nachlässen sowie weiteren kleineren Konvoluten und historischen Beständen, die gemeinsam ein außergewöhnlich breites Bild des Theatergeschehens ergeben. Lokale Schwerpunkte liegen auf München, Stuttgart und Berlin, zugleich dokumentieren Teilbestände Inszenierungen und Theaterleben an vielen weiteren Orten. Genau diese Vielfalt macht die Fotosammlung so wertvoll: Sie bewahrt nicht nur Einzelbilder, sondern Inszenierungsgeschichte, Spielstile, Bühnenästhetik und die Entwicklung des Blicks auf Theater über viele Jahrzehnte. Wer sich für Fotos, Photos, Bildarchive oder Theaterdokumentation interessiert, findet hier einen Kernbestand von internationalem Rang. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-fotosammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Zu den weiteren markanten Sammlungsbereichen gehören die grafische Sammlung, die Programmheftsammlung, die Sammlung Schriftgut und die Modellsammlung. Die grafische Sammlung umfasst rund 350.000 Objekte und reicht von Handzeichnungen über Radierungen, Kupferstiche und Lithografien bis zu jüngeren Reproduktionsverfahren. Inhaltlich deckt sie Bühnenbilder, Szenenbilder, Kostümbilder, Rollenporträts sowie Material zu Theaterarchitektur und Theatertechnik ab. Die Programmheftsammlung zählt etwa 500.000 Theaterzettel und Programmhefte, die die Entwicklung des deutschsprachigen Theaters vom 18. Jahrhundert bis heute dokumentieren. Ergänzt wird das Ganze durch rund 400 Bühnenbildmodelle und einen Bestand von ungefähr 500.000 Autografen. Zusammen zeigen diese Sammlungen, warum das Haus weit mehr ist als ein Ausstellungsort: Es ist ein Gedächtnisraum für Theater in Bild, Text, Modell und Handschrift. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-grafische-sammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Anfahrt zum Deutschen Theatermuseum in München
Die Adresse des Deutschen Theatermuseums lautet Galeriestr. 4a in 80539 München, genauer in den Hofgartenarkaden. Die Lage ist zentral und kulturhistorisch besonders attraktiv, weil sich das Museum in unmittelbarer Nähe des Münchner Hofgartens befindet. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum klar die Haltestelle Odeonsplatz, erreichbar mit den U-Bahn-Linien U4/U5 sowie U3/U6; zusätzlich fährt die Buslinie 100 als Museumslinie. Wer in München unterwegs ist und einen Museumsbesuch mit einem Spaziergang durch die Innenstadt verbinden möchte, findet hier also einen Standort, der sich gut in einen Stadtrundgang einfügt. Gerade für Gäste, die die Altstadt, den Hofgarten oder den Bereich rund um Odeonsplatz ohnehin besuchen, ist das Theatermuseum dadurch leicht einplanbar und ohne komplizierte Umwege erreichbar. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Praktisch ist außerdem, dass das Museum auf seiner Kontaktseite die Anfahrt und die offiziellen Besucherinformationen zusammenführt. So lassen sich Adresse, Telefon, E-Mail und Öffnungszeiten schnell prüfen, bevor man losfährt. Für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität ist außerdem relevant, dass eine mobile Rampe für die Stufen von der Galeriestraße und von der Hofgarten-Seite vorhanden ist. Wer also einen Besuch vorbereitet, kann die Route direkt auf die eigene Situation abstimmen und sollte bei Bedarf die barrierefreien Teile der Ausstellung gezielt einplanen. Zusammen mit der zentralen Lage ergibt sich daraus ein Museum, das vor allem mit dem ÖPNV sehr bequem zu erreichen ist und sich durch seine Nähe zu weiteren Kulturorten in München gut in einen längeren Tagesausflug integrieren lässt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Geschichte, Leitung und besondere Services im Deutschen Theatermuseum
Die Geschichte des Hauses ist eng mit Clara Ziegler verbunden. Die Schauspielerin stiftete 1909 ihre Villa am Englischen Garten, ihr Vermögen und ihre eigene Sammlung an Theatralia, um ein Theatermuseum zu begründen; eröffnet wurde das Museum der Clara-Ziegler-Stiftung am 24. Juni 1910. 1944 wurde die Villa im Krieg zerstört, doch ein Großteil der Sammlungsbestände war zuvor ausgelagert worden. 1953 zog die Stiftung in den Galerietrakt am Hofgarten um, und seit 1979 besitzt das Deutsche Theatermuseum den Status eines selbständigen staatlichen Museums mit eigenem Ausstellungs- und Sammlungsauftrag. Diese Entwicklung erklärt, warum das Haus heute sowohl historisch tief verwurzelt als auch institutionell klar auf Forschung, Bewahrung und Ausstellung ausgerichtet ist. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Die offizielle Museumsbeschreibung macht deutlich, worin der Auftrag des Hauses besteht: Theatergeschichte als Kulturgeschichte sichtbar zu machen, zu bewahren und zur Diskussion zu stellen. Das ist keine leere Formel, sondern spiegelt sich in den Beständen und im Programm wider. Neben Kritiken und Programmheften bewahrt das Museum über 250.000 grafische Blätter, rund 400 Bühnenbildmodelle, ungefähr 500.000 Autografen und eine weltweit führende Fotosammlung mit annähernd 5 Millionen analogen Bildern. Die wertvollsten Bestände der Bibliothek reichen bis in die Renaissance zurück, und zahlreiche Vor- und Nachlässe stehen für Forschung und Öffentlichkeit bereit. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, begegnet deshalb nicht nur einzelnen Ausstellungsstücken, sondern einer über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur des Erinnerns, Sammelns und Einordnens. Genau daraus entsteht die besondere Qualität des Hauses im Vergleich zu vielen anderen Kulturorten. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Als aktuelle Leitung nennt die offizielle Kontaktseite Dr. Dorothea Volz. Dort finden sich auch die zentralen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Forschung, Bibliothek, Sammlung, Presse, Vermittlung und Ausstellungsorganisation. Das ist besonders hilfreich, wenn man nach speziellen Beständen sucht, eine Sichtung im Sammlungsbereich anfragen möchte oder für wissenschaftliche Zwecke mit dem Museum in Kontakt treten will. Ergänzend dazu bieten die aktuelle Ausstellung, das Programm mit Führungen und Sonderterminen sowie die Bibliothek nach Voranmeldung mehrere Wege, das Haus über einen einfachen Besuch hinaus zu nutzen. Damit richtet sich das Deutsche Theatermuseum an ein sehr breites Publikum: an Theaterinteressierte, Forschende, Studierende, Schulklassen und München-Gäste, die einen Ort suchen, an dem Kulturgeschichte nicht nur erklärt, sondern konkret erfahrbar wird. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Quellen:
Deutsches Theatermuseum | Öffnungszeiten & Ausstellung
Das Deutsche Theatermuseum in München ist ein Ort für Theatergeschichte, Forschung und wechselnde Sonderausstellungen, der weit über die reine Präsentation von Objekten hinausgeht. In den Hofgartenarkaden gelegen, verbindet das Haus seine Sammlung mit einem klaren kulturhistorischen Auftrag: Theater nicht nur zu bewahren, sondern als lebendige, diskutierbare Kulturform sichtbar zu machen. Das Museum geht auf die Schauspielerin Clara Ziegler zurück, deren Stiftung 1910 eröffnet wurde und die den Grundstein für die heutige Institution legte. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, erlebt deshalb keinen statischen Rundgang durch eine feststehende Dauerschau, sondern eine Institution, die regelmäßig neue Perspektiven auf Bühne, Kostüm, Fotografie, Grafik, Autografen und Bühnenbild eröffnet. Gerade diese Mischung aus historischer Tiefe, wissenschaftlicher Sammlung und aktueller Ausstellungspraxis macht den Reiz des Hauses aus. Für München-Besucherinnen und Besucher, Theaterfans, Forschende und Schulklassen ist das Museum ein kompaktes, aber inhaltlich sehr dichtes Ziel mit starker kultureller Identität und einer klaren Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Öffnungszeiten, Tickets und Besucherinfos im Deutschen Theatermuseum
Für die Planung eines Besuchs sind die aktuellen Besucherinfos besonders wichtig, denn das Deutsche Theatermuseum öffnet ausschließlich im Rahmen von Sonderausstellungen. Die regulären Öffnungszeiten liegen bei Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Dazu kommen klare Schließtage an ausgewählten Feiertagen, darunter Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, Allerheiligen, Heiligabend, der 1. Weihnachtstag und Silvester. Zugleich gibt es geöffnete Feiertage, etwa an Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostersonntag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, dem Tag der Deutschen Einheit und dem 2. Weihnachtstag. Wer spontan kommen möchte, sollte also vorab den Ausstellungszeitraum prüfen und nicht nur auf die Wochentage achten. Diese Struktur passt zum Profil des Museums als wechselnde Ausstellungsadresse statt als klassisches Haus mit durchgehender Dauerausstellung. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Auch bei den Tickets ist Transparenz geboten. Der reguläre Museumseintritt beträgt 7 Euro, der ermäßigte Eintritt 5 Euro. Ermäßigungen gelten unter anderem für Seniorinnen und Senioren ab 65, Studierende, FSJ- und FÖJ-Leistende, bestimmte Fachverbände sowie Menschen im Rollstuhl und Menschen mit Beeinträchtigungen; eine eingetragene Begleitperson mit Merkzeichen B erhält freien Eintritt. Freien Eintritt gibt es außerdem für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, für Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre, für Studierende der Bildenden Kunst sowie der Kunst- und Theaterwissenschaften und für weitere berechtigte Gruppen. Damit eignet sich das Museum nicht nur für Einzelbesuche, sondern auch für kulturinteressierte Familien, Schulklassen und akademische Gäste, die einen gut kalkulierbaren Museumsbesuch in München suchen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen enthält die offizielle Besucherinformation einen wichtigen Hinweis: Die Kabinettausstellungen im Erdgeschoss sind mit dem Rollstuhl erreichbar, und eine mobile Rampe steht sowohl für die Stufen an der Galeriestraße als auch von der Hofgarten-Seite zur Verfügung. Gleichzeitig ist der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen im Obergeschoss sowie zu den Toiletten im Zwischengeschoss leider nicht vorhanden. Wer die Bibliothek nutzen möchte, kann dies dienstags und donnerstags von 11 bis 17 Uhr nach Voranmeldung tun. Damit zeigt sich das Museum in der Praxis sehr serviceorientiert, weist aber zugleich ehrlich auf räumliche Grenzen hin. Gerade für einen Besuch mit einem konkreten Ausstellungsinteresse ist diese Klarheit hilfreich, weil sich Anreise, Zeitplanung und Ticketkauf dadurch besser aufeinander abstimmen lassen. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/besuch))
making THEATRE: Die aktuelle Ausstellung und das Programm bis 2026
Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Theatermuseums heißt making THEATRE und läuft vom 25. Juni 2025 bis zum 23. Mai 2026. Inhaltlich begleitet das Museum darin die Entstehung von Shakespeares Romeo und Julia am Münchner Residenztheater und rückt die Arbeit hinter der Bühne in den Mittelpunkt. Das ist mehr als ein Blick auf fertige Aufführungen: Die Ausstellung zeigt, wie Dramaturgie, Werkstätten, Probenarbeit und technische Abläufe zusammenwirken, damit am Ende ein Premierenabend gelingen kann. Die Schau ist in Kooperation mit dem Residenztheater und mit Förderung der Kulturstiftung der Länder entstanden. Sie verbindet aktuelle Theaterpraxis mit Objekten und Perspektiven aus der historischen Sammlung und macht so sichtbar, wie eng Gegenwart und Erinnerung im Theaterbetrieb miteinander verflochten sind. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Besonders stark ist an dieser Ausstellung der Perspektivwechsel. Statt nur fertige Kostüme oder Bühnenbilder zu zeigen, lenkt making THEATRE den Blick auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufe im Theater: auf künstlerische, handwerkliche und technische Tätigkeiten, die häufig unsichtbar bleiben, obwohl sie für den Erfolg einer Produktion unverzichtbar sind. Das Museum beschreibt diese Arbeit ausdrücklich als kreativen, kollektiven und dynamischen Prozess, und genau das vermittelt die Ausstellung auch inhaltlich. Zusätzlich spannt die Schau den Bogen von der aktuellen Produktion über die historischen Bestände des Hauses bis hin zu Fragen nach der Zukunft des Theaters. Dadurch entsteht ein Besuch, der nicht nur informiert, sondern auch Diskussionen anregt: Wie wird Theater gemacht, warum wirkt es heute so, wie es wirkt, und welche Arbeitsformen haben sich über Jahrzehnte verändert? ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/making-theatre))
Wer sich für kommende Veranstaltungen interessiert, findet auf der offiziellen Startseite und im Programmkalender konkrete Termine rund um die Ausstellung. Für April 2026 sind dort unter anderem eine Sonderöffnung zum Tag der Provenienzforschung am 8. April, eine Sonntagsführung am 12. April und eine Abendführung am 15. April angekündigt. Solche Formate zeigen, dass das Museum nicht nur Ausstellung, sondern auch Vermittlung, Gespräch und Spezialprogramm bietet. Gerade für Besucherinnen und Besucher, die einen zweiten oder dritten Anreiz suchen, ist das wertvoll: Führungen, Sonderöffnungen und thematische Veranstaltungen erweitern den reinen Rundgang und geben zusätzliche Einblicke in Hintergründe, Sammlungen und aktuelle Fragestellungen. Damit wird das Deutsche Theatermuseum zu einem Ort, an dem Programm und Ausstellung eng zusammengehören. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/))
Bibliothek, Fotosammlung und Sammlungen des Deutschen Theatermuseums
Die Bibliothek ist einer der wichtigsten Gründe, warum das Deutsche Theatermuseum in Fachkreisen so geschätzt wird. Sie umfasst rund 100.000 Bände und ist auf verschiedene Bereiche des Theaters spezialisiert. Dazu gehören Stücktexte, Libretti und Sekundärliteratur ebenso wie Publikationen zu Sprech-, Tanz- und Musiktheater. Der historische Bestand reicht bis an das Ende des 15. Jahrhunderts zurück, und zu den besonders bemerkenswerten Objekten gehören zwei Inkunabeln mit Komödien des Terenz sowie eine Sammlung von fast 1.000 Libretti aus der Zeit zwischen 1660 und 1800. Für Forschende ist das Museum deshalb nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Arbeitsort, an dem Theatergeschichte systematisch erschlossen und in Einzelbeständen nachvollzogen werden kann. Die Bibliothek ist damit ein stiller, aber zentraler Teil des Hauses, der den wissenschaftlichen Charakter des Museums stark prägt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/bibliothek?utm_source=openai))
Mindestens ebenso beeindruckend ist die Fotosammlung. Sie gilt mit ihren rund 5 Millionen analogen Fotografien und weiteren digitalen Aufnahmen als weltweit größte Sammlung für Theaterfotografie. Inhaltlich basiert sie auf über 20 Nachlässen sowie weiteren kleineren Konvoluten und historischen Beständen, die gemeinsam ein außergewöhnlich breites Bild des Theatergeschehens ergeben. Lokale Schwerpunkte liegen auf München, Stuttgart und Berlin, zugleich dokumentieren Teilbestände Inszenierungen und Theaterleben an vielen weiteren Orten. Genau diese Vielfalt macht die Fotosammlung so wertvoll: Sie bewahrt nicht nur Einzelbilder, sondern Inszenierungsgeschichte, Spielstile, Bühnenästhetik und die Entwicklung des Blicks auf Theater über viele Jahrzehnte. Wer sich für Fotos, Photos, Bildarchive oder Theaterdokumentation interessiert, findet hier einen Kernbestand von internationalem Rang. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-fotosammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Zu den weiteren markanten Sammlungsbereichen gehören die grafische Sammlung, die Programmheftsammlung, die Sammlung Schriftgut und die Modellsammlung. Die grafische Sammlung umfasst rund 350.000 Objekte und reicht von Handzeichnungen über Radierungen, Kupferstiche und Lithografien bis zu jüngeren Reproduktionsverfahren. Inhaltlich deckt sie Bühnenbilder, Szenenbilder, Kostümbilder, Rollenporträts sowie Material zu Theaterarchitektur und Theatertechnik ab. Die Programmheftsammlung zählt etwa 500.000 Theaterzettel und Programmhefte, die die Entwicklung des deutschsprachigen Theaters vom 18. Jahrhundert bis heute dokumentieren. Ergänzt wird das Ganze durch rund 400 Bühnenbildmodelle und einen Bestand von ungefähr 500.000 Autografen. Zusammen zeigen diese Sammlungen, warum das Haus weit mehr ist als ein Ausstellungsort: Es ist ein Gedächtnisraum für Theater in Bild, Text, Modell und Handschrift. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/recherche/die-grafische-sammlung-des-deutschen-theatermuseums?utm_source=openai))
Anfahrt zum Deutschen Theatermuseum in München
Die Adresse des Deutschen Theatermuseums lautet Galeriestr. 4a in 80539 München, genauer in den Hofgartenarkaden. Die Lage ist zentral und kulturhistorisch besonders attraktiv, weil sich das Museum in unmittelbarer Nähe des Münchner Hofgartens befindet. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum klar die Haltestelle Odeonsplatz, erreichbar mit den U-Bahn-Linien U4/U5 sowie U3/U6; zusätzlich fährt die Buslinie 100 als Museumslinie. Wer in München unterwegs ist und einen Museumsbesuch mit einem Spaziergang durch die Innenstadt verbinden möchte, findet hier also einen Standort, der sich gut in einen Stadtrundgang einfügt. Gerade für Gäste, die die Altstadt, den Hofgarten oder den Bereich rund um Odeonsplatz ohnehin besuchen, ist das Theatermuseum dadurch leicht einplanbar und ohne komplizierte Umwege erreichbar. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Praktisch ist außerdem, dass das Museum auf seiner Kontaktseite die Anfahrt und die offiziellen Besucherinformationen zusammenführt. So lassen sich Adresse, Telefon, E-Mail und Öffnungszeiten schnell prüfen, bevor man losfährt. Für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität ist außerdem relevant, dass eine mobile Rampe für die Stufen von der Galeriestraße und von der Hofgarten-Seite vorhanden ist. Wer also einen Besuch vorbereitet, kann die Route direkt auf die eigene Situation abstimmen und sollte bei Bedarf die barrierefreien Teile der Ausstellung gezielt einplanen. Zusammen mit der zentralen Lage ergibt sich daraus ein Museum, das vor allem mit dem ÖPNV sehr bequem zu erreichen ist und sich durch seine Nähe zu weiteren Kulturorten in München gut in einen längeren Tagesausflug integrieren lässt. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Geschichte, Leitung und besondere Services im Deutschen Theatermuseum
Die Geschichte des Hauses ist eng mit Clara Ziegler verbunden. Die Schauspielerin stiftete 1909 ihre Villa am Englischen Garten, ihr Vermögen und ihre eigene Sammlung an Theatralia, um ein Theatermuseum zu begründen; eröffnet wurde das Museum der Clara-Ziegler-Stiftung am 24. Juni 1910. 1944 wurde die Villa im Krieg zerstört, doch ein Großteil der Sammlungsbestände war zuvor ausgelagert worden. 1953 zog die Stiftung in den Galerietrakt am Hofgarten um, und seit 1979 besitzt das Deutsche Theatermuseum den Status eines selbständigen staatlichen Museums mit eigenem Ausstellungs- und Sammlungsauftrag. Diese Entwicklung erklärt, warum das Haus heute sowohl historisch tief verwurzelt als auch institutionell klar auf Forschung, Bewahrung und Ausstellung ausgerichtet ist. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Die offizielle Museumsbeschreibung macht deutlich, worin der Auftrag des Hauses besteht: Theatergeschichte als Kulturgeschichte sichtbar zu machen, zu bewahren und zur Diskussion zu stellen. Das ist keine leere Formel, sondern spiegelt sich in den Beständen und im Programm wider. Neben Kritiken und Programmheften bewahrt das Museum über 250.000 grafische Blätter, rund 400 Bühnenbildmodelle, ungefähr 500.000 Autografen und eine weltweit führende Fotosammlung mit annähernd 5 Millionen analogen Bildern. Die wertvollsten Bestände der Bibliothek reichen bis in die Renaissance zurück, und zahlreiche Vor- und Nachlässe stehen für Forschung und Öffentlichkeit bereit. Wer das Deutsche Theatermuseum besucht, begegnet deshalb nicht nur einzelnen Ausstellungsstücken, sondern einer über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur des Erinnerns, Sammelns und Einordnens. Genau daraus entsteht die besondere Qualität des Hauses im Vergleich zu vielen anderen Kulturorten. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/museum))
Als aktuelle Leitung nennt die offizielle Kontaktseite Dr. Dorothea Volz. Dort finden sich auch die zentralen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Forschung, Bibliothek, Sammlung, Presse, Vermittlung und Ausstellungsorganisation. Das ist besonders hilfreich, wenn man nach speziellen Beständen sucht, eine Sichtung im Sammlungsbereich anfragen möchte oder für wissenschaftliche Zwecke mit dem Museum in Kontakt treten will. Ergänzend dazu bieten die aktuelle Ausstellung, das Programm mit Führungen und Sonderterminen sowie die Bibliothek nach Voranmeldung mehrere Wege, das Haus über einen einfachen Besuch hinaus zu nutzen. Damit richtet sich das Deutsche Theatermuseum an ein sehr breites Publikum: an Theaterinteressierte, Forschende, Studierende, Schulklassen und München-Gäste, die einen Ort suchen, an dem Kulturgeschichte nicht nur erklärt, sondern konkret erfahrbar wird. ([deutschestheatermuseum.de](https://www.deutschestheatermuseum.de/de/kontakt))
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
EA F
7. September 2025
Das reguläre Ticket kostet 7 statt 5€ Euro, wie angegeben. Ich war bei der Ausstellung "Making Theater". Sehr interessant und gut kuratiert! Beschreibungen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Es gibt Sitzmöglichkeiten, z.B. um Videos anzuschauen. Interaktive Elemente.
Jason Koeppel
23. Juni 2019
Das Kriegerdenkmal ist gut gemacht.
Max Mykhailyna
15. August 2024
Unglaubliches Museum!
Darko Šmider
23. September 2020
Super
Abdullah TATAR
9. März 2025
Das Deutsches Theatermuseum ist ein Museum, das es wert ist, erkundet zu werden, für alle, die sich für die Theaterkunst interessieren. Es liegt wunderschön im Herzen von München, neben dem Hofgarten. Das Museum ist gefüllt mit Kostümen, Bühnenbildern, Fotografien und Dokumenten, die die Geschichte des deutschen Theaters beleuchten. Die Ausstellungen wechseln in der Regel, sodass jeder Besuch ein anderes Erlebnis bietet. Der Raum ist klein, aber inhaltlich sehr reich. Es gibt besonders interessante Details für diejenigen, die neugierig auf die Hintergründe der Theaterwelt sind. Allerdings könnte das Museum etwas interaktiver sein; die Exponate basieren hauptsächlich auf Informationstafeln und visuellen Materialien. Die begrenzten englischen Erklärungen könnten ein Nachteil für ausländische Besucher sein. Wenn Sie sich für Theaterkunst interessieren und eine kulturelle Pause in München einlegen möchten, ist es einen Besuch wert. Aber es ist besser, nicht mit der Erwartung eines großen und umfassenden Museums zu gehen.
