
Barer Str. 40, München-Maxvorstadt
Barer Str. 40, 80333 München, Germany
Die Neue Sammlung | München & Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung – The Design Museum ist das international führende Designmuseum in München und Teil der Pinakothek der Moderne im Herzen des Kunstareals. Unter einem Dach begegnen sich hier Design, Kunst, Grafik und Architektur – eine einmalige Konstellation, die den Blick auf Gestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht. Besucherinnen und Besucher erleben Ikonen des Industriedesigns, zeitgenössische Positionen, Materialstudien und außergewöhnliche Schmuckkunst in unmittelbarer Nachbarschaft. Besonders praktisch: Die Neue Sammlung befindet sich an der Barer Straße 40 und ist dadurch hervorragend per U-Bahn, Tram und Bus erreichbar. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr; montags ist geschlossen. Tickets sind online und an der Kasse erhältlich; am Museumssonntag kostet der Eintritt 1 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen grundsätzlich keinen Eintritt. Vor Ort runden das Café im Wintergarten sowie der CEDON Museumsshop den Besuch ab. Wer sich bereits vorab inspirieren möchte, entdeckt Highlights, Dossiers und Objektstories in der Online-Sammlung und im redaktionellen Format Design in Dialogue.
Tickets und Öffnungszeiten: Eintritt, Sonntag 1 Euro, Kombitickets und Vorteile
Die Planung deines Besuchs in Die Neue Sammlung beginnt idealerweise mit einem Blick auf Öffnungszeiten und Ticketoptionen. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr; donnerstags gibt es verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr. Montags bleibt die Pinakothek der Moderne geschlossen. Die Ticketstruktur ist klar und besucherfreundlich ausgelegt: Das reguläre Ticket kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Ein besonderer Tipp für Familien, Studierende und Kulturfans ist der Museumssonntag: Jeden Sonntag beträgt der Eintritt nur 1 Euro, was auch spontane Besuche attraktiv macht. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten grundsätzlich freien Eintritt – ein starkes Signal für kulturelle Teilhabe. Für alle, die an einem Tag mehrere Häuser entdecken möchten, gibt es ein Kombiticket, das die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack abdeckt; so lässt sich ein Kunstareal-Tag flexibel gestalten. Wer regelmäßig kommt, profitiert von einer Jahreskarte der Pinakotheken, die freie oder vergünstigte Eintritte in die beteiligten Häuser ermöglicht und sich meist schon nach wenigen Besuchen rechnet. Ein weiterer Pluspunkt für angehende Gestalterinnen und Gestalter: In der Pinakothek der Moderne genießen Studierende der Fachrichtungen Architektur, Design und Grafik freien Eintritt gegen Nachweis – ideal, um sich wiederkehrend mit Originalen und Materialstudien auseinanderzusetzen. Tickets erhältst du bequem online über den offiziellen Webshop oder direkt an der Kasse. Online gebuchte Tickets kommen per E-Mail und können auf dem Smartphone gezeigt werden; auch Freitickets für Jahreskarteninhaberinnen und -inhaber sowie das 1-Euro-Sonntagsticket sind digital verfügbar. Tipp: Für besonders gefragte Sonderausstellungen lohnt es sich, frühzeitig ein Zeitfenster einzuplanen, da für Sonderpräsentationen teils eigene Kontingente und gegebenenfalls abweichende Preise gelten. Für Gruppen und exklusive Führungen empfiehlt sich ein Vorlauf von mindestens 14 Tagen; die Buchung kann direkt über das entsprechende Formular erfolgen. So bereitest du einen reibungslosen, inspirierenden Besuch vor und hast genug Zeit, die Inszenierungen in Ruhe auf dich wirken zu lassen.
Anfahrt und Parken: Barer Straße 40, ÖPNV zum Halt Pinakotheken, barrierefreie Zugänge
Die Neue Sammlung liegt zentral im Kunstareal München und ist somit ideal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Von der U-Bahn-Station Odeonsplatz (U3/U6) erreichst du den Halt Pinakotheken mit dem Stadtbus 100 in wenigen Minuten; diese sogenannte Museumslinie verbindet zahlreiche Kulturinstitutionen, was spontane Kombinationen ermöglicht. Alternativ fährst du vom Karlsplatz Stachus aus mit der Tram 27 Richtung Petuelring oder der Tram 28 Richtung Scheidplatz bis zur Haltestelle Pinakotheken. Die Laufwege sind kurz und führen direkt zum Eingang an der Barer Straße 40. Für die Anreise mit dem Fahrrad bieten sich die weiten Platzflächen und Radwege rund um das Kunstareal an. Wenn du mit dem Auto kommst, beachte bitte, dass der museumseigene Parkplatz ausschließlich Besucherinnen und Besuchern mit Behindertenparkausweis vorbehalten ist; generell empfiehlt die Pinakothek der Moderne deshalb die Anreise mit ÖPNV oder zu Fuß. Besonders gut gelöst ist die Barrierefreiheit: Ein stufenfreier Zugang ist von der Barer Straße möglich; ein weiterer barrierefreier Zugang befindet sich an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße. Zwei Aufzüge erschließen die Ebenen, darunter der Aufzug in der Rotunde beim Museumsshop, der in das Untergeschoss zu Garderoben und barrierefreien Sanitäranlagen sowie ins Obergeschoss zu den Ausstellungsräumen führt. Ein weiterer, personalbedienter Aufzug am Eingang Barer Straße bringt Besucherinnen und Besucher direkt ins Untergeschoss zum Bereich Design. Für zusätzliche Entlastung stehen an der Infotheke leichte, tragbare Faltstühle und zwei Rollstühle zur Verfügung. Wer sensibel auf Trubel reagiert, findet besonders ruhige Zeiten in der Regel dienstags bis donnerstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr, und ausgewiesene Ruhezonen sind in den Obergeschossen markiert. Für Gruppen gilt: Bitte Führungen und größere Besuche frühzeitig anmelden; die maximale Gruppengröße in großen Ausstellungsräumen liegt regulär bei 25 Personen zuzüglich Guide. So wird der Besuch für alle angenehm. Plane außerdem kurze Pausen ein – das Café im Wintergarten befindet sich direkt im Haus und bietet eine willkommene Auszeit während deines Rundgangs.
Highlights entdecken: X-D-E-P-O-T, Danner Rotunde, The Color of Glass und mehr
Die kuratorische Bandbreite der Neuen Sammlung spiegelt die Vielfalt des Designs von Alltagsgegenständen bis zu visionären Entwürfen wider. Ein Fixpunkt ist X-D-E-P-O-T, ein neuartiger Ausstellungs- und Denkraum im Untergeschoss der Pinakothek der Moderne. Hier werden über 600 Objekte aus unterschiedlichen Dekaden und Ländern nicht nach klassischen Kanons, sondern nach überraschenden Anordnungen präsentiert. Dadurch entstehen ungewohnte Dialoge – etwa wenn eine Badewanne neben einem Stuhl und einem Fahrrad steht und Material, Form und Nutzung plötzlich in neue Bezüge treten. X-D-E-P-O-T versteht sich als offener Speicher und Diskussionsort, der Inhalte dynamisch verknüpft, Interventionen zulässt und Besucherinnen und Besucher zum Mit- und Umdenken einlädt. Ebenfalls legendär ist die Danner Rotunde: Dieser eigenständige Schmuckraum präsentiert internationale Positionen des Autorenschmucks und wird in regelmäßigen Abständen neu kuratiert. Seit ihrer Eröffnung 2004 hat die Rotunde unterschiedliche kuratorische Handschriften erlebt, von denen jede frische Blickwinkel auf Material, Technik und künstlerische Haltung eröffnet. Hochkarätige Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben prägen das Profil und machen die Rotunde zum zentralen Treffpunkt für alle, die zeitgenössische Schmuckkunst auf höchstem Niveau erleben möchten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Glas als Kult- und Funktionsmaterial: Die thematischen Präsentationen widmen sich Farbe, Licht, Oberflächen und Verarbeitungstechniken und zeigen, wie Glas zwischen Handwerk, Industrie und Kunst vermittelt. Dazu kommen Programme und Dauerthemen wie Kitchen Culture, die Gestaltung in den Mittelpunkt des täglichen Lebens rücken, und das groß angelegte Jubiläumsprojekt 100 Years – 100 Objects, in dem Schlüsselobjekte über Epochen hinweg Erkenntnisse zu Innovation, Gesellschaft und Ästhetik bündeln. Wer Typografie und Grafikdesign liebt, findet in Ausstellungsformaten zu Gestalterinnen und Gestaltern wie Paula Scher Inspiration. Die Neue Sammlung reagiert zudem mit Interventionen und Kooperationen auf aktuelle Fragen – etwa wenn Studierende demokratische Designansätze im X-D-E-P-O-T interpretieren. So entsteht ein lebendiges Panorama, das Ikonen würdigt, neue Stimmen sichtbar macht und die Gegenwart des Designs im Alltag erfahrbar werden lässt.
Die Neue Sammlung online und vor Ort: Collection Online, Design in Dialogue, Shop und Café
Die Entdeckungsreise beginnt heute oft digital: Auf der Website der Neuen Sammlung bietet die Collection Online Einblicke in ausgewählte Objekte und Kontexte, die Geschichte, Technologie und Gestaltung zusammenbringen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Münchner Institution öffnet das Projekt It’s a match – 100 Years of Design & Technology zusätzliche Perspektiven, entwickelt gemeinsam mit dem Deutschen Museum: Während das Technikmuseum Objekte nach technischen Kriterien sammelt, fokussiert die Neue Sammlung auf Gestaltung; manche Schlüsselobjekte prägen beides und tauchen in beiden Institutionen auf. Ergänzend schafft Design in Dialogue mit Essays, Interviews und Fallbeispielen ein redaktionelles Umfeld, in dem Designprozesse, Typografie, ikonische Entwürfe und Zukunftsfragen reflektiert werden. Vor Ort knüpft der CEDON Museumsshop an: Hier findest du Kataloge, hochwertige Papeterie, Poster, Accessoires und ausgewählte Designprodukte, die das Ausstellungserlebnis verlängern. Die Öffnungszeiten des Shops sind täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr. Für die genussvolle Pause sorgt das Café im Wintergarten, das von Dienstag bis Sonntag vormittags bis in den späten Nachmittag hinein geöffnet ist; donnerstags sind die Zeiten erweitert. Bei laufenden Umbauten kann der Zugang zum Café zeitweise über die Terrasse erfolgen, mit reduzierten Sitzplätzen im Innenbereich. Praktisch für deinen Ablauf: Garderobe und Schließfächer befinden sich im Untergeschoss, ebenso barrierefreie Sanitäranlagen. Wer mit einer Schulklasse, einem Team oder einer Gruppe kommt, kann Führungen ab 60 oder 90 Minuten buchen; die Themen werden vorab abgestimmt und richten sich nach Objekten, Epochen oder Fragestellungen. Dank der Einbettung in die Pinakothek der Moderne lassen sich Ausstellungsbesuche gut kombinieren – etwa ein Start in der Neuen Sammlung, gefolgt von Grafik, Architektur oder moderner Kunst in den Nachbarabteilungen. So wächst aus einzelnen Blicken eine vernetzte Perspektive auf Gestaltung, Materialkultur und Gesellschaft.
Fotografieren, Service und Barrierefreiheit: Hausordnung, Taschenregelung und hilfreiche Tipps
Damit sich alle wohlfühlen, gelten in der Pinakothek der Moderne klare, besucherfreundliche Regeln. Privates Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, allerdings ohne Blitz, ohne Stativ und ohne Halterungen; das schützt empfindliche Oberflächen, sorgt für sichere Wege und respektiert die Rechte an den gezeigten Werken. Für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung der Pressestelle notwendig; entsprechende Anfragen werden über ein Formular koordiniert. Die Taschenregelung sieht vor, dass nur Taschen bis zur Größe DIN A4 mit in die Ausstellungsräume genommen werden dürfen. Größere Taschen und Rucksäcke gibst du an der Garderobe ab oder nutzt die Schließfächer; dafür fallen kleine Gebühren beziehungsweise Pfand an. Besonders nutzerorientiert ist das Angebot an Faltstühlen für alle, die zwischendurch sitzen möchten, sowie an zwei Leihrollstühlen. Die barrierefreien Sanitäranlagen befinden sich im Untergeschoss, das per Aufzug erreichbar ist. Der barrierefreie Zugang über die Barer Straße und die zusätzliche Option an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße erleichtern die Anreise für alle. Wenn du lärmempfindlich bist, plane deinen Rundgang in die ruhigeren Zeiten am Vormittag von Dienstag bis Donnerstag; ausgewiesene Ruhezonen in den Obergeschossen bieten Momente der Entspannung. Für Familien: Kinderwagen sind erlaubt; achte jedoch auf die Wegeführung in stärker frequentierten Bereichen. Schulklassen und Gruppen beachten bitte die maximalen Gruppengrößen und melden ihren Besuch an, damit die Aufsichtskräfte die Raumverteilung optimieren können. Für internationale Gäste stehen Informationen, Audiotouren und Hinweise auch in englischer Sprache bereit. So entsteht eine Atmosphäre, in der intensives Schauen, Nachfragen und Vergleichen jederzeit erwünscht ist – ganz im Sinne eines Designmuseums, das Diskurs und Entdeckung fördert.
Geschichte, Kontext und Programm: 100 Jahre Designmuseum im Kunstareal
Die Neue Sammlung blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und gilt als eines der ältesten Designmuseen weltweit. Entstanden im Kontext der Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts und inspiriert von Netzwerken wie dem Deutschen Werkbund, trug sie dazu bei, Gestaltung als eigenständige kulturelle und gesellschaftliche Kraft zu etablieren. Seit 2002 ist die Neue Sammlung im Gebäude der Pinakothek der Moderne verankert, einem lichtdurchfluteten Haus, in dem vier eigenständige Museen zusammenfinden: Moderne Kunst, Graphik, Architektur und Design. Diese räumliche Nähe ermöglicht es, Designobjekte in größere Zusammenhänge einzubetten – von künstlerischen Avantgarden über grafische Experimente bis zu architektonischen Visionen. Jubiläumsformate wie 100 Years – 100 Objects machen dieses Wechselspiel sichtbar und zeigen, wie Entwürfe, Materialien und Produktionsweisen auf technische, soziale und politische Entwicklungen reagieren. Die kuratorische Praxis der Neuen Sammlung kombiniert ikonische Meilensteine mit neuen Stimmen: Im Schmuckraum der Danner Rotunde treten etablierte Positionen in Dialog mit nachrückenden Generationen; im X-D-E-P-O-T entstehen Fragen nach Materialverwandtschaften, Nutzung und Nachhaltigkeit, die weit über das einzelne Objekt hinausweisen. Thematische Schwerpunkte wie Glas oder Küche übersetzen Designgeschichte in haptisch nachvollziehbare Erzählungen des Alltags und der Innovation. Kontinuierlich werden Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben in die Präsentationen eingebunden; Kooperationen mit Hochschulen und Partnerinstitutionen sorgen dafür, dass die Inhalte lebendig bleiben und sich am Puls der Zeit bewegen. Wer die Neue Sammlung besucht, erweitert daher nicht nur sein Wissen über Formen, Verfahren und Ikonen, sondern erlebt Design als gestaltende Praxis, die unsere Gegenwart prägt – von der Typografie auf dem Stadtplakat bis zum ergonomischen Stuhl, vom energieeffizienten Haushaltsgerät bis zum digitalen Interface.
Programm heute und demnächst: Ausstellungen und Formate im Überblick
Neben den Dauerschwerpunkten bietet der Kalender immer wieder neue Zugänge. Ein Publikumsmagnet ist X-D-E-P-O-T, seit 2021 als permanenter Raum geöffnet und regelmäßig durch Interventionen, Workshops oder thematische Fokussierungen belebt. In der Danner Rotunde werden in kuratierten Zyklen Positionen des Autorenschmucks gezeigt; im Verlauf der Jahre zeichnet sich so ein globales Netzwerk aus Werkstätten, Schulen und Szenen ab, das die Entwicklung des Mediums nachvollziehbar macht. Unter den thematischen Setzungen der jüngeren Zeit ragt die Auseinandersetzung mit Glas hervor: Farbe, Licht, Oberfläche und Formensprache werden anhand historischer und zeitgenössischer Beispiele demonstriert. Daneben spielen typografische und grafische Erzählungen eine Rolle, etwa wenn Plakate, Orientierungssysteme und Buchgestaltung exemplarisch zusammengeführt werden. Jubiläumsbezogene Reihen wie 100 Years – 100 Objects bündeln Meilensteine und unerwartete Entdeckungen und laden dazu ein, bekannte Erzählungen neu zu sortieren. Auch inhaltlich knüpft die Neue Sammlung an die Alltagswelt an: Formate zur Küche, zu Materialkreisläufen oder zu sozialen Innovationen beleuchten, wie Design auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen reagiert. Besonders reizvoll ist der Austausch mit Studierenden, der beispielsweise demokratische Designpraktiken erprobt und im Museum sichtbar macht. Wer seinen Besuch plant, achtet auf saisonale Schwerpunkte, verlängerte Donnerstage und Sonderöffnungen rund um Feiertage. Die Programmpflege auf der Website ist aktuell und verlässlich; dort findest du Laufzeiten, Raumangaben und Hinweise zu buchbaren Führungen. So gelingt der Spagat zwischen ikonischen Dauererlebnissen und frischem Input bei jedem neuen Besuch.
Quellen:
- Die Neue Sammlung – The Design Museum – Offizielle Website
- Pinakothek der Moderne – Besuch planen, Öffnungszeiten, Tickets, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Pinakothek der Moderne – Hausordnung und Fotografierregelungen
- Pinakothek der Moderne – X-D-E-P-O-T
- Pinakothek – 4 Museums – 1 Modernity, 100 Jahre Die Neue Sammlung
- Pinakothek – Visit, Sonntag 1 Euro, Kombitickets, Ermäßigungen
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Die Neue Sammlung | München & Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung – The Design Museum ist das international führende Designmuseum in München und Teil der Pinakothek der Moderne im Herzen des Kunstareals. Unter einem Dach begegnen sich hier Design, Kunst, Grafik und Architektur – eine einmalige Konstellation, die den Blick auf Gestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht. Besucherinnen und Besucher erleben Ikonen des Industriedesigns, zeitgenössische Positionen, Materialstudien und außergewöhnliche Schmuckkunst in unmittelbarer Nachbarschaft. Besonders praktisch: Die Neue Sammlung befindet sich an der Barer Straße 40 und ist dadurch hervorragend per U-Bahn, Tram und Bus erreichbar. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr; montags ist geschlossen. Tickets sind online und an der Kasse erhältlich; am Museumssonntag kostet der Eintritt 1 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen grundsätzlich keinen Eintritt. Vor Ort runden das Café im Wintergarten sowie der CEDON Museumsshop den Besuch ab. Wer sich bereits vorab inspirieren möchte, entdeckt Highlights, Dossiers und Objektstories in der Online-Sammlung und im redaktionellen Format Design in Dialogue.
Tickets und Öffnungszeiten: Eintritt, Sonntag 1 Euro, Kombitickets und Vorteile
Die Planung deines Besuchs in Die Neue Sammlung beginnt idealerweise mit einem Blick auf Öffnungszeiten und Ticketoptionen. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr; donnerstags gibt es verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr. Montags bleibt die Pinakothek der Moderne geschlossen. Die Ticketstruktur ist klar und besucherfreundlich ausgelegt: Das reguläre Ticket kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Ein besonderer Tipp für Familien, Studierende und Kulturfans ist der Museumssonntag: Jeden Sonntag beträgt der Eintritt nur 1 Euro, was auch spontane Besuche attraktiv macht. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten grundsätzlich freien Eintritt – ein starkes Signal für kulturelle Teilhabe. Für alle, die an einem Tag mehrere Häuser entdecken möchten, gibt es ein Kombiticket, das die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack abdeckt; so lässt sich ein Kunstareal-Tag flexibel gestalten. Wer regelmäßig kommt, profitiert von einer Jahreskarte der Pinakotheken, die freie oder vergünstigte Eintritte in die beteiligten Häuser ermöglicht und sich meist schon nach wenigen Besuchen rechnet. Ein weiterer Pluspunkt für angehende Gestalterinnen und Gestalter: In der Pinakothek der Moderne genießen Studierende der Fachrichtungen Architektur, Design und Grafik freien Eintritt gegen Nachweis – ideal, um sich wiederkehrend mit Originalen und Materialstudien auseinanderzusetzen. Tickets erhältst du bequem online über den offiziellen Webshop oder direkt an der Kasse. Online gebuchte Tickets kommen per E-Mail und können auf dem Smartphone gezeigt werden; auch Freitickets für Jahreskarteninhaberinnen und -inhaber sowie das 1-Euro-Sonntagsticket sind digital verfügbar. Tipp: Für besonders gefragte Sonderausstellungen lohnt es sich, frühzeitig ein Zeitfenster einzuplanen, da für Sonderpräsentationen teils eigene Kontingente und gegebenenfalls abweichende Preise gelten. Für Gruppen und exklusive Führungen empfiehlt sich ein Vorlauf von mindestens 14 Tagen; die Buchung kann direkt über das entsprechende Formular erfolgen. So bereitest du einen reibungslosen, inspirierenden Besuch vor und hast genug Zeit, die Inszenierungen in Ruhe auf dich wirken zu lassen.
Anfahrt und Parken: Barer Straße 40, ÖPNV zum Halt Pinakotheken, barrierefreie Zugänge
Die Neue Sammlung liegt zentral im Kunstareal München und ist somit ideal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Von der U-Bahn-Station Odeonsplatz (U3/U6) erreichst du den Halt Pinakotheken mit dem Stadtbus 100 in wenigen Minuten; diese sogenannte Museumslinie verbindet zahlreiche Kulturinstitutionen, was spontane Kombinationen ermöglicht. Alternativ fährst du vom Karlsplatz Stachus aus mit der Tram 27 Richtung Petuelring oder der Tram 28 Richtung Scheidplatz bis zur Haltestelle Pinakotheken. Die Laufwege sind kurz und führen direkt zum Eingang an der Barer Straße 40. Für die Anreise mit dem Fahrrad bieten sich die weiten Platzflächen und Radwege rund um das Kunstareal an. Wenn du mit dem Auto kommst, beachte bitte, dass der museumseigene Parkplatz ausschließlich Besucherinnen und Besuchern mit Behindertenparkausweis vorbehalten ist; generell empfiehlt die Pinakothek der Moderne deshalb die Anreise mit ÖPNV oder zu Fuß. Besonders gut gelöst ist die Barrierefreiheit: Ein stufenfreier Zugang ist von der Barer Straße möglich; ein weiterer barrierefreier Zugang befindet sich an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße. Zwei Aufzüge erschließen die Ebenen, darunter der Aufzug in der Rotunde beim Museumsshop, der in das Untergeschoss zu Garderoben und barrierefreien Sanitäranlagen sowie ins Obergeschoss zu den Ausstellungsräumen führt. Ein weiterer, personalbedienter Aufzug am Eingang Barer Straße bringt Besucherinnen und Besucher direkt ins Untergeschoss zum Bereich Design. Für zusätzliche Entlastung stehen an der Infotheke leichte, tragbare Faltstühle und zwei Rollstühle zur Verfügung. Wer sensibel auf Trubel reagiert, findet besonders ruhige Zeiten in der Regel dienstags bis donnerstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr, und ausgewiesene Ruhezonen sind in den Obergeschossen markiert. Für Gruppen gilt: Bitte Führungen und größere Besuche frühzeitig anmelden; die maximale Gruppengröße in großen Ausstellungsräumen liegt regulär bei 25 Personen zuzüglich Guide. So wird der Besuch für alle angenehm. Plane außerdem kurze Pausen ein – das Café im Wintergarten befindet sich direkt im Haus und bietet eine willkommene Auszeit während deines Rundgangs.
Highlights entdecken: X-D-E-P-O-T, Danner Rotunde, The Color of Glass und mehr
Die kuratorische Bandbreite der Neuen Sammlung spiegelt die Vielfalt des Designs von Alltagsgegenständen bis zu visionären Entwürfen wider. Ein Fixpunkt ist X-D-E-P-O-T, ein neuartiger Ausstellungs- und Denkraum im Untergeschoss der Pinakothek der Moderne. Hier werden über 600 Objekte aus unterschiedlichen Dekaden und Ländern nicht nach klassischen Kanons, sondern nach überraschenden Anordnungen präsentiert. Dadurch entstehen ungewohnte Dialoge – etwa wenn eine Badewanne neben einem Stuhl und einem Fahrrad steht und Material, Form und Nutzung plötzlich in neue Bezüge treten. X-D-E-P-O-T versteht sich als offener Speicher und Diskussionsort, der Inhalte dynamisch verknüpft, Interventionen zulässt und Besucherinnen und Besucher zum Mit- und Umdenken einlädt. Ebenfalls legendär ist die Danner Rotunde: Dieser eigenständige Schmuckraum präsentiert internationale Positionen des Autorenschmucks und wird in regelmäßigen Abständen neu kuratiert. Seit ihrer Eröffnung 2004 hat die Rotunde unterschiedliche kuratorische Handschriften erlebt, von denen jede frische Blickwinkel auf Material, Technik und künstlerische Haltung eröffnet. Hochkarätige Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben prägen das Profil und machen die Rotunde zum zentralen Treffpunkt für alle, die zeitgenössische Schmuckkunst auf höchstem Niveau erleben möchten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Glas als Kult- und Funktionsmaterial: Die thematischen Präsentationen widmen sich Farbe, Licht, Oberflächen und Verarbeitungstechniken und zeigen, wie Glas zwischen Handwerk, Industrie und Kunst vermittelt. Dazu kommen Programme und Dauerthemen wie Kitchen Culture, die Gestaltung in den Mittelpunkt des täglichen Lebens rücken, und das groß angelegte Jubiläumsprojekt 100 Years – 100 Objects, in dem Schlüsselobjekte über Epochen hinweg Erkenntnisse zu Innovation, Gesellschaft und Ästhetik bündeln. Wer Typografie und Grafikdesign liebt, findet in Ausstellungsformaten zu Gestalterinnen und Gestaltern wie Paula Scher Inspiration. Die Neue Sammlung reagiert zudem mit Interventionen und Kooperationen auf aktuelle Fragen – etwa wenn Studierende demokratische Designansätze im X-D-E-P-O-T interpretieren. So entsteht ein lebendiges Panorama, das Ikonen würdigt, neue Stimmen sichtbar macht und die Gegenwart des Designs im Alltag erfahrbar werden lässt.
Die Neue Sammlung online und vor Ort: Collection Online, Design in Dialogue, Shop und Café
Die Entdeckungsreise beginnt heute oft digital: Auf der Website der Neuen Sammlung bietet die Collection Online Einblicke in ausgewählte Objekte und Kontexte, die Geschichte, Technologie und Gestaltung zusammenbringen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Münchner Institution öffnet das Projekt It’s a match – 100 Years of Design & Technology zusätzliche Perspektiven, entwickelt gemeinsam mit dem Deutschen Museum: Während das Technikmuseum Objekte nach technischen Kriterien sammelt, fokussiert die Neue Sammlung auf Gestaltung; manche Schlüsselobjekte prägen beides und tauchen in beiden Institutionen auf. Ergänzend schafft Design in Dialogue mit Essays, Interviews und Fallbeispielen ein redaktionelles Umfeld, in dem Designprozesse, Typografie, ikonische Entwürfe und Zukunftsfragen reflektiert werden. Vor Ort knüpft der CEDON Museumsshop an: Hier findest du Kataloge, hochwertige Papeterie, Poster, Accessoires und ausgewählte Designprodukte, die das Ausstellungserlebnis verlängern. Die Öffnungszeiten des Shops sind täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr. Für die genussvolle Pause sorgt das Café im Wintergarten, das von Dienstag bis Sonntag vormittags bis in den späten Nachmittag hinein geöffnet ist; donnerstags sind die Zeiten erweitert. Bei laufenden Umbauten kann der Zugang zum Café zeitweise über die Terrasse erfolgen, mit reduzierten Sitzplätzen im Innenbereich. Praktisch für deinen Ablauf: Garderobe und Schließfächer befinden sich im Untergeschoss, ebenso barrierefreie Sanitäranlagen. Wer mit einer Schulklasse, einem Team oder einer Gruppe kommt, kann Führungen ab 60 oder 90 Minuten buchen; die Themen werden vorab abgestimmt und richten sich nach Objekten, Epochen oder Fragestellungen. Dank der Einbettung in die Pinakothek der Moderne lassen sich Ausstellungsbesuche gut kombinieren – etwa ein Start in der Neuen Sammlung, gefolgt von Grafik, Architektur oder moderner Kunst in den Nachbarabteilungen. So wächst aus einzelnen Blicken eine vernetzte Perspektive auf Gestaltung, Materialkultur und Gesellschaft.
Fotografieren, Service und Barrierefreiheit: Hausordnung, Taschenregelung und hilfreiche Tipps
Damit sich alle wohlfühlen, gelten in der Pinakothek der Moderne klare, besucherfreundliche Regeln. Privates Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, allerdings ohne Blitz, ohne Stativ und ohne Halterungen; das schützt empfindliche Oberflächen, sorgt für sichere Wege und respektiert die Rechte an den gezeigten Werken. Für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung der Pressestelle notwendig; entsprechende Anfragen werden über ein Formular koordiniert. Die Taschenregelung sieht vor, dass nur Taschen bis zur Größe DIN A4 mit in die Ausstellungsräume genommen werden dürfen. Größere Taschen und Rucksäcke gibst du an der Garderobe ab oder nutzt die Schließfächer; dafür fallen kleine Gebühren beziehungsweise Pfand an. Besonders nutzerorientiert ist das Angebot an Faltstühlen für alle, die zwischendurch sitzen möchten, sowie an zwei Leihrollstühlen. Die barrierefreien Sanitäranlagen befinden sich im Untergeschoss, das per Aufzug erreichbar ist. Der barrierefreie Zugang über die Barer Straße und die zusätzliche Option an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße erleichtern die Anreise für alle. Wenn du lärmempfindlich bist, plane deinen Rundgang in die ruhigeren Zeiten am Vormittag von Dienstag bis Donnerstag; ausgewiesene Ruhezonen in den Obergeschossen bieten Momente der Entspannung. Für Familien: Kinderwagen sind erlaubt; achte jedoch auf die Wegeführung in stärker frequentierten Bereichen. Schulklassen und Gruppen beachten bitte die maximalen Gruppengrößen und melden ihren Besuch an, damit die Aufsichtskräfte die Raumverteilung optimieren können. Für internationale Gäste stehen Informationen, Audiotouren und Hinweise auch in englischer Sprache bereit. So entsteht eine Atmosphäre, in der intensives Schauen, Nachfragen und Vergleichen jederzeit erwünscht ist – ganz im Sinne eines Designmuseums, das Diskurs und Entdeckung fördert.
Geschichte, Kontext und Programm: 100 Jahre Designmuseum im Kunstareal
Die Neue Sammlung blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und gilt als eines der ältesten Designmuseen weltweit. Entstanden im Kontext der Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts und inspiriert von Netzwerken wie dem Deutschen Werkbund, trug sie dazu bei, Gestaltung als eigenständige kulturelle und gesellschaftliche Kraft zu etablieren. Seit 2002 ist die Neue Sammlung im Gebäude der Pinakothek der Moderne verankert, einem lichtdurchfluteten Haus, in dem vier eigenständige Museen zusammenfinden: Moderne Kunst, Graphik, Architektur und Design. Diese räumliche Nähe ermöglicht es, Designobjekte in größere Zusammenhänge einzubetten – von künstlerischen Avantgarden über grafische Experimente bis zu architektonischen Visionen. Jubiläumsformate wie 100 Years – 100 Objects machen dieses Wechselspiel sichtbar und zeigen, wie Entwürfe, Materialien und Produktionsweisen auf technische, soziale und politische Entwicklungen reagieren. Die kuratorische Praxis der Neuen Sammlung kombiniert ikonische Meilensteine mit neuen Stimmen: Im Schmuckraum der Danner Rotunde treten etablierte Positionen in Dialog mit nachrückenden Generationen; im X-D-E-P-O-T entstehen Fragen nach Materialverwandtschaften, Nutzung und Nachhaltigkeit, die weit über das einzelne Objekt hinausweisen. Thematische Schwerpunkte wie Glas oder Küche übersetzen Designgeschichte in haptisch nachvollziehbare Erzählungen des Alltags und der Innovation. Kontinuierlich werden Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben in die Präsentationen eingebunden; Kooperationen mit Hochschulen und Partnerinstitutionen sorgen dafür, dass die Inhalte lebendig bleiben und sich am Puls der Zeit bewegen. Wer die Neue Sammlung besucht, erweitert daher nicht nur sein Wissen über Formen, Verfahren und Ikonen, sondern erlebt Design als gestaltende Praxis, die unsere Gegenwart prägt – von der Typografie auf dem Stadtplakat bis zum ergonomischen Stuhl, vom energieeffizienten Haushaltsgerät bis zum digitalen Interface.
Programm heute und demnächst: Ausstellungen und Formate im Überblick
Neben den Dauerschwerpunkten bietet der Kalender immer wieder neue Zugänge. Ein Publikumsmagnet ist X-D-E-P-O-T, seit 2021 als permanenter Raum geöffnet und regelmäßig durch Interventionen, Workshops oder thematische Fokussierungen belebt. In der Danner Rotunde werden in kuratierten Zyklen Positionen des Autorenschmucks gezeigt; im Verlauf der Jahre zeichnet sich so ein globales Netzwerk aus Werkstätten, Schulen und Szenen ab, das die Entwicklung des Mediums nachvollziehbar macht. Unter den thematischen Setzungen der jüngeren Zeit ragt die Auseinandersetzung mit Glas hervor: Farbe, Licht, Oberfläche und Formensprache werden anhand historischer und zeitgenössischer Beispiele demonstriert. Daneben spielen typografische und grafische Erzählungen eine Rolle, etwa wenn Plakate, Orientierungssysteme und Buchgestaltung exemplarisch zusammengeführt werden. Jubiläumsbezogene Reihen wie 100 Years – 100 Objects bündeln Meilensteine und unerwartete Entdeckungen und laden dazu ein, bekannte Erzählungen neu zu sortieren. Auch inhaltlich knüpft die Neue Sammlung an die Alltagswelt an: Formate zur Küche, zu Materialkreisläufen oder zu sozialen Innovationen beleuchten, wie Design auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen reagiert. Besonders reizvoll ist der Austausch mit Studierenden, der beispielsweise demokratische Designpraktiken erprobt und im Museum sichtbar macht. Wer seinen Besuch plant, achtet auf saisonale Schwerpunkte, verlängerte Donnerstage und Sonderöffnungen rund um Feiertage. Die Programmpflege auf der Website ist aktuell und verlässlich; dort findest du Laufzeiten, Raumangaben und Hinweise zu buchbaren Führungen. So gelingt der Spagat zwischen ikonischen Dauererlebnissen und frischem Input bei jedem neuen Besuch.
Quellen:
- Die Neue Sammlung – The Design Museum – Offizielle Website
- Pinakothek der Moderne – Besuch planen, Öffnungszeiten, Tickets, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Pinakothek der Moderne – Hausordnung und Fotografierregelungen
- Pinakothek der Moderne – X-D-E-P-O-T
- Pinakothek – 4 Museums – 1 Modernity, 100 Jahre Die Neue Sammlung
- Pinakothek – Visit, Sonntag 1 Euro, Kombitickets, Ermäßigungen
Die Neue Sammlung | München & Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung – The Design Museum ist das international führende Designmuseum in München und Teil der Pinakothek der Moderne im Herzen des Kunstareals. Unter einem Dach begegnen sich hier Design, Kunst, Grafik und Architektur – eine einmalige Konstellation, die den Blick auf Gestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht. Besucherinnen und Besucher erleben Ikonen des Industriedesigns, zeitgenössische Positionen, Materialstudien und außergewöhnliche Schmuckkunst in unmittelbarer Nachbarschaft. Besonders praktisch: Die Neue Sammlung befindet sich an der Barer Straße 40 und ist dadurch hervorragend per U-Bahn, Tram und Bus erreichbar. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr; montags ist geschlossen. Tickets sind online und an der Kasse erhältlich; am Museumssonntag kostet der Eintritt 1 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen grundsätzlich keinen Eintritt. Vor Ort runden das Café im Wintergarten sowie der CEDON Museumsshop den Besuch ab. Wer sich bereits vorab inspirieren möchte, entdeckt Highlights, Dossiers und Objektstories in der Online-Sammlung und im redaktionellen Format Design in Dialogue.
Tickets und Öffnungszeiten: Eintritt, Sonntag 1 Euro, Kombitickets und Vorteile
Die Planung deines Besuchs in Die Neue Sammlung beginnt idealerweise mit einem Blick auf Öffnungszeiten und Ticketoptionen. Die regulären Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr; donnerstags gibt es verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr. Montags bleibt die Pinakothek der Moderne geschlossen. Die Ticketstruktur ist klar und besucherfreundlich ausgelegt: Das reguläre Ticket kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Ein besonderer Tipp für Familien, Studierende und Kulturfans ist der Museumssonntag: Jeden Sonntag beträgt der Eintritt nur 1 Euro, was auch spontane Besuche attraktiv macht. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten grundsätzlich freien Eintritt – ein starkes Signal für kulturelle Teilhabe. Für alle, die an einem Tag mehrere Häuser entdecken möchten, gibt es ein Kombiticket, das die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack abdeckt; so lässt sich ein Kunstareal-Tag flexibel gestalten. Wer regelmäßig kommt, profitiert von einer Jahreskarte der Pinakotheken, die freie oder vergünstigte Eintritte in die beteiligten Häuser ermöglicht und sich meist schon nach wenigen Besuchen rechnet. Ein weiterer Pluspunkt für angehende Gestalterinnen und Gestalter: In der Pinakothek der Moderne genießen Studierende der Fachrichtungen Architektur, Design und Grafik freien Eintritt gegen Nachweis – ideal, um sich wiederkehrend mit Originalen und Materialstudien auseinanderzusetzen. Tickets erhältst du bequem online über den offiziellen Webshop oder direkt an der Kasse. Online gebuchte Tickets kommen per E-Mail und können auf dem Smartphone gezeigt werden; auch Freitickets für Jahreskarteninhaberinnen und -inhaber sowie das 1-Euro-Sonntagsticket sind digital verfügbar. Tipp: Für besonders gefragte Sonderausstellungen lohnt es sich, frühzeitig ein Zeitfenster einzuplanen, da für Sonderpräsentationen teils eigene Kontingente und gegebenenfalls abweichende Preise gelten. Für Gruppen und exklusive Führungen empfiehlt sich ein Vorlauf von mindestens 14 Tagen; die Buchung kann direkt über das entsprechende Formular erfolgen. So bereitest du einen reibungslosen, inspirierenden Besuch vor und hast genug Zeit, die Inszenierungen in Ruhe auf dich wirken zu lassen.
Anfahrt und Parken: Barer Straße 40, ÖPNV zum Halt Pinakotheken, barrierefreie Zugänge
Die Neue Sammlung liegt zentral im Kunstareal München und ist somit ideal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Von der U-Bahn-Station Odeonsplatz (U3/U6) erreichst du den Halt Pinakotheken mit dem Stadtbus 100 in wenigen Minuten; diese sogenannte Museumslinie verbindet zahlreiche Kulturinstitutionen, was spontane Kombinationen ermöglicht. Alternativ fährst du vom Karlsplatz Stachus aus mit der Tram 27 Richtung Petuelring oder der Tram 28 Richtung Scheidplatz bis zur Haltestelle Pinakotheken. Die Laufwege sind kurz und führen direkt zum Eingang an der Barer Straße 40. Für die Anreise mit dem Fahrrad bieten sich die weiten Platzflächen und Radwege rund um das Kunstareal an. Wenn du mit dem Auto kommst, beachte bitte, dass der museumseigene Parkplatz ausschließlich Besucherinnen und Besuchern mit Behindertenparkausweis vorbehalten ist; generell empfiehlt die Pinakothek der Moderne deshalb die Anreise mit ÖPNV oder zu Fuß. Besonders gut gelöst ist die Barrierefreiheit: Ein stufenfreier Zugang ist von der Barer Straße möglich; ein weiterer barrierefreier Zugang befindet sich an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße. Zwei Aufzüge erschließen die Ebenen, darunter der Aufzug in der Rotunde beim Museumsshop, der in das Untergeschoss zu Garderoben und barrierefreien Sanitäranlagen sowie ins Obergeschoss zu den Ausstellungsräumen führt. Ein weiterer, personalbedienter Aufzug am Eingang Barer Straße bringt Besucherinnen und Besucher direkt ins Untergeschoss zum Bereich Design. Für zusätzliche Entlastung stehen an der Infotheke leichte, tragbare Faltstühle und zwei Rollstühle zur Verfügung. Wer sensibel auf Trubel reagiert, findet besonders ruhige Zeiten in der Regel dienstags bis donnerstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr, und ausgewiesene Ruhezonen sind in den Obergeschossen markiert. Für Gruppen gilt: Bitte Führungen und größere Besuche frühzeitig anmelden; die maximale Gruppengröße in großen Ausstellungsräumen liegt regulär bei 25 Personen zuzüglich Guide. So wird der Besuch für alle angenehm. Plane außerdem kurze Pausen ein – das Café im Wintergarten befindet sich direkt im Haus und bietet eine willkommene Auszeit während deines Rundgangs.
Highlights entdecken: X-D-E-P-O-T, Danner Rotunde, The Color of Glass und mehr
Die kuratorische Bandbreite der Neuen Sammlung spiegelt die Vielfalt des Designs von Alltagsgegenständen bis zu visionären Entwürfen wider. Ein Fixpunkt ist X-D-E-P-O-T, ein neuartiger Ausstellungs- und Denkraum im Untergeschoss der Pinakothek der Moderne. Hier werden über 600 Objekte aus unterschiedlichen Dekaden und Ländern nicht nach klassischen Kanons, sondern nach überraschenden Anordnungen präsentiert. Dadurch entstehen ungewohnte Dialoge – etwa wenn eine Badewanne neben einem Stuhl und einem Fahrrad steht und Material, Form und Nutzung plötzlich in neue Bezüge treten. X-D-E-P-O-T versteht sich als offener Speicher und Diskussionsort, der Inhalte dynamisch verknüpft, Interventionen zulässt und Besucherinnen und Besucher zum Mit- und Umdenken einlädt. Ebenfalls legendär ist die Danner Rotunde: Dieser eigenständige Schmuckraum präsentiert internationale Positionen des Autorenschmucks und wird in regelmäßigen Abständen neu kuratiert. Seit ihrer Eröffnung 2004 hat die Rotunde unterschiedliche kuratorische Handschriften erlebt, von denen jede frische Blickwinkel auf Material, Technik und künstlerische Haltung eröffnet. Hochkarätige Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben prägen das Profil und machen die Rotunde zum zentralen Treffpunkt für alle, die zeitgenössische Schmuckkunst auf höchstem Niveau erleben möchten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Glas als Kult- und Funktionsmaterial: Die thematischen Präsentationen widmen sich Farbe, Licht, Oberflächen und Verarbeitungstechniken und zeigen, wie Glas zwischen Handwerk, Industrie und Kunst vermittelt. Dazu kommen Programme und Dauerthemen wie Kitchen Culture, die Gestaltung in den Mittelpunkt des täglichen Lebens rücken, und das groß angelegte Jubiläumsprojekt 100 Years – 100 Objects, in dem Schlüsselobjekte über Epochen hinweg Erkenntnisse zu Innovation, Gesellschaft und Ästhetik bündeln. Wer Typografie und Grafikdesign liebt, findet in Ausstellungsformaten zu Gestalterinnen und Gestaltern wie Paula Scher Inspiration. Die Neue Sammlung reagiert zudem mit Interventionen und Kooperationen auf aktuelle Fragen – etwa wenn Studierende demokratische Designansätze im X-D-E-P-O-T interpretieren. So entsteht ein lebendiges Panorama, das Ikonen würdigt, neue Stimmen sichtbar macht und die Gegenwart des Designs im Alltag erfahrbar werden lässt.
Die Neue Sammlung online und vor Ort: Collection Online, Design in Dialogue, Shop und Café
Die Entdeckungsreise beginnt heute oft digital: Auf der Website der Neuen Sammlung bietet die Collection Online Einblicke in ausgewählte Objekte und Kontexte, die Geschichte, Technologie und Gestaltung zusammenbringen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Münchner Institution öffnet das Projekt It’s a match – 100 Years of Design & Technology zusätzliche Perspektiven, entwickelt gemeinsam mit dem Deutschen Museum: Während das Technikmuseum Objekte nach technischen Kriterien sammelt, fokussiert die Neue Sammlung auf Gestaltung; manche Schlüsselobjekte prägen beides und tauchen in beiden Institutionen auf. Ergänzend schafft Design in Dialogue mit Essays, Interviews und Fallbeispielen ein redaktionelles Umfeld, in dem Designprozesse, Typografie, ikonische Entwürfe und Zukunftsfragen reflektiert werden. Vor Ort knüpft der CEDON Museumsshop an: Hier findest du Kataloge, hochwertige Papeterie, Poster, Accessoires und ausgewählte Designprodukte, die das Ausstellungserlebnis verlängern. Die Öffnungszeiten des Shops sind täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 20:00 Uhr. Für die genussvolle Pause sorgt das Café im Wintergarten, das von Dienstag bis Sonntag vormittags bis in den späten Nachmittag hinein geöffnet ist; donnerstags sind die Zeiten erweitert. Bei laufenden Umbauten kann der Zugang zum Café zeitweise über die Terrasse erfolgen, mit reduzierten Sitzplätzen im Innenbereich. Praktisch für deinen Ablauf: Garderobe und Schließfächer befinden sich im Untergeschoss, ebenso barrierefreie Sanitäranlagen. Wer mit einer Schulklasse, einem Team oder einer Gruppe kommt, kann Führungen ab 60 oder 90 Minuten buchen; die Themen werden vorab abgestimmt und richten sich nach Objekten, Epochen oder Fragestellungen. Dank der Einbettung in die Pinakothek der Moderne lassen sich Ausstellungsbesuche gut kombinieren – etwa ein Start in der Neuen Sammlung, gefolgt von Grafik, Architektur oder moderner Kunst in den Nachbarabteilungen. So wächst aus einzelnen Blicken eine vernetzte Perspektive auf Gestaltung, Materialkultur und Gesellschaft.
Fotografieren, Service und Barrierefreiheit: Hausordnung, Taschenregelung und hilfreiche Tipps
Damit sich alle wohlfühlen, gelten in der Pinakothek der Moderne klare, besucherfreundliche Regeln. Privates Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, allerdings ohne Blitz, ohne Stativ und ohne Halterungen; das schützt empfindliche Oberflächen, sorgt für sichere Wege und respektiert die Rechte an den gezeigten Werken. Für kommerzielle Aufnahmen ist eine Genehmigung der Pressestelle notwendig; entsprechende Anfragen werden über ein Formular koordiniert. Die Taschenregelung sieht vor, dass nur Taschen bis zur Größe DIN A4 mit in die Ausstellungsräume genommen werden dürfen. Größere Taschen und Rucksäcke gibst du an der Garderobe ab oder nutzt die Schließfächer; dafür fallen kleine Gebühren beziehungsweise Pfand an. Besonders nutzerorientiert ist das Angebot an Faltstühlen für alle, die zwischendurch sitzen möchten, sowie an zwei Leihrollstühlen. Die barrierefreien Sanitäranlagen befinden sich im Untergeschoss, das per Aufzug erreichbar ist. Der barrierefreie Zugang über die Barer Straße und die zusätzliche Option an der Gabelsbergerstraße/Ecke Türkenstraße erleichtern die Anreise für alle. Wenn du lärmempfindlich bist, plane deinen Rundgang in die ruhigeren Zeiten am Vormittag von Dienstag bis Donnerstag; ausgewiesene Ruhezonen in den Obergeschossen bieten Momente der Entspannung. Für Familien: Kinderwagen sind erlaubt; achte jedoch auf die Wegeführung in stärker frequentierten Bereichen. Schulklassen und Gruppen beachten bitte die maximalen Gruppengrößen und melden ihren Besuch an, damit die Aufsichtskräfte die Raumverteilung optimieren können. Für internationale Gäste stehen Informationen, Audiotouren und Hinweise auch in englischer Sprache bereit. So entsteht eine Atmosphäre, in der intensives Schauen, Nachfragen und Vergleichen jederzeit erwünscht ist – ganz im Sinne eines Designmuseums, das Diskurs und Entdeckung fördert.
Geschichte, Kontext und Programm: 100 Jahre Designmuseum im Kunstareal
Die Neue Sammlung blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und gilt als eines der ältesten Designmuseen weltweit. Entstanden im Kontext der Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts und inspiriert von Netzwerken wie dem Deutschen Werkbund, trug sie dazu bei, Gestaltung als eigenständige kulturelle und gesellschaftliche Kraft zu etablieren. Seit 2002 ist die Neue Sammlung im Gebäude der Pinakothek der Moderne verankert, einem lichtdurchfluteten Haus, in dem vier eigenständige Museen zusammenfinden: Moderne Kunst, Graphik, Architektur und Design. Diese räumliche Nähe ermöglicht es, Designobjekte in größere Zusammenhänge einzubetten – von künstlerischen Avantgarden über grafische Experimente bis zu architektonischen Visionen. Jubiläumsformate wie 100 Years – 100 Objects machen dieses Wechselspiel sichtbar und zeigen, wie Entwürfe, Materialien und Produktionsweisen auf technische, soziale und politische Entwicklungen reagieren. Die kuratorische Praxis der Neuen Sammlung kombiniert ikonische Meilensteine mit neuen Stimmen: Im Schmuckraum der Danner Rotunde treten etablierte Positionen in Dialog mit nachrückenden Generationen; im X-D-E-P-O-T entstehen Fragen nach Materialverwandtschaften, Nutzung und Nachhaltigkeit, die weit über das einzelne Objekt hinausweisen. Thematische Schwerpunkte wie Glas oder Küche übersetzen Designgeschichte in haptisch nachvollziehbare Erzählungen des Alltags und der Innovation. Kontinuierlich werden Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben in die Präsentationen eingebunden; Kooperationen mit Hochschulen und Partnerinstitutionen sorgen dafür, dass die Inhalte lebendig bleiben und sich am Puls der Zeit bewegen. Wer die Neue Sammlung besucht, erweitert daher nicht nur sein Wissen über Formen, Verfahren und Ikonen, sondern erlebt Design als gestaltende Praxis, die unsere Gegenwart prägt – von der Typografie auf dem Stadtplakat bis zum ergonomischen Stuhl, vom energieeffizienten Haushaltsgerät bis zum digitalen Interface.
Programm heute und demnächst: Ausstellungen und Formate im Überblick
Neben den Dauerschwerpunkten bietet der Kalender immer wieder neue Zugänge. Ein Publikumsmagnet ist X-D-E-P-O-T, seit 2021 als permanenter Raum geöffnet und regelmäßig durch Interventionen, Workshops oder thematische Fokussierungen belebt. In der Danner Rotunde werden in kuratierten Zyklen Positionen des Autorenschmucks gezeigt; im Verlauf der Jahre zeichnet sich so ein globales Netzwerk aus Werkstätten, Schulen und Szenen ab, das die Entwicklung des Mediums nachvollziehbar macht. Unter den thematischen Setzungen der jüngeren Zeit ragt die Auseinandersetzung mit Glas hervor: Farbe, Licht, Oberfläche und Formensprache werden anhand historischer und zeitgenössischer Beispiele demonstriert. Daneben spielen typografische und grafische Erzählungen eine Rolle, etwa wenn Plakate, Orientierungssysteme und Buchgestaltung exemplarisch zusammengeführt werden. Jubiläumsbezogene Reihen wie 100 Years – 100 Objects bündeln Meilensteine und unerwartete Entdeckungen und laden dazu ein, bekannte Erzählungen neu zu sortieren. Auch inhaltlich knüpft die Neue Sammlung an die Alltagswelt an: Formate zur Küche, zu Materialkreisläufen oder zu sozialen Innovationen beleuchten, wie Design auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen reagiert. Besonders reizvoll ist der Austausch mit Studierenden, der beispielsweise demokratische Designpraktiken erprobt und im Museum sichtbar macht. Wer seinen Besuch plant, achtet auf saisonale Schwerpunkte, verlängerte Donnerstage und Sonderöffnungen rund um Feiertage. Die Programmpflege auf der Website ist aktuell und verlässlich; dort findest du Laufzeiten, Raumangaben und Hinweise zu buchbaren Führungen. So gelingt der Spagat zwischen ikonischen Dauererlebnissen und frischem Input bei jedem neuen Besuch.
Quellen:
- Die Neue Sammlung – The Design Museum – Offizielle Website
- Pinakothek der Moderne – Besuch planen, Öffnungszeiten, Tickets, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Pinakothek der Moderne – Hausordnung und Fotografierregelungen
- Pinakothek der Moderne – X-D-E-P-O-T
- Pinakothek – 4 Museums – 1 Modernity, 100 Jahre Die Neue Sammlung
- Pinakothek – Visit, Sonntag 1 Euro, Kombitickets, Ermäßigungen
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Gesche Capin
11. Dezember 2023
Dieses Museum ist ein absolutes Muss, wenn du Architekt, Designer oder einfach nur an Kunst und Design interessiert bist! Die Sammlung, die sie haben, ist erstaunlich, weil die Stücke alt und gut erhalten sind! Man kann sehen, wie die Möbelpreise damals gemacht wurden! Alle deutschen Designer!! Es gab auch einige temporäre Ausstellungen, aber ich bin mir sicher, dass du etwas finden wirst, das dir gefällt! Verpass nicht den Buchladen! Tipp: Wenn du Architektur- oder Designstudent bist, kannst du kostenlos rein!
BradinHK
28. Juli 2018
Die Neue Sammlung (€10 pro Erwachsenem) befindet sich im selben Gebäude wie die Pinakothek der Moderne und gilt als eines der wichtigsten Design- und Angewandte Kunstmuseen der Welt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr, mit verlängerten Öffnungszeiten am Donnerstagabend bis 20 Uhr. Das Museum ist montags geschlossen. Das Eintrittsticket beinhaltet den Zugang sowohl zur Pinakothek der Moderne als auch zur Die Neue Sammlung. Im Untergeschoss findest du intensive Ausstellungen über Industrie-, Grafik- und Möbeldesign. Es gibt auch beeindruckenden Schmuck, Keramiken sowie künstlerisch gestaltete Objekte zu sehen. Wir haben etwa 45 Minuten damit verbracht, die Galerien der Die Neue Sammlung zu durchstöbern und fanden dies als eine sehr gute Ergänzung zu den traditionellen modernen Kunstgalerien und Ausstellungen in den oberen Etagen der Pinakothek der Moderne. Hinweis: Es gibt ein Café im Erdgeschoss mit Außenbestuhlung im Museum. Das ist eine gute Möglichkeit, sich zwischen den Besuchen der Die Neue Sammlung und der Pinakothek der Moderne eine Pause zu gönnen. Das Café hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, mit verlängerten Öffnungszeiten am Donnerstag. Hinweis: Der Eintritt zu allen Pinakotheken in München kostet sonntags nur 1 €. So kannst du an einem Tag bei 2-3 Museen ordentlich sparen.
JuZZepE Qebab
11. März 2024
Die Sammlung Gallery bietet eine einzigartige Mischung aus zeitgenössischer und klassischer Kunst und zieht Kunstliebhaber aus der ganzen Welt an. Einer der bemerkenswertesten Aspekte ist die umfangreiche Sammlung von Bauhaus-Werken. Diese Stücke spiegeln nicht nur die Bedeutung und den Einfluss dieser Kunstbewegung wider, sondern bieten auch eine einzigartige Eintauchen in ihren innovativen Ansatz für Design und Architektur.
Mon
27. Juni 2025
Ich muss meine Kritik einschränken, da dieses Museum je nach Besuchszeit €0-10 kostet. Um dieses Museum wirklich zu genießen, musst du bereits etwas über die Geschichte des Industriedesigns wissen oder bereit sein, deine eigene Recherche mit dem Katalog zu machen. Die riesige Auswahl an Objekten ist sicherlich ein beeindruckendes Schauspiel, aber völlig ohne Kontext. Ich war besonders enttäuscht, dass das Futuro-Haus auf dem Rasen keine Treppe zu den Fenstern hat, damit die Besucher hineinschauen können; das scheint eine verpasste Gelegenheit zu sein, ein so seltenes Stück Designgeschichte nur von außen sichtbar und gepflegt zu haben. Das Personal hier ist sehr kurz angebunden, aber wahrscheinlich wird nicht genug bezahlt, um freundlich zu sein. Ich wäre bereit, ein paar Euro mehr zu zahlen, um eine qualitativ hochwertigere Erfahrung mit dieser bemerkenswerten Sammlung zu haben.
Tomasz Boczek
2. November 2025
Sehr schönes Museum, gut organisiert. Besonders empfohlen für diejenigen, die sich für Architektur und Design interessieren :)
