
Unterschleißheim
Südliche Ingolstädter Straße, Hollerner Weg, 85386 Unterschleißheim, Deutschland
Erinnerungsort Flachsröste Lohhof | Veranstaltungen & Rundgänge
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist kein klassischer Veranstaltungsort mit Bühne, Kasse oder Saalplan, sondern ein bewusst im öffentlichen Raum verankerter Ort des Erinnerns, Lernens und Fragens. Wer ihn besucht, erlebt eine dreiteilige Anlage, die am Bahnhof Lohhof beginnt, über einen 500 Meter langen Weg der Erinnerung führt und in einem virtuellen Lernort im Flachsfeld endet. Gerade diese räumliche Dramaturgie macht den Ort so besonders: Die Wege, die Namen, die Flachsblüten aus Beton, die Porträtstelen und die digitalen Ebenen verbinden Geschichte mit Gegenwart und machen die NS-Zwangsarbeit nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar. Hinter dem Projekt steht die Auseinandersetzung mit der ehemaligen Flachsröste Lohhof, in der zwischen 1940 und 1945 Menschen aus mehreren Ländern unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Seit 2023 ist der Erinnerungsort öffentlich zugänglich und wird von der Stadt Unterschleißheim als Projekt des städtischen Erinnerns und der historischen Bildung getragen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Öffentliche Rundgänge und das aktuelle Programm
Die öffentlichen Rundgänge sind der wichtigste Zugang zum Erinnerungsort, weil sie den Stadtraum selbst zum Lernraum machen. Im Programm April bis August 2026 bot der Erinnerungsort regelmäßig geführte Rundgänge an, unter anderem am 11. April, 13. Juni und 8. August 2026 jeweils um 10:30 Uhr. Treffpunkt war die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise der Bereich Südliche Ingolstädter Straße 1 in Unterschleißheim. Die offiziellen Hinweise betonen, dass diese Rundgänge die Geschichte des dreiteiligen Erinnerungsorts und die NS-Zwangsarbeit in Unterschleißheim verständlich machen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Biografien der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Das ist für die Besucherführung entscheidend, denn der Ort arbeitet nicht nur mit Daten und Jahreszahlen, sondern mit individuellen Lebensgeschichten. So wird Erinnerung nicht als rein museale Information vermittelt, sondern als Begegnung mit konkreten Menschen, deren Namen, Herkunft und Schicksale im Stadtraum sichtbar werden. Das Programm zeigt außerdem, dass der Erinnerungsort nicht bei einer einzigen Gedenkveranstaltung stehenbleibt, sondern mit wiederkehrenden Terminen, Workshops und Lernformaten dauerhaft in der Stadt präsent ist. Besonders bemerkenswert ist die Einbindung in größere Kultur- und Jugendkontexte wie das ZAMMA-Festival 2026, wodurch Erinnerungskultur, Gegenwartsbezug und kulturelle Teilhabe zusammenkommen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Für eine SEO-orientierte Betrachtung ist das Suchinteresse an Veranstaltungen hier eng mit dem Wunsch nach Orientierung verbunden: Wann findet der nächste Rundgang statt, wie läuft er ab und wie kann man teilnehmen? Die offiziellen Seiten liefern darauf eine klare Antwort, denn sie formulieren ein öffentliches Programm, das bewusst niedrigschwellig gehalten ist. Die Rundgänge finden auf Deutsch statt, richten sich an Teilnehmende ab 15 Jahren und sind Teil eines wiederkehrenden Formats, das im Jahresverlauf mehrfach angeboten wird. Damit erfüllt der Erinnerungsort gleich mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: Er macht historisches Wissen zugänglich, schafft einen Rahmen für Fragen und Austausch und bringt die Themen Zwangsarbeit, Verfolgung und lokale Geschichte in einen zeitgemäßen Vermittlungszusammenhang. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer nach Programm, Rundgang oder Veranstaltung sucht, findet hier kein Show-Format, sondern ein konzentriertes, öffentliches Erinnerungsangebot, das bewusst auf Verständlichkeit, Würde und historische Genauigkeit setzt. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Tickets, Anmeldung und kostenfreie Teilnahme
Viele Menschen suchen bei einer Location automatisch nach Tickets, doch beim Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist die Logik eine andere. Für die öffentlichen Rundgänge wird ausdrücklich keine Anmeldung verlangt, und die Teilnahme ist kostenfrei. Das ist ein wichtiger Punkt für die Suchintention rund um Tickets, denn die Website macht deutlich: Der Zugang zu den öffentlichen Führungen soll bewusst offen bleiben. Statt eines klassischen Ticketverkaufs gibt es ein kostenloses, öffentliches Vermittlungsangebot. Wer dennoch nach einer organisatorischen Ansprechstelle sucht, findet auf der Kontaktseite die Zuordnung des Projekts zum Kulturamt der Stadt Unterschleißheim sowie eine direkte Kontaktadresse und Telefonnummer. Das zeigt, dass der Erinnerungsort professionell betreut wird, ohne sich wie ein kommerzieller Veranstaltungsbetrieb zu organisieren. Für die SEO-Logik ist diese Differenzierung zentral: Das Keyword Tickets wird hier nicht durch ein Kaufangebot beantwortet, sondern durch die Information, dass es für die öffentlichen Rundgänge keine Tickets braucht. Genau das ist oft die eigentlich gesuchte Antwort. Der Nutzer möchte wissen, ob er reservieren oder bezahlen muss, und die offizielle Antwort lautet: nein, jedenfalls nicht für die öffentlichen Rundgänge. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Auch bei Gruppenführungen und Workshops folgt der Ort einer anderen Idee als viele Veranstaltungsflächen. Er arbeitet mit Buchbarkeit statt mit einer Kasse, mit Anfrage statt mit Fixpreis. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass neben dem öffentlichen Programm frei buchbare Gruppenführungen sowie Workshop-Formate für Schulklassen und Erwachsenengruppen angeboten werden. Damit wird die Planung für Schulen, Vereine, Bildungseinrichtungen oder interessierte Gruppen sehr flexibel. Wer also nach Tickets sucht, sollte den Erinnerungsort eher als kostenfreies oder auf Anfrage organisiertes Bildungsangebot verstehen. Die eigentliche Leistung ist nicht der Eintritt in ein Gebäude, sondern die Möglichkeit, an einem historisch aufgeladenen Ort fachlich fundiert und begleitet zu lernen. Für die Besucherkommunikation ist das ein Vorteil, weil es Hemmschwellen senkt und den Fokus auf Inhalt statt auf Eintrittspreise legt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Ort nicht für Massenbetrieb, sondern für Reflexion und Gespräch gedacht ist. Genau diese Kombination aus Zugänglichkeit und Ernsthaftigkeit macht seine Besonderheit aus. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Geschichte der Flachsröste Lohhof und der NS-Zwangsarbeit
Die historische Substanz des Erinnerungsorts ist eng mit der Geschichte eines kriegswirtschaftlich wichtigen Betriebs verbunden. Die Flachsröste Lohhof nahm im Frühjahr 1938 den Betrieb auf und verfügte über ein längliches Fabrikgebäude, Lagerscheunen und einen eigenen Gleisanschluss. Laut offizieller Darstellung wurden dort jährlich bis zu 77 Eisenbahnwaggons Flachs verarbeitet. Der Hintergrund ist die NS-Kriegswirtschaft: Flachs war ein wichtiger Rohstoff für Leinfasern, aus denen wiederum Uniformen, Rucksäcke, Zelte und Seile hergestellt wurden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs verschärfte sich der Arbeitskräftemangel, und das NS-Regime setzte immer stärker auf Zwangsarbeit. In der Flachsröste Lohhof wurden 1940/41 zunächst französische Kriegsgefangene und belgische Zivilarbeiterinnen eingesetzt. Ab dem Sommer 1941 mussten rund 200 Jüdinnen und Juden aus München sowie 68 jüdische Frauen aus dem Ghetto Litzmannstadt in der Flachsröste arbeiten, bevor sie von der Gestapo deportiert und ermordet wurden. Im Winter 1941/42 wurden sie durch Zwangsarbeiterinnen aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion und vermutlich auch aus Polen ersetzt. Diese Abfolge zeigt, wie der Betrieb Teil eines europaweiten Systems von Gewalt, Verschleppung und Ausbeutung war. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Besonders eindrücklich ist die offizielle Beschreibung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Die historische Seite spricht von der berüchtigten Hölle von Lohhof, einem Begriff, der die Härte der Arbeit und den Terror des Alltags verdeutlicht. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten schwere körperliche Arbeit auf den Feldern und in staubigen Fabrikhallen leisten, lebten unter schlechter Ernährung, waren Misshandlungen ausgesetzt und durften keinen Kontakt zur Bevölkerung haben. Bereits geringste Verstöße konnten Haft, Arbeitserziehungslager oder die Deportation nach Auschwitz zur Folge haben. Zusätzlich ist belegt, dass sich am Ende des Krieges eine SS-Panzerdivision in der Flachsröste verschanzt hatte und die Gebäude bei den Gefechten schwer beschädigt wurden. Nach 1945 wurde der Betrieb eingestellt. Für den heutigen Erinnerungsort ist diese Geschichte zentral, weil sie zeigt, dass der Stadtraum nicht nur aus Nachkriegssiedlung und Bahnhof besteht, sondern auch aus einem verdrängten Kapitel lokaler Gewaltgeschichte. Genau dieses Wissen schafft Tiefe für alle, die nach Geschichte, Hintergrund oder Bedeutung der Location suchen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Denkmal am Bahnhof, Weg der Erinnerung und virtueller Lernort
Der Erinnerungsort ist bewusst als dreiteiliges Ensemble konzipiert, das die historischen Orte miteinander verbindet. Das Denkmal am Bahnhof Lohhof liegt dort, wo die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus München ankamen. Unmittelbar neben der Fach- und Berufsoberschule Unterschleißheim erinnert es mit vier Flachsfeldern, sieben Porträtstelen und drei Infotischen beziehungsweise Pulten an ihr Schicksal. Die Formensprache ist kein Zufall: Die filigrane Erscheinung der Porträts und der Flachsbezug stehen im Kontrast zu Beton und Stahl, sodass Schönheit und Härte, Erinnerung und Gewalt, Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander sichtbar werden. Der Weg der Erinnerung markiert anschließend den Weg, den die Menschen täglich zurücklegen mussten. Seine 500 Meter Länge, die eingelassenen Flachsblüten aus Beton und die Stahlplatten mit den Namen der Betroffenen machen die historische Belastung des Weges körperlich nachvollziehbar. Der Stadtraum wird dadurch nicht nur beschrieben, sondern begehbar gemacht. Das ist für die Besucherwahrnehmung sehr stark, weil Erinnerung nicht nur gelesen, sondern gegangen wird. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/erinnerungsort))
Am Ende dieses Weges steht der virtuelle Lernort im Flachsfeld. Ein QR-Code auf einer Stele führt zu einer Mixed-Reality-Anwendung, in der der ursprünglich geplante Lernort digital sichtbar wird. Über Augmented Reality werden jene Informationspulte und die Porträtstele eingeblendet, die aus baulichen und eigentumsrechtlichen Gründen nicht vor Ort realisiert werden konnten und heute Teil des Denkmals am Bahnhof sind. Zusätzlich bietet die Anwendung eine virtuelle Zeitreise durch die Flachsröste Lohhof in den Jahren 1940 bis 1945. Dabei lassen sich das Gelände, historische Fotos und mehrere Kameraperspektiven erkunden. Der Lernort ist auch mobil nutzbar, sodass die Erfahrung nicht zwingend an einen Besuch vor Ort gebunden ist. Diese digitale Ergänzung ist für moderne Suchanfragen besonders relevant, weil sie den Erinnerungsort über das physische Denkmal hinaus öffnet und ihn für jüngere Zielgruppen, Schulklassen und digitale Besucherinnen und Besucher zugänglich macht. Der Ort verbindet damit klassische Denkmalarchitektur mit zeitgemäßer Vermittlung und zeigt, wie historische Bildung im 21. Jahrhundert aussehen kann. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/lernort))
Anfahrt, Treffpunkte und Orientierung am Bahnhof Lohhof
Für die praktische Orientierung ist vor allem wichtig, dass der Erinnerungsort räumlich an den Bahnhof Lohhof und an das Schulumfeld der FOS/BOS gebunden ist. Die offiziellen Veranstaltungsankündigungen nennen als Treffpunkte entweder die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise Südliche Ingolstädter Straße 1 oder den Haupteingang der FOS/BOS an derselben Adresse. Damit liegt der Erinnerungsort in einem Bereich, der über öffentliche Verkehrsmittel und eine klare städtische Wegführung gut auffindbar ist. Wer nach Anfahrt, Orientierung oder Wegbeschreibung sucht, bekommt also keine klassische Parkhaus-Logik, sondern eine Stadtraum-Logik: Ankommen, den Bahnhof als Ausgangspunkt nehmen und dem Erinnerungsweg folgen. Das ist auch historisch sinnvoll, weil der Bahnhof selbst der Ort war, an dem die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ankamen. Die Wegeführung verbindet also nicht nur praktische Erreichbarkeit, sondern auch historische Bedeutung. In den geprüften offiziellen Seiten stehen Treffpunkt und Fußweg klar im Vordergrund; die Besucherführung setzt auf kurze, nachvollziehbare Etappen statt auf eine große eventartige Erschließung. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Wer die Location eher als Erinnerungs- und Lernort denn als Ausflugsziel betrachtet, profitiert von dieser klaren Struktur. Die Station am Bahnhof, der Weg der Erinnerung und der Lernort im Flachsfeld sind logisch miteinander verbunden und lassen sich gut zu einem Rundgang kombinieren. Gerade weil die Anlage nicht als abgeschlossene Halle, sondern als Weg durch den Stadtraum funktioniert, wird die Anfahrt selbst Teil des Erlebnisses. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer herkömmlichen Veranstaltungslocation. Die offizielle Kommunikation legt daher auch weniger Wert auf Parkplätze als auf Treffpunkte, Zeiten und die inhaltliche Führung. Daraus lässt sich ableiten, dass die Besuchslogik vor allem auf Fußweg, kurze Distanzen und öffentliche Zugänglichkeit ausgerichtet ist. Für Suchanfragen wie Anfahrt, Bahnhof oder Treffpunkt ist das die präziseste Antwort, die die Quellen zulassen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Gruppenführungen, Workshops und die Bedeutung für die Erinnerungskultur
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein pädagogischer Raum. Die offizielle Konzeption zeigt, dass die Stadt Unterschleißheim das Projekt aus einer historischen Forschungsarbeit heraus entwickelt hat und dass die Einbindung von Schulen von Anfang an Teil des Plans war. So entstanden an der FOSBOS eine Ausstellung und am Carl-Orff-Gymnasium ein Actionbound zur Flachsröste Lohhof. Die künstlerische Umsetzung wurde in einem Wettbewerb entwickelt, bei dem sich 2019 die Künstlerin Kirsten Zeitz durchsetzte. Diese frühe Beteiligung von Jugendlichen und Bildungsinstitutionen ist wichtig, weil sie erklärt, weshalb der Ort heute so gut für Schulgruppen, Projekttage und geführte Formate geeignet ist. Die Website weist ausdrücklich auf frei buchbare Gruppenführungen und Workshops für Schulklassen und Erwachsenengruppen hin. Damit wird der Ort zu einem lebendigen Teil der lokalen Erinnerungsarbeit statt zu einem statischen Mahnmal. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/konzept))
Auch die Haltung der Stadt selbst ist klar formuliert. Auf der Startseite des Projekts betont Bürgermeister Christoph Böck, dass der Erinnerungsort einen wichtigen Akzent für einen verantwortungsvollen Umgang mit der NS-Vergangenheit der Stadt setzt und zugleich eine klare Position gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit markiert. Das zeigt, dass der Ort nicht nur zurückblickt, sondern in die Gegenwart hineinwirkt. In einer Zeit, in der Erinnerungskultur oft um Aufmerksamkeit, Kontext und Verlässlichkeit ringt, ist diese doppelte Funktion besonders wertvoll: Der Ort bewahrt lokale Geschichte und macht demokratische Haltung sichtbar. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie hier nicht nur einen historischen Lernort, sondern auch eine Haltung vorfinden. Wer nach Veranstaltungen, Gruppenführungen oder Workshops sucht, bekommt somit nicht nur Termine, sondern eine inhaltliche Einladung: genauer hinsehen, lokale Spuren lesen, Biografien verstehen und die historische Verantwortung der Gegenwart ernst nehmen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/?utm_source=openai))
Quellen:
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Erinnerungsort Flachsröste Lohhof | Veranstaltungen & Rundgänge
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist kein klassischer Veranstaltungsort mit Bühne, Kasse oder Saalplan, sondern ein bewusst im öffentlichen Raum verankerter Ort des Erinnerns, Lernens und Fragens. Wer ihn besucht, erlebt eine dreiteilige Anlage, die am Bahnhof Lohhof beginnt, über einen 500 Meter langen Weg der Erinnerung führt und in einem virtuellen Lernort im Flachsfeld endet. Gerade diese räumliche Dramaturgie macht den Ort so besonders: Die Wege, die Namen, die Flachsblüten aus Beton, die Porträtstelen und die digitalen Ebenen verbinden Geschichte mit Gegenwart und machen die NS-Zwangsarbeit nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar. Hinter dem Projekt steht die Auseinandersetzung mit der ehemaligen Flachsröste Lohhof, in der zwischen 1940 und 1945 Menschen aus mehreren Ländern unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Seit 2023 ist der Erinnerungsort öffentlich zugänglich und wird von der Stadt Unterschleißheim als Projekt des städtischen Erinnerns und der historischen Bildung getragen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Öffentliche Rundgänge und das aktuelle Programm
Die öffentlichen Rundgänge sind der wichtigste Zugang zum Erinnerungsort, weil sie den Stadtraum selbst zum Lernraum machen. Im Programm April bis August 2026 bot der Erinnerungsort regelmäßig geführte Rundgänge an, unter anderem am 11. April, 13. Juni und 8. August 2026 jeweils um 10:30 Uhr. Treffpunkt war die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise der Bereich Südliche Ingolstädter Straße 1 in Unterschleißheim. Die offiziellen Hinweise betonen, dass diese Rundgänge die Geschichte des dreiteiligen Erinnerungsorts und die NS-Zwangsarbeit in Unterschleißheim verständlich machen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Biografien der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Das ist für die Besucherführung entscheidend, denn der Ort arbeitet nicht nur mit Daten und Jahreszahlen, sondern mit individuellen Lebensgeschichten. So wird Erinnerung nicht als rein museale Information vermittelt, sondern als Begegnung mit konkreten Menschen, deren Namen, Herkunft und Schicksale im Stadtraum sichtbar werden. Das Programm zeigt außerdem, dass der Erinnerungsort nicht bei einer einzigen Gedenkveranstaltung stehenbleibt, sondern mit wiederkehrenden Terminen, Workshops und Lernformaten dauerhaft in der Stadt präsent ist. Besonders bemerkenswert ist die Einbindung in größere Kultur- und Jugendkontexte wie das ZAMMA-Festival 2026, wodurch Erinnerungskultur, Gegenwartsbezug und kulturelle Teilhabe zusammenkommen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Für eine SEO-orientierte Betrachtung ist das Suchinteresse an Veranstaltungen hier eng mit dem Wunsch nach Orientierung verbunden: Wann findet der nächste Rundgang statt, wie läuft er ab und wie kann man teilnehmen? Die offiziellen Seiten liefern darauf eine klare Antwort, denn sie formulieren ein öffentliches Programm, das bewusst niedrigschwellig gehalten ist. Die Rundgänge finden auf Deutsch statt, richten sich an Teilnehmende ab 15 Jahren und sind Teil eines wiederkehrenden Formats, das im Jahresverlauf mehrfach angeboten wird. Damit erfüllt der Erinnerungsort gleich mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: Er macht historisches Wissen zugänglich, schafft einen Rahmen für Fragen und Austausch und bringt die Themen Zwangsarbeit, Verfolgung und lokale Geschichte in einen zeitgemäßen Vermittlungszusammenhang. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer nach Programm, Rundgang oder Veranstaltung sucht, findet hier kein Show-Format, sondern ein konzentriertes, öffentliches Erinnerungsangebot, das bewusst auf Verständlichkeit, Würde und historische Genauigkeit setzt. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Tickets, Anmeldung und kostenfreie Teilnahme
Viele Menschen suchen bei einer Location automatisch nach Tickets, doch beim Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist die Logik eine andere. Für die öffentlichen Rundgänge wird ausdrücklich keine Anmeldung verlangt, und die Teilnahme ist kostenfrei. Das ist ein wichtiger Punkt für die Suchintention rund um Tickets, denn die Website macht deutlich: Der Zugang zu den öffentlichen Führungen soll bewusst offen bleiben. Statt eines klassischen Ticketverkaufs gibt es ein kostenloses, öffentliches Vermittlungsangebot. Wer dennoch nach einer organisatorischen Ansprechstelle sucht, findet auf der Kontaktseite die Zuordnung des Projekts zum Kulturamt der Stadt Unterschleißheim sowie eine direkte Kontaktadresse und Telefonnummer. Das zeigt, dass der Erinnerungsort professionell betreut wird, ohne sich wie ein kommerzieller Veranstaltungsbetrieb zu organisieren. Für die SEO-Logik ist diese Differenzierung zentral: Das Keyword Tickets wird hier nicht durch ein Kaufangebot beantwortet, sondern durch die Information, dass es für die öffentlichen Rundgänge keine Tickets braucht. Genau das ist oft die eigentlich gesuchte Antwort. Der Nutzer möchte wissen, ob er reservieren oder bezahlen muss, und die offizielle Antwort lautet: nein, jedenfalls nicht für die öffentlichen Rundgänge. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Auch bei Gruppenführungen und Workshops folgt der Ort einer anderen Idee als viele Veranstaltungsflächen. Er arbeitet mit Buchbarkeit statt mit einer Kasse, mit Anfrage statt mit Fixpreis. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass neben dem öffentlichen Programm frei buchbare Gruppenführungen sowie Workshop-Formate für Schulklassen und Erwachsenengruppen angeboten werden. Damit wird die Planung für Schulen, Vereine, Bildungseinrichtungen oder interessierte Gruppen sehr flexibel. Wer also nach Tickets sucht, sollte den Erinnerungsort eher als kostenfreies oder auf Anfrage organisiertes Bildungsangebot verstehen. Die eigentliche Leistung ist nicht der Eintritt in ein Gebäude, sondern die Möglichkeit, an einem historisch aufgeladenen Ort fachlich fundiert und begleitet zu lernen. Für die Besucherkommunikation ist das ein Vorteil, weil es Hemmschwellen senkt und den Fokus auf Inhalt statt auf Eintrittspreise legt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Ort nicht für Massenbetrieb, sondern für Reflexion und Gespräch gedacht ist. Genau diese Kombination aus Zugänglichkeit und Ernsthaftigkeit macht seine Besonderheit aus. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Geschichte der Flachsröste Lohhof und der NS-Zwangsarbeit
Die historische Substanz des Erinnerungsorts ist eng mit der Geschichte eines kriegswirtschaftlich wichtigen Betriebs verbunden. Die Flachsröste Lohhof nahm im Frühjahr 1938 den Betrieb auf und verfügte über ein längliches Fabrikgebäude, Lagerscheunen und einen eigenen Gleisanschluss. Laut offizieller Darstellung wurden dort jährlich bis zu 77 Eisenbahnwaggons Flachs verarbeitet. Der Hintergrund ist die NS-Kriegswirtschaft: Flachs war ein wichtiger Rohstoff für Leinfasern, aus denen wiederum Uniformen, Rucksäcke, Zelte und Seile hergestellt wurden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs verschärfte sich der Arbeitskräftemangel, und das NS-Regime setzte immer stärker auf Zwangsarbeit. In der Flachsröste Lohhof wurden 1940/41 zunächst französische Kriegsgefangene und belgische Zivilarbeiterinnen eingesetzt. Ab dem Sommer 1941 mussten rund 200 Jüdinnen und Juden aus München sowie 68 jüdische Frauen aus dem Ghetto Litzmannstadt in der Flachsröste arbeiten, bevor sie von der Gestapo deportiert und ermordet wurden. Im Winter 1941/42 wurden sie durch Zwangsarbeiterinnen aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion und vermutlich auch aus Polen ersetzt. Diese Abfolge zeigt, wie der Betrieb Teil eines europaweiten Systems von Gewalt, Verschleppung und Ausbeutung war. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Besonders eindrücklich ist die offizielle Beschreibung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Die historische Seite spricht von der berüchtigten Hölle von Lohhof, einem Begriff, der die Härte der Arbeit und den Terror des Alltags verdeutlicht. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten schwere körperliche Arbeit auf den Feldern und in staubigen Fabrikhallen leisten, lebten unter schlechter Ernährung, waren Misshandlungen ausgesetzt und durften keinen Kontakt zur Bevölkerung haben. Bereits geringste Verstöße konnten Haft, Arbeitserziehungslager oder die Deportation nach Auschwitz zur Folge haben. Zusätzlich ist belegt, dass sich am Ende des Krieges eine SS-Panzerdivision in der Flachsröste verschanzt hatte und die Gebäude bei den Gefechten schwer beschädigt wurden. Nach 1945 wurde der Betrieb eingestellt. Für den heutigen Erinnerungsort ist diese Geschichte zentral, weil sie zeigt, dass der Stadtraum nicht nur aus Nachkriegssiedlung und Bahnhof besteht, sondern auch aus einem verdrängten Kapitel lokaler Gewaltgeschichte. Genau dieses Wissen schafft Tiefe für alle, die nach Geschichte, Hintergrund oder Bedeutung der Location suchen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Denkmal am Bahnhof, Weg der Erinnerung und virtueller Lernort
Der Erinnerungsort ist bewusst als dreiteiliges Ensemble konzipiert, das die historischen Orte miteinander verbindet. Das Denkmal am Bahnhof Lohhof liegt dort, wo die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus München ankamen. Unmittelbar neben der Fach- und Berufsoberschule Unterschleißheim erinnert es mit vier Flachsfeldern, sieben Porträtstelen und drei Infotischen beziehungsweise Pulten an ihr Schicksal. Die Formensprache ist kein Zufall: Die filigrane Erscheinung der Porträts und der Flachsbezug stehen im Kontrast zu Beton und Stahl, sodass Schönheit und Härte, Erinnerung und Gewalt, Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander sichtbar werden. Der Weg der Erinnerung markiert anschließend den Weg, den die Menschen täglich zurücklegen mussten. Seine 500 Meter Länge, die eingelassenen Flachsblüten aus Beton und die Stahlplatten mit den Namen der Betroffenen machen die historische Belastung des Weges körperlich nachvollziehbar. Der Stadtraum wird dadurch nicht nur beschrieben, sondern begehbar gemacht. Das ist für die Besucherwahrnehmung sehr stark, weil Erinnerung nicht nur gelesen, sondern gegangen wird. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/erinnerungsort))
Am Ende dieses Weges steht der virtuelle Lernort im Flachsfeld. Ein QR-Code auf einer Stele führt zu einer Mixed-Reality-Anwendung, in der der ursprünglich geplante Lernort digital sichtbar wird. Über Augmented Reality werden jene Informationspulte und die Porträtstele eingeblendet, die aus baulichen und eigentumsrechtlichen Gründen nicht vor Ort realisiert werden konnten und heute Teil des Denkmals am Bahnhof sind. Zusätzlich bietet die Anwendung eine virtuelle Zeitreise durch die Flachsröste Lohhof in den Jahren 1940 bis 1945. Dabei lassen sich das Gelände, historische Fotos und mehrere Kameraperspektiven erkunden. Der Lernort ist auch mobil nutzbar, sodass die Erfahrung nicht zwingend an einen Besuch vor Ort gebunden ist. Diese digitale Ergänzung ist für moderne Suchanfragen besonders relevant, weil sie den Erinnerungsort über das physische Denkmal hinaus öffnet und ihn für jüngere Zielgruppen, Schulklassen und digitale Besucherinnen und Besucher zugänglich macht. Der Ort verbindet damit klassische Denkmalarchitektur mit zeitgemäßer Vermittlung und zeigt, wie historische Bildung im 21. Jahrhundert aussehen kann. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/lernort))
Anfahrt, Treffpunkte und Orientierung am Bahnhof Lohhof
Für die praktische Orientierung ist vor allem wichtig, dass der Erinnerungsort räumlich an den Bahnhof Lohhof und an das Schulumfeld der FOS/BOS gebunden ist. Die offiziellen Veranstaltungsankündigungen nennen als Treffpunkte entweder die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise Südliche Ingolstädter Straße 1 oder den Haupteingang der FOS/BOS an derselben Adresse. Damit liegt der Erinnerungsort in einem Bereich, der über öffentliche Verkehrsmittel und eine klare städtische Wegführung gut auffindbar ist. Wer nach Anfahrt, Orientierung oder Wegbeschreibung sucht, bekommt also keine klassische Parkhaus-Logik, sondern eine Stadtraum-Logik: Ankommen, den Bahnhof als Ausgangspunkt nehmen und dem Erinnerungsweg folgen. Das ist auch historisch sinnvoll, weil der Bahnhof selbst der Ort war, an dem die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ankamen. Die Wegeführung verbindet also nicht nur praktische Erreichbarkeit, sondern auch historische Bedeutung. In den geprüften offiziellen Seiten stehen Treffpunkt und Fußweg klar im Vordergrund; die Besucherführung setzt auf kurze, nachvollziehbare Etappen statt auf eine große eventartige Erschließung. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Wer die Location eher als Erinnerungs- und Lernort denn als Ausflugsziel betrachtet, profitiert von dieser klaren Struktur. Die Station am Bahnhof, der Weg der Erinnerung und der Lernort im Flachsfeld sind logisch miteinander verbunden und lassen sich gut zu einem Rundgang kombinieren. Gerade weil die Anlage nicht als abgeschlossene Halle, sondern als Weg durch den Stadtraum funktioniert, wird die Anfahrt selbst Teil des Erlebnisses. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer herkömmlichen Veranstaltungslocation. Die offizielle Kommunikation legt daher auch weniger Wert auf Parkplätze als auf Treffpunkte, Zeiten und die inhaltliche Führung. Daraus lässt sich ableiten, dass die Besuchslogik vor allem auf Fußweg, kurze Distanzen und öffentliche Zugänglichkeit ausgerichtet ist. Für Suchanfragen wie Anfahrt, Bahnhof oder Treffpunkt ist das die präziseste Antwort, die die Quellen zulassen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Gruppenführungen, Workshops und die Bedeutung für die Erinnerungskultur
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein pädagogischer Raum. Die offizielle Konzeption zeigt, dass die Stadt Unterschleißheim das Projekt aus einer historischen Forschungsarbeit heraus entwickelt hat und dass die Einbindung von Schulen von Anfang an Teil des Plans war. So entstanden an der FOSBOS eine Ausstellung und am Carl-Orff-Gymnasium ein Actionbound zur Flachsröste Lohhof. Die künstlerische Umsetzung wurde in einem Wettbewerb entwickelt, bei dem sich 2019 die Künstlerin Kirsten Zeitz durchsetzte. Diese frühe Beteiligung von Jugendlichen und Bildungsinstitutionen ist wichtig, weil sie erklärt, weshalb der Ort heute so gut für Schulgruppen, Projekttage und geführte Formate geeignet ist. Die Website weist ausdrücklich auf frei buchbare Gruppenführungen und Workshops für Schulklassen und Erwachsenengruppen hin. Damit wird der Ort zu einem lebendigen Teil der lokalen Erinnerungsarbeit statt zu einem statischen Mahnmal. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/konzept))
Auch die Haltung der Stadt selbst ist klar formuliert. Auf der Startseite des Projekts betont Bürgermeister Christoph Böck, dass der Erinnerungsort einen wichtigen Akzent für einen verantwortungsvollen Umgang mit der NS-Vergangenheit der Stadt setzt und zugleich eine klare Position gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit markiert. Das zeigt, dass der Ort nicht nur zurückblickt, sondern in die Gegenwart hineinwirkt. In einer Zeit, in der Erinnerungskultur oft um Aufmerksamkeit, Kontext und Verlässlichkeit ringt, ist diese doppelte Funktion besonders wertvoll: Der Ort bewahrt lokale Geschichte und macht demokratische Haltung sichtbar. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie hier nicht nur einen historischen Lernort, sondern auch eine Haltung vorfinden. Wer nach Veranstaltungen, Gruppenführungen oder Workshops sucht, bekommt somit nicht nur Termine, sondern eine inhaltliche Einladung: genauer hinsehen, lokale Spuren lesen, Biografien verstehen und die historische Verantwortung der Gegenwart ernst nehmen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/?utm_source=openai))
Quellen:
Erinnerungsort Flachsröste Lohhof | Veranstaltungen & Rundgänge
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist kein klassischer Veranstaltungsort mit Bühne, Kasse oder Saalplan, sondern ein bewusst im öffentlichen Raum verankerter Ort des Erinnerns, Lernens und Fragens. Wer ihn besucht, erlebt eine dreiteilige Anlage, die am Bahnhof Lohhof beginnt, über einen 500 Meter langen Weg der Erinnerung führt und in einem virtuellen Lernort im Flachsfeld endet. Gerade diese räumliche Dramaturgie macht den Ort so besonders: Die Wege, die Namen, die Flachsblüten aus Beton, die Porträtstelen und die digitalen Ebenen verbinden Geschichte mit Gegenwart und machen die NS-Zwangsarbeit nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar. Hinter dem Projekt steht die Auseinandersetzung mit der ehemaligen Flachsröste Lohhof, in der zwischen 1940 und 1945 Menschen aus mehreren Ländern unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Seit 2023 ist der Erinnerungsort öffentlich zugänglich und wird von der Stadt Unterschleißheim als Projekt des städtischen Erinnerns und der historischen Bildung getragen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Öffentliche Rundgänge und das aktuelle Programm
Die öffentlichen Rundgänge sind der wichtigste Zugang zum Erinnerungsort, weil sie den Stadtraum selbst zum Lernraum machen. Im Programm April bis August 2026 bot der Erinnerungsort regelmäßig geführte Rundgänge an, unter anderem am 11. April, 13. Juni und 8. August 2026 jeweils um 10:30 Uhr. Treffpunkt war die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise der Bereich Südliche Ingolstädter Straße 1 in Unterschleißheim. Die offiziellen Hinweise betonen, dass diese Rundgänge die Geschichte des dreiteiligen Erinnerungsorts und die NS-Zwangsarbeit in Unterschleißheim verständlich machen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Biografien der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Das ist für die Besucherführung entscheidend, denn der Ort arbeitet nicht nur mit Daten und Jahreszahlen, sondern mit individuellen Lebensgeschichten. So wird Erinnerung nicht als rein museale Information vermittelt, sondern als Begegnung mit konkreten Menschen, deren Namen, Herkunft und Schicksale im Stadtraum sichtbar werden. Das Programm zeigt außerdem, dass der Erinnerungsort nicht bei einer einzigen Gedenkveranstaltung stehenbleibt, sondern mit wiederkehrenden Terminen, Workshops und Lernformaten dauerhaft in der Stadt präsent ist. Besonders bemerkenswert ist die Einbindung in größere Kultur- und Jugendkontexte wie das ZAMMA-Festival 2026, wodurch Erinnerungskultur, Gegenwartsbezug und kulturelle Teilhabe zusammenkommen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Für eine SEO-orientierte Betrachtung ist das Suchinteresse an Veranstaltungen hier eng mit dem Wunsch nach Orientierung verbunden: Wann findet der nächste Rundgang statt, wie läuft er ab und wie kann man teilnehmen? Die offiziellen Seiten liefern darauf eine klare Antwort, denn sie formulieren ein öffentliches Programm, das bewusst niedrigschwellig gehalten ist. Die Rundgänge finden auf Deutsch statt, richten sich an Teilnehmende ab 15 Jahren und sind Teil eines wiederkehrenden Formats, das im Jahresverlauf mehrfach angeboten wird. Damit erfüllt der Erinnerungsort gleich mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: Er macht historisches Wissen zugänglich, schafft einen Rahmen für Fragen und Austausch und bringt die Themen Zwangsarbeit, Verfolgung und lokale Geschichte in einen zeitgemäßen Vermittlungszusammenhang. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Wer nach Programm, Rundgang oder Veranstaltung sucht, findet hier kein Show-Format, sondern ein konzentriertes, öffentliches Erinnerungsangebot, das bewusst auf Verständlichkeit, Würde und historische Genauigkeit setzt. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Tickets, Anmeldung und kostenfreie Teilnahme
Viele Menschen suchen bei einer Location automatisch nach Tickets, doch beim Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist die Logik eine andere. Für die öffentlichen Rundgänge wird ausdrücklich keine Anmeldung verlangt, und die Teilnahme ist kostenfrei. Das ist ein wichtiger Punkt für die Suchintention rund um Tickets, denn die Website macht deutlich: Der Zugang zu den öffentlichen Führungen soll bewusst offen bleiben. Statt eines klassischen Ticketverkaufs gibt es ein kostenloses, öffentliches Vermittlungsangebot. Wer dennoch nach einer organisatorischen Ansprechstelle sucht, findet auf der Kontaktseite die Zuordnung des Projekts zum Kulturamt der Stadt Unterschleißheim sowie eine direkte Kontaktadresse und Telefonnummer. Das zeigt, dass der Erinnerungsort professionell betreut wird, ohne sich wie ein kommerzieller Veranstaltungsbetrieb zu organisieren. Für die SEO-Logik ist diese Differenzierung zentral: Das Keyword Tickets wird hier nicht durch ein Kaufangebot beantwortet, sondern durch die Information, dass es für die öffentlichen Rundgänge keine Tickets braucht. Genau das ist oft die eigentlich gesuchte Antwort. Der Nutzer möchte wissen, ob er reservieren oder bezahlen muss, und die offizielle Antwort lautet: nein, jedenfalls nicht für die öffentlichen Rundgänge. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Auch bei Gruppenführungen und Workshops folgt der Ort einer anderen Idee als viele Veranstaltungsflächen. Er arbeitet mit Buchbarkeit statt mit einer Kasse, mit Anfrage statt mit Fixpreis. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass neben dem öffentlichen Programm frei buchbare Gruppenführungen sowie Workshop-Formate für Schulklassen und Erwachsenengruppen angeboten werden. Damit wird die Planung für Schulen, Vereine, Bildungseinrichtungen oder interessierte Gruppen sehr flexibel. Wer also nach Tickets sucht, sollte den Erinnerungsort eher als kostenfreies oder auf Anfrage organisiertes Bildungsangebot verstehen. Die eigentliche Leistung ist nicht der Eintritt in ein Gebäude, sondern die Möglichkeit, an einem historisch aufgeladenen Ort fachlich fundiert und begleitet zu lernen. Für die Besucherkommunikation ist das ein Vorteil, weil es Hemmschwellen senkt und den Fokus auf Inhalt statt auf Eintrittspreise legt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Ort nicht für Massenbetrieb, sondern für Reflexion und Gespräch gedacht ist. Genau diese Kombination aus Zugänglichkeit und Ernsthaftigkeit macht seine Besonderheit aus. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/programm-april-bis-august-2026?utm_source=openai))
Geschichte der Flachsröste Lohhof und der NS-Zwangsarbeit
Die historische Substanz des Erinnerungsorts ist eng mit der Geschichte eines kriegswirtschaftlich wichtigen Betriebs verbunden. Die Flachsröste Lohhof nahm im Frühjahr 1938 den Betrieb auf und verfügte über ein längliches Fabrikgebäude, Lagerscheunen und einen eigenen Gleisanschluss. Laut offizieller Darstellung wurden dort jährlich bis zu 77 Eisenbahnwaggons Flachs verarbeitet. Der Hintergrund ist die NS-Kriegswirtschaft: Flachs war ein wichtiger Rohstoff für Leinfasern, aus denen wiederum Uniformen, Rucksäcke, Zelte und Seile hergestellt wurden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs verschärfte sich der Arbeitskräftemangel, und das NS-Regime setzte immer stärker auf Zwangsarbeit. In der Flachsröste Lohhof wurden 1940/41 zunächst französische Kriegsgefangene und belgische Zivilarbeiterinnen eingesetzt. Ab dem Sommer 1941 mussten rund 200 Jüdinnen und Juden aus München sowie 68 jüdische Frauen aus dem Ghetto Litzmannstadt in der Flachsröste arbeiten, bevor sie von der Gestapo deportiert und ermordet wurden. Im Winter 1941/42 wurden sie durch Zwangsarbeiterinnen aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion und vermutlich auch aus Polen ersetzt. Diese Abfolge zeigt, wie der Betrieb Teil eines europaweiten Systems von Gewalt, Verschleppung und Ausbeutung war. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Besonders eindrücklich ist die offizielle Beschreibung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Die historische Seite spricht von der berüchtigten Hölle von Lohhof, einem Begriff, der die Härte der Arbeit und den Terror des Alltags verdeutlicht. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten schwere körperliche Arbeit auf den Feldern und in staubigen Fabrikhallen leisten, lebten unter schlechter Ernährung, waren Misshandlungen ausgesetzt und durften keinen Kontakt zur Bevölkerung haben. Bereits geringste Verstöße konnten Haft, Arbeitserziehungslager oder die Deportation nach Auschwitz zur Folge haben. Zusätzlich ist belegt, dass sich am Ende des Krieges eine SS-Panzerdivision in der Flachsröste verschanzt hatte und die Gebäude bei den Gefechten schwer beschädigt wurden. Nach 1945 wurde der Betrieb eingestellt. Für den heutigen Erinnerungsort ist diese Geschichte zentral, weil sie zeigt, dass der Stadtraum nicht nur aus Nachkriegssiedlung und Bahnhof besteht, sondern auch aus einem verdrängten Kapitel lokaler Gewaltgeschichte. Genau dieses Wissen schafft Tiefe für alle, die nach Geschichte, Hintergrund oder Bedeutung der Location suchen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/geschichte))
Denkmal am Bahnhof, Weg der Erinnerung und virtueller Lernort
Der Erinnerungsort ist bewusst als dreiteiliges Ensemble konzipiert, das die historischen Orte miteinander verbindet. Das Denkmal am Bahnhof Lohhof liegt dort, wo die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus München ankamen. Unmittelbar neben der Fach- und Berufsoberschule Unterschleißheim erinnert es mit vier Flachsfeldern, sieben Porträtstelen und drei Infotischen beziehungsweise Pulten an ihr Schicksal. Die Formensprache ist kein Zufall: Die filigrane Erscheinung der Porträts und der Flachsbezug stehen im Kontrast zu Beton und Stahl, sodass Schönheit und Härte, Erinnerung und Gewalt, Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander sichtbar werden. Der Weg der Erinnerung markiert anschließend den Weg, den die Menschen täglich zurücklegen mussten. Seine 500 Meter Länge, die eingelassenen Flachsblüten aus Beton und die Stahlplatten mit den Namen der Betroffenen machen die historische Belastung des Weges körperlich nachvollziehbar. Der Stadtraum wird dadurch nicht nur beschrieben, sondern begehbar gemacht. Das ist für die Besucherwahrnehmung sehr stark, weil Erinnerung nicht nur gelesen, sondern gegangen wird. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/erinnerungsort))
Am Ende dieses Weges steht der virtuelle Lernort im Flachsfeld. Ein QR-Code auf einer Stele führt zu einer Mixed-Reality-Anwendung, in der der ursprünglich geplante Lernort digital sichtbar wird. Über Augmented Reality werden jene Informationspulte und die Porträtstele eingeblendet, die aus baulichen und eigentumsrechtlichen Gründen nicht vor Ort realisiert werden konnten und heute Teil des Denkmals am Bahnhof sind. Zusätzlich bietet die Anwendung eine virtuelle Zeitreise durch die Flachsröste Lohhof in den Jahren 1940 bis 1945. Dabei lassen sich das Gelände, historische Fotos und mehrere Kameraperspektiven erkunden. Der Lernort ist auch mobil nutzbar, sodass die Erfahrung nicht zwingend an einen Besuch vor Ort gebunden ist. Diese digitale Ergänzung ist für moderne Suchanfragen besonders relevant, weil sie den Erinnerungsort über das physische Denkmal hinaus öffnet und ihn für jüngere Zielgruppen, Schulklassen und digitale Besucherinnen und Besucher zugänglich macht. Der Ort verbindet damit klassische Denkmalarchitektur mit zeitgemäßer Vermittlung und zeigt, wie historische Bildung im 21. Jahrhundert aussehen kann. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/lernort))
Anfahrt, Treffpunkte und Orientierung am Bahnhof Lohhof
Für die praktische Orientierung ist vor allem wichtig, dass der Erinnerungsort räumlich an den Bahnhof Lohhof und an das Schulumfeld der FOS/BOS gebunden ist. Die offiziellen Veranstaltungsankündigungen nennen als Treffpunkte entweder die Bushaltestelle Lohhof Süd beziehungsweise Südliche Ingolstädter Straße 1 oder den Haupteingang der FOS/BOS an derselben Adresse. Damit liegt der Erinnerungsort in einem Bereich, der über öffentliche Verkehrsmittel und eine klare städtische Wegführung gut auffindbar ist. Wer nach Anfahrt, Orientierung oder Wegbeschreibung sucht, bekommt also keine klassische Parkhaus-Logik, sondern eine Stadtraum-Logik: Ankommen, den Bahnhof als Ausgangspunkt nehmen und dem Erinnerungsweg folgen. Das ist auch historisch sinnvoll, weil der Bahnhof selbst der Ort war, an dem die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ankamen. Die Wegeführung verbindet also nicht nur praktische Erreichbarkeit, sondern auch historische Bedeutung. In den geprüften offiziellen Seiten stehen Treffpunkt und Fußweg klar im Vordergrund; die Besucherführung setzt auf kurze, nachvollziehbare Etappen statt auf eine große eventartige Erschließung. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Wer die Location eher als Erinnerungs- und Lernort denn als Ausflugsziel betrachtet, profitiert von dieser klaren Struktur. Die Station am Bahnhof, der Weg der Erinnerung und der Lernort im Flachsfeld sind logisch miteinander verbunden und lassen sich gut zu einem Rundgang kombinieren. Gerade weil die Anlage nicht als abgeschlossene Halle, sondern als Weg durch den Stadtraum funktioniert, wird die Anfahrt selbst Teil des Erlebnisses. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer herkömmlichen Veranstaltungslocation. Die offizielle Kommunikation legt daher auch weniger Wert auf Parkplätze als auf Treffpunkte, Zeiten und die inhaltliche Führung. Daraus lässt sich ableiten, dass die Besuchslogik vor allem auf Fußweg, kurze Distanzen und öffentliche Zugänglichkeit ausgerichtet ist. Für Suchanfragen wie Anfahrt, Bahnhof oder Treffpunkt ist das die präziseste Antwort, die die Quellen zulassen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/aktuelles/aktuelles/naechste-oeffentliche-rundgaenge-am-erinnerungsort-flachsroeste-lohhof))
Gruppenführungen, Workshops und die Bedeutung für die Erinnerungskultur
Der Erinnerungsort Flachsröste Lohhof ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein pädagogischer Raum. Die offizielle Konzeption zeigt, dass die Stadt Unterschleißheim das Projekt aus einer historischen Forschungsarbeit heraus entwickelt hat und dass die Einbindung von Schulen von Anfang an Teil des Plans war. So entstanden an der FOSBOS eine Ausstellung und am Carl-Orff-Gymnasium ein Actionbound zur Flachsröste Lohhof. Die künstlerische Umsetzung wurde in einem Wettbewerb entwickelt, bei dem sich 2019 die Künstlerin Kirsten Zeitz durchsetzte. Diese frühe Beteiligung von Jugendlichen und Bildungsinstitutionen ist wichtig, weil sie erklärt, weshalb der Ort heute so gut für Schulgruppen, Projekttage und geführte Formate geeignet ist. Die Website weist ausdrücklich auf frei buchbare Gruppenführungen und Workshops für Schulklassen und Erwachsenengruppen hin. Damit wird der Ort zu einem lebendigen Teil der lokalen Erinnerungsarbeit statt zu einem statischen Mahnmal. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/konzept))
Auch die Haltung der Stadt selbst ist klar formuliert. Auf der Startseite des Projekts betont Bürgermeister Christoph Böck, dass der Erinnerungsort einen wichtigen Akzent für einen verantwortungsvollen Umgang mit der NS-Vergangenheit der Stadt setzt und zugleich eine klare Position gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit markiert. Das zeigt, dass der Ort nicht nur zurückblickt, sondern in die Gegenwart hineinwirkt. In einer Zeit, in der Erinnerungskultur oft um Aufmerksamkeit, Kontext und Verlässlichkeit ringt, ist diese doppelte Funktion besonders wertvoll: Der Ort bewahrt lokale Geschichte und macht demokratische Haltung sichtbar. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie hier nicht nur einen historischen Lernort, sondern auch eine Haltung vorfinden. Wer nach Veranstaltungen, Gruppenführungen oder Workshops sucht, bekommt somit nicht nur Termine, sondern eine inhaltliche Einladung: genauer hinsehen, lokale Spuren lesen, Biografien verstehen und die historische Verantwortung der Gegenwart ernst nehmen. ([denkmal-lohhof.de](https://www.denkmal-lohhof.de/?utm_source=openai))
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen

Öffentlicher Kuratorenrundgang: Flachsröste Lohhof
Ein bewegender Kuratorenrundgang in Unterschleißheim: Flachsröste Lohhof, Erinnerungskultur und Zeitgeschichte im öffentlichen Raum. Eintritt frei. #Erinnerung

Öffentlicher Kuratorenrundgang im Erinnerungsort Flachsröste Lohhof
Ein eindrucksvoller Rundgang durch den Erinnerungsort Flachsröste Lohhof in Unterschleißheim: Geschichte, Kunst im öffentlichen Raum und gelebte Erinnerung. #Erinnerung
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