Frauenkirche
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München

Frauenplatz 1, 80331 München, Deutschland

Frauenkirche München | Öffnungszeiten & Teufelstritt

Die Frauenkirche München, offiziell Dom Zu Unserer Lieben Frau, ist weit mehr als ein berühmtes Fotomotiv der Altstadt. Sie ist Kathedrale des Erzbischofs von München und Freising, Pfarrkirche, Ort der Liturgie und zugleich eines der stärksten Wahrzeichen der Stadt. Wer die Frauenkirche besucht, erlebt einen Bau, der Geschichte, Glauben, Architektur und Stadtidentität miteinander verbindet. Schon von außen prägen die beiden Türme mit ihren welschen Hauben die Silhouette der Münchner Innenstadt. Im Inneren trifft man auf einen hellen, weiten Raum, auf Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten, auf die Bischofsgruft, den bekannten Teufelstritt und eine lebendige Dommusik. Die Frauenkirche ist damit kein reines Museum, sondern ein bis heute aktiver Kirchenraum mit festem Rhythmus aus Gottesdiensten, Führungen, musikalischen Angeboten und touristischen Besuchen. Genau dieser Mix macht ihren Reiz aus: Sie ist spiritueller Ort, historisches Denkmal und ikonische Sehenswürdigkeit zugleich. Die offizielle Website des Doms weist zudem auf regelmäßige Führungen, den Südturm als Besucherziel und auf digitale Live-Übertragungen von Gottesdiensten hin, was die Verbindung von Tradition und Gegenwart besonders deutlich zeigt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/bedeutung/dom-und-frauenkirche/))

Öffnungszeiten, Besichtigung und Führungen in der Frauenkirche München

Für den Besuch der Frauenkirche sind die Öffnungszeiten besonders wichtig, weil der Dom kein Ort mit durchgehend freier Rundlaufbesichtigung ist, sondern ein lebendiger Sakralraum. Laut offizieller Website ist der Dom täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Gleichzeitig gilt: Während der Gottesdienste und in den Einlasszeiten sind Besichtigungen nicht möglich. Wer also den Innenraum in Ruhe erleben möchte, sollte den Tagesablauf im Blick behalten und nicht spontan in eine Messzeit hineinplanen. Das ist für einen verantwortungsvollen Besuch entscheidend, denn hier treffen touristisches Interesse und liturgische Nutzung unmittelbar aufeinander. Die Frauenkirche bleibt dadurch authentisch; sie wirkt nicht inszeniert, sondern bewohnt, genutzt und respektvoll gepflegt. Für viele Besucher ist genau das ein Pluspunkt, weil der Raum nicht nur historisch, sondern auch geistlich lebendig bleibt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch die regelmäßigen Führungen sind für Interessierte ein starkes Argument. Werkstags von Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, finden laut Website um 11:30 Uhr Kirchenführungen statt. Anmeldung erfolgt im Domshop, Treffpunkt ist die Nordturmkapelle. Diese Führungen sind deshalb so wertvoll, weil sie die Frauenkirche nicht nur als Postkartenmotiv erklären, sondern als gewachsenen Kirchenraum mit Symbolik, Kunst und Baugeschichte. Wer tiefer eintauchen will, bekommt an Ort und Stelle zusätzliche Möglichkeiten: Der Domshop ist nicht nur Verkaufsstelle, sondern auch Anlaufpunkt für Informationen, Tickets und die Orientierung im Haus. Dazu kommen Spezialformate wie Domführungen des Münchner Bildungswerks, die etwa den Chorraum oder auf Wunsch auch weitere exklusive Bereiche erschließen. So entsteht ein Besuchsangebot, das vom schnellen Blick in den Dom bis zur vertieften Entdeckung reicht. Für die Praxis ist außerdem wichtig, dass es im Dom zu festen Zeiten auch Karten für den Turmbesuch gibt und dass Online-Tickets über einen städtischen Partner erhältlich sind. Die Frauenkirche verbindet damit klassische Besichtigung mit moderner Besuchersteuerung. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Ein weiterer praktischer Vorteil ist die barrierebezogene Besucherinformation. Die offizielle Seite verweist darauf, dass der Münchner Dom nach dem System Reisen für Alle zertifiziert wurde. Das zeigt, dass der Besuch möglichst gut planbar und für unterschiedliche Bedürfnisse zugänglich gestaltet wird. Gerade bei einer so stark frequentierten Innenstadt-Location ist das ein wichtiger Qualitätsfaktor. Auch der Südturm hat klare Regeln: Der letzte Aufstieg ist um 16:30 Uhr, und im engen Bereich der Spindeltreppe wird ausdrücklich auf Platzangst hingewiesen. Wer den Besuch plant, profitiert also davon, die offiziellen Angaben vorab zu prüfen, statt sich auf allgemeine Öffnungszeiten zu verlassen. Das ist besonders sinnvoll, weil die Frauenkirche nicht nur Sehenswürdigkeit, sondern auch Gotteshaus ist. Die beste Erfahrung macht, wer den Aufenthalt mit etwas Zeit, Rücksicht und einem klaren Blick auf die Tageszeiten plant. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Geschichte der Frauenkirche München: Von der spätgotischen Kirche zur Kathedrale

Die Geschichte der Frauenkirche ist eng mit der Entwicklung Münchens verbunden. Auf der offiziellen Seite zur Baugeschichte wird beschrieben, dass im Bereich der Frauenpfarrei im 13. Jahrhundert eine neue Kirche entstand und dass die Frauenkirche als Reaktion auf die wachsende Stadt eine neue Rolle übernahm. Besonders wichtig ist dabei der spätgotische Neubau: 1468 wurde unter der Leitung von Jörg von Halspach der Grundstein gelegt, und die Kirche wurde in nur etwa 20 Jahren fertiggestellt. Das ist für ein so großes Bauwerk bemerkenswert schnell. 1494 wurde die Kirche geweiht. Schon diese Eckdaten zeigen, dass die Frauenkirche nicht einfach ein einzelnes Denkmal ist, sondern ein Projekt, das über Generationen hinweg Münchens Stadtbild und Selbstverständnis geprägt hat. Die Form als dreischiffige spätgotische Hallenkirche, der massive Ziegelsichtbau und die klare, aufeinander abgestimmte Geometrie sind bis heute Ausdruck dieser Bauidee. Die Frauenkirche wurde damit zu einem sichtbaren Zeichen städtischer Macht, religiöser Bedeutung und handwerklicher Leistung. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/))

Später veränderte sich die Funktion des Bauwerks noch einmal grundlegend. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Frauenkirche zur Domkirche erhoben, als das Erzbistum München und Freising neu geordnet wurde. Die offizielle Website erläutert, dass dafür die 1494 geweihte Pfarr- und Stiftskirche Zu Unserer Lieben Frau gewählt wurde. Damit erhielt der Bau eine neue repräsentative Aufgabe: Er wurde Sitz des Erzbischofs und Hauptkirche des Bistums. Diese Aufwertung prägt die heutige Wahrnehmung bis heute, denn der Name Dom Zu Unserer Lieben Frau ist nicht nur traditionell, sondern auch kirchenrechtlich und historisch korrekt. Im 19. Jahrhundert folgten Regotisierung und weitere Umgestaltungen, später die schweren Schäden des Zweiten Weltkriegs und schließlich die Renovierung ab 1990. Laut offizieller Innenraumseite war die Frauenkirche seit Ostermontag 1990 geschlossen und wurde dreieinhalb Jahre lang grundlegend renoviert. Dabei wurden Boden, Wände und Decke überarbeitet, die Gewölberippen erneuert und zahlreiche Kunstwerke an ihre ursprünglichen Plätze zurückgebracht. So erklärt sich, warum der Dom heute historisch alt wirkt, aber gleichzeitig freundlich, hell und klar strukturiert erscheint. Er ist ein Bau mit tiefer Vergangenheit und sichtbarer Gegenwart. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/bedeutung/dom-und-frauenkirche/))

Die Kriegs- und Nachkriegszeit ist für das heutige Erscheinungsbild besonders wichtig. Die offizielle Innenraumseite beschreibt, dass das originale Gewölbe durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im Zuge der späteren Neugestaltung versuchte man, den Dom schöner, freundlicher und einladender wirken zu lassen, ohne seine historische Tiefe zu verlieren. Dazu kamen wertvolle Bildwerke, Altäre und Epitaphien aus dem Freisinger Diözesanmuseum zurück an ihren Ort. Besonders erwähnenswert sind die zwölf Relief-Darstellungen aus dem Leben der Gottesmutter, die Ignaz Günther 1774 für das alte Chorgestühl schuf. Diese Verbindung von Zerstörung, Wiederherstellung und künstlerischer Kontinuität macht die Frauenkirche auch geschichtlich außergewöhnlich. Sie ist nicht nur ein gotisches Original, sondern ein Raum, der über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu interpretiert, beschädigt, restauriert und doch bewahrt wurde. Genau deshalb erzählt jeder Rundgang durch den Dom auch ein Stück Münchner Stadtgeschichte. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Türme, Südturm und Panorama über München

Die Türme sind das markanteste Merkmal der Frauenkirche. Auf der städtischen Informationsseite werden sie als unverwechselbares Wahrzeichen Münchens beschrieben. Die beiden Türme sind fast gleich hoch, aber nicht exakt identisch: Der Südturm misst 98,45 Meter, der Nordturm 98,57 Meter. Damit ist der Nordturm um 12 Zentimeter höher. Diese kleine Differenz ist ein schönes Detail für Besucher, weil sie zeigt, wie präzise das Bauwerk bis heute wahrgenommen wird. Die Türme sind außerdem nicht nur architektonische Zeichen, sondern auch Funktionsträger: Im Südturm hängen sieben große Glocken, im Nordturm drei Glocken, und dort befindet sich auch das mittelalterliche Tretrad aus der Bauzeit. Die ikonischen Hauben wurden erst 36 Jahre nach Fertigstellung der Kirche aufgesetzt und prägen seitdem die Silhouette der Stadt. So ist aus einem sakralen Bau ein visuelles Symbol geworden, das von fast überall in München wiedererkannt wird. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/top-sehenswuerdigkeiten/frauenkirche?utm_source=openai))

Besonders beliebt ist der Südturm als Aussichtspunkt. Die offizielle Website berichtet, dass Besucher die 86 Stufen einer schmalen Wendeltreppe hinaufsteigen und anschließend mit dem Aufzug in die Turmstube auf 80 Metern Höhe fahren. Von dort aus eröffnet sich ein Blick über Stadt und Umland, und auf der städtischen Tourismusseite wird von einem Panorama auf München und die Alpen gesprochen. Das macht den Turm zu einem der spannendsten Aussichtspunkte in der Altstadt. Die Turmbesichtigung ist kein beiläufiges Extra, sondern ein eigener Anziehungsgrund für viele Gäste. Gerade weil der Aufstieg eine Mischung aus enger Treppe, Aufzug und hoher Aussicht bietet, bleibt der Besuch intensiv und einprägsam. Wer dort oben steht, versteht, warum die Frauenkirche weit mehr ist als ein Kirchenbau: Sie ist ein Orientierungspunkt im Stadtraum und ein Symbol für das historische Zentrum Münchens. Dass der Turm nach einer langen Renovierungsphase wieder zugänglich ist, hat seine Attraktivität noch gesteigert. Die Website weist außerdem auf klare Ticketpreise, Öffnungszeiten und die Möglichkeit zum Vorverkauf hin, was den Besuch planbar macht. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch die Architektur selbst trägt zur Wirkung bei. Die Frauenkirche ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Die städtische Informationsseite nennt für das Kirchenschiff eine Länge von 109 Metern, eine Breite von 40 Metern, eine Höhe von 37 Metern und Platz für 2.000 Menschen. Diese Zahlen machen verständlich, warum der Innenraum zugleich monumental und doch klar lesbar wirkt. Die weißen Pfeiler, die farbigen Glasfenster und die hohe Raumwirkung schaffen eine Mischung aus Weite und Konzentration. Wer die Türme also nur als Fotomotiv wahrnimmt, verpasst die architektonische Qualität des Gesamtbaus. Gerade im Zusammenspiel von Höhe, Länge, Material und Raumgefühl wird verständlich, weshalb die Frauenkirche seit Jahrhunderten als Münchner Hauptwahrzeichen gilt. Der Blick von außen und der Eindruck von innen gehören hier untrennbar zusammen. Die Türme leiten den Blick in die Höhe, der Innenraum bindet ihn wieder an Geschichte, Liturgie und Kunst zurück. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/top-sehenswuerdigkeiten/frauenkirche?utm_source=openai))

Teufelstritt, Kunstwerke und Innenraum der Frauenkirche München

Zu den bekanntesten Besonderheiten der Frauenkirche gehört der Teufelstritt. Auf der offiziellen Rundgangseite wird erklärt, dass sich im Boden im Eingangsbereich unter dem Chor ein in Stein gehauener Fußabdruck mit Sporenabdruck befindet. Von dieser Stelle aus sieht man gegen den Hochaltar keine Seitenfenster. Genau daraus entwickelt sich die Sage: Der Baumeister habe mit dem Teufel gewettet, dass in der Kirche kein Fenster zu sehen sei. Als der Teufel den Bau betrachtete, sah er von seiner Position aus tatsächlich keine Fenster und stampfte triumphierend auf den Boden. Erst als er weiterging, bemerkte er die Fenster und erkannte, dass er getäuscht worden war. Diese Mischung aus Architektur, Perspektive und Legende macht den Teufelstritt zu einem der am häufigsten gesuchten Motive der Frauenkirche. Er ist kein dekoratives Detail, sondern ein Stück erzählerischer Stadtidentität. Wer ihn sucht, erlebt die Kirche mit einem anderen Blick: nicht nur auf Schönheit, sondern auf die Geschichten, die ein Ort über Jahrhunderte sammelt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/der-teufelstritt/))

Der Innenraum der Frauenkirche bietet aber weit mehr als eine bekannte Legende. Die offizielle Innenraumseite betont, dass Licht und Farbe die Gesamtwirkung prägen. Besonders die Gewölbe, die weißen Pfeiler und die farbigen Glasfenster bestimmen den Raum. Nach der Zerstörung des ursprünglichen Gewölbes im Zweiten Weltkrieg wurde bei der Renovierung bewusst versucht, historische Möglichkeiten mit einer einladenden Gestaltung zu verbinden. Dadurch wirkt der Dom heute hell, ruhig und würdevoll. Zu den bedeutenden Bereichen gehören außerdem der Altarraum, das Hochaltarbild, die Sakramentskapelle, die Bischofsgruft, die Chorhauptkapelle und die St.-Benno-Kapelle. Die Website nennt explizit die Rückkehr vieler wertvoller Bildwerke, Altäre und Epitaphien, darunter die Reliefs von Ignaz Günther. Ergänzt wird das Ganze durch die Domorgel: Im Zuge der Restaurierung bis 1994 wurde die Hauptorgel neu gebaut, heute verfügt der Dom über vier Orgeln aus der Werkstatt Georg Jann. Das zeigt, dass die Frauenkirche nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch musikalisch ein lebendiger Raum ist. Kunst, Liturgie und Klang greifen hier eng ineinander. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Für Besucher besonders interessant ist auch die Verbindung von Raum und Erinnerung. Die Frauenkirche ist ein Ort der Grabmäler und des Totengedenkens, zugleich aber ein Raum des Gebets und der Gegenwart. Der offizielle Rundgang verweist auf die Bischofsgruft und auf die verschiedenen Kapellen, die den Kirchenraum gliedern. Genau diese Mischung aus sakraler Funktion, dynastischer Erinnerung und künstlerischer Ausstattung macht den Dom so faszinierend. Wer die Frauenkirche nur auf den Teufelstritt reduziert, sieht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Der Fußabdruck ist zwar ikonisch, aber er steht in einer sehr viel größeren Erzählung aus Architektur, Religionsgeschichte, Kunst und bayerischer Erinnerungskultur. Dazu passt auch, dass der Dom bis heute als Ort für Kirchenführungen, Gottesdienste und Orgelkonzerte genutzt wird. Es ist also ein lebendiger Kulturraum, kein statisches Denkmal. Genau darin liegt seine besondere Qualität in München. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Anfahrt, Parken und praktische Hinweise für den Besuch

Die Frauenkirche liegt mitten im Herzen der Münchner Altstadt, am Frauenplatz 1. Entsprechend einfach ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die offizielle englische Stadtseite nennt konkret die S-Bahn-Linien S1 bis S8 bis Marienplatz sowie die U-Bahn-Linien U3 und U6 bis Marienplatz; von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zur Kirche. Das ist für viele Besucher die praktischste und stressärmste Lösung, weil die Altstadt stark frequentiert ist und sich rund um den Dom viele Fußgängerwege, Einkaufszonen und touristische Ziele ballen. Wer ohnehin Marienplatz, Viktualienmarkt oder die Altstadt erkunden will, kann die Frauenkirche sehr gut in einen Fußweg integrieren. Die Lage macht den Dom zu einem idealen Fixpunkt für Stadtspaziergänge. Gleichzeitig ist der Besuch wegen der historischen Innenstadtstruktur oft bequemer zu Fuß als mit dem Auto. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/en/sights/cathedral-church-our-lady-all-about-frauenkirche-munich?utm_source=openai))

Beim Thema Parken sollte man die besondere Innenstadtlage realistisch einschätzen. Die Landeshauptstadt München weist für Reisebusse eine An- und Abfahrtszone in der Frauenstraße aus. Dort können Busse Gäste aus- und einsteigen lassen, das Abstellen ist jedoch aus Platzgründen nicht möglich. Das ist ein wichtiger praktischer Hinweis für Gruppenreisen und Reiseveranstalter. Für individuelle Autofahrer gelten in der Altstadt die üblichen innerstädtischen Bedingungen: Parkmöglichkeiten sind knapp, Parkgaragen liegen eher im weiteren Umfeld, und es empfiehlt sich, die aktuelle Parkplatzsituation vorab zu prüfen. Die städtischen Parkinformationen und die bekannten Altstadtgaragen sind dafür die richtige Anlaufstelle. Besonders bei einem Besuch mit anschließender Innenstadt-Tour ist es deshalb oft sinnvoller, den Wagen außerhalb abzustellen und mit Bahn oder U-Bahn weiterzufahren. So spart man Zeit, Nerven und die Suche nach einem freien Stellplatz. ([stadt.muenchen.de](https://stadt.muenchen.de/service/info/an-und-abfahrtszone-fur-busse/10228688/?utm_source=openai))

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Kombination aus Besichtigung und Turmaufstieg. Wer den Südturm besuchen will, sollte die gesonderten Öffnungszeiten beachten. Tickets sind vor Ort im Domshop erhältlich, Online-Tickets sind über einen städtischen Partner buchbar. Gleichzeitig gilt für den Turm, dass der Aufstieg über eine schmale Spindeltreppe führt, weshalb Personen mit Platzangst den Besuch gut abwägen sollten. Die Frauenkirche ist außerdem nach dem System Reisen für Alle zertifiziert, was auf eine strukturierte Besucherinformation hinweist. Wer seinen Besuch gut plant, kann dadurch sehr viel aus dem Aufenthalt herausholen: zuerst den ruhigen Innenraum erleben, dann den Turm besteigen und anschließend den Blick auf Marienplatz und Altstadt genießen. Genau diese Kombination macht die Frauenkirche zu einem so beliebten Ziel für München-Besucher. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Gottesdienste, Dommusik und besondere Erlebnisse im Dom Zu Unserer Lieben Frau

Die Frauenkirche ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern ein aktiver Gottesdienstort. Die offizielle Website weist ausdrücklich auf regelmäßige Live-Übertragungen von Eucharistiefeiern hin: sonn- und feiertags um 10:00 Uhr sowie montags bis freitags um 18:00 Uhr. Das unterstreicht den Charakter des Doms als spirituelles Zentrum der Stadt und nicht nur als touristischen Treffpunkt. Für Besucher bedeutet das auch, dass der Tagesablauf des Hauses von liturgischen Zeiten geprägt ist. Genau deshalb sind Besichtigungszeiten und Gottesdienstzeiten klar voneinander zu trennen. Wer den Raum respektvoll erleben möchte, plant seinen Besuch außerhalb der Messzeiten und nutzt die Möglichkeiten für ruhige Besichtigung oder eine Führung. Der Dom ist damit ein Ort, an dem die Gegenwart des Glaubens und die Erwartung der Besucher in eine sinnvolle Balance gebracht werden. Das macht ihn glaubwürdig und lebendig zugleich. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch musikalisch ist die Frauenkirche außergewöhnlich. Auf der offiziellen Orgelseite wird erklärt, dass der Dom heute über vier Orgeln aus der Werkstatt Georg Jann verfügt, darunter die Hauptorgel mit 95 Registern und die Chororgel im südlichen Seitenschiff. Die Website zum Start zeigt außerdem aktuelle sommerliche Orgelkonzerte und verweist auf Kartenverkauf im Domshop und über MünchenTicket. Das zeigt, wie stark die Dommusik den Ort prägt. Für viele Besucher gehört ein Konzert zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im Dom, weil Akustik, Architektur und geistliche Atmosphäre zusammenwirken. Die Frauenkirche ist dadurch nicht nur ein Ziel für kurze Stadtbesuche, sondern auch für Menschen, die bewusst Musik, Stille und sakrale Räume suchen. Hinzu kommen Hinweise auf Domführungen des Münchner Bildungswerks, die tiefer in Geschichte und Kunst einführen und den Dom als kulturelles Erlebnis erschließen. So entsteht rund um die Frauenkirche ein vielseitiges Programm, das von touristischer Neugier bis zu religiösem und musikalischem Interesse reicht. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/die-orgel/))

Besonders stark ist der Dom dort, wo er mehrere Ebenen zugleich sichtbar macht. Der Bau ist Kathedrale des Erzbischofs, Pfarrkirche der Innenstadt, Ort berühmter Legenden, musikalische Bühne, Ziel von Führungen und Aussichtspunkt über München. Die offizielle Website beschreibt ihn als Einladung für alle Menschen und verweist auf eine barrierebezogene Zertifizierung, was diese Offenheit noch unterstreicht. In einer Stadt wie München, in der historische Bauten oft nur Kulisse sind, bleibt die Frauenkirche ein echter Funktionsort. Genau deshalb lohnt der Besuch mehr als einmal: morgens für den ruhigen Innenraum, mittags für die Führung, nachmittags für den Turm und abends vielleicht für einen Gottesdienst oder ein Konzert. Die Frauenkirche München ist damit nicht nur ein Pflichttermin auf jeder Liste der Sehenswürdigkeiten, sondern ein Ort, an dem sich die Stadt selbst in konzentrierter Form zeigt. Wer ihn versteht, versteht auch ein Stück München. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Quellen:

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Frauenkirche München | Öffnungszeiten & Teufelstritt

Die Frauenkirche München, offiziell Dom Zu Unserer Lieben Frau, ist weit mehr als ein berühmtes Fotomotiv der Altstadt. Sie ist Kathedrale des Erzbischofs von München und Freising, Pfarrkirche, Ort der Liturgie und zugleich eines der stärksten Wahrzeichen der Stadt. Wer die Frauenkirche besucht, erlebt einen Bau, der Geschichte, Glauben, Architektur und Stadtidentität miteinander verbindet. Schon von außen prägen die beiden Türme mit ihren welschen Hauben die Silhouette der Münchner Innenstadt. Im Inneren trifft man auf einen hellen, weiten Raum, auf Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten, auf die Bischofsgruft, den bekannten Teufelstritt und eine lebendige Dommusik. Die Frauenkirche ist damit kein reines Museum, sondern ein bis heute aktiver Kirchenraum mit festem Rhythmus aus Gottesdiensten, Führungen, musikalischen Angeboten und touristischen Besuchen. Genau dieser Mix macht ihren Reiz aus: Sie ist spiritueller Ort, historisches Denkmal und ikonische Sehenswürdigkeit zugleich. Die offizielle Website des Doms weist zudem auf regelmäßige Führungen, den Südturm als Besucherziel und auf digitale Live-Übertragungen von Gottesdiensten hin, was die Verbindung von Tradition und Gegenwart besonders deutlich zeigt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/bedeutung/dom-und-frauenkirche/))

Öffnungszeiten, Besichtigung und Führungen in der Frauenkirche München

Für den Besuch der Frauenkirche sind die Öffnungszeiten besonders wichtig, weil der Dom kein Ort mit durchgehend freier Rundlaufbesichtigung ist, sondern ein lebendiger Sakralraum. Laut offizieller Website ist der Dom täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Gleichzeitig gilt: Während der Gottesdienste und in den Einlasszeiten sind Besichtigungen nicht möglich. Wer also den Innenraum in Ruhe erleben möchte, sollte den Tagesablauf im Blick behalten und nicht spontan in eine Messzeit hineinplanen. Das ist für einen verantwortungsvollen Besuch entscheidend, denn hier treffen touristisches Interesse und liturgische Nutzung unmittelbar aufeinander. Die Frauenkirche bleibt dadurch authentisch; sie wirkt nicht inszeniert, sondern bewohnt, genutzt und respektvoll gepflegt. Für viele Besucher ist genau das ein Pluspunkt, weil der Raum nicht nur historisch, sondern auch geistlich lebendig bleibt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch die regelmäßigen Führungen sind für Interessierte ein starkes Argument. Werkstags von Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, finden laut Website um 11:30 Uhr Kirchenführungen statt. Anmeldung erfolgt im Domshop, Treffpunkt ist die Nordturmkapelle. Diese Führungen sind deshalb so wertvoll, weil sie die Frauenkirche nicht nur als Postkartenmotiv erklären, sondern als gewachsenen Kirchenraum mit Symbolik, Kunst und Baugeschichte. Wer tiefer eintauchen will, bekommt an Ort und Stelle zusätzliche Möglichkeiten: Der Domshop ist nicht nur Verkaufsstelle, sondern auch Anlaufpunkt für Informationen, Tickets und die Orientierung im Haus. Dazu kommen Spezialformate wie Domführungen des Münchner Bildungswerks, die etwa den Chorraum oder auf Wunsch auch weitere exklusive Bereiche erschließen. So entsteht ein Besuchsangebot, das vom schnellen Blick in den Dom bis zur vertieften Entdeckung reicht. Für die Praxis ist außerdem wichtig, dass es im Dom zu festen Zeiten auch Karten für den Turmbesuch gibt und dass Online-Tickets über einen städtischen Partner erhältlich sind. Die Frauenkirche verbindet damit klassische Besichtigung mit moderner Besuchersteuerung. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Ein weiterer praktischer Vorteil ist die barrierebezogene Besucherinformation. Die offizielle Seite verweist darauf, dass der Münchner Dom nach dem System Reisen für Alle zertifiziert wurde. Das zeigt, dass der Besuch möglichst gut planbar und für unterschiedliche Bedürfnisse zugänglich gestaltet wird. Gerade bei einer so stark frequentierten Innenstadt-Location ist das ein wichtiger Qualitätsfaktor. Auch der Südturm hat klare Regeln: Der letzte Aufstieg ist um 16:30 Uhr, und im engen Bereich der Spindeltreppe wird ausdrücklich auf Platzangst hingewiesen. Wer den Besuch plant, profitiert also davon, die offiziellen Angaben vorab zu prüfen, statt sich auf allgemeine Öffnungszeiten zu verlassen. Das ist besonders sinnvoll, weil die Frauenkirche nicht nur Sehenswürdigkeit, sondern auch Gotteshaus ist. Die beste Erfahrung macht, wer den Aufenthalt mit etwas Zeit, Rücksicht und einem klaren Blick auf die Tageszeiten plant. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Geschichte der Frauenkirche München: Von der spätgotischen Kirche zur Kathedrale

Die Geschichte der Frauenkirche ist eng mit der Entwicklung Münchens verbunden. Auf der offiziellen Seite zur Baugeschichte wird beschrieben, dass im Bereich der Frauenpfarrei im 13. Jahrhundert eine neue Kirche entstand und dass die Frauenkirche als Reaktion auf die wachsende Stadt eine neue Rolle übernahm. Besonders wichtig ist dabei der spätgotische Neubau: 1468 wurde unter der Leitung von Jörg von Halspach der Grundstein gelegt, und die Kirche wurde in nur etwa 20 Jahren fertiggestellt. Das ist für ein so großes Bauwerk bemerkenswert schnell. 1494 wurde die Kirche geweiht. Schon diese Eckdaten zeigen, dass die Frauenkirche nicht einfach ein einzelnes Denkmal ist, sondern ein Projekt, das über Generationen hinweg Münchens Stadtbild und Selbstverständnis geprägt hat. Die Form als dreischiffige spätgotische Hallenkirche, der massive Ziegelsichtbau und die klare, aufeinander abgestimmte Geometrie sind bis heute Ausdruck dieser Bauidee. Die Frauenkirche wurde damit zu einem sichtbaren Zeichen städtischer Macht, religiöser Bedeutung und handwerklicher Leistung. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/))

Später veränderte sich die Funktion des Bauwerks noch einmal grundlegend. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Frauenkirche zur Domkirche erhoben, als das Erzbistum München und Freising neu geordnet wurde. Die offizielle Website erläutert, dass dafür die 1494 geweihte Pfarr- und Stiftskirche Zu Unserer Lieben Frau gewählt wurde. Damit erhielt der Bau eine neue repräsentative Aufgabe: Er wurde Sitz des Erzbischofs und Hauptkirche des Bistums. Diese Aufwertung prägt die heutige Wahrnehmung bis heute, denn der Name Dom Zu Unserer Lieben Frau ist nicht nur traditionell, sondern auch kirchenrechtlich und historisch korrekt. Im 19. Jahrhundert folgten Regotisierung und weitere Umgestaltungen, später die schweren Schäden des Zweiten Weltkriegs und schließlich die Renovierung ab 1990. Laut offizieller Innenraumseite war die Frauenkirche seit Ostermontag 1990 geschlossen und wurde dreieinhalb Jahre lang grundlegend renoviert. Dabei wurden Boden, Wände und Decke überarbeitet, die Gewölberippen erneuert und zahlreiche Kunstwerke an ihre ursprünglichen Plätze zurückgebracht. So erklärt sich, warum der Dom heute historisch alt wirkt, aber gleichzeitig freundlich, hell und klar strukturiert erscheint. Er ist ein Bau mit tiefer Vergangenheit und sichtbarer Gegenwart. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/bedeutung/dom-und-frauenkirche/))

Die Kriegs- und Nachkriegszeit ist für das heutige Erscheinungsbild besonders wichtig. Die offizielle Innenraumseite beschreibt, dass das originale Gewölbe durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im Zuge der späteren Neugestaltung versuchte man, den Dom schöner, freundlicher und einladender wirken zu lassen, ohne seine historische Tiefe zu verlieren. Dazu kamen wertvolle Bildwerke, Altäre und Epitaphien aus dem Freisinger Diözesanmuseum zurück an ihren Ort. Besonders erwähnenswert sind die zwölf Relief-Darstellungen aus dem Leben der Gottesmutter, die Ignaz Günther 1774 für das alte Chorgestühl schuf. Diese Verbindung von Zerstörung, Wiederherstellung und künstlerischer Kontinuität macht die Frauenkirche auch geschichtlich außergewöhnlich. Sie ist nicht nur ein gotisches Original, sondern ein Raum, der über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu interpretiert, beschädigt, restauriert und doch bewahrt wurde. Genau deshalb erzählt jeder Rundgang durch den Dom auch ein Stück Münchner Stadtgeschichte. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Türme, Südturm und Panorama über München

Die Türme sind das markanteste Merkmal der Frauenkirche. Auf der städtischen Informationsseite werden sie als unverwechselbares Wahrzeichen Münchens beschrieben. Die beiden Türme sind fast gleich hoch, aber nicht exakt identisch: Der Südturm misst 98,45 Meter, der Nordturm 98,57 Meter. Damit ist der Nordturm um 12 Zentimeter höher. Diese kleine Differenz ist ein schönes Detail für Besucher, weil sie zeigt, wie präzise das Bauwerk bis heute wahrgenommen wird. Die Türme sind außerdem nicht nur architektonische Zeichen, sondern auch Funktionsträger: Im Südturm hängen sieben große Glocken, im Nordturm drei Glocken, und dort befindet sich auch das mittelalterliche Tretrad aus der Bauzeit. Die ikonischen Hauben wurden erst 36 Jahre nach Fertigstellung der Kirche aufgesetzt und prägen seitdem die Silhouette der Stadt. So ist aus einem sakralen Bau ein visuelles Symbol geworden, das von fast überall in München wiedererkannt wird. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/top-sehenswuerdigkeiten/frauenkirche?utm_source=openai))

Besonders beliebt ist der Südturm als Aussichtspunkt. Die offizielle Website berichtet, dass Besucher die 86 Stufen einer schmalen Wendeltreppe hinaufsteigen und anschließend mit dem Aufzug in die Turmstube auf 80 Metern Höhe fahren. Von dort aus eröffnet sich ein Blick über Stadt und Umland, und auf der städtischen Tourismusseite wird von einem Panorama auf München und die Alpen gesprochen. Das macht den Turm zu einem der spannendsten Aussichtspunkte in der Altstadt. Die Turmbesichtigung ist kein beiläufiges Extra, sondern ein eigener Anziehungsgrund für viele Gäste. Gerade weil der Aufstieg eine Mischung aus enger Treppe, Aufzug und hoher Aussicht bietet, bleibt der Besuch intensiv und einprägsam. Wer dort oben steht, versteht, warum die Frauenkirche weit mehr ist als ein Kirchenbau: Sie ist ein Orientierungspunkt im Stadtraum und ein Symbol für das historische Zentrum Münchens. Dass der Turm nach einer langen Renovierungsphase wieder zugänglich ist, hat seine Attraktivität noch gesteigert. Die Website weist außerdem auf klare Ticketpreise, Öffnungszeiten und die Möglichkeit zum Vorverkauf hin, was den Besuch planbar macht. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch die Architektur selbst trägt zur Wirkung bei. Die Frauenkirche ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Die städtische Informationsseite nennt für das Kirchenschiff eine Länge von 109 Metern, eine Breite von 40 Metern, eine Höhe von 37 Metern und Platz für 2.000 Menschen. Diese Zahlen machen verständlich, warum der Innenraum zugleich monumental und doch klar lesbar wirkt. Die weißen Pfeiler, die farbigen Glasfenster und die hohe Raumwirkung schaffen eine Mischung aus Weite und Konzentration. Wer die Türme also nur als Fotomotiv wahrnimmt, verpasst die architektonische Qualität des Gesamtbaus. Gerade im Zusammenspiel von Höhe, Länge, Material und Raumgefühl wird verständlich, weshalb die Frauenkirche seit Jahrhunderten als Münchner Hauptwahrzeichen gilt. Der Blick von außen und der Eindruck von innen gehören hier untrennbar zusammen. Die Türme leiten den Blick in die Höhe, der Innenraum bindet ihn wieder an Geschichte, Liturgie und Kunst zurück. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/top-sehenswuerdigkeiten/frauenkirche?utm_source=openai))

Teufelstritt, Kunstwerke und Innenraum der Frauenkirche München

Zu den bekanntesten Besonderheiten der Frauenkirche gehört der Teufelstritt. Auf der offiziellen Rundgangseite wird erklärt, dass sich im Boden im Eingangsbereich unter dem Chor ein in Stein gehauener Fußabdruck mit Sporenabdruck befindet. Von dieser Stelle aus sieht man gegen den Hochaltar keine Seitenfenster. Genau daraus entwickelt sich die Sage: Der Baumeister habe mit dem Teufel gewettet, dass in der Kirche kein Fenster zu sehen sei. Als der Teufel den Bau betrachtete, sah er von seiner Position aus tatsächlich keine Fenster und stampfte triumphierend auf den Boden. Erst als er weiterging, bemerkte er die Fenster und erkannte, dass er getäuscht worden war. Diese Mischung aus Architektur, Perspektive und Legende macht den Teufelstritt zu einem der am häufigsten gesuchten Motive der Frauenkirche. Er ist kein dekoratives Detail, sondern ein Stück erzählerischer Stadtidentität. Wer ihn sucht, erlebt die Kirche mit einem anderen Blick: nicht nur auf Schönheit, sondern auf die Geschichten, die ein Ort über Jahrhunderte sammelt. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/der-teufelstritt/))

Der Innenraum der Frauenkirche bietet aber weit mehr als eine bekannte Legende. Die offizielle Innenraumseite betont, dass Licht und Farbe die Gesamtwirkung prägen. Besonders die Gewölbe, die weißen Pfeiler und die farbigen Glasfenster bestimmen den Raum. Nach der Zerstörung des ursprünglichen Gewölbes im Zweiten Weltkrieg wurde bei der Renovierung bewusst versucht, historische Möglichkeiten mit einer einladenden Gestaltung zu verbinden. Dadurch wirkt der Dom heute hell, ruhig und würdevoll. Zu den bedeutenden Bereichen gehören außerdem der Altarraum, das Hochaltarbild, die Sakramentskapelle, die Bischofsgruft, die Chorhauptkapelle und die St.-Benno-Kapelle. Die Website nennt explizit die Rückkehr vieler wertvoller Bildwerke, Altäre und Epitaphien, darunter die Reliefs von Ignaz Günther. Ergänzt wird das Ganze durch die Domorgel: Im Zuge der Restaurierung bis 1994 wurde die Hauptorgel neu gebaut, heute verfügt der Dom über vier Orgeln aus der Werkstatt Georg Jann. Das zeigt, dass die Frauenkirche nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch musikalisch ein lebendiger Raum ist. Kunst, Liturgie und Klang greifen hier eng ineinander. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Für Besucher besonders interessant ist auch die Verbindung von Raum und Erinnerung. Die Frauenkirche ist ein Ort der Grabmäler und des Totengedenkens, zugleich aber ein Raum des Gebets und der Gegenwart. Der offizielle Rundgang verweist auf die Bischofsgruft und auf die verschiedenen Kapellen, die den Kirchenraum gliedern. Genau diese Mischung aus sakraler Funktion, dynastischer Erinnerung und künstlerischer Ausstattung macht den Dom so faszinierend. Wer die Frauenkirche nur auf den Teufelstritt reduziert, sieht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Der Fußabdruck ist zwar ikonisch, aber er steht in einer sehr viel größeren Erzählung aus Architektur, Religionsgeschichte, Kunst und bayerischer Erinnerungskultur. Dazu passt auch, dass der Dom bis heute als Ort für Kirchenführungen, Gottesdienste und Orgelkonzerte genutzt wird. Es ist also ein lebendiger Kulturraum, kein statisches Denkmal. Genau darin liegt seine besondere Qualität in München. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/das-innere-des-doms/))

Anfahrt, Parken und praktische Hinweise für den Besuch

Die Frauenkirche liegt mitten im Herzen der Münchner Altstadt, am Frauenplatz 1. Entsprechend einfach ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die offizielle englische Stadtseite nennt konkret die S-Bahn-Linien S1 bis S8 bis Marienplatz sowie die U-Bahn-Linien U3 und U6 bis Marienplatz; von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zur Kirche. Das ist für viele Besucher die praktischste und stressärmste Lösung, weil die Altstadt stark frequentiert ist und sich rund um den Dom viele Fußgängerwege, Einkaufszonen und touristische Ziele ballen. Wer ohnehin Marienplatz, Viktualienmarkt oder die Altstadt erkunden will, kann die Frauenkirche sehr gut in einen Fußweg integrieren. Die Lage macht den Dom zu einem idealen Fixpunkt für Stadtspaziergänge. Gleichzeitig ist der Besuch wegen der historischen Innenstadtstruktur oft bequemer zu Fuß als mit dem Auto. ([muenchen.de](https://www.muenchen.de/en/sights/cathedral-church-our-lady-all-about-frauenkirche-munich?utm_source=openai))

Beim Thema Parken sollte man die besondere Innenstadtlage realistisch einschätzen. Die Landeshauptstadt München weist für Reisebusse eine An- und Abfahrtszone in der Frauenstraße aus. Dort können Busse Gäste aus- und einsteigen lassen, das Abstellen ist jedoch aus Platzgründen nicht möglich. Das ist ein wichtiger praktischer Hinweis für Gruppenreisen und Reiseveranstalter. Für individuelle Autofahrer gelten in der Altstadt die üblichen innerstädtischen Bedingungen: Parkmöglichkeiten sind knapp, Parkgaragen liegen eher im weiteren Umfeld, und es empfiehlt sich, die aktuelle Parkplatzsituation vorab zu prüfen. Die städtischen Parkinformationen und die bekannten Altstadtgaragen sind dafür die richtige Anlaufstelle. Besonders bei einem Besuch mit anschließender Innenstadt-Tour ist es deshalb oft sinnvoller, den Wagen außerhalb abzustellen und mit Bahn oder U-Bahn weiterzufahren. So spart man Zeit, Nerven und die Suche nach einem freien Stellplatz. ([stadt.muenchen.de](https://stadt.muenchen.de/service/info/an-und-abfahrtszone-fur-busse/10228688/?utm_source=openai))

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Kombination aus Besichtigung und Turmaufstieg. Wer den Südturm besuchen will, sollte die gesonderten Öffnungszeiten beachten. Tickets sind vor Ort im Domshop erhältlich, Online-Tickets sind über einen städtischen Partner buchbar. Gleichzeitig gilt für den Turm, dass der Aufstieg über eine schmale Spindeltreppe führt, weshalb Personen mit Platzangst den Besuch gut abwägen sollten. Die Frauenkirche ist außerdem nach dem System Reisen für Alle zertifiziert, was auf eine strukturierte Besucherinformation hinweist. Wer seinen Besuch gut plant, kann dadurch sehr viel aus dem Aufenthalt herausholen: zuerst den ruhigen Innenraum erleben, dann den Turm besteigen und anschließend den Blick auf Marienplatz und Altstadt genießen. Genau diese Kombination macht die Frauenkirche zu einem so beliebten Ziel für München-Besucher. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Gottesdienste, Dommusik und besondere Erlebnisse im Dom Zu Unserer Lieben Frau

Die Frauenkirche ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern ein aktiver Gottesdienstort. Die offizielle Website weist ausdrücklich auf regelmäßige Live-Übertragungen von Eucharistiefeiern hin: sonn- und feiertags um 10:00 Uhr sowie montags bis freitags um 18:00 Uhr. Das unterstreicht den Charakter des Doms als spirituelles Zentrum der Stadt und nicht nur als touristischen Treffpunkt. Für Besucher bedeutet das auch, dass der Tagesablauf des Hauses von liturgischen Zeiten geprägt ist. Genau deshalb sind Besichtigungszeiten und Gottesdienstzeiten klar voneinander zu trennen. Wer den Raum respektvoll erleben möchte, plant seinen Besuch außerhalb der Messzeiten und nutzt die Möglichkeiten für ruhige Besichtigung oder eine Führung. Der Dom ist damit ein Ort, an dem die Gegenwart des Glaubens und die Erwartung der Besucher in eine sinnvolle Balance gebracht werden. Das macht ihn glaubwürdig und lebendig zugleich. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

Auch musikalisch ist die Frauenkirche außergewöhnlich. Auf der offiziellen Orgelseite wird erklärt, dass der Dom heute über vier Orgeln aus der Werkstatt Georg Jann verfügt, darunter die Hauptorgel mit 95 Registern und die Chororgel im südlichen Seitenschiff. Die Website zum Start zeigt außerdem aktuelle sommerliche Orgelkonzerte und verweist auf Kartenverkauf im Domshop und über MünchenTicket. Das zeigt, wie stark die Dommusik den Ort prägt. Für viele Besucher gehört ein Konzert zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im Dom, weil Akustik, Architektur und geistliche Atmosphäre zusammenwirken. Die Frauenkirche ist dadurch nicht nur ein Ziel für kurze Stadtbesuche, sondern auch für Menschen, die bewusst Musik, Stille und sakrale Räume suchen. Hinzu kommen Hinweise auf Domführungen des Münchner Bildungswerks, die tiefer in Geschichte und Kunst einführen und den Dom als kulturelles Erlebnis erschließen. So entsteht rund um die Frauenkirche ein vielseitiges Programm, das von touristischer Neugier bis zu religiösem und musikalischem Interesse reicht. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/rundgang/die-orgel/))

Besonders stark ist der Dom dort, wo er mehrere Ebenen zugleich sichtbar macht. Der Bau ist Kathedrale des Erzbischofs, Pfarrkirche der Innenstadt, Ort berühmter Legenden, musikalische Bühne, Ziel von Führungen und Aussichtspunkt über München. Die offizielle Website beschreibt ihn als Einladung für alle Menschen und verweist auf eine barrierebezogene Zertifizierung, was diese Offenheit noch unterstreicht. In einer Stadt wie München, in der historische Bauten oft nur Kulisse sind, bleibt die Frauenkirche ein echter Funktionsort. Genau deshalb lohnt der Besuch mehr als einmal: morgens für den ruhigen Innenraum, mittags für die Führung, nachmittags für den Turm und abends vielleicht für einen Gottesdienst oder ein Konzert. Die Frauenkirche München ist damit nicht nur ein Pflichttermin auf jeder Liste der Sehenswürdigkeiten, sondern ein Ort, an dem sich die Stadt selbst in konzentrierter Form zeigt. Wer ihn versteht, versteht auch ein Stück München. ([muenchner-dom.de](https://www.muenchner-dom.de/?lang=de))

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