Fraunhofer IPA - Projektgruppe Prozessinnovation
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Universitätsstraße 9, Bayreuth-Frankengut

Universitätsstraße 9, 95447 Bayreuth, Germany

Fraunhofer IPA Prozessinnovation | 3D-Druck & Fabrikplanung

Die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation in Bayreuth ist eine praxisnahe Forschungseinrichtung des Fraunhofer IPA, die eng mit der Universität Bayreuth verbunden ist und sich an den Bedürfnissen der Industrie orientiert. Auf dem Standort werden Methoden, Komponenten und Geräte bis hin zu kompletten Maschinen und Anlagen entwickelt, erprobt und exemplarisch eingesetzt. Besonders relevant ist das für Unternehmen, die Lösungen für additive Fertigung, Fabrikplanung, Ressourceneffizienz, Remanufacturing, Qualitätsverbesserung und Digitalisierung suchen. Aktuell arbeiten dort rund 50 Ingenieurinnen, Ingenieure und Wissenschaftler interdisziplinär an industriellen Aufgabenstellungen, während die technische Ausstattung vom Produktionstechnikum über additive Fertigungsanlagen bis zum Elektroniklabor und RemanLab reicht. Genau diese Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe und direktem Praxisbezug macht den Standort zu einem wichtigen Ansprechpartner für moderne Produktion in Nordbayern. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Additive Fertigung und 3D-Druck in Bayreuth

Die additive Fertigung ist einer der klaren Schwerpunkte der Projektgruppe und reicht in Bayreuth weit über einen reinen 3D-Druck-Trend hinaus. Auf der offiziellen Seite wird additive Fertigung als eigenes Themenfeld genannt, das mit intelligenten Wertschöpfungsketten, effizienten Wertschöpfungssystemen und KI für nachhaltig optimierte Wertschöpfung zusammen gedacht wird. Das ist für die Industrie besonders wichtig, weil additive Verfahren in der Praxis selten isoliert funktionieren. Materialwahl, Prozessparameter, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und wirtschaftliche Skalierung müssen gemeinsam betrachtet werden, damit aus einem Prototyp eine belastbare Produktionslösung wird. In Bayreuth ist die Forschung deshalb nicht auf einzelne Maschinen reduziert, sondern auf die Frage ausgerichtet, wie Verfahren, Daten und Wertschöpfung miteinander verbunden werden können. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Ein starkes Beispiel dafür ist die Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen, die die Universität Bayreuth gemeinsam mit der Projektgruppe Prozessinnovation im April 2020 gegründet hat. Die Presseinformation beschreibt diese Einrichtung als interdisziplinären Ansatz, bei dem Materialien, Technologien, Anwendungen und Geschäftsmodelle der additiven Fertigung gemeinsam untersucht, entwickelt und optimiert werden. Das ist deshalb bemerkenswert, weil additive Fertigung hier nicht nur als Fertigungsverfahren verstanden wird, sondern als strategischer Hebel für neue Produkte, neue Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Unternehmen, die sich mit 3D-Druck beschäftigen, erhalten damit einen Ansprechpartner, der sowohl technische als auch organisatorische und wirtschaftliche Fragen mitdenkt. Gerade für Mittelständler kann das der Unterschied zwischen einem interessanten Pilotprojekt und einer wirklich tragfähigen industriellen Anwendung sein. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/interdisziplinaeres-zentrum-fuer-3d-druck-gegruendet.html))

Zur Transferorientierung passt auch das Veranstaltungsangebot auf der Website. Dort werden unter anderem Workshops zur additiven Fertigung im Praxiseinsatz, ein KI-Workshop, ein 3D-Workshop und Online-Seminare zum Umgang mit Metall- und Kunststoffpulvern beworben. Das zeigt, dass Wissen am Standort nicht nur im Labor entsteht, sondern gezielt in Form von Qualifizierung und technischer Weiterbildung an Unternehmen und Anwender weitergegeben wird. Für Besucher und Fachleute ist Bayreuth damit nicht nur ein Forschungsort, sondern auch ein Ort, an dem man konkrete Kompetenzen rund um additive Prozesse, sichere Materialhandhabung und den erfolgreichen Einsatz im industriellen Alltag aufbauen kann. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Fabrikplanung, Prozessoptimierung und Industrie 4.0

Neben der additiven Fertigung gehören Fabrikplanung, Produktionsmanagement, Prozessoptimierung, Qualität, Logistik und Industrie 4.0 zu den klar benannten Arbeits- und Forschungsschwerpunkten der Projektgruppe. Die Bayreuther Infrastruktur ist dafür ungewöhnlich gut aufgestellt, weil sie ein Produktionstechnikum mit zahlreichen vernetzten Werkzeugmaschinen und additiven Fertigungsanlagen, ein Elektroniklabor sowie das RemanLab als Lernfabrik für Remanufacturing umfasst. Damit lassen sich reale Abläufe nicht nur theoretisch analysieren, sondern im kleinen Maßstab testen, verändern und bewerten. Wer nach einer Fraunhofer-Lösung für Fabrikplanung sucht, findet in Bayreuth also keine reine Beratungsadresse, sondern eine Forschungsumgebung, in der Produktionssysteme ganzheitlich betrachtet werden. Das ist ein großer Vorteil für Unternehmen, die neue Abläufe, neue Layouts oder neue Fertigungskonzepte belastbar prüfen möchten. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Die inhaltliche Breite ist dabei kein Zufall, sondern folgt dem Ziel, effiziente und ressourcenschonende Wertschöpfungssysteme zu entwickeln. Auf der offiziellen Seite nennt die Projektgruppe unter anderem Produktion, Ressourceneffizienz, Service Engineering, Refabrikation, Regenerative Mechatronik, Qualität, Logistik und Industrie 4.0 als Arbeits- und Forschungsschwerpunkte. Bereits in älteren Fraunhofer-Meldungen wurde Bayreuth mit Themen wie regenerativer Produktion, Logistik, Qualität, intelligenter Produktion und Ressourceneffizienz beschrieben. Diese Kombination erklärt, warum der Standort für Unternehmen aus Maschinenbau, Fertigung, Entwicklung und angrenzenden Branchen so interessant ist: Hier werden nicht nur Ideen gesammelt, sondern Methoden aufgebaut, mit denen sich Prozesse stabiler, sparsamer und robuster machen lassen. Gerade bei steigenden Anforderungen an Produktivität und Nachhaltigkeit ist das ein entscheidender Mehrwert. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Auch die aktuelle Website-Struktur macht deutlich, wie die Themen miteinander verzahnt sind. Neben Additiver Fertigung finden sich dort Bereiche wie Intelligente Wertschöpfungsketten, Effiziente Wertschöpfungssysteme und KI-noW, also Künstliche Intelligenz für eine nachhaltig optimierte Wertschöpfung. Das ist inhaltlich wichtig, weil moderne Fabrikplanung heute nicht mehr nur aus Gebäuden, Maschinen und Materialflüssen besteht. Daten, Assistenzsysteme, digitale Auswertung und flexible Prozesse gehören ebenso dazu. Bayreuth adressiert genau diese Verbindung, indem klassische Produktionstechnik mit datengetriebenen Methoden zusammengeführt wird. Dadurch entstehen Lösungen, die nicht nur technisch plausibel, sondern auch im operativen Alltag nutzbar sind. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Projekte, Forschungsschwerpunkte und Anwendung in der Industrie

Die offizielle Außendarstellung der Projektgruppe macht deutlich, dass hier stark anwendungsorientiert gearbeitet wird. Die Seite beschreibt, dass die Forschenden ein tiefes Verständnis für die individuellen Aufgabenstellungen ihrer Kunden entwickeln und in den vergangenen fünf Jahren mehr als 125 maßgeschneiderte Projekte umgesetzt haben. Für ein Fraunhofer-Team ist das ein wichtiges Signal, weil es die Transferstärke des Standorts sichtbar macht. Es geht nicht um Forschung im luftleeren Raum, sondern um konkrete Produktionsfragen, die zusammen mit Unternehmen bearbeitet werden. Typisch sind Vorhaben, in denen digitale Abläufe verbessert, Fertigungsprozesse effizienter gestaltet oder neue Assistenz- und KI-Ansätze in die Praxis übertragen werden. Der Standort agiert damit als Brücke zwischen wissenschaftlicher Methodik und industrieller Umsetzung. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Konkrete Beispiele zeigen, wie breit die Anwendung reicht. Im Fraunhofer-Projekt Desire4Electronics arbeitet das Bayreuther Team an automatisierten Demontageprozessen für die Wiederaufarbeitung von Elektroschrott und bringt dort Methoden des Maschinellen Lernens ein. In einem weiteren offiziellen Beitrag wird beschrieben, wie KI helfen kann, Maschinenstillstände zu verringern und die Instandhaltung zu verbessern. Solche Vorhaben machen deutlich, dass der Standort nicht nur klassische Produktion abdeckt, sondern auch Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung, datenbasierte Wartung und intelligente Demontageprozesse. Für Unternehmen, die ihre Wertschöpfung nachhaltiger, digitaler und resilienter aufstellen wollen, ist das ein wichtiger Baustein. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/maschinelles-lernen-verbessert-die-wiederaufarbeitung-von-elektroschrott.html?utm_source=openai))

Hinzu kommt der enge Transfer in die Praxis. Fraunhofer beschreibt die Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth und die Entwicklung individuell zugeschnittener Lösungen für Unternehmen, die ihre Produktion besser machen wollen. Unter der Dachmarke Produktion.Besser.Machen. wird dieser Anspruch auch kommunikativ sichtbar: Wissenschaft und Industrie sollen zusammengeführt werden, um konkrete Verbesserungen in Produktentwicklung, Fertigung und Management zu erreichen. Der Standort ist damit weniger ein abgeschlossener Forschungsraum als ein Netzwerkpunkt für Betriebe, die verlässliche Unterstützung bei technischen und organisatorischen Fragen suchen. Gerade im Umfeld von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel ist ein solches Netzwerk für viele Unternehmen besonders wertvoll. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/fraunhofer-ipa-und-universitaet-bayreuth-buendeln-kompetenzen.html?utm_source=openai))

Geschichte und Entwicklung seit 2006

Die Geschichte der Projektgruppe Prozessinnovation reicht in Bayreuth bis ins Jahr 2006 zurück. Laut Fraunhofer baute Professor Rolf Steinhilper die Gruppe ab März 2006 auf; sie war eng mit dem Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth verbunden. Bereits in dieser frühen Phase standen Produktion und Logistik im Vordergrund, und die Gruppe wuchs so schnell, dass der ursprüngliche Standort bald zu klein wurde. Aus heutiger Sicht zeigt gerade diese Entwicklung, warum Bayreuth als Fraunhofer-Standort so stark mit der Universität verknüpft ist: Die Forschung wuchs aus einer akademisch-industriellen Kooperation heraus und wurde Schritt für Schritt zu einer eigenständigen, professionellen Forschungseinheit mit klaren Schwerpunkten im Bereich der industriellen Wertschöpfung. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/Steinhilper_geht_Doepper_uebernimmt.html))

2015 folgte mit dem Neubau ein entscheidender Schritt. Die Fraunhofer-Presse meldete damals die Eröffnung eines rund 3000 Quadratmeter großen Gebäudes mit Technikumshalle, zwei Laboren, Büros und Besprechungsräumen. Damals arbeiteten 44 Mitarbeitende und mehr als 60 studentische Hilfskräfte am Standort. Besonders hervorgehoben wurden die Nähe zum Universitätscampus, die Holz-Glas-Fassade und das Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme zugleich erzeugt. Wichtig ist auch der strategische Hintergrund: Schon damals war klar, dass der Standort Lernfabriken und praxisnahe Demonstrationsumgebungen aufbauen sollte, damit Unternehmen Methoden wie Lean Production und energieeffiziente Fertigung direkt erleben können. Das Neubauprojekt war damit nicht nur ein baulicher Schritt, sondern ein sichtbares Bekenntnis zu anwendungsnaher Forschung. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Presse/Presseinformationen/2015/August/PM_2015-08-07_Neubau_Bayreuth.pdf))

2018 übernahm Professor Frank Döpper die Leitung der Projektgruppe. In der dazugehörigen Fraunhofer-Mitteilung wurden damals rund 40 Ingenieure und 60 studentische Hilfskräfte genannt, die an Themen wie Regenerative Produktion, Logistik und Qualität, Intelligente Produktion und Ressourceneffizienz sowie Innovative Prozesse und Additive Fertigung arbeiteten. 2020 kam mit Campus Additive.Innovationen ein weiterer Meilenstein hinzu, und 2025 wurde im Rahmen des Forschungscampus Twin Transformation die Kooperation mit dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT weiter ausgebaut. Die Entwicklung zeigt damit einen klaren roten Faden: Aus einer lokalen Projektgruppe wurde ein hochspezialisierter Standort, der heute Produktionstechnik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit systematisch miteinander verbindet. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/Steinhilper_geht_Doepper_uebernimmt.html))

Anfahrt, Parken und Besuch am Standort Universitätsstraße 9

Der Standort liegt in der Universitätsstraße 9 in Bayreuth auf bzw. direkt am Campus der Universität Bayreuth. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung nennt für die Anreise mit dem Auto die Autobahn A9 und die Ausfahrt Bayreuth Süd. Danach folgt man der Beschilderung Richtung Universität, biegt am Ende der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße erneut rechts in die Universitätsstraße ein und findet das Gebäude auf der rechten Seite gegenüber der Universitätseinfahrt. Wer mit dem Taxi kommt, erreicht den Standort vom Hauptbahnhof aus in etwa 3,5 Kilometern. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Fraunhofer-Seite die Buslinien 304 und 306 ab ZOH bis zur Haltestelle Bayreuth Uni-Verwaltung. Das macht den Besuch relativ unkompliziert, auch wenn man kein Auto nutzt. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/kontakt.html?utm_source=openai))

Für Besucher ist die Lage auf dem Campus praktisch, weil sich der Standort in ein größeres Universitätsumfeld einfügt. Gleichzeitig lohnt es sich, die aktuellen Campus-Hinweise vor der Fahrt zu prüfen, denn die Universität weist derzeit auf Baustellen und vorübergehende Einschränkungen beim Parken hin. Genannt werden unter anderem die eingeschränkte Nutzung von P1 und Teilen von P2 sowie zusätzliche Parkmöglichkeiten südlich des Campus in der Nähe des TAO-Gebäudes; außerdem gibt es öffentliche Stellplätze beim Kreuzsteinbad. Für einen Besuch bei Fraunhofer in Bayreuth heißt das: Die Anfahrt ist leicht planbar, aber man sollte vor Ort mit den aktuellen Parkhinweisen rechnen. Gerade bei Terminen mit mehreren Personen oder bei Anlieferungen kann ein kurzer Blick auf die Campusinformationen helfen, unnötige Umwege zu vermeiden. ([uni-bayreuth.de](https://www.uni-bayreuth.de/en/construction-work?utm_source=openai))

Auch die Lage selbst ist ein Pluspunkt. Die Projektgruppe sitzt in unmittelbarer Nähe zur Universität, was die tägliche Zusammenarbeit mit Hochschulinstitutionen, Studierenden und Gastforschenden erleichtert. Schon bei der Eröffnung des Neubaus wurde betont, wie wichtig die räumliche Nähe zum Campus für studentische Hilfskräfte und die Projektarbeit ist. Das ist bis heute relevant, weil viele der Forschungsthemen von Bayreuth genau an der Schnittstelle zwischen Lehre, Transfer und industrieller Praxis liegen. Wer den Standort besucht, erlebt deshalb nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern einen Forschungsraum, der bewusst in das Universitätsumfeld eingebettet wurde. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Presse/Presseinformationen/2015/August/PM_2015-08-07_Neubau_Bayreuth.pdf))

Team, Kooperationen und Forschungscampus Twin Transformation

Inhaltlich ist der Standort stark durch sein Team und seine Kooperationen geprägt. Die aktuelle Über-uns-Seite spricht von rund 50 Ingenieurinnen, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die interdisziplinär arbeiten und in den vergangenen fünf Jahren mehr als 125 Projekte umgesetzt haben. Gleichzeitig sind die Projektpartner in Bayreuth mit moderner technischer Ausstattung ausgestattet. Dazu zählen das Produktionstechnikum, das Elektroniklabor und das RemanLab, also genau jene Infrastruktur, die schnelle Wechsel zwischen Forschung, Prototyping und industrieller Anwendung ermöglicht. Für Unternehmen ist das ein großer Vorteil, weil Fragen nicht theoretisch, sondern an realen Maschinen, Abläufen und Daten untersucht werden können. Diese Arbeitsweise erklärt, warum der Standort für Industriepartner als praxisnah und belastbar wahrgenommen wird. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Die enge Verbindung zur Universität Bayreuth ist auch heute ein prägendes Merkmal. Der entstehende Fraunhofer-Forschungscampus Twin Transformation wird laut offizieller Beschreibung gemeinsam vom Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und der Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA betrieben. Inhaltlich steht dort die synergetische Umsetzung von digitaler Transformation und Nachhaltigkeitstransformation im Fokus. Das erweitert den Bayreuther Standort um eine zusätzliche Perspektive, weil technische Produktion, datengetriebene Geschäftsmodelle und nachhaltige Wertschöpfung zusammen gedacht werden. Genau darin liegt die Stärke des Standorts: Er verbindet Produktionstechnik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu einer Forschungsumgebung, die für den Mittelstand ebenso interessant ist wie für größere Industriepartner. ([twin-transformation.fraunhofer.de](https://www.twin-transformation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Der Forschungscampus ist außerdem als Plattform für Zusammenarbeit gedacht. Die offizielle Beschreibung betont, dass die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verbessert und praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen der digitalen und nachhaltigen Transformation entwickelt werden sollen. Für Besucher und Unternehmen bedeutet das: Bayreuth ist nicht nur ein Ort für klassische Produktionstechnik, sondern auch für interdisziplinäre Projektarbeit, für die Entwicklung neuer Demonstratoren und für die Überführung von Forschung in konkrete Anwendungen. Wer einen Standort sucht, an dem 3D-Druck, Fabrikplanung, Optimierung und Digitalisierung in einem gemeinsamen Umfeld bearbeitet werden, findet hier einen der spannendsten Fraunhofer-Anlaufpunkte in Nordbayern. ([twin-transformation.fraunhofer.de](https://www.twin-transformation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Quellen:

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Fraunhofer IPA Prozessinnovation | 3D-Druck & Fabrikplanung

Die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation in Bayreuth ist eine praxisnahe Forschungseinrichtung des Fraunhofer IPA, die eng mit der Universität Bayreuth verbunden ist und sich an den Bedürfnissen der Industrie orientiert. Auf dem Standort werden Methoden, Komponenten und Geräte bis hin zu kompletten Maschinen und Anlagen entwickelt, erprobt und exemplarisch eingesetzt. Besonders relevant ist das für Unternehmen, die Lösungen für additive Fertigung, Fabrikplanung, Ressourceneffizienz, Remanufacturing, Qualitätsverbesserung und Digitalisierung suchen. Aktuell arbeiten dort rund 50 Ingenieurinnen, Ingenieure und Wissenschaftler interdisziplinär an industriellen Aufgabenstellungen, während die technische Ausstattung vom Produktionstechnikum über additive Fertigungsanlagen bis zum Elektroniklabor und RemanLab reicht. Genau diese Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe und direktem Praxisbezug macht den Standort zu einem wichtigen Ansprechpartner für moderne Produktion in Nordbayern. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Additive Fertigung und 3D-Druck in Bayreuth

Die additive Fertigung ist einer der klaren Schwerpunkte der Projektgruppe und reicht in Bayreuth weit über einen reinen 3D-Druck-Trend hinaus. Auf der offiziellen Seite wird additive Fertigung als eigenes Themenfeld genannt, das mit intelligenten Wertschöpfungsketten, effizienten Wertschöpfungssystemen und KI für nachhaltig optimierte Wertschöpfung zusammen gedacht wird. Das ist für die Industrie besonders wichtig, weil additive Verfahren in der Praxis selten isoliert funktionieren. Materialwahl, Prozessparameter, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und wirtschaftliche Skalierung müssen gemeinsam betrachtet werden, damit aus einem Prototyp eine belastbare Produktionslösung wird. In Bayreuth ist die Forschung deshalb nicht auf einzelne Maschinen reduziert, sondern auf die Frage ausgerichtet, wie Verfahren, Daten und Wertschöpfung miteinander verbunden werden können. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Ein starkes Beispiel dafür ist die Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen, die die Universität Bayreuth gemeinsam mit der Projektgruppe Prozessinnovation im April 2020 gegründet hat. Die Presseinformation beschreibt diese Einrichtung als interdisziplinären Ansatz, bei dem Materialien, Technologien, Anwendungen und Geschäftsmodelle der additiven Fertigung gemeinsam untersucht, entwickelt und optimiert werden. Das ist deshalb bemerkenswert, weil additive Fertigung hier nicht nur als Fertigungsverfahren verstanden wird, sondern als strategischer Hebel für neue Produkte, neue Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Unternehmen, die sich mit 3D-Druck beschäftigen, erhalten damit einen Ansprechpartner, der sowohl technische als auch organisatorische und wirtschaftliche Fragen mitdenkt. Gerade für Mittelständler kann das der Unterschied zwischen einem interessanten Pilotprojekt und einer wirklich tragfähigen industriellen Anwendung sein. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/interdisziplinaeres-zentrum-fuer-3d-druck-gegruendet.html))

Zur Transferorientierung passt auch das Veranstaltungsangebot auf der Website. Dort werden unter anderem Workshops zur additiven Fertigung im Praxiseinsatz, ein KI-Workshop, ein 3D-Workshop und Online-Seminare zum Umgang mit Metall- und Kunststoffpulvern beworben. Das zeigt, dass Wissen am Standort nicht nur im Labor entsteht, sondern gezielt in Form von Qualifizierung und technischer Weiterbildung an Unternehmen und Anwender weitergegeben wird. Für Besucher und Fachleute ist Bayreuth damit nicht nur ein Forschungsort, sondern auch ein Ort, an dem man konkrete Kompetenzen rund um additive Prozesse, sichere Materialhandhabung und den erfolgreichen Einsatz im industriellen Alltag aufbauen kann. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Fabrikplanung, Prozessoptimierung und Industrie 4.0

Neben der additiven Fertigung gehören Fabrikplanung, Produktionsmanagement, Prozessoptimierung, Qualität, Logistik und Industrie 4.0 zu den klar benannten Arbeits- und Forschungsschwerpunkten der Projektgruppe. Die Bayreuther Infrastruktur ist dafür ungewöhnlich gut aufgestellt, weil sie ein Produktionstechnikum mit zahlreichen vernetzten Werkzeugmaschinen und additiven Fertigungsanlagen, ein Elektroniklabor sowie das RemanLab als Lernfabrik für Remanufacturing umfasst. Damit lassen sich reale Abläufe nicht nur theoretisch analysieren, sondern im kleinen Maßstab testen, verändern und bewerten. Wer nach einer Fraunhofer-Lösung für Fabrikplanung sucht, findet in Bayreuth also keine reine Beratungsadresse, sondern eine Forschungsumgebung, in der Produktionssysteme ganzheitlich betrachtet werden. Das ist ein großer Vorteil für Unternehmen, die neue Abläufe, neue Layouts oder neue Fertigungskonzepte belastbar prüfen möchten. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Die inhaltliche Breite ist dabei kein Zufall, sondern folgt dem Ziel, effiziente und ressourcenschonende Wertschöpfungssysteme zu entwickeln. Auf der offiziellen Seite nennt die Projektgruppe unter anderem Produktion, Ressourceneffizienz, Service Engineering, Refabrikation, Regenerative Mechatronik, Qualität, Logistik und Industrie 4.0 als Arbeits- und Forschungsschwerpunkte. Bereits in älteren Fraunhofer-Meldungen wurde Bayreuth mit Themen wie regenerativer Produktion, Logistik, Qualität, intelligenter Produktion und Ressourceneffizienz beschrieben. Diese Kombination erklärt, warum der Standort für Unternehmen aus Maschinenbau, Fertigung, Entwicklung und angrenzenden Branchen so interessant ist: Hier werden nicht nur Ideen gesammelt, sondern Methoden aufgebaut, mit denen sich Prozesse stabiler, sparsamer und robuster machen lassen. Gerade bei steigenden Anforderungen an Produktivität und Nachhaltigkeit ist das ein entscheidender Mehrwert. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Auch die aktuelle Website-Struktur macht deutlich, wie die Themen miteinander verzahnt sind. Neben Additiver Fertigung finden sich dort Bereiche wie Intelligente Wertschöpfungsketten, Effiziente Wertschöpfungssysteme und KI-noW, also Künstliche Intelligenz für eine nachhaltig optimierte Wertschöpfung. Das ist inhaltlich wichtig, weil moderne Fabrikplanung heute nicht mehr nur aus Gebäuden, Maschinen und Materialflüssen besteht. Daten, Assistenzsysteme, digitale Auswertung und flexible Prozesse gehören ebenso dazu. Bayreuth adressiert genau diese Verbindung, indem klassische Produktionstechnik mit datengetriebenen Methoden zusammengeführt wird. Dadurch entstehen Lösungen, die nicht nur technisch plausibel, sondern auch im operativen Alltag nutzbar sind. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Projekte, Forschungsschwerpunkte und Anwendung in der Industrie

Die offizielle Außendarstellung der Projektgruppe macht deutlich, dass hier stark anwendungsorientiert gearbeitet wird. Die Seite beschreibt, dass die Forschenden ein tiefes Verständnis für die individuellen Aufgabenstellungen ihrer Kunden entwickeln und in den vergangenen fünf Jahren mehr als 125 maßgeschneiderte Projekte umgesetzt haben. Für ein Fraunhofer-Team ist das ein wichtiges Signal, weil es die Transferstärke des Standorts sichtbar macht. Es geht nicht um Forschung im luftleeren Raum, sondern um konkrete Produktionsfragen, die zusammen mit Unternehmen bearbeitet werden. Typisch sind Vorhaben, in denen digitale Abläufe verbessert, Fertigungsprozesse effizienter gestaltet oder neue Assistenz- und KI-Ansätze in die Praxis übertragen werden. Der Standort agiert damit als Brücke zwischen wissenschaftlicher Methodik und industrieller Umsetzung. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Konkrete Beispiele zeigen, wie breit die Anwendung reicht. Im Fraunhofer-Projekt Desire4Electronics arbeitet das Bayreuther Team an automatisierten Demontageprozessen für die Wiederaufarbeitung von Elektroschrott und bringt dort Methoden des Maschinellen Lernens ein. In einem weiteren offiziellen Beitrag wird beschrieben, wie KI helfen kann, Maschinenstillstände zu verringern und die Instandhaltung zu verbessern. Solche Vorhaben machen deutlich, dass der Standort nicht nur klassische Produktion abdeckt, sondern auch Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung, datenbasierte Wartung und intelligente Demontageprozesse. Für Unternehmen, die ihre Wertschöpfung nachhaltiger, digitaler und resilienter aufstellen wollen, ist das ein wichtiger Baustein. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/maschinelles-lernen-verbessert-die-wiederaufarbeitung-von-elektroschrott.html?utm_source=openai))

Hinzu kommt der enge Transfer in die Praxis. Fraunhofer beschreibt die Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth und die Entwicklung individuell zugeschnittener Lösungen für Unternehmen, die ihre Produktion besser machen wollen. Unter der Dachmarke Produktion.Besser.Machen. wird dieser Anspruch auch kommunikativ sichtbar: Wissenschaft und Industrie sollen zusammengeführt werden, um konkrete Verbesserungen in Produktentwicklung, Fertigung und Management zu erreichen. Der Standort ist damit weniger ein abgeschlossener Forschungsraum als ein Netzwerkpunkt für Betriebe, die verlässliche Unterstützung bei technischen und organisatorischen Fragen suchen. Gerade im Umfeld von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel ist ein solches Netzwerk für viele Unternehmen besonders wertvoll. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/fraunhofer-ipa-und-universitaet-bayreuth-buendeln-kompetenzen.html?utm_source=openai))

Geschichte und Entwicklung seit 2006

Die Geschichte der Projektgruppe Prozessinnovation reicht in Bayreuth bis ins Jahr 2006 zurück. Laut Fraunhofer baute Professor Rolf Steinhilper die Gruppe ab März 2006 auf; sie war eng mit dem Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth verbunden. Bereits in dieser frühen Phase standen Produktion und Logistik im Vordergrund, und die Gruppe wuchs so schnell, dass der ursprüngliche Standort bald zu klein wurde. Aus heutiger Sicht zeigt gerade diese Entwicklung, warum Bayreuth als Fraunhofer-Standort so stark mit der Universität verknüpft ist: Die Forschung wuchs aus einer akademisch-industriellen Kooperation heraus und wurde Schritt für Schritt zu einer eigenständigen, professionellen Forschungseinheit mit klaren Schwerpunkten im Bereich der industriellen Wertschöpfung. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/Steinhilper_geht_Doepper_uebernimmt.html))

2015 folgte mit dem Neubau ein entscheidender Schritt. Die Fraunhofer-Presse meldete damals die Eröffnung eines rund 3000 Quadratmeter großen Gebäudes mit Technikumshalle, zwei Laboren, Büros und Besprechungsräumen. Damals arbeiteten 44 Mitarbeitende und mehr als 60 studentische Hilfskräfte am Standort. Besonders hervorgehoben wurden die Nähe zum Universitätscampus, die Holz-Glas-Fassade und das Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme zugleich erzeugt. Wichtig ist auch der strategische Hintergrund: Schon damals war klar, dass der Standort Lernfabriken und praxisnahe Demonstrationsumgebungen aufbauen sollte, damit Unternehmen Methoden wie Lean Production und energieeffiziente Fertigung direkt erleben können. Das Neubauprojekt war damit nicht nur ein baulicher Schritt, sondern ein sichtbares Bekenntnis zu anwendungsnaher Forschung. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Presse/Presseinformationen/2015/August/PM_2015-08-07_Neubau_Bayreuth.pdf))

2018 übernahm Professor Frank Döpper die Leitung der Projektgruppe. In der dazugehörigen Fraunhofer-Mitteilung wurden damals rund 40 Ingenieure und 60 studentische Hilfskräfte genannt, die an Themen wie Regenerative Produktion, Logistik und Qualität, Intelligente Produktion und Ressourceneffizienz sowie Innovative Prozesse und Additive Fertigung arbeiteten. 2020 kam mit Campus Additive.Innovationen ein weiterer Meilenstein hinzu, und 2025 wurde im Rahmen des Forschungscampus Twin Transformation die Kooperation mit dem Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT weiter ausgebaut. Die Entwicklung zeigt damit einen klaren roten Faden: Aus einer lokalen Projektgruppe wurde ein hochspezialisierter Standort, der heute Produktionstechnik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit systematisch miteinander verbindet. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/Steinhilper_geht_Doepper_uebernimmt.html))

Anfahrt, Parken und Besuch am Standort Universitätsstraße 9

Der Standort liegt in der Universitätsstraße 9 in Bayreuth auf bzw. direkt am Campus der Universität Bayreuth. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung nennt für die Anreise mit dem Auto die Autobahn A9 und die Ausfahrt Bayreuth Süd. Danach folgt man der Beschilderung Richtung Universität, biegt am Ende der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße erneut rechts in die Universitätsstraße ein und findet das Gebäude auf der rechten Seite gegenüber der Universitätseinfahrt. Wer mit dem Taxi kommt, erreicht den Standort vom Hauptbahnhof aus in etwa 3,5 Kilometern. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Fraunhofer-Seite die Buslinien 304 und 306 ab ZOH bis zur Haltestelle Bayreuth Uni-Verwaltung. Das macht den Besuch relativ unkompliziert, auch wenn man kein Auto nutzt. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/kontakt.html?utm_source=openai))

Für Besucher ist die Lage auf dem Campus praktisch, weil sich der Standort in ein größeres Universitätsumfeld einfügt. Gleichzeitig lohnt es sich, die aktuellen Campus-Hinweise vor der Fahrt zu prüfen, denn die Universität weist derzeit auf Baustellen und vorübergehende Einschränkungen beim Parken hin. Genannt werden unter anderem die eingeschränkte Nutzung von P1 und Teilen von P2 sowie zusätzliche Parkmöglichkeiten südlich des Campus in der Nähe des TAO-Gebäudes; außerdem gibt es öffentliche Stellplätze beim Kreuzsteinbad. Für einen Besuch bei Fraunhofer in Bayreuth heißt das: Die Anfahrt ist leicht planbar, aber man sollte vor Ort mit den aktuellen Parkhinweisen rechnen. Gerade bei Terminen mit mehreren Personen oder bei Anlieferungen kann ein kurzer Blick auf die Campusinformationen helfen, unnötige Umwege zu vermeiden. ([uni-bayreuth.de](https://www.uni-bayreuth.de/en/construction-work?utm_source=openai))

Auch die Lage selbst ist ein Pluspunkt. Die Projektgruppe sitzt in unmittelbarer Nähe zur Universität, was die tägliche Zusammenarbeit mit Hochschulinstitutionen, Studierenden und Gastforschenden erleichtert. Schon bei der Eröffnung des Neubaus wurde betont, wie wichtig die räumliche Nähe zum Campus für studentische Hilfskräfte und die Projektarbeit ist. Das ist bis heute relevant, weil viele der Forschungsthemen von Bayreuth genau an der Schnittstelle zwischen Lehre, Transfer und industrieller Praxis liegen. Wer den Standort besucht, erlebt deshalb nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern einen Forschungsraum, der bewusst in das Universitätsumfeld eingebettet wurde. ([ipa.fraunhofer.de](https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Presse/Presseinformationen/2015/August/PM_2015-08-07_Neubau_Bayreuth.pdf))

Team, Kooperationen und Forschungscampus Twin Transformation

Inhaltlich ist der Standort stark durch sein Team und seine Kooperationen geprägt. Die aktuelle Über-uns-Seite spricht von rund 50 Ingenieurinnen, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die interdisziplinär arbeiten und in den vergangenen fünf Jahren mehr als 125 Projekte umgesetzt haben. Gleichzeitig sind die Projektpartner in Bayreuth mit moderner technischer Ausstattung ausgestattet. Dazu zählen das Produktionstechnikum, das Elektroniklabor und das RemanLab, also genau jene Infrastruktur, die schnelle Wechsel zwischen Forschung, Prototyping und industrieller Anwendung ermöglicht. Für Unternehmen ist das ein großer Vorteil, weil Fragen nicht theoretisch, sondern an realen Maschinen, Abläufen und Daten untersucht werden können. Diese Arbeitsweise erklärt, warum der Standort für Industriepartner als praxisnah und belastbar wahrgenommen wird. ([prozessinnovation.fraunhofer.de](https://www.prozessinnovation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Die enge Verbindung zur Universität Bayreuth ist auch heute ein prägendes Merkmal. Der entstehende Fraunhofer-Forschungscampus Twin Transformation wird laut offizieller Beschreibung gemeinsam vom Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und der Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA betrieben. Inhaltlich steht dort die synergetische Umsetzung von digitaler Transformation und Nachhaltigkeitstransformation im Fokus. Das erweitert den Bayreuther Standort um eine zusätzliche Perspektive, weil technische Produktion, datengetriebene Geschäftsmodelle und nachhaltige Wertschöpfung zusammen gedacht werden. Genau darin liegt die Stärke des Standorts: Er verbindet Produktionstechnik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu einer Forschungsumgebung, die für den Mittelstand ebenso interessant ist wie für größere Industriepartner. ([twin-transformation.fraunhofer.de](https://www.twin-transformation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

Der Forschungscampus ist außerdem als Plattform für Zusammenarbeit gedacht. Die offizielle Beschreibung betont, dass die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verbessert und praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen der digitalen und nachhaltigen Transformation entwickelt werden sollen. Für Besucher und Unternehmen bedeutet das: Bayreuth ist nicht nur ein Ort für klassische Produktionstechnik, sondern auch für interdisziplinäre Projektarbeit, für die Entwicklung neuer Demonstratoren und für die Überführung von Forschung in konkrete Anwendungen. Wer einen Standort sucht, an dem 3D-Druck, Fabrikplanung, Optimierung und Digitalisierung in einem gemeinsamen Umfeld bearbeitet werden, findet hier einen der spannendsten Fraunhofer-Anlaufpunkte in Nordbayern. ([twin-transformation.fraunhofer.de](https://www.twin-transformation.fraunhofer.de/de/ueber-uns.html))

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kirkdis

28. März 2019

Beste Lage, um sich über die neuesten Industrietechnologien zu informieren. Sie haben einen besonderen Fokus auf 3D-Druck. Danke für die Einladung und bis zum nächsten Mal.