Hospizkreis Ottobrunn e.V.
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Friedenstraße 21, Ottobrunn

Friedenstraße 21, 85521 Ottobrunn, Germany

Hospizkreis Ottobrunn e.V. | Kontakt & Adresse

Der Hospizkreis Ottobrunn e.V. ist der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst für Ottobrunn und mehrere Nachbargemeinden im Landkreis München. Von der Geschäftsstelle in der Friedenstraße 21 betreut das haupt- und ehrenamtliche Team schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen – zu Hause, in Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder im Krankenhaus. Ziel ist es, das Lebensende würdevoll zu gestalten, Lebensqualität zu erhalten und Zugehörige spürbar zu entlasten. Alle Angebote sind für Betroffene kostenfrei, niederschwellig und menschlich zugewandt. Das Spektrum reicht von der ambulanten Hospizbegleitung über palliative Beratung bis hin zu Trauerbegleitung mit Einzelgesprächen, Trostcafé und Trauerwanderungen. Zusätzlich unterstützt der Verein beim Verstehen, Formulieren und Umsetzen von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Wer Hilfe sucht, wird innerhalb der Bürozeiten telefonisch und per E‑Mail erreicht und kann außerhalb der Zeiten eine Nachricht hinterlassen – das Team meldet sich zeitnah zurück. Dank fester Netzwerke in der Region und qualifizierter Begleiterinnen und Begleiter ist der Hospizkreis Ottobrunn eine verlässliche Anlaufstelle für Zuwendung, Orientierung und praktische Unterstützung in einer der sensibelsten Lebensphasen.

Adresse, Kontakt & Öffnungszeiten: So erreichen Sie den Hospizkreis Ottobrunn

Die Geschäftsstelle des Hospizkreis Ottobrunn e.V. befindet sich in der Friedenstraße 21, 85521 Ottobrunn. Die Räume liegen im 3. Obergeschoss und sind barrierefrei zugänglich – ein wichtiger Hinweis für Besucherinnen und Besucher, die auf rollstuhlgerechte oder mobilitätsschonende Wege angewiesen sind. Für Fragen, Terminabsprachen oder Erstkontakte ist das Team über mehrere Kanäle erreichbar: telefonisch unter 089 66 55 76 70 sowie per E‑Mail an info@hospizkreis-ottobrunn.de. Die regulären Bürozeiten sind montags bis donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr. Wer außerhalb dieser Zeiten anruft, kann auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen baldmöglichst zurück. Das hat sich in der Praxis als effizient erwiesen, gerade wenn Angehörige akute Fragen zu einer neuen Situation haben oder kurzfristig eine Beratung zu palliativer Versorgung, Symptomlinderung oder psychosozialer Entlastung benötigen. Viele Anliegen lassen sich zunächst telefonisch klären, bei Bedarf werden zeitnah persönliche Gespräche in der Geschäftsstelle oder – wenn es für Betroffene leichter ist – als Hausbesuch organisiert. Auch der Erstkontakt zu den ehrenamtlichen Hospizbegleitern sowie die Abstimmung mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und spezialisierten ambulanten Palliativdiensten kann von hier aus angestoßen werden. Damit wird die Geschäftsstelle zur zentralen Drehscheibe: Sie stellt die Verbindung her zwischen Betroffenen, Zugehörigen und den passenden Hilfsangeboten – vom Trostcafé über Einzelbegleitung bis zur Vorsorgeberatung. Dank klarer Erreichbarkeit, festen Zeiten und verlässlicher Rückrufpraxis wissen Ratsuchende: Hier nimmt sich jemand Zeit, hört zu und lotst kompetent durch die nächsten Schritte.

Leistungen im Überblick: Hospizbegleitung, palliative Beratung, Trauerhilfe sowie Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht

Die ambulante Hospizbegleitung ist das Herzstück der Arbeit: Ehrenamtlich engagierte, geschulte Begleiterinnen und Begleiter schenken schwerkranken Menschen Zeit, Präsenz und Gespräch – zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Sie lesen vor, hören zu, sind einfach da und stärken so die Selbstbestimmung und Würde in der letzten Lebensphase. Gleichzeitig entlasten sie Angehörige, die oft zwischen Pflegeorganisation, Beruf und eigener Trauerbewältigung stehen. Palliative Beratung ergänzt diese Begleitung um fachlich fundierte Orientierung: Wie lassen sich belastende Symptome lindern? Welche Möglichkeiten der Versorgung gibt es vor Ort? Welche Dienste – etwa spezialisierte ambulante Palliativteams – sollten einbezogen werden? Die Koordinatorinnen des Hospizkreises vernetzen hier die Fäden, verweisen an die richtigen Ansprechpartner und sorgen für Klarheit, damit medizinische, pflegerische und psychosoziale Aspekte ineinandergreifen. Ein weiterer Baustein ist die Trauerbegleitung. Sie bietet Raum für unterschiedliche Formen des Trauerns: Einzelgespräche in geschütztem Rahmen, offene Formate wie das Trostcafé, das Austausch und Halt ermöglicht, sowie begleitete Trauerwanderungen, die Naturerleben und Erinnerungsarbeit verbinden. Viele Menschen schätzen diese Kombination – ein offener Treff, bei dem man nicht erklären muss, wie sich Verlust anfühlt, und ein achtsamer Spaziergang, der Bewegung und Gespräch verbindet. Flankierend informiert und unterstützt der Hospizkreis zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. Ziel ist, den eigenen Willen rechtzeitig festzuhalten und Zuständigkeiten klar zu regeln. Die Beratung hilft, medizinische Szenarien besser zu verstehen, Sprache zu finden, die Wünsche eindeutig wiedergibt, und Formulare korrekt zu erstellen. Diese Vorsorge entlastet später Angehörige und Behandelnde – sie wissen, was der oder die Betroffene möchte. Alle diese Angebote sind kostenfrei. Das macht den Zugang niedrigschwellig: Ein Anruf oder eine E‑Mail genügt, und gemeinsam wird geklärt, was gerade am meisten hilft – von einem ersten Gespräch bis zur kontinuierlichen Begleitung.

Einsatzgebiet im Landkreis München: Nähe, die spürbar ist

Der Hospizkreis Ottobrunn arbeitet nah an den Menschen in der Region. Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Aying, Brunnthal, Helfendorf, Hohenbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Hofolding, Neubiberg, Ottobrunn und Putzbrunn. Dass Begleitung und Beratung dort stattfinden, wo das Leben gerade ist, ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Ob im Wohnzimmer, im Pflegeheim, in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen oder auf einer Krankenhausstation – die Unterstützungsformen passen sich an die jeweilige Situation an. In der Praxis bedeutet das: Ein Erstkontakt über die Geschäftsstelle führt zu einer individuellen Einschätzung. Danach wird – in Abstimmung mit Hausärztinnen, Hausärzten, Pflegediensten und bei Bedarf spezialisierten Palliativteams – eine Begleitung auf den Weg gebracht, die fachlich, zeitlich und menschlich trägt. Die Nähe in der Fläche hilft auch Angehörigen: Fahrtzeiten bleiben kurz, Termine lassen sich leichter einbinden, und viele Fragen können unbürokratisch direkt vor Ort geklärt werden. Dass das Team in den genannten Gemeinden präsent ist, erhöht zudem die Anschlussfähigkeit an lokale Ressourcen. So entstehen stabile Netzwerke aus Medizin, Pflege, Seelsorge, Sozialarbeit und Ehrenamt. Diese Vernetzung ist gerade dann wertvoll, wenn Bedürfnisse sich schnell ändern: bei neuen Symptomen, in Krisen oder beim Übergang von kurativer zu palliativer Behandlung. Angehörige erleben die regionale Ausrichtung als beruhigend – man kennt die Wege, Ansprechpersonen und Möglichkeiten. Wer im Einsatzgebiet wohnt oder dort eine zu begleitende Person hat, kann sich also sicher sein: Unterstützung ist in greifbarer Nähe und wird mit Blick auf die konkrete Lebenssituation geplant. Der Hospizkreis bleibt dabei die Konstante, die koordiniert, erklärt und den roten Faden hält – vom ersten Gespräch bis zur Trauerzeit.

Veranstaltungen & Termine: Trostcafé, Trauerwanderungen, Infoabende und Tage der offenen Tür

Neben individueller Begleitung bietet der Hospizkreis Ottobrunn regelmäßig Formate an, die Austausch, Information und Stärkung ermöglichen. Dazu gehören das offene Trostcafé, Trauerwanderungen, kreative Angebote wie „Malen für die Seele“ sowie thematische Infoveranstaltungen. Ein Blick in den aktuellen Kalender zeigt zum Beispiel für den Frühling 2026: Das Trostcafé findet am 7. April 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr statt – ein geschützter Raum, um ins Gespräch zu kommen, zu hören und gehört zu werden. Am 15. April 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr steht der Themenvormittag „Essen und Trinken am Lebensende“ an; er gibt Orientierung, wie sich Wünsche und Wohlbefinden am Lebensende mit achtsamer Ernährungspraxis in Einklang bringen lassen. Am 18. April 2026 lädt der Hospizkreis von 10:00 bis 13:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein: Interessierte lernen Vorstand, hauptamtliches Team und die Räume in der Friedenstraße 21 kennen, erhalten Einblicke in die ehrenamtliche Hospizbegleitung, Beratung zu Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht und Trauerangebote. Am 22. April 2026 folgt von 19:00 bis 21:30 Uhr die Mitgliederversammlung. Und am 25. April 2026 gibt es von 10:30 bis 15:00 Uhr eine Trauerwanderung – Bewegung, Naturnähe und Begleitung verbinden sich hier zu einem hilfreichen Rahmen für Trauernde. Bereits im März bot „Malen für die Seele“ (21. März 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr) einen kreativen Zugang zur Entlastung. Diese Formate sind so konzipiert, dass sie offen und niedrigschwellig sind. Wer unsicher ist, ob ein Angebot passt, kann sich im Vorfeld telefonisch beraten lassen und dann in Ruhe entscheiden. Änderungen und neue Termine werden fortlaufend im Kalender veröffentlicht – es lohnt sich, vor dem Besuch kurz hineinzuschauen. Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür zeigen zudem, wie vielfältig die Arbeit des Hospizkreises ist: Sie machen Angebote sichtbar, schaffen Begegnung und senken Hemmschwellen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen oder selbst mitzuwirken.

Ausbildung & Ehrenamt: Hospizbegleiter werden – qualifiziert, begleitet, wirksam

Wer selbst etwas beitragen möchte, findet im Hospizkreis Ottobrunn eine qualifizierte, gut begleitete Aufgabe. Die Ausbildung zur Hospizbegleiterin bzw. zum Hospizbegleiter besteht aus einem Grundkurs und einem Aufbaukurs. Der Schulungsplan 2026 begann am 16. Januar und orientiert sich an den Standards des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes. Inhaltlich geht es um zentrale Themen der Hospizarbeit: Sterbephasen und Lebensbegleitung, Kommunikation (Wahrnehmen, Beobachten, aktives Zuhören), Schmerztherapie und Palliativmedizin, Spiritualität, den Umgang mit Menschen mit Demenz, die eigene Helferpersönlichkeit und Selbstfürsorge sowie rechtliche Grundlagen rund um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Zertifikat. Üblich sind in der aktiven Begleitung etwa zwei bis vier Stunden Einsatz pro Woche. Dazu kommen regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen, die die Qualität sichern und die Ehrenamtlichen stärken. Zur Ausbildung gehören klare Rahmenbedingungen, transparente Kursstruktur und feste Ansprechpersonen – die Koordinatorinnen des Hospizkreises übernehmen einen großen Teil der inhaltlichen Vermittlung; Gastreferierende vertiefen Spezialthemen. Zu den organisatorischen Eckdaten zählen veröffentlichte Kursgebühren für Grund- und Aufbaukurs. Interessierte können unverbindlich Kontakt aufnehmen, erhalten den aktuellen Schulungsplan und besprechen, ob und wann ein Einstieg passt. Das Ehrenamt ist sinnstiftend und wirkt unmittelbar: Eine Stunde Gespräch kann eine lange Nacht erträglicher machen, ein gemeinsamer Spaziergang schenkt Ruhe, ein offenes Ohr nimmt Druck aus einer angespannten Situation. Viele neue Begleiterinnen und Begleiter berichten, dass sie im Team getragen sind, fachlich wachsen und die Dankbarkeit der begleiteten Menschen als tiefe Motivation erleben. Wer sich fragt, ob Hospizbegleitung zu ihm oder ihr passt, ist eingeladen, einen Infoabend zu besuchen oder beim Tag der offenen Tür ins Gespräch zu kommen – ganz ohne Verpflichtung.

Anfahrt & Barrierefreiheit: Mit ÖPNV oder Auto gut erreichbar

Die Geschäftsstelle in der Friedenstraße 21 liegt zentral in Ottobrunn und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto erreichbar. Wer mit dem ÖPNV fährt, nutzt die S‑Bahn‑Haltestelle Ottobrunn, die in das Netz des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds eingebunden ist. Von dort bestehen Verbindungen mit regionalen Buslinien in die umliegenden Ortsteile; die Details variieren je nach Tageszeit und Linie. Für die Feinplanung empfiehlt sich ein Blick in die aktuellen Fahrpläne oder eine Routenabfrage in einer Fahrplan-App. Mit dem Auto ist Ottobrunn über mehrere Autobahnanschlüsse an die A8 und A99 angebunden, unter anderem über die Anschlussstellen Unterhaching‑Ost bzw. Taufkirchen‑Ost sowie Ottobrunn. Wer aus München oder dem südöstlichen Umland kommt, findet damit zügige Zufahrten. Vor Ort befindet sich die Geschäftsstelle im 3. Obergeschoss und ist barrierefrei zugänglich; Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können so ohne Treppensteigen die Beratungsräume erreichen. Da sich Parksituationen je nach Tageszeit und Veranstaltung unterscheiden können, lohnt sich etwas Zeitpuffer. Für individuelle Fragen zur Anfahrt – etwa zu einem barrierearmen Zugang, zur besten Route aus einem der Einsatzgebiete oder zur passenden ÖPNV-Verbindung – hilft die Geschäftsstelle telefonisch weiter. Wichtig ist: Wer Unterstützung braucht, soll sie ohne Hürden erhalten. Deshalb setzt der Hospizkreis auf klare Informationen, verlässliche Erreichbarkeit und barrierefreie Räume. So wird der Weg zur ersten Begegnung so unkompliziert wie möglich – ob für ein Informationsgespräch zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, für die Planung einer Begleitung oder den Besuch des Trostcafés.

Quellen:

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Hospizkreis Ottobrunn e.V. | Kontakt & Adresse

Der Hospizkreis Ottobrunn e.V. ist der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst für Ottobrunn und mehrere Nachbargemeinden im Landkreis München. Von der Geschäftsstelle in der Friedenstraße 21 betreut das haupt- und ehrenamtliche Team schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen – zu Hause, in Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder im Krankenhaus. Ziel ist es, das Lebensende würdevoll zu gestalten, Lebensqualität zu erhalten und Zugehörige spürbar zu entlasten. Alle Angebote sind für Betroffene kostenfrei, niederschwellig und menschlich zugewandt. Das Spektrum reicht von der ambulanten Hospizbegleitung über palliative Beratung bis hin zu Trauerbegleitung mit Einzelgesprächen, Trostcafé und Trauerwanderungen. Zusätzlich unterstützt der Verein beim Verstehen, Formulieren und Umsetzen von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Wer Hilfe sucht, wird innerhalb der Bürozeiten telefonisch und per E‑Mail erreicht und kann außerhalb der Zeiten eine Nachricht hinterlassen – das Team meldet sich zeitnah zurück. Dank fester Netzwerke in der Region und qualifizierter Begleiterinnen und Begleiter ist der Hospizkreis Ottobrunn eine verlässliche Anlaufstelle für Zuwendung, Orientierung und praktische Unterstützung in einer der sensibelsten Lebensphasen.

Adresse, Kontakt & Öffnungszeiten: So erreichen Sie den Hospizkreis Ottobrunn

Die Geschäftsstelle des Hospizkreis Ottobrunn e.V. befindet sich in der Friedenstraße 21, 85521 Ottobrunn. Die Räume liegen im 3. Obergeschoss und sind barrierefrei zugänglich – ein wichtiger Hinweis für Besucherinnen und Besucher, die auf rollstuhlgerechte oder mobilitätsschonende Wege angewiesen sind. Für Fragen, Terminabsprachen oder Erstkontakte ist das Team über mehrere Kanäle erreichbar: telefonisch unter 089 66 55 76 70 sowie per E‑Mail an info@hospizkreis-ottobrunn.de. Die regulären Bürozeiten sind montags bis donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr. Wer außerhalb dieser Zeiten anruft, kann auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen baldmöglichst zurück. Das hat sich in der Praxis als effizient erwiesen, gerade wenn Angehörige akute Fragen zu einer neuen Situation haben oder kurzfristig eine Beratung zu palliativer Versorgung, Symptomlinderung oder psychosozialer Entlastung benötigen. Viele Anliegen lassen sich zunächst telefonisch klären, bei Bedarf werden zeitnah persönliche Gespräche in der Geschäftsstelle oder – wenn es für Betroffene leichter ist – als Hausbesuch organisiert. Auch der Erstkontakt zu den ehrenamtlichen Hospizbegleitern sowie die Abstimmung mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und spezialisierten ambulanten Palliativdiensten kann von hier aus angestoßen werden. Damit wird die Geschäftsstelle zur zentralen Drehscheibe: Sie stellt die Verbindung her zwischen Betroffenen, Zugehörigen und den passenden Hilfsangeboten – vom Trostcafé über Einzelbegleitung bis zur Vorsorgeberatung. Dank klarer Erreichbarkeit, festen Zeiten und verlässlicher Rückrufpraxis wissen Ratsuchende: Hier nimmt sich jemand Zeit, hört zu und lotst kompetent durch die nächsten Schritte.

Leistungen im Überblick: Hospizbegleitung, palliative Beratung, Trauerhilfe sowie Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht

Die ambulante Hospizbegleitung ist das Herzstück der Arbeit: Ehrenamtlich engagierte, geschulte Begleiterinnen und Begleiter schenken schwerkranken Menschen Zeit, Präsenz und Gespräch – zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Sie lesen vor, hören zu, sind einfach da und stärken so die Selbstbestimmung und Würde in der letzten Lebensphase. Gleichzeitig entlasten sie Angehörige, die oft zwischen Pflegeorganisation, Beruf und eigener Trauerbewältigung stehen. Palliative Beratung ergänzt diese Begleitung um fachlich fundierte Orientierung: Wie lassen sich belastende Symptome lindern? Welche Möglichkeiten der Versorgung gibt es vor Ort? Welche Dienste – etwa spezialisierte ambulante Palliativteams – sollten einbezogen werden? Die Koordinatorinnen des Hospizkreises vernetzen hier die Fäden, verweisen an die richtigen Ansprechpartner und sorgen für Klarheit, damit medizinische, pflegerische und psychosoziale Aspekte ineinandergreifen. Ein weiterer Baustein ist die Trauerbegleitung. Sie bietet Raum für unterschiedliche Formen des Trauerns: Einzelgespräche in geschütztem Rahmen, offene Formate wie das Trostcafé, das Austausch und Halt ermöglicht, sowie begleitete Trauerwanderungen, die Naturerleben und Erinnerungsarbeit verbinden. Viele Menschen schätzen diese Kombination – ein offener Treff, bei dem man nicht erklären muss, wie sich Verlust anfühlt, und ein achtsamer Spaziergang, der Bewegung und Gespräch verbindet. Flankierend informiert und unterstützt der Hospizkreis zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. Ziel ist, den eigenen Willen rechtzeitig festzuhalten und Zuständigkeiten klar zu regeln. Die Beratung hilft, medizinische Szenarien besser zu verstehen, Sprache zu finden, die Wünsche eindeutig wiedergibt, und Formulare korrekt zu erstellen. Diese Vorsorge entlastet später Angehörige und Behandelnde – sie wissen, was der oder die Betroffene möchte. Alle diese Angebote sind kostenfrei. Das macht den Zugang niedrigschwellig: Ein Anruf oder eine E‑Mail genügt, und gemeinsam wird geklärt, was gerade am meisten hilft – von einem ersten Gespräch bis zur kontinuierlichen Begleitung.

Einsatzgebiet im Landkreis München: Nähe, die spürbar ist

Der Hospizkreis Ottobrunn arbeitet nah an den Menschen in der Region. Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Aying, Brunnthal, Helfendorf, Hohenbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Hofolding, Neubiberg, Ottobrunn und Putzbrunn. Dass Begleitung und Beratung dort stattfinden, wo das Leben gerade ist, ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Ob im Wohnzimmer, im Pflegeheim, in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen oder auf einer Krankenhausstation – die Unterstützungsformen passen sich an die jeweilige Situation an. In der Praxis bedeutet das: Ein Erstkontakt über die Geschäftsstelle führt zu einer individuellen Einschätzung. Danach wird – in Abstimmung mit Hausärztinnen, Hausärzten, Pflegediensten und bei Bedarf spezialisierten Palliativteams – eine Begleitung auf den Weg gebracht, die fachlich, zeitlich und menschlich trägt. Die Nähe in der Fläche hilft auch Angehörigen: Fahrtzeiten bleiben kurz, Termine lassen sich leichter einbinden, und viele Fragen können unbürokratisch direkt vor Ort geklärt werden. Dass das Team in den genannten Gemeinden präsent ist, erhöht zudem die Anschlussfähigkeit an lokale Ressourcen. So entstehen stabile Netzwerke aus Medizin, Pflege, Seelsorge, Sozialarbeit und Ehrenamt. Diese Vernetzung ist gerade dann wertvoll, wenn Bedürfnisse sich schnell ändern: bei neuen Symptomen, in Krisen oder beim Übergang von kurativer zu palliativer Behandlung. Angehörige erleben die regionale Ausrichtung als beruhigend – man kennt die Wege, Ansprechpersonen und Möglichkeiten. Wer im Einsatzgebiet wohnt oder dort eine zu begleitende Person hat, kann sich also sicher sein: Unterstützung ist in greifbarer Nähe und wird mit Blick auf die konkrete Lebenssituation geplant. Der Hospizkreis bleibt dabei die Konstante, die koordiniert, erklärt und den roten Faden hält – vom ersten Gespräch bis zur Trauerzeit.

Veranstaltungen & Termine: Trostcafé, Trauerwanderungen, Infoabende und Tage der offenen Tür

Neben individueller Begleitung bietet der Hospizkreis Ottobrunn regelmäßig Formate an, die Austausch, Information und Stärkung ermöglichen. Dazu gehören das offene Trostcafé, Trauerwanderungen, kreative Angebote wie „Malen für die Seele“ sowie thematische Infoveranstaltungen. Ein Blick in den aktuellen Kalender zeigt zum Beispiel für den Frühling 2026: Das Trostcafé findet am 7. April 2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr statt – ein geschützter Raum, um ins Gespräch zu kommen, zu hören und gehört zu werden. Am 15. April 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr steht der Themenvormittag „Essen und Trinken am Lebensende“ an; er gibt Orientierung, wie sich Wünsche und Wohlbefinden am Lebensende mit achtsamer Ernährungspraxis in Einklang bringen lassen. Am 18. April 2026 lädt der Hospizkreis von 10:00 bis 13:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein: Interessierte lernen Vorstand, hauptamtliches Team und die Räume in der Friedenstraße 21 kennen, erhalten Einblicke in die ehrenamtliche Hospizbegleitung, Beratung zu Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht und Trauerangebote. Am 22. April 2026 folgt von 19:00 bis 21:30 Uhr die Mitgliederversammlung. Und am 25. April 2026 gibt es von 10:30 bis 15:00 Uhr eine Trauerwanderung – Bewegung, Naturnähe und Begleitung verbinden sich hier zu einem hilfreichen Rahmen für Trauernde. Bereits im März bot „Malen für die Seele“ (21. März 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr) einen kreativen Zugang zur Entlastung. Diese Formate sind so konzipiert, dass sie offen und niedrigschwellig sind. Wer unsicher ist, ob ein Angebot passt, kann sich im Vorfeld telefonisch beraten lassen und dann in Ruhe entscheiden. Änderungen und neue Termine werden fortlaufend im Kalender veröffentlicht – es lohnt sich, vor dem Besuch kurz hineinzuschauen. Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür zeigen zudem, wie vielfältig die Arbeit des Hospizkreises ist: Sie machen Angebote sichtbar, schaffen Begegnung und senken Hemmschwellen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen oder selbst mitzuwirken.

Ausbildung & Ehrenamt: Hospizbegleiter werden – qualifiziert, begleitet, wirksam

Wer selbst etwas beitragen möchte, findet im Hospizkreis Ottobrunn eine qualifizierte, gut begleitete Aufgabe. Die Ausbildung zur Hospizbegleiterin bzw. zum Hospizbegleiter besteht aus einem Grundkurs und einem Aufbaukurs. Der Schulungsplan 2026 begann am 16. Januar und orientiert sich an den Standards des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes. Inhaltlich geht es um zentrale Themen der Hospizarbeit: Sterbephasen und Lebensbegleitung, Kommunikation (Wahrnehmen, Beobachten, aktives Zuhören), Schmerztherapie und Palliativmedizin, Spiritualität, den Umgang mit Menschen mit Demenz, die eigene Helferpersönlichkeit und Selbstfürsorge sowie rechtliche Grundlagen rund um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Zertifikat. Üblich sind in der aktiven Begleitung etwa zwei bis vier Stunden Einsatz pro Woche. Dazu kommen regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen, die die Qualität sichern und die Ehrenamtlichen stärken. Zur Ausbildung gehören klare Rahmenbedingungen, transparente Kursstruktur und feste Ansprechpersonen – die Koordinatorinnen des Hospizkreises übernehmen einen großen Teil der inhaltlichen Vermittlung; Gastreferierende vertiefen Spezialthemen. Zu den organisatorischen Eckdaten zählen veröffentlichte Kursgebühren für Grund- und Aufbaukurs. Interessierte können unverbindlich Kontakt aufnehmen, erhalten den aktuellen Schulungsplan und besprechen, ob und wann ein Einstieg passt. Das Ehrenamt ist sinnstiftend und wirkt unmittelbar: Eine Stunde Gespräch kann eine lange Nacht erträglicher machen, ein gemeinsamer Spaziergang schenkt Ruhe, ein offenes Ohr nimmt Druck aus einer angespannten Situation. Viele neue Begleiterinnen und Begleiter berichten, dass sie im Team getragen sind, fachlich wachsen und die Dankbarkeit der begleiteten Menschen als tiefe Motivation erleben. Wer sich fragt, ob Hospizbegleitung zu ihm oder ihr passt, ist eingeladen, einen Infoabend zu besuchen oder beim Tag der offenen Tür ins Gespräch zu kommen – ganz ohne Verpflichtung.

Anfahrt & Barrierefreiheit: Mit ÖPNV oder Auto gut erreichbar

Die Geschäftsstelle in der Friedenstraße 21 liegt zentral in Ottobrunn und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto erreichbar. Wer mit dem ÖPNV fährt, nutzt die S‑Bahn‑Haltestelle Ottobrunn, die in das Netz des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds eingebunden ist. Von dort bestehen Verbindungen mit regionalen Buslinien in die umliegenden Ortsteile; die Details variieren je nach Tageszeit und Linie. Für die Feinplanung empfiehlt sich ein Blick in die aktuellen Fahrpläne oder eine Routenabfrage in einer Fahrplan-App. Mit dem Auto ist Ottobrunn über mehrere Autobahnanschlüsse an die A8 und A99 angebunden, unter anderem über die Anschlussstellen Unterhaching‑Ost bzw. Taufkirchen‑Ost sowie Ottobrunn. Wer aus München oder dem südöstlichen Umland kommt, findet damit zügige Zufahrten. Vor Ort befindet sich die Geschäftsstelle im 3. Obergeschoss und ist barrierefrei zugänglich; Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können so ohne Treppensteigen die Beratungsräume erreichen. Da sich Parksituationen je nach Tageszeit und Veranstaltung unterscheiden können, lohnt sich etwas Zeitpuffer. Für individuelle Fragen zur Anfahrt – etwa zu einem barrierearmen Zugang, zur besten Route aus einem der Einsatzgebiete oder zur passenden ÖPNV-Verbindung – hilft die Geschäftsstelle telefonisch weiter. Wichtig ist: Wer Unterstützung braucht, soll sie ohne Hürden erhalten. Deshalb setzt der Hospizkreis auf klare Informationen, verlässliche Erreichbarkeit und barrierefreie Räume. So wird der Weg zur ersten Begegnung so unkompliziert wie möglich – ob für ein Informationsgespräch zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, für die Planung einer Begleitung oder den Besuch des Trostcafés.

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Melanie Blasius

27. November 2024

Seit unserem ersten Kontakt Anfang Juli bin ich so unglaublich dankbar, dass es euch gibt!!! Mein erster Kontakt mit Frau Jäger war, als ich meine Oma im Pflegeheim besuchen wollte. Es war, als hätte mir jemand einen schweren Rucksack von den Schultern genommen! Mein zukünftiger Kontakt war Frau Madeleine Just und Frau Claudia Meister-Singer. Wenn es ein größeres Wort als "Danke" gäbe, würde ich es sagen. Danke für die liebevollen Besuche bei meiner Oma. Danke für die Berührung, die meine Oma so dringend gebraucht hat. Danke für die Unterstützung des Pflegeheimpersonals. Danke für jede Mahlzeit und jedes Getränk, die wenigen Dinge, die meine Oma noch glücklich gemacht haben. Danke für das Singen und Vorlesen. Danke, dass ihr mich ermutigt habt, als ich oft entmutigt war. Danke, dass ihr mich mit dem Wunschauto begleitet habt. Danke für den intensiven Austausch. Danke, dass ihr immer da seid, um zuzuhören. Danke, dass ihr mir erlaubt habt, in den Urlaub zu fahren. Danke, ihr wart mein Rückhalt. Danke für die MENSCHLICHKEIT! Die Menschenwürde ist unantastbar - ihr lebt sie! DANKE

B(

Birgit Fischer (Nitiananda)

9. November 2020

Ich bin seit dem Tod meines Freundes Mitglied im Hospizverein Ottobrunn. Das Personal ist unglaublich freundlich, einfühlsam und mit großem Mitgefühl gesegnet. Egal mit welchem Problem ich komme, ich bekomme sehr schnell einen Termin und werde genau so akzeptiert und umarmt, wie ich bin. Sie bieten mehrere Programme an, und trotz der Pandemie werde ich nicht allein gelassen, auch wenn nicht alles gemacht werden kann, wie der Trauerweg. Das ist wirklich schade, aber jeder wird rechtzeitig informiert, und es werden alternative Optionen angeboten. Das Personal kümmert sich auch gut um sich selbst, sodass ich mir keine Sorgen machen muss, jemanden zu überfordern. Das gibt mir ein großes Gefühl von Sicherheit und gleichzeitig das Gefühl, wieder auf die Beine zu kommen. Ein herzliches Dankeschön an alle, mit denen ich bisher Kontakt hatte, einschließlich der Frau am Telefon.