
Schäftlarn
Eichendorffweg 6, 82069 Schäftlarn-Hohenschäftlarn, Deutschland
Kath. Kindergarten St. Georg | Betreuung & Pädagogik
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn liegt am Eichendorffweg 6 in 82069 Hohenschäftlarn. Die Einrichtung befindet sich mitten im Ort, liegt ruhig und direkt an der S-Bahn. Familien finden hier einen Kindergarten, der durch seine Verbindung aus vertrauten Stammgruppen, teiloffenen Bildungsangeboten, großzügigen Räumen und einem weitläufigen Garten geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Kinder gemeinsam wachsen, voneinander lernen und sich mit ihren eigenen Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen dürfen.
Der Kindergarten bietet derzeit drei Gruppen für Kinder ab 2 Jahren und 7 Monaten bis zum Schuleintritt. Insgesamt können maximal 75 Kinder aufgenommen werden. Zusätzlich besteht räumlich die Möglichkeit für eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern. Die pädagogische Arbeit ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch angelegt. Grundlage bildet der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Kinder erleben einen geschützten Rahmen in ihrer Stammgruppe und erhalten zugleich Gelegenheiten, weitere Räume, andere Kinder und unterschiedliche Spiel- und Lernbereiche zu erkunden.
Zum pädagogischen Profil gehören Naturerfahrungen im Garten und im Wald, Musik und Tanz, Religiosität und Feste im Kirchenjahr sowie bayerisches Brauchtum. Ergänzt wird dieses Profil durch Kreativbereiche, Kinderküche, Holzwerkstatt, Bibliothek, Turnhalle und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Die regulären Öffnungszeiten reichen montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr. Die Kernzeit liegt zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. Familien können sich über das Little-Bird-Portal nach einem Platz erkundigen oder direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen.
Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn: Lage, Adresse und Einzugsbereich
Die Adresse des Kath. Kindergarten St. Georg lautet Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Der Standort liegt mitten im Ort und wird auf der offiziellen Einrichtungsseite als ruhig sowie direkt an der S-Bahn beschrieben. Diese Lage ist für Familien aus Hohenschäftlarn und den umliegenden Ortsteilen besonders praktisch, weil die Einrichtung gut in den Alltag zwischen Wohnort, Arbeitsweg und Familienorganisation eingebunden werden kann. Wer nach Kindergarten Hohenschäftlarn, Kindergarten St. Georg Adresse oder Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn sucht, findet hier den zentralen Standort der Betreuungseinrichtung.
Der Einzugsbereich umfasst Hohenschäftlarn, Ebenhausen, Zell, Kloster Schäftlarn und Neufahrn. Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an Familien, die unmittelbar in der Nähe des Eichendorffwegs wohnen. Auch Kinder aus den genannten Ortsteilen gehören zum regionalen Umfeld des Kindergartens. Für Eltern ist es sinnvoll, bei der Platzanfrage frühzeitig zu prüfen, welche Voraussetzungen, Fristen und Unterlagen für die gewünschte Aufnahme gelten.
Die direkte Lage an der S-Bahn ist ein wichtiger praktischer Vorteil, ersetzt jedoch nicht die individuelle Planung des täglichen Bringens und Abholens. Familien sollten den persönlichen Weg zur Einrichtung, die Abholzeiten und die gebuchten Betreuungsstunden miteinander abstimmen. Die offizielle Website stellt außerdem eine Möglichkeit zur Standort- und Routenplanung bereit. Konkrete Informationen zu einer eigenen Parkfläche oder zu speziellen Besucherparkplätzen sollten direkt beim Kindergarten erfragt werden, da die veröffentlichten Standortinformationen vor allem die zentrale Lage und die Nähe zur S-Bahn hervorheben.
Die Einbindung in den Ort zeigt sich auch in der Verbindung mit der katholischen Kirchengemeinde. Der Kindergarten ist ein Haus mit großem Garten mitten im Dorf und versteht sich als Teil eines sozialen und kirchlichen Umfelds. Für viele Familien kann diese Nähe zu Gemeinde, Nachbarschaft und regionalem Alltag ein wichtiger Aspekt bei der Wahl einer Betreuungseinrichtung sein. Der Standort verbindet dadurch kurze Wege, dörfliche Atmosphäre und die pädagogischen Möglichkeiten eines großzügig ausgestatteten Kindergartens.
Öffnungszeiten, Kernzeit und Kindergarten-Anmeldung
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist regulär montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Am Freitag endet die reguläre Öffnungszeit um 15.00 Uhr. Die pädagogische Kernzeit liegt montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr. In dieser Zeit finden zentrale pädagogische Abläufe, gemeinsame Aktivitäten, Bildungsangebote und das Gruppengeschehen statt. Für Familien bedeutet das, dass die tägliche Betreuung innerhalb der vereinbarten Buchungszeit geplant werden muss und die Kernzeit bei der Organisation des Familienalltags berücksichtigt werden sollte.
Die Einrichtung ermöglicht individuelle Buchungszeiten. Auf der offiziellen Website wird beschrieben, dass der Betreuungsbedarf stundenweise gebucht werden kann. Die veröffentlichten Buchungsmodelle reichen je nach täglicher Betreuungsdauer von drei bis vier Stunden bis zu acht bis neun Stunden. Die möglichen Zeitfenster orientieren sich an den jeweiligen Buchungsstufen. Eltern sollten deshalb nicht nur die gewünschte Abholzeit, sondern den tatsächlichen täglichen Bedarf angeben und vor der Vertragsvereinbarung klären, welche Buchungszeit für das Kind und die Familie passend ist.
Für die Platzanfrage verweist der Kindergarten auf das Portal Little Bird. Über dieses Portal können sich Eltern nach einem Betreuungsplatz erkundigen und eine Anfrage stellen. Ergänzend steht das Kindergartenteam telefonisch unter 08178 868480 zur Verfügung. Fragen können auch per E-Mail an st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de gerichtet werden. Vor dem Eintritt findet ein Kennenlern- und Aufnahmegespräch statt. Dabei werden organisatorische Fragen besprochen und gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen wie Vorsorgeuntersuchungen und Masernschutz geprüft.
Der Übergang in den Kindergarten wird individuell gestaltet. Die Eingewöhnungszeit kann je nach Kind unterschiedlich lange dauern. Die Einrichtung beschreibt, dass neuen Kindern Zeit für Beobachtung, Orientierung und ein zunächst passives Dabeisein gegeben wird. Nach Möglichkeit können Rituale, Lieder oder Spiele aus der vorherigen Betreuung übernommen werden. Eine gestaffelte oder stundenweise Aufnahme ist möglich. Bei Bedarf dürfen Eltern in der ersten Zeit in der Gruppe bleiben. Zusätzlich wird während der Eingewöhnung ein Elterncafé angeboten. Interessierte Kinder können in den Frühlings- und Sommermonaten nach vorheriger Absprache während bestimmter Gartenzeiten schnuppern.
Gruppen, Plätze und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt
Im Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn gibt es derzeit drei Gruppen mit insgesamt maximal 75 Kindern. Die Gruppen sind alters- und geschlechtergemischt und richten sich an Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Das Mindestalter für die Aufnahme liegt laut den veröffentlichten Informationen bei 2 Jahren und 7 Monaten. Für Familien, die nach Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn Gruppen, Kindergartenplätze in Hohenschäftlarn oder Betreuung bis zur Einschulung suchen, sind diese Angaben eine wichtige Orientierung.
Jedes Kind hat eine Stammgruppe. Diese vertraute Gruppe bietet Sicherheit, Orientierung und einen festen sozialen Bezugspunkt. Kinder erleben dort wiederkehrende Abläufe, gemeinsame Regeln und verlässliche Ansprechpartner. Gleichzeitig ist der Kindergarten teiloffen organisiert. Zu bestimmten Zeiten können die Kinder weitere Räume erkunden und sich in anderen Gruppen aufhalten. Dadurch entsteht eine Balance zwischen Geborgenheit und Selbstständigkeit: Das Kind weiß, wo es hingehört, erhält aber zugleich die Möglichkeit, eigene Interessen zu verfolgen und neue Spielpartner kennenzulernen.
Die Einrichtung nennt drei aktive Gruppen: die Sonnenscheingruppe, die Regenbogengruppe und die Mäusegruppe. Eine Bärengruppe ist derzeit geschlossen. Zusätzlich besteht die räumliche Möglichkeit, bei entsprechendem Bedarf eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern einzurichten. Die tatsächliche Aufnahme richtet sich nach den verfügbaren Plätzen, den organisatorischen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Planung des Kindergartens. Eine Platzanfrage sollte daher frühzeitig und direkt über das vorgesehene Portal gestellt werden.
Die Eingewöhnung wird nicht nach einem starren Zeitplan abgewickelt. Das Team berücksichtigt, dass Kinder unterschiedlich schnell Vertrauen fassen, Beziehungen aufbauen und sich in einer neuen Umgebung orientieren. Manche Kinder fühlen sich nach wenigen Tagen wohl, andere benötigen mehrere Wochen. Der Kindergarten möchte den Kindern ausreichend Zeit geben und respektiert zunächst auch eine beobachtende, zurückhaltende Teilnahme. Diese Haltung ist besonders für Familien relevant, die nach einem behutsamen Start und einer persönlichen Aufnahme suchen.
Vor dem Kindergarteneintritt findet ein persönliches Aufnahmegespräch statt. Eltern erhalten dabei Gelegenheit, Fragen zu stellen und die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen. Ein jährlicher Tag der offenen Tür bietet interessierten Familien normalerweise die Möglichkeit, Räume, Konzept und Team kennenzulernen. Wenn ein Termin nicht wahrgenommen werden kann, kann ein individueller Kennenlerntermin vereinbart werden. Die aktuellen Termine sollten immer direkt bei der Einrichtung erfragt werden.
Räume, Kinderküche, Turnhalle und Kreativbereiche
Der Kindergarten St. Georg verfügt über vier großzügige Gruppenräume, die zum Garten ausgerichtet sind. Große Fenster, Galerien und Kreativbereiche schaffen unterschiedliche Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Rückzug und selbstständiges Tun. Die räumliche Gestaltung unterstützt damit das teiloffene Konzept. Kinder können in ihrer Stammgruppe Sicherheit finden und zugleich weitere Bereiche kennenlernen, wenn die pädagogischen Abläufe dies ermöglichen.
Zu den genannten Ausstattungsmerkmalen gehören eine Kinderküche, eine Holzwerkstatt und eine Bibliothek beziehungsweise ein Kreativraum. In der Kinderküche können Alltagserfahrungen, gemeinsames Handeln und selbstständige Aufgaben miteinander verbunden werden. Die Holzwerkstatt bietet Möglichkeiten für praktisches Arbeiten und den Umgang mit Materialien. Der Kreativbereich lädt dazu ein, eigene Ideen umzusetzen, zu experimentieren und verschiedene Ausdrucksformen zu entdecken. Die Angebote sind dabei nicht als Leistungsprüfung gedacht, sondern als Gelegenheit, Fähigkeiten im eigenen Tempo zu entwickeln.
Eine große Turnhalle mit Kletterwand, Bällen und unterschiedlichen Geräten ergänzt das Raumangebot. Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenalltags. Kinder können laufen, klettern, balancieren, springen und ihre körperlichen Fähigkeiten ausprobieren. Ein großer Flur bietet zusätzliche Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. So stehen den Kindern auch innerhalb des Hauses Bereiche zur Verfügung, in denen Aktivität, Begegnung und freies Spiel stattfinden können.
Die Bärengruppe dient als zusätzlicher multifunktionaler Raum und kann beispielsweise von den zukünftigen Schulkindern genutzt werden. Ein solcher Raum ermöglicht es, Aktivitäten zeitweise aus dem regulären Gruppengeschehen herauszulösen und besondere Angebote für bestimmte Altersgruppen zu organisieren. Für die Vorschulkinder kann dies eine passende Umgebung sein, um sich intensiver mit Übergängen, neuen Aufgaben und der Vorbereitung auf die Schule zu beschäftigen.
Das Raumkonzept verbindet unterschiedliche Lern- und Erfahrungsbereiche. Kinder können in der Bibliothek zur Ruhe kommen, in der Werkstatt mit Materialien arbeiten, in der Kinderküche Alltagstätigkeiten kennenlernen oder in der Turnhalle Bewegungserfahrungen sammeln. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten diese Prozesse und schaffen Situationen, in denen Kinder selbstständig ausprobieren, Entscheidungen treffen und Hilfe annehmen können. Damit wird das Leitmotiv unterstützt, Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und ihnen zu helfen, Dinge zunehmend selbst zu tun.
Großer Garten, Naturerfahrungen und Bewegung im Freien
Ein besonderes Merkmal des Kindergartens ist der weitläufige Garten mit alten Bäumen und viel Schatten. Die Außenfläche bietet verschiedene Spiel- und Bewegungsbereiche. Dazu gehören ein Wasserspielplatz mit Pumpen und Röhren, zwei große Sandkästen, eine Vogelnestschaukel, eine Rutsche, Klettermöglichkeiten und Bänke. Außerdem gibt es einen echten Kletterbaum und einen Hügel, der im Winter als Schlittenberg genutzt werden kann.
Die 2025 neu erbaute Ritterburg erweitert das Spielangebot im Garten. Sie schafft einen fantasievollen Spielort, an dem Kinder Rollen übernehmen, Geschichten entwickeln und gemeinsam Regeln aushandeln können. Solche Spielmöglichkeiten verbinden Bewegung und soziale Erfahrungen. Kinder müssen miteinander kommunizieren, Rücksicht nehmen und eigene Ideen mit denen anderer Kinder verbinden. Der Garten wird dadurch zu einem Bildungsraum, in dem Lernen nicht nur an Tischen oder in geplanten Angeboten stattfindet.
Wasser, Sand, Erde, Holz und Pflanzen bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren. Am Wasserspielplatz können Kinder beobachten, wie Wasser fließt, gestaut und weitergeleitet wird. In den Sandkästen entstehen Bauwerke, Wege und Fantasiewelten. Beim Klettern, Rutschen und Balancieren werden Koordination, Gleichgewicht und Körpergefühl angesprochen. Der Garten unterstützt somit verschiedene Bildungsbereiche gleichzeitig: Naturwissenschaftliche Erfahrungen, Sprache, Kreativität, Motorik und soziale Entwicklung greifen im freien Spiel ineinander.
Die Einrichtung betont, dass Bewegung und Spiel im Freien zu jeder Jahreszeit wichtig sind. Der Garten wird deshalb nicht nur bei warmem Wetter genutzt. Im Frühjahr und Sommer können interessierte oder bereits angemeldete Kinder während der vorgesehenen Gartenzeiten Kindergartenluft schnuppern. Diese Gartenzeiten liegen laut den veröffentlichten Informationen zwischen 11.00 und 11.45 Uhr sowie ab 13.00 Uhr. Eine vorherige kurzfristige Absprache per Telefon oder E-Mail wird empfohlen.
Die Naturorientierung reicht über den Garten hinaus. Im pädagogischen Profil werden Naturerfahrungen im Garten und im Wald genannt. Kinder können dadurch unterschiedliche Lebensräume kennenlernen, Veränderungen im Jahreslauf beobachten und einen bewussten Umgang mit ihrer Umgebung entwickeln. Der Garten mit seinen Bäumen, Spielgeräten und naturnahen Elementen bildet dabei eine vertraute Grundlage. Für Eltern, die einen Kindergarten mit viel Platz für Bewegung, Spiel und Naturerfahrung suchen, ist dieser Schwerpunkt ein zentraler Bestandteil des Angebots.
Pädagogisches Konzept, Werte und Zusammenarbeit mit Familien
Das pädagogische Konzept des Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch. Grundlage ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Ganzheitliche Bildung bedeutet, dass Kinder nicht nur einzelne Fähigkeiten trainieren, sondern in ihrer gesamten Entwicklung begleitet werden. Sprache, Bewegung, soziale Beziehungen, Kreativität, Selbstständigkeit, emotionale Entwicklung und erste fachliche Erfahrungen gehören zusammen.
Im teiloffenen Konzept behalten die Stammgruppen eine wichtige Funktion. Sie geben den Kindern Sicherheit, Vertrautheit und Orientierung. Gleichzeitig können Kinder weitere Räume nutzen, andere Gruppen besuchen und eigene Interessen verfolgen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten, begleiten und unterstützen diese Prozesse. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Kinder zunehmend selbstständig handeln, ohne auf feste Bezugspunkte verzichten zu müssen.
Situationsorientiertes Arbeiten bedeutet, dass aktuelle Interessen, Erlebnisse und Fragen der Kinder in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Ein Fundstück aus dem Garten, ein Konflikt im Spiel, eine Beobachtung an der Wasserrinne oder eine Frage zu einem Fest im Kirchenjahr kann zum Ausgangspunkt für Gespräche, Projekte oder kreative Aktivitäten werden. Kinder erfahren dadurch, dass ihre Themen ernst genommen werden und sie ihren Alltag mitgestalten können.
Partizipation ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Kinder sollen lernen, eigene Wünsche auszudrücken, Entscheidungen zu treffen, Regeln zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig erfahren sie, dass Gemeinschaft Rücksicht, Verlässlichkeit und die Anerkennung anderer Menschen verlangt. Der Kindergarten möchte Kinder zu Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit anleiten. Auch der Umgang mit Konflikten und Streit gehört zur pädagogischen Arbeit. Kinder sollen lernen, unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das katholische Profil zeigt sich in der Verbindung mit der Kirchengemeinde, in religiösen Erfahrungen und in Festen des Kirchenjahres. Ergänzt wird es durch Musik und Tanz, bayerisches Brauchtum sowie Naturerlebnisse. Der Kindergarten beschreibt eine Atmosphäre, in der Kinder und Eltern angenommen werden und sich wohlfühlen sollen. Verschiedene Stärken und Schwächen werden respektiert. Die Fachkräfte möchten Kindern Freiräume geben, ihren Spiel- und Bewegungsdrang auszuleben, und sie ohne Leistungsdruck alters- und entwicklungsgemäß begleiten.
Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist ein weiterer Bestandteil der Einrichtung. Aufnahmegespräche, Kennenlernmöglichkeiten, Elterncafé, Elternbeirat und Förderverein schaffen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Der Kindergarten wird durch einen Förderverein unterstützt. Familien können sich über die jeweiligen Möglichkeiten einer Mitgliedschaft oder Unterstützung direkt informieren. Für aktuelle Fragen zum pädagogischen Alltag, zu Terminen und zur Aufnahme bleibt der direkte Kontakt mit dem Team die verlässlichste Informationsquelle.
Geschichte, Träger und praktische Kontaktinformationen
Der Kindergarten St. Georg wurde 1973 unter der Trägerschaft der katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Georg Hohenschäftlarn eröffnet. Damit ist er nach den veröffentlichten Angaben der älteste Kindergarten in der Gemeinde Schäftlarn. In den Jahren 2003 und 2004 wurde eine Grundsanierung durchgeführt. Im Jahr 2023 konnte die Einrichtung ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Diese Geschichte verbindet eine lange Verankerung im Ort mit einer fortlaufenden Weiterentwicklung der Räume, Angebote und pädagogischen Arbeit.
Seit 2017 liegt die Trägerschaft beim KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen. Zu diesem Verbund gehören mehrere katholische Kindertageseinrichtungen in der Region. Der gemeinsame Träger schafft einen organisatorischen Rahmen und verbindet die Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach. Gleichzeitig bleibt der Kindergarten St. Georg als Haus in Hohenschäftlarn mit seinem eigenen Standort, seinem Team und seinem spezifischen Alltag erkennbar.
Die wichtigsten Kontaktdaten lauten: Kath. Kindergarten St. Georg, Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Telefonisch ist die Einrichtung unter 08178 868480 erreichbar. Für schriftliche Anfragen steht die E-Mail-Adresse st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de zur Verfügung. Die Platzanfrage erfolgt über das Little-Bird-Portal. Auf der offiziellen Website finden Familien außerdem Informationen zu Lage, Einzugsbereich, Räumen, Garten, Öffnungszeiten, Schließzeiten, Essen und Trinken, Preisen, Kooperationen, Träger, Geschichte, Pädagogik, Eingewöhnung und Aufnahme.
Für die tägliche Planung sollten Eltern die Öffnungszeiten und die gebuchte Betreuungszeit unterscheiden. Regulär ist der Kindergarten montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr geöffnet. Die Kernzeit dauert von 8.00 bis 12.00 Uhr. Die veröffentlichten Beiträge und Buchungsstufen können sich ändern. Die aktuellen Kosten für das gewünschte Betreuungsmodell sollten deshalb vor Vertragsabschluss direkt auf der offiziellen Website oder im Aufnahmegespräch geprüft werden.
Auch Informationen zu freien Plätzen, Aufnahmekriterien, Schließzeiten, Essen, Bring- und Abholregelungen sowie geplanten Veranstaltungen können sich im Laufe des Betreuungsjahres ändern. Die Website nennt als Sicherheitsmaßnahme, dass der Kindergarten morgens um 8.30 Uhr abgesperrt wird. Familien sollten daher die jeweils geltenden organisatorischen Hinweise beachten und sich bei offenen Fragen direkt an die Einrichtung wenden. Der Kindergarten ist telefonisch, per E-Mail und über seine Website erreichbar. Zusätzlich wird auf den Instagram-Auftritt des KiTa-Verbunds Schäftlarn-Aufkirchen hingewiesen.
Quellen:
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Offizielle Website
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Lage, Räume, Öffnungszeiten und Geschichte
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Gruppen, Eingewöhnung und Schnuppern
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Pädagogik und Konzept
- Erzbistum München und Freising – Kindergärten im Pfarrverband Schäftlarn
- KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen – Trägerinformationen
- Little Bird – Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn
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Kath. Kindergarten St. Georg | Betreuung & Pädagogik
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn liegt am Eichendorffweg 6 in 82069 Hohenschäftlarn. Die Einrichtung befindet sich mitten im Ort, liegt ruhig und direkt an der S-Bahn. Familien finden hier einen Kindergarten, der durch seine Verbindung aus vertrauten Stammgruppen, teiloffenen Bildungsangeboten, großzügigen Räumen und einem weitläufigen Garten geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Kinder gemeinsam wachsen, voneinander lernen und sich mit ihren eigenen Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen dürfen.
Der Kindergarten bietet derzeit drei Gruppen für Kinder ab 2 Jahren und 7 Monaten bis zum Schuleintritt. Insgesamt können maximal 75 Kinder aufgenommen werden. Zusätzlich besteht räumlich die Möglichkeit für eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern. Die pädagogische Arbeit ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch angelegt. Grundlage bildet der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Kinder erleben einen geschützten Rahmen in ihrer Stammgruppe und erhalten zugleich Gelegenheiten, weitere Räume, andere Kinder und unterschiedliche Spiel- und Lernbereiche zu erkunden.
Zum pädagogischen Profil gehören Naturerfahrungen im Garten und im Wald, Musik und Tanz, Religiosität und Feste im Kirchenjahr sowie bayerisches Brauchtum. Ergänzt wird dieses Profil durch Kreativbereiche, Kinderküche, Holzwerkstatt, Bibliothek, Turnhalle und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Die regulären Öffnungszeiten reichen montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr. Die Kernzeit liegt zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. Familien können sich über das Little-Bird-Portal nach einem Platz erkundigen oder direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen.
Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn: Lage, Adresse und Einzugsbereich
Die Adresse des Kath. Kindergarten St. Georg lautet Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Der Standort liegt mitten im Ort und wird auf der offiziellen Einrichtungsseite als ruhig sowie direkt an der S-Bahn beschrieben. Diese Lage ist für Familien aus Hohenschäftlarn und den umliegenden Ortsteilen besonders praktisch, weil die Einrichtung gut in den Alltag zwischen Wohnort, Arbeitsweg und Familienorganisation eingebunden werden kann. Wer nach Kindergarten Hohenschäftlarn, Kindergarten St. Georg Adresse oder Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn sucht, findet hier den zentralen Standort der Betreuungseinrichtung.
Der Einzugsbereich umfasst Hohenschäftlarn, Ebenhausen, Zell, Kloster Schäftlarn und Neufahrn. Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an Familien, die unmittelbar in der Nähe des Eichendorffwegs wohnen. Auch Kinder aus den genannten Ortsteilen gehören zum regionalen Umfeld des Kindergartens. Für Eltern ist es sinnvoll, bei der Platzanfrage frühzeitig zu prüfen, welche Voraussetzungen, Fristen und Unterlagen für die gewünschte Aufnahme gelten.
Die direkte Lage an der S-Bahn ist ein wichtiger praktischer Vorteil, ersetzt jedoch nicht die individuelle Planung des täglichen Bringens und Abholens. Familien sollten den persönlichen Weg zur Einrichtung, die Abholzeiten und die gebuchten Betreuungsstunden miteinander abstimmen. Die offizielle Website stellt außerdem eine Möglichkeit zur Standort- und Routenplanung bereit. Konkrete Informationen zu einer eigenen Parkfläche oder zu speziellen Besucherparkplätzen sollten direkt beim Kindergarten erfragt werden, da die veröffentlichten Standortinformationen vor allem die zentrale Lage und die Nähe zur S-Bahn hervorheben.
Die Einbindung in den Ort zeigt sich auch in der Verbindung mit der katholischen Kirchengemeinde. Der Kindergarten ist ein Haus mit großem Garten mitten im Dorf und versteht sich als Teil eines sozialen und kirchlichen Umfelds. Für viele Familien kann diese Nähe zu Gemeinde, Nachbarschaft und regionalem Alltag ein wichtiger Aspekt bei der Wahl einer Betreuungseinrichtung sein. Der Standort verbindet dadurch kurze Wege, dörfliche Atmosphäre und die pädagogischen Möglichkeiten eines großzügig ausgestatteten Kindergartens.
Öffnungszeiten, Kernzeit und Kindergarten-Anmeldung
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist regulär montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Am Freitag endet die reguläre Öffnungszeit um 15.00 Uhr. Die pädagogische Kernzeit liegt montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr. In dieser Zeit finden zentrale pädagogische Abläufe, gemeinsame Aktivitäten, Bildungsangebote und das Gruppengeschehen statt. Für Familien bedeutet das, dass die tägliche Betreuung innerhalb der vereinbarten Buchungszeit geplant werden muss und die Kernzeit bei der Organisation des Familienalltags berücksichtigt werden sollte.
Die Einrichtung ermöglicht individuelle Buchungszeiten. Auf der offiziellen Website wird beschrieben, dass der Betreuungsbedarf stundenweise gebucht werden kann. Die veröffentlichten Buchungsmodelle reichen je nach täglicher Betreuungsdauer von drei bis vier Stunden bis zu acht bis neun Stunden. Die möglichen Zeitfenster orientieren sich an den jeweiligen Buchungsstufen. Eltern sollten deshalb nicht nur die gewünschte Abholzeit, sondern den tatsächlichen täglichen Bedarf angeben und vor der Vertragsvereinbarung klären, welche Buchungszeit für das Kind und die Familie passend ist.
Für die Platzanfrage verweist der Kindergarten auf das Portal Little Bird. Über dieses Portal können sich Eltern nach einem Betreuungsplatz erkundigen und eine Anfrage stellen. Ergänzend steht das Kindergartenteam telefonisch unter 08178 868480 zur Verfügung. Fragen können auch per E-Mail an st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de gerichtet werden. Vor dem Eintritt findet ein Kennenlern- und Aufnahmegespräch statt. Dabei werden organisatorische Fragen besprochen und gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen wie Vorsorgeuntersuchungen und Masernschutz geprüft.
Der Übergang in den Kindergarten wird individuell gestaltet. Die Eingewöhnungszeit kann je nach Kind unterschiedlich lange dauern. Die Einrichtung beschreibt, dass neuen Kindern Zeit für Beobachtung, Orientierung und ein zunächst passives Dabeisein gegeben wird. Nach Möglichkeit können Rituale, Lieder oder Spiele aus der vorherigen Betreuung übernommen werden. Eine gestaffelte oder stundenweise Aufnahme ist möglich. Bei Bedarf dürfen Eltern in der ersten Zeit in der Gruppe bleiben. Zusätzlich wird während der Eingewöhnung ein Elterncafé angeboten. Interessierte Kinder können in den Frühlings- und Sommermonaten nach vorheriger Absprache während bestimmter Gartenzeiten schnuppern.
Gruppen, Plätze und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt
Im Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn gibt es derzeit drei Gruppen mit insgesamt maximal 75 Kindern. Die Gruppen sind alters- und geschlechtergemischt und richten sich an Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Das Mindestalter für die Aufnahme liegt laut den veröffentlichten Informationen bei 2 Jahren und 7 Monaten. Für Familien, die nach Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn Gruppen, Kindergartenplätze in Hohenschäftlarn oder Betreuung bis zur Einschulung suchen, sind diese Angaben eine wichtige Orientierung.
Jedes Kind hat eine Stammgruppe. Diese vertraute Gruppe bietet Sicherheit, Orientierung und einen festen sozialen Bezugspunkt. Kinder erleben dort wiederkehrende Abläufe, gemeinsame Regeln und verlässliche Ansprechpartner. Gleichzeitig ist der Kindergarten teiloffen organisiert. Zu bestimmten Zeiten können die Kinder weitere Räume erkunden und sich in anderen Gruppen aufhalten. Dadurch entsteht eine Balance zwischen Geborgenheit und Selbstständigkeit: Das Kind weiß, wo es hingehört, erhält aber zugleich die Möglichkeit, eigene Interessen zu verfolgen und neue Spielpartner kennenzulernen.
Die Einrichtung nennt drei aktive Gruppen: die Sonnenscheingruppe, die Regenbogengruppe und die Mäusegruppe. Eine Bärengruppe ist derzeit geschlossen. Zusätzlich besteht die räumliche Möglichkeit, bei entsprechendem Bedarf eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern einzurichten. Die tatsächliche Aufnahme richtet sich nach den verfügbaren Plätzen, den organisatorischen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Planung des Kindergartens. Eine Platzanfrage sollte daher frühzeitig und direkt über das vorgesehene Portal gestellt werden.
Die Eingewöhnung wird nicht nach einem starren Zeitplan abgewickelt. Das Team berücksichtigt, dass Kinder unterschiedlich schnell Vertrauen fassen, Beziehungen aufbauen und sich in einer neuen Umgebung orientieren. Manche Kinder fühlen sich nach wenigen Tagen wohl, andere benötigen mehrere Wochen. Der Kindergarten möchte den Kindern ausreichend Zeit geben und respektiert zunächst auch eine beobachtende, zurückhaltende Teilnahme. Diese Haltung ist besonders für Familien relevant, die nach einem behutsamen Start und einer persönlichen Aufnahme suchen.
Vor dem Kindergarteneintritt findet ein persönliches Aufnahmegespräch statt. Eltern erhalten dabei Gelegenheit, Fragen zu stellen und die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen. Ein jährlicher Tag der offenen Tür bietet interessierten Familien normalerweise die Möglichkeit, Räume, Konzept und Team kennenzulernen. Wenn ein Termin nicht wahrgenommen werden kann, kann ein individueller Kennenlerntermin vereinbart werden. Die aktuellen Termine sollten immer direkt bei der Einrichtung erfragt werden.
Räume, Kinderküche, Turnhalle und Kreativbereiche
Der Kindergarten St. Georg verfügt über vier großzügige Gruppenräume, die zum Garten ausgerichtet sind. Große Fenster, Galerien und Kreativbereiche schaffen unterschiedliche Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Rückzug und selbstständiges Tun. Die räumliche Gestaltung unterstützt damit das teiloffene Konzept. Kinder können in ihrer Stammgruppe Sicherheit finden und zugleich weitere Bereiche kennenlernen, wenn die pädagogischen Abläufe dies ermöglichen.
Zu den genannten Ausstattungsmerkmalen gehören eine Kinderküche, eine Holzwerkstatt und eine Bibliothek beziehungsweise ein Kreativraum. In der Kinderküche können Alltagserfahrungen, gemeinsames Handeln und selbstständige Aufgaben miteinander verbunden werden. Die Holzwerkstatt bietet Möglichkeiten für praktisches Arbeiten und den Umgang mit Materialien. Der Kreativbereich lädt dazu ein, eigene Ideen umzusetzen, zu experimentieren und verschiedene Ausdrucksformen zu entdecken. Die Angebote sind dabei nicht als Leistungsprüfung gedacht, sondern als Gelegenheit, Fähigkeiten im eigenen Tempo zu entwickeln.
Eine große Turnhalle mit Kletterwand, Bällen und unterschiedlichen Geräten ergänzt das Raumangebot. Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenalltags. Kinder können laufen, klettern, balancieren, springen und ihre körperlichen Fähigkeiten ausprobieren. Ein großer Flur bietet zusätzliche Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. So stehen den Kindern auch innerhalb des Hauses Bereiche zur Verfügung, in denen Aktivität, Begegnung und freies Spiel stattfinden können.
Die Bärengruppe dient als zusätzlicher multifunktionaler Raum und kann beispielsweise von den zukünftigen Schulkindern genutzt werden. Ein solcher Raum ermöglicht es, Aktivitäten zeitweise aus dem regulären Gruppengeschehen herauszulösen und besondere Angebote für bestimmte Altersgruppen zu organisieren. Für die Vorschulkinder kann dies eine passende Umgebung sein, um sich intensiver mit Übergängen, neuen Aufgaben und der Vorbereitung auf die Schule zu beschäftigen.
Das Raumkonzept verbindet unterschiedliche Lern- und Erfahrungsbereiche. Kinder können in der Bibliothek zur Ruhe kommen, in der Werkstatt mit Materialien arbeiten, in der Kinderküche Alltagstätigkeiten kennenlernen oder in der Turnhalle Bewegungserfahrungen sammeln. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten diese Prozesse und schaffen Situationen, in denen Kinder selbstständig ausprobieren, Entscheidungen treffen und Hilfe annehmen können. Damit wird das Leitmotiv unterstützt, Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und ihnen zu helfen, Dinge zunehmend selbst zu tun.
Großer Garten, Naturerfahrungen und Bewegung im Freien
Ein besonderes Merkmal des Kindergartens ist der weitläufige Garten mit alten Bäumen und viel Schatten. Die Außenfläche bietet verschiedene Spiel- und Bewegungsbereiche. Dazu gehören ein Wasserspielplatz mit Pumpen und Röhren, zwei große Sandkästen, eine Vogelnestschaukel, eine Rutsche, Klettermöglichkeiten und Bänke. Außerdem gibt es einen echten Kletterbaum und einen Hügel, der im Winter als Schlittenberg genutzt werden kann.
Die 2025 neu erbaute Ritterburg erweitert das Spielangebot im Garten. Sie schafft einen fantasievollen Spielort, an dem Kinder Rollen übernehmen, Geschichten entwickeln und gemeinsam Regeln aushandeln können. Solche Spielmöglichkeiten verbinden Bewegung und soziale Erfahrungen. Kinder müssen miteinander kommunizieren, Rücksicht nehmen und eigene Ideen mit denen anderer Kinder verbinden. Der Garten wird dadurch zu einem Bildungsraum, in dem Lernen nicht nur an Tischen oder in geplanten Angeboten stattfindet.
Wasser, Sand, Erde, Holz und Pflanzen bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren. Am Wasserspielplatz können Kinder beobachten, wie Wasser fließt, gestaut und weitergeleitet wird. In den Sandkästen entstehen Bauwerke, Wege und Fantasiewelten. Beim Klettern, Rutschen und Balancieren werden Koordination, Gleichgewicht und Körpergefühl angesprochen. Der Garten unterstützt somit verschiedene Bildungsbereiche gleichzeitig: Naturwissenschaftliche Erfahrungen, Sprache, Kreativität, Motorik und soziale Entwicklung greifen im freien Spiel ineinander.
Die Einrichtung betont, dass Bewegung und Spiel im Freien zu jeder Jahreszeit wichtig sind. Der Garten wird deshalb nicht nur bei warmem Wetter genutzt. Im Frühjahr und Sommer können interessierte oder bereits angemeldete Kinder während der vorgesehenen Gartenzeiten Kindergartenluft schnuppern. Diese Gartenzeiten liegen laut den veröffentlichten Informationen zwischen 11.00 und 11.45 Uhr sowie ab 13.00 Uhr. Eine vorherige kurzfristige Absprache per Telefon oder E-Mail wird empfohlen.
Die Naturorientierung reicht über den Garten hinaus. Im pädagogischen Profil werden Naturerfahrungen im Garten und im Wald genannt. Kinder können dadurch unterschiedliche Lebensräume kennenlernen, Veränderungen im Jahreslauf beobachten und einen bewussten Umgang mit ihrer Umgebung entwickeln. Der Garten mit seinen Bäumen, Spielgeräten und naturnahen Elementen bildet dabei eine vertraute Grundlage. Für Eltern, die einen Kindergarten mit viel Platz für Bewegung, Spiel und Naturerfahrung suchen, ist dieser Schwerpunkt ein zentraler Bestandteil des Angebots.
Pädagogisches Konzept, Werte und Zusammenarbeit mit Familien
Das pädagogische Konzept des Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch. Grundlage ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Ganzheitliche Bildung bedeutet, dass Kinder nicht nur einzelne Fähigkeiten trainieren, sondern in ihrer gesamten Entwicklung begleitet werden. Sprache, Bewegung, soziale Beziehungen, Kreativität, Selbstständigkeit, emotionale Entwicklung und erste fachliche Erfahrungen gehören zusammen.
Im teiloffenen Konzept behalten die Stammgruppen eine wichtige Funktion. Sie geben den Kindern Sicherheit, Vertrautheit und Orientierung. Gleichzeitig können Kinder weitere Räume nutzen, andere Gruppen besuchen und eigene Interessen verfolgen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten, begleiten und unterstützen diese Prozesse. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Kinder zunehmend selbstständig handeln, ohne auf feste Bezugspunkte verzichten zu müssen.
Situationsorientiertes Arbeiten bedeutet, dass aktuelle Interessen, Erlebnisse und Fragen der Kinder in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Ein Fundstück aus dem Garten, ein Konflikt im Spiel, eine Beobachtung an der Wasserrinne oder eine Frage zu einem Fest im Kirchenjahr kann zum Ausgangspunkt für Gespräche, Projekte oder kreative Aktivitäten werden. Kinder erfahren dadurch, dass ihre Themen ernst genommen werden und sie ihren Alltag mitgestalten können.
Partizipation ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Kinder sollen lernen, eigene Wünsche auszudrücken, Entscheidungen zu treffen, Regeln zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig erfahren sie, dass Gemeinschaft Rücksicht, Verlässlichkeit und die Anerkennung anderer Menschen verlangt. Der Kindergarten möchte Kinder zu Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit anleiten. Auch der Umgang mit Konflikten und Streit gehört zur pädagogischen Arbeit. Kinder sollen lernen, unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das katholische Profil zeigt sich in der Verbindung mit der Kirchengemeinde, in religiösen Erfahrungen und in Festen des Kirchenjahres. Ergänzt wird es durch Musik und Tanz, bayerisches Brauchtum sowie Naturerlebnisse. Der Kindergarten beschreibt eine Atmosphäre, in der Kinder und Eltern angenommen werden und sich wohlfühlen sollen. Verschiedene Stärken und Schwächen werden respektiert. Die Fachkräfte möchten Kindern Freiräume geben, ihren Spiel- und Bewegungsdrang auszuleben, und sie ohne Leistungsdruck alters- und entwicklungsgemäß begleiten.
Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist ein weiterer Bestandteil der Einrichtung. Aufnahmegespräche, Kennenlernmöglichkeiten, Elterncafé, Elternbeirat und Förderverein schaffen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Der Kindergarten wird durch einen Förderverein unterstützt. Familien können sich über die jeweiligen Möglichkeiten einer Mitgliedschaft oder Unterstützung direkt informieren. Für aktuelle Fragen zum pädagogischen Alltag, zu Terminen und zur Aufnahme bleibt der direkte Kontakt mit dem Team die verlässlichste Informationsquelle.
Geschichte, Träger und praktische Kontaktinformationen
Der Kindergarten St. Georg wurde 1973 unter der Trägerschaft der katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Georg Hohenschäftlarn eröffnet. Damit ist er nach den veröffentlichten Angaben der älteste Kindergarten in der Gemeinde Schäftlarn. In den Jahren 2003 und 2004 wurde eine Grundsanierung durchgeführt. Im Jahr 2023 konnte die Einrichtung ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Diese Geschichte verbindet eine lange Verankerung im Ort mit einer fortlaufenden Weiterentwicklung der Räume, Angebote und pädagogischen Arbeit.
Seit 2017 liegt die Trägerschaft beim KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen. Zu diesem Verbund gehören mehrere katholische Kindertageseinrichtungen in der Region. Der gemeinsame Träger schafft einen organisatorischen Rahmen und verbindet die Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach. Gleichzeitig bleibt der Kindergarten St. Georg als Haus in Hohenschäftlarn mit seinem eigenen Standort, seinem Team und seinem spezifischen Alltag erkennbar.
Die wichtigsten Kontaktdaten lauten: Kath. Kindergarten St. Georg, Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Telefonisch ist die Einrichtung unter 08178 868480 erreichbar. Für schriftliche Anfragen steht die E-Mail-Adresse st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de zur Verfügung. Die Platzanfrage erfolgt über das Little-Bird-Portal. Auf der offiziellen Website finden Familien außerdem Informationen zu Lage, Einzugsbereich, Räumen, Garten, Öffnungszeiten, Schließzeiten, Essen und Trinken, Preisen, Kooperationen, Träger, Geschichte, Pädagogik, Eingewöhnung und Aufnahme.
Für die tägliche Planung sollten Eltern die Öffnungszeiten und die gebuchte Betreuungszeit unterscheiden. Regulär ist der Kindergarten montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr geöffnet. Die Kernzeit dauert von 8.00 bis 12.00 Uhr. Die veröffentlichten Beiträge und Buchungsstufen können sich ändern. Die aktuellen Kosten für das gewünschte Betreuungsmodell sollten deshalb vor Vertragsabschluss direkt auf der offiziellen Website oder im Aufnahmegespräch geprüft werden.
Auch Informationen zu freien Plätzen, Aufnahmekriterien, Schließzeiten, Essen, Bring- und Abholregelungen sowie geplanten Veranstaltungen können sich im Laufe des Betreuungsjahres ändern. Die Website nennt als Sicherheitsmaßnahme, dass der Kindergarten morgens um 8.30 Uhr abgesperrt wird. Familien sollten daher die jeweils geltenden organisatorischen Hinweise beachten und sich bei offenen Fragen direkt an die Einrichtung wenden. Der Kindergarten ist telefonisch, per E-Mail und über seine Website erreichbar. Zusätzlich wird auf den Instagram-Auftritt des KiTa-Verbunds Schäftlarn-Aufkirchen hingewiesen.
Quellen:
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Offizielle Website
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Lage, Räume, Öffnungszeiten und Geschichte
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Gruppen, Eingewöhnung und Schnuppern
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Pädagogik und Konzept
- Erzbistum München und Freising – Kindergärten im Pfarrverband Schäftlarn
- KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen – Trägerinformationen
- Little Bird – Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn
Kath. Kindergarten St. Georg | Betreuung & Pädagogik
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn liegt am Eichendorffweg 6 in 82069 Hohenschäftlarn. Die Einrichtung befindet sich mitten im Ort, liegt ruhig und direkt an der S-Bahn. Familien finden hier einen Kindergarten, der durch seine Verbindung aus vertrauten Stammgruppen, teiloffenen Bildungsangeboten, großzügigen Räumen und einem weitläufigen Garten geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Kinder gemeinsam wachsen, voneinander lernen und sich mit ihren eigenen Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen dürfen.
Der Kindergarten bietet derzeit drei Gruppen für Kinder ab 2 Jahren und 7 Monaten bis zum Schuleintritt. Insgesamt können maximal 75 Kinder aufgenommen werden. Zusätzlich besteht räumlich die Möglichkeit für eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern. Die pädagogische Arbeit ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch angelegt. Grundlage bildet der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Kinder erleben einen geschützten Rahmen in ihrer Stammgruppe und erhalten zugleich Gelegenheiten, weitere Räume, andere Kinder und unterschiedliche Spiel- und Lernbereiche zu erkunden.
Zum pädagogischen Profil gehören Naturerfahrungen im Garten und im Wald, Musik und Tanz, Religiosität und Feste im Kirchenjahr sowie bayerisches Brauchtum. Ergänzt wird dieses Profil durch Kreativbereiche, Kinderküche, Holzwerkstatt, Bibliothek, Turnhalle und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Die regulären Öffnungszeiten reichen montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr. Die Kernzeit liegt zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. Familien können sich über das Little-Bird-Portal nach einem Platz erkundigen oder direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen.
Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn: Lage, Adresse und Einzugsbereich
Die Adresse des Kath. Kindergarten St. Georg lautet Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Der Standort liegt mitten im Ort und wird auf der offiziellen Einrichtungsseite als ruhig sowie direkt an der S-Bahn beschrieben. Diese Lage ist für Familien aus Hohenschäftlarn und den umliegenden Ortsteilen besonders praktisch, weil die Einrichtung gut in den Alltag zwischen Wohnort, Arbeitsweg und Familienorganisation eingebunden werden kann. Wer nach Kindergarten Hohenschäftlarn, Kindergarten St. Georg Adresse oder Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn sucht, findet hier den zentralen Standort der Betreuungseinrichtung.
Der Einzugsbereich umfasst Hohenschäftlarn, Ebenhausen, Zell, Kloster Schäftlarn und Neufahrn. Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an Familien, die unmittelbar in der Nähe des Eichendorffwegs wohnen. Auch Kinder aus den genannten Ortsteilen gehören zum regionalen Umfeld des Kindergartens. Für Eltern ist es sinnvoll, bei der Platzanfrage frühzeitig zu prüfen, welche Voraussetzungen, Fristen und Unterlagen für die gewünschte Aufnahme gelten.
Die direkte Lage an der S-Bahn ist ein wichtiger praktischer Vorteil, ersetzt jedoch nicht die individuelle Planung des täglichen Bringens und Abholens. Familien sollten den persönlichen Weg zur Einrichtung, die Abholzeiten und die gebuchten Betreuungsstunden miteinander abstimmen. Die offizielle Website stellt außerdem eine Möglichkeit zur Standort- und Routenplanung bereit. Konkrete Informationen zu einer eigenen Parkfläche oder zu speziellen Besucherparkplätzen sollten direkt beim Kindergarten erfragt werden, da die veröffentlichten Standortinformationen vor allem die zentrale Lage und die Nähe zur S-Bahn hervorheben.
Die Einbindung in den Ort zeigt sich auch in der Verbindung mit der katholischen Kirchengemeinde. Der Kindergarten ist ein Haus mit großem Garten mitten im Dorf und versteht sich als Teil eines sozialen und kirchlichen Umfelds. Für viele Familien kann diese Nähe zu Gemeinde, Nachbarschaft und regionalem Alltag ein wichtiger Aspekt bei der Wahl einer Betreuungseinrichtung sein. Der Standort verbindet dadurch kurze Wege, dörfliche Atmosphäre und die pädagogischen Möglichkeiten eines großzügig ausgestatteten Kindergartens.
Öffnungszeiten, Kernzeit und Kindergarten-Anmeldung
Der Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist regulär montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Am Freitag endet die reguläre Öffnungszeit um 15.00 Uhr. Die pädagogische Kernzeit liegt montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr. In dieser Zeit finden zentrale pädagogische Abläufe, gemeinsame Aktivitäten, Bildungsangebote und das Gruppengeschehen statt. Für Familien bedeutet das, dass die tägliche Betreuung innerhalb der vereinbarten Buchungszeit geplant werden muss und die Kernzeit bei der Organisation des Familienalltags berücksichtigt werden sollte.
Die Einrichtung ermöglicht individuelle Buchungszeiten. Auf der offiziellen Website wird beschrieben, dass der Betreuungsbedarf stundenweise gebucht werden kann. Die veröffentlichten Buchungsmodelle reichen je nach täglicher Betreuungsdauer von drei bis vier Stunden bis zu acht bis neun Stunden. Die möglichen Zeitfenster orientieren sich an den jeweiligen Buchungsstufen. Eltern sollten deshalb nicht nur die gewünschte Abholzeit, sondern den tatsächlichen täglichen Bedarf angeben und vor der Vertragsvereinbarung klären, welche Buchungszeit für das Kind und die Familie passend ist.
Für die Platzanfrage verweist der Kindergarten auf das Portal Little Bird. Über dieses Portal können sich Eltern nach einem Betreuungsplatz erkundigen und eine Anfrage stellen. Ergänzend steht das Kindergartenteam telefonisch unter 08178 868480 zur Verfügung. Fragen können auch per E-Mail an st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de gerichtet werden. Vor dem Eintritt findet ein Kennenlern- und Aufnahmegespräch statt. Dabei werden organisatorische Fragen besprochen und gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen wie Vorsorgeuntersuchungen und Masernschutz geprüft.
Der Übergang in den Kindergarten wird individuell gestaltet. Die Eingewöhnungszeit kann je nach Kind unterschiedlich lange dauern. Die Einrichtung beschreibt, dass neuen Kindern Zeit für Beobachtung, Orientierung und ein zunächst passives Dabeisein gegeben wird. Nach Möglichkeit können Rituale, Lieder oder Spiele aus der vorherigen Betreuung übernommen werden. Eine gestaffelte oder stundenweise Aufnahme ist möglich. Bei Bedarf dürfen Eltern in der ersten Zeit in der Gruppe bleiben. Zusätzlich wird während der Eingewöhnung ein Elterncafé angeboten. Interessierte Kinder können in den Frühlings- und Sommermonaten nach vorheriger Absprache während bestimmter Gartenzeiten schnuppern.
Gruppen, Plätze und Betreuung für Kinder bis zum Schuleintritt
Im Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn gibt es derzeit drei Gruppen mit insgesamt maximal 75 Kindern. Die Gruppen sind alters- und geschlechtergemischt und richten sich an Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Das Mindestalter für die Aufnahme liegt laut den veröffentlichten Informationen bei 2 Jahren und 7 Monaten. Für Familien, die nach Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn Gruppen, Kindergartenplätze in Hohenschäftlarn oder Betreuung bis zur Einschulung suchen, sind diese Angaben eine wichtige Orientierung.
Jedes Kind hat eine Stammgruppe. Diese vertraute Gruppe bietet Sicherheit, Orientierung und einen festen sozialen Bezugspunkt. Kinder erleben dort wiederkehrende Abläufe, gemeinsame Regeln und verlässliche Ansprechpartner. Gleichzeitig ist der Kindergarten teiloffen organisiert. Zu bestimmten Zeiten können die Kinder weitere Räume erkunden und sich in anderen Gruppen aufhalten. Dadurch entsteht eine Balance zwischen Geborgenheit und Selbstständigkeit: Das Kind weiß, wo es hingehört, erhält aber zugleich die Möglichkeit, eigene Interessen zu verfolgen und neue Spielpartner kennenzulernen.
Die Einrichtung nennt drei aktive Gruppen: die Sonnenscheingruppe, die Regenbogengruppe und die Mäusegruppe. Eine Bärengruppe ist derzeit geschlossen. Zusätzlich besteht die räumliche Möglichkeit, bei entsprechendem Bedarf eine vierte Gruppe mit weiteren 25 Kindern einzurichten. Die tatsächliche Aufnahme richtet sich nach den verfügbaren Plätzen, den organisatorischen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Planung des Kindergartens. Eine Platzanfrage sollte daher frühzeitig und direkt über das vorgesehene Portal gestellt werden.
Die Eingewöhnung wird nicht nach einem starren Zeitplan abgewickelt. Das Team berücksichtigt, dass Kinder unterschiedlich schnell Vertrauen fassen, Beziehungen aufbauen und sich in einer neuen Umgebung orientieren. Manche Kinder fühlen sich nach wenigen Tagen wohl, andere benötigen mehrere Wochen. Der Kindergarten möchte den Kindern ausreichend Zeit geben und respektiert zunächst auch eine beobachtende, zurückhaltende Teilnahme. Diese Haltung ist besonders für Familien relevant, die nach einem behutsamen Start und einer persönlichen Aufnahme suchen.
Vor dem Kindergarteneintritt findet ein persönliches Aufnahmegespräch statt. Eltern erhalten dabei Gelegenheit, Fragen zu stellen und die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen. Ein jährlicher Tag der offenen Tür bietet interessierten Familien normalerweise die Möglichkeit, Räume, Konzept und Team kennenzulernen. Wenn ein Termin nicht wahrgenommen werden kann, kann ein individueller Kennenlerntermin vereinbart werden. Die aktuellen Termine sollten immer direkt bei der Einrichtung erfragt werden.
Räume, Kinderküche, Turnhalle und Kreativbereiche
Der Kindergarten St. Georg verfügt über vier großzügige Gruppenräume, die zum Garten ausgerichtet sind. Große Fenster, Galerien und Kreativbereiche schaffen unterschiedliche Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Rückzug und selbstständiges Tun. Die räumliche Gestaltung unterstützt damit das teiloffene Konzept. Kinder können in ihrer Stammgruppe Sicherheit finden und zugleich weitere Bereiche kennenlernen, wenn die pädagogischen Abläufe dies ermöglichen.
Zu den genannten Ausstattungsmerkmalen gehören eine Kinderküche, eine Holzwerkstatt und eine Bibliothek beziehungsweise ein Kreativraum. In der Kinderküche können Alltagserfahrungen, gemeinsames Handeln und selbstständige Aufgaben miteinander verbunden werden. Die Holzwerkstatt bietet Möglichkeiten für praktisches Arbeiten und den Umgang mit Materialien. Der Kreativbereich lädt dazu ein, eigene Ideen umzusetzen, zu experimentieren und verschiedene Ausdrucksformen zu entdecken. Die Angebote sind dabei nicht als Leistungsprüfung gedacht, sondern als Gelegenheit, Fähigkeiten im eigenen Tempo zu entwickeln.
Eine große Turnhalle mit Kletterwand, Bällen und unterschiedlichen Geräten ergänzt das Raumangebot. Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenalltags. Kinder können laufen, klettern, balancieren, springen und ihre körperlichen Fähigkeiten ausprobieren. Ein großer Flur bietet zusätzliche Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. So stehen den Kindern auch innerhalb des Hauses Bereiche zur Verfügung, in denen Aktivität, Begegnung und freies Spiel stattfinden können.
Die Bärengruppe dient als zusätzlicher multifunktionaler Raum und kann beispielsweise von den zukünftigen Schulkindern genutzt werden. Ein solcher Raum ermöglicht es, Aktivitäten zeitweise aus dem regulären Gruppengeschehen herauszulösen und besondere Angebote für bestimmte Altersgruppen zu organisieren. Für die Vorschulkinder kann dies eine passende Umgebung sein, um sich intensiver mit Übergängen, neuen Aufgaben und der Vorbereitung auf die Schule zu beschäftigen.
Das Raumkonzept verbindet unterschiedliche Lern- und Erfahrungsbereiche. Kinder können in der Bibliothek zur Ruhe kommen, in der Werkstatt mit Materialien arbeiten, in der Kinderküche Alltagstätigkeiten kennenlernen oder in der Turnhalle Bewegungserfahrungen sammeln. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten diese Prozesse und schaffen Situationen, in denen Kinder selbstständig ausprobieren, Entscheidungen treffen und Hilfe annehmen können. Damit wird das Leitmotiv unterstützt, Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und ihnen zu helfen, Dinge zunehmend selbst zu tun.
Großer Garten, Naturerfahrungen und Bewegung im Freien
Ein besonderes Merkmal des Kindergartens ist der weitläufige Garten mit alten Bäumen und viel Schatten. Die Außenfläche bietet verschiedene Spiel- und Bewegungsbereiche. Dazu gehören ein Wasserspielplatz mit Pumpen und Röhren, zwei große Sandkästen, eine Vogelnestschaukel, eine Rutsche, Klettermöglichkeiten und Bänke. Außerdem gibt es einen echten Kletterbaum und einen Hügel, der im Winter als Schlittenberg genutzt werden kann.
Die 2025 neu erbaute Ritterburg erweitert das Spielangebot im Garten. Sie schafft einen fantasievollen Spielort, an dem Kinder Rollen übernehmen, Geschichten entwickeln und gemeinsam Regeln aushandeln können. Solche Spielmöglichkeiten verbinden Bewegung und soziale Erfahrungen. Kinder müssen miteinander kommunizieren, Rücksicht nehmen und eigene Ideen mit denen anderer Kinder verbinden. Der Garten wird dadurch zu einem Bildungsraum, in dem Lernen nicht nur an Tischen oder in geplanten Angeboten stattfindet.
Wasser, Sand, Erde, Holz und Pflanzen bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren. Am Wasserspielplatz können Kinder beobachten, wie Wasser fließt, gestaut und weitergeleitet wird. In den Sandkästen entstehen Bauwerke, Wege und Fantasiewelten. Beim Klettern, Rutschen und Balancieren werden Koordination, Gleichgewicht und Körpergefühl angesprochen. Der Garten unterstützt somit verschiedene Bildungsbereiche gleichzeitig: Naturwissenschaftliche Erfahrungen, Sprache, Kreativität, Motorik und soziale Entwicklung greifen im freien Spiel ineinander.
Die Einrichtung betont, dass Bewegung und Spiel im Freien zu jeder Jahreszeit wichtig sind. Der Garten wird deshalb nicht nur bei warmem Wetter genutzt. Im Frühjahr und Sommer können interessierte oder bereits angemeldete Kinder während der vorgesehenen Gartenzeiten Kindergartenluft schnuppern. Diese Gartenzeiten liegen laut den veröffentlichten Informationen zwischen 11.00 und 11.45 Uhr sowie ab 13.00 Uhr. Eine vorherige kurzfristige Absprache per Telefon oder E-Mail wird empfohlen.
Die Naturorientierung reicht über den Garten hinaus. Im pädagogischen Profil werden Naturerfahrungen im Garten und im Wald genannt. Kinder können dadurch unterschiedliche Lebensräume kennenlernen, Veränderungen im Jahreslauf beobachten und einen bewussten Umgang mit ihrer Umgebung entwickeln. Der Garten mit seinen Bäumen, Spielgeräten und naturnahen Elementen bildet dabei eine vertraute Grundlage. Für Eltern, die einen Kindergarten mit viel Platz für Bewegung, Spiel und Naturerfahrung suchen, ist dieser Schwerpunkt ein zentraler Bestandteil des Angebots.
Pädagogisches Konzept, Werte und Zusammenarbeit mit Familien
Das pädagogische Konzept des Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn ist ganzheitlich, teiloffen, situationsorientiert und partizipatorisch. Grundlage ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Ganzheitliche Bildung bedeutet, dass Kinder nicht nur einzelne Fähigkeiten trainieren, sondern in ihrer gesamten Entwicklung begleitet werden. Sprache, Bewegung, soziale Beziehungen, Kreativität, Selbstständigkeit, emotionale Entwicklung und erste fachliche Erfahrungen gehören zusammen.
Im teiloffenen Konzept behalten die Stammgruppen eine wichtige Funktion. Sie geben den Kindern Sicherheit, Vertrautheit und Orientierung. Gleichzeitig können Kinder weitere Räume nutzen, andere Gruppen besuchen und eigene Interessen verfolgen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten, begleiten und unterstützen diese Prozesse. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Kinder zunehmend selbstständig handeln, ohne auf feste Bezugspunkte verzichten zu müssen.
Situationsorientiertes Arbeiten bedeutet, dass aktuelle Interessen, Erlebnisse und Fragen der Kinder in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Ein Fundstück aus dem Garten, ein Konflikt im Spiel, eine Beobachtung an der Wasserrinne oder eine Frage zu einem Fest im Kirchenjahr kann zum Ausgangspunkt für Gespräche, Projekte oder kreative Aktivitäten werden. Kinder erfahren dadurch, dass ihre Themen ernst genommen werden und sie ihren Alltag mitgestalten können.
Partizipation ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Kinder sollen lernen, eigene Wünsche auszudrücken, Entscheidungen zu treffen, Regeln zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig erfahren sie, dass Gemeinschaft Rücksicht, Verlässlichkeit und die Anerkennung anderer Menschen verlangt. Der Kindergarten möchte Kinder zu Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit anleiten. Auch der Umgang mit Konflikten und Streit gehört zur pädagogischen Arbeit. Kinder sollen lernen, unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das katholische Profil zeigt sich in der Verbindung mit der Kirchengemeinde, in religiösen Erfahrungen und in Festen des Kirchenjahres. Ergänzt wird es durch Musik und Tanz, bayerisches Brauchtum sowie Naturerlebnisse. Der Kindergarten beschreibt eine Atmosphäre, in der Kinder und Eltern angenommen werden und sich wohlfühlen sollen. Verschiedene Stärken und Schwächen werden respektiert. Die Fachkräfte möchten Kindern Freiräume geben, ihren Spiel- und Bewegungsdrang auszuleben, und sie ohne Leistungsdruck alters- und entwicklungsgemäß begleiten.
Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist ein weiterer Bestandteil der Einrichtung. Aufnahmegespräche, Kennenlernmöglichkeiten, Elterncafé, Elternbeirat und Förderverein schaffen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Der Kindergarten wird durch einen Förderverein unterstützt. Familien können sich über die jeweiligen Möglichkeiten einer Mitgliedschaft oder Unterstützung direkt informieren. Für aktuelle Fragen zum pädagogischen Alltag, zu Terminen und zur Aufnahme bleibt der direkte Kontakt mit dem Team die verlässlichste Informationsquelle.
Geschichte, Träger und praktische Kontaktinformationen
Der Kindergarten St. Georg wurde 1973 unter der Trägerschaft der katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Georg Hohenschäftlarn eröffnet. Damit ist er nach den veröffentlichten Angaben der älteste Kindergarten in der Gemeinde Schäftlarn. In den Jahren 2003 und 2004 wurde eine Grundsanierung durchgeführt. Im Jahr 2023 konnte die Einrichtung ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Diese Geschichte verbindet eine lange Verankerung im Ort mit einer fortlaufenden Weiterentwicklung der Räume, Angebote und pädagogischen Arbeit.
Seit 2017 liegt die Trägerschaft beim KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen. Zu diesem Verbund gehören mehrere katholische Kindertageseinrichtungen in der Region. Der gemeinsame Träger schafft einen organisatorischen Rahmen und verbindet die Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach. Gleichzeitig bleibt der Kindergarten St. Georg als Haus in Hohenschäftlarn mit seinem eigenen Standort, seinem Team und seinem spezifischen Alltag erkennbar.
Die wichtigsten Kontaktdaten lauten: Kath. Kindergarten St. Georg, Eichendorffweg 6, 82069 Hohenschäftlarn. Telefonisch ist die Einrichtung unter 08178 868480 erreichbar. Für schriftliche Anfragen steht die E-Mail-Adresse st-georg.hohenschaeftlarn@kita.ebmuc.de zur Verfügung. Die Platzanfrage erfolgt über das Little-Bird-Portal. Auf der offiziellen Website finden Familien außerdem Informationen zu Lage, Einzugsbereich, Räumen, Garten, Öffnungszeiten, Schließzeiten, Essen und Trinken, Preisen, Kooperationen, Träger, Geschichte, Pädagogik, Eingewöhnung und Aufnahme.
Für die tägliche Planung sollten Eltern die Öffnungszeiten und die gebuchte Betreuungszeit unterscheiden. Regulär ist der Kindergarten montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr geöffnet. Die Kernzeit dauert von 8.00 bis 12.00 Uhr. Die veröffentlichten Beiträge und Buchungsstufen können sich ändern. Die aktuellen Kosten für das gewünschte Betreuungsmodell sollten deshalb vor Vertragsabschluss direkt auf der offiziellen Website oder im Aufnahmegespräch geprüft werden.
Auch Informationen zu freien Plätzen, Aufnahmekriterien, Schließzeiten, Essen, Bring- und Abholregelungen sowie geplanten Veranstaltungen können sich im Laufe des Betreuungsjahres ändern. Die Website nennt als Sicherheitsmaßnahme, dass der Kindergarten morgens um 8.30 Uhr abgesperrt wird. Familien sollten daher die jeweils geltenden organisatorischen Hinweise beachten und sich bei offenen Fragen direkt an die Einrichtung wenden. Der Kindergarten ist telefonisch, per E-Mail und über seine Website erreichbar. Zusätzlich wird auf den Instagram-Auftritt des KiTa-Verbunds Schäftlarn-Aufkirchen hingewiesen.
Quellen:
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Offizielle Website
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Lage, Räume, Öffnungszeiten und Geschichte
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Gruppen, Eingewöhnung und Schnuppern
- Kath. Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn – Pädagogik und Konzept
- Erzbistum München und Freising – Kindergärten im Pfarrverband Schäftlarn
- KiTa-Verbund Schäftlarn-Aufkirchen – Trägerinformationen
- Little Bird – Kindergarten St. Georg Hohenschäftlarn
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