
Marstallpl. 4, München-Altstadt-Lehel
Marstallpl. 4, 80539 München, Germany
Marstall München | Spielplan & Tickets
Der Marstall in München ist eine dieser Spielstätten, die man nicht einfach nur besucht, sondern die man als Theaterort erlebt. Er liegt mitten in der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zur Residenz, und gehört als Bühne zum Residenztheater München. Mit rund 146 Plätzen ist der Marstall bewusst klein und nahbar, was vielen Vorstellungen eine besondere Intensität gibt: Hier sitzt man nicht distanziert, sondern dicht an der Inszenierung, an den Stimmen, an den Bewegungen und an der Atmosphäre des Abends. Gleichzeitig verbindet der Marstall historische Substanz mit einem klaren Gegenwartsanspruch. Wer nach Marstall München sucht, meint deshalb oft nicht nur einen Ort, sondern die Verbindung aus Programm, Tickets, Anfahrt, Sitzplätzen und der besonderen Geschichte dieses Hauses. Genau diese Mischung macht den Marstall zu einer der spannendsten Adressen für anspruchsvolles Theater in München. Die offizielle Darstellung des Hauses betont seine Rolle als Spielstätte des Residenztheaters, die Lage im Zentrum der Stadt und die Tradition als Ort für neue Formen und starke künstlerische Handschriften. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Aktuelles Programm und Spielplan im Marstall München
Der Spielplan des Marstalls zeigt sehr deutlich, wofür diese Bühne steht: für mutige, zeitgenössische und literarisch anspruchsvolle Produktionen. Auf der offiziellen Marstall-Seite findet sich ein Programm, das von Premieren über Uraufführungen bis hin zu Lesungen, Diskussionen und formalen Experimenten reicht. Dazu gehören derzeit etwa Marat/Sade, Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei, Nach Mitternacht, (Nicht)Mütter!, Ein sanfter Tod, Rezitativ, Automatenbüfett und Mercury. Schon die Titel zeigen, dass der Marstall nicht auf leichte Unterhaltung setzt, sondern auf Stoffe mit Haltung, Reibung und gesellschaftlicher Relevanz. Das ist typisch für die Bühne, die im Residenztheater-System immer wieder als Ort für Gegenwartsfragen und künstlerische Experimente genutzt wird. Wer sich für das Marstall-Programm interessiert, findet dort also keine beliebige Abfolge von Abenden, sondern eine klar profilierte Auswahl, die Literatur, Theatergeschichte und aktuelle Debatten miteinander verschränkt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Besonders interessant ist dabei, dass der Marstall nicht nur klassische Schauspielabende zeigt, sondern auch Formate, die zwischen Bühne, Gespräch und Recherche angesiedelt sind. Die offizielle Hausbeschreibung verweist darauf, dass der Marstall in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst entwickelt wurde. Auch die aktuelle Spielplanauswahl bestätigt das: Neben Uraufführungen und Adaptionen stehen auch Projekte auf dem Programm, die mit Erzählformen, Perspektivwechseln und performativen Ansätzen arbeiten. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass ein Abend im Marstall oft mehr ist als die reine Aufführung eines Textes. Man erlebt vielmehr eine Bühne, die offen für Überraschungen ist und die das klassische Stadttheater mit einer experimentellen Haltung verbindet. Wer die Ausrichtung des Hauses verstehen will, sollte außerdem wissen, dass das Residenztheater laut eigener Information in deutscher Sprache spielt, manche Produktionen aber mit englischen Übertiteln gezeigt werden. Das macht den Marstall auch für ein internationales Publikum gut zugänglich. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Tickets, Vorverkauf und Preise für den Marstall
Bei den Tickets ist das Residenztheater sehr klar organisiert, und das ist für den Marstall besonders praktisch. Karten können online, telefonisch oder an der Tageskasse am Marstallplatz 5 gekauft werden. Der telefonische Vorverkauf ist von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr möglich, und die Tageskasse am Marstallplatz ist ebenfalls von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Für den Abendverkauf gilt: Die Abendkasse öffnet an der jeweiligen Spielstätte eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Wer also spontan ins Theater möchte, hat in der Regel auch kurzfristig noch eine Chance. Wichtig für die Planung ist außerdem, dass der offizielle Vorverkauf jeweils am 1. eines Monats um 10 Uhr für den folgenden Monat startet; fällt der 1. auf einen Sonn- oder Feiertag, verschiebt sich der Start auf den Tag davor. Diese Struktur hilft vor allem bei nachgefragten Premieren oder Uraufführungen im Marstall, die erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sein können. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets))
Auch preislich ist der Marstall transparent eingebunden in das System des Residenztheaters. Auf der offiziellen Seite zu Ermäßigungen wird für den Marstall beispielsweise am Theatertag ein Preis von 18 Euro genannt. Außerdem gibt es für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis 30 Jahre ermäßigte Karten für 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse, jeweils abhängig von der Platzgruppe und Verfügbarkeit. Für Gruppen ab 20 Personen sind ebenfalls Buchungen möglich. Zusätzlich ist für viele Besucherinnen und Besucher wichtig, dass das Ticket als MVV-Fahrkarte genutzt werden kann: Laut Residenztheater gilt die Fahrberechtigung am Tag der Vorstellung ab 15 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages, bei Vorstellungen vor 18 Uhr bereits ab drei Stunden vor Beginn. Das macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders angenehm und reduziert den Stress rund um Parkplätze und Anfahrt. Wer den Besuch gut vorbereiten will, kann also nicht nur Programm und Termine prüfen, sondern auch frühzeitig die passende Preis- und Anreiseoption wählen. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets/reductions?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Marstallplatz
Die Lage des Marstalls ist für Besucherinnen und Besucher ein großer Vorteil. Die offizielle Service-Seite nennt für die Spielstätte die Adresse Marstallplatz 4 in 80539 München. Gleichzeitig wird beschrieben, dass am Marstallplatz eine Schranke vorhanden ist, die durch Klingeln bei dem*der Pförtner*in geöffnet werden kann. Wer mit dem Auto kommt, kann direkt am Marstallplatz parken. Der Zugang zum Theaterfoyer und zum Zuschauerraum ist ebenerdig, was den Besuch deutlich komfortabler macht. Das ist gerade in einem zentralen Innenstadtbereich nicht selbstverständlich und gehört zu den praktischen Pluspunkten des Hauses. Auch die Lage selbst ist ein Argument: Das Residenztheater beschreibt seine drei Spielstätten als Orte in unmittelbarer Nachbarschaft der Residenz im Herzen Münchens. Das bestätigt den Eindruck vieler Besucher, dass der Marstall nicht irgendwo am Rand, sondern wirklich mitten in der Stadt liegt. Wer vor dem Theaterbesuch noch etwas essen oder trinken möchte, profitiert von den kurzen Wegen in die Altstadt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Besonders wichtig ist die barrierefreie Seite des Marstalls. Laut Residenztheater ist eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden, und abhängig von der jeweils eingerichteten Zuschauertribüne stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. In der Service-Information wird außerdem konkret darauf hingewiesen, dass im Marstall ein Rollstuhl-Zuschauerplatz vorhanden ist und rechtzeitig reserviert werden sollte, da dies an der Abendkasse in der Regel nicht mehr möglich ist. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem hilfreich, dass der Zugang zu Foyer und Zuschauerraum ebenerdig ist und der Standort der Ausleihe im barrierefreien Übersichtsplan des Hauses verzeichnet ist. Diese Details zeigen, dass der Marstall nicht nur künstlerisch, sondern auch organisatorisch auf eine möglichst zugängliche Nutzung ausgelegt ist. Wer einen Besuch plant, sollte also nicht nur auf den Spielplan schauen, sondern bei Bedarf frühzeitig den Besucherservice kontaktieren und die gewünschten Anforderungen direkt mitdenken. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Saalplan, Plätze und Kapazität im Marstall
Mit etwa 146 Plätzen gehört der Marstall zu den kleineren Spielstätten des Residenztheaters. Genau das ist ein wesentlicher Teil seines Charakters. Die Atmosphäre wirkt dadurch konzentrierter, unmittelbarer und oft auch experimenteller als in größeren Häusern. Die offizielle Hausbeschreibung nennt diese Kapazität ausdrücklich und ordnet den Marstall als eine von drei Spielstätten des Residenztheaters ein, neben dem Residenztheater am Max-Joseph-Platz und dem Cuvilliéstheater. Für die Besucherplanung bedeutet das: Der Marstall ist kein Massenraum, sondern eine kompakte Bühne, auf der Nähe zum Ensemble und zur Inszenierung spürbar ist. Bei bestimmten Produktionen kann die Zuschauertribüne unterschiedlich eingerichtet sein, weshalb die genaue Platzsituation variieren kann. Das ist typisch für eine Bühne, die auch experimentelle oder flexible Formate trägt. Wer einen Sitzplatz auswählt, sollte daher nicht nur auf die Kapazität, sondern auch auf die jeweilige Produktionsform achten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Auch wenn der Marstall nicht mit einem großen, klassischen Opernsaal zu vergleichen ist, gibt es doch klare Service-Strukturen für die Sitzplatzplanung. Für Rollstuhlfahrer*innen ist ein Platz vorgesehen, der im Vorfeld reserviert werden sollte. Zusätzlich verweist das Haus auf einen barrierefreien Übersichtsplan. Das ist hilfreich, wenn man sich vorab orientieren will, etwa bei einem Erstbesuch oder wenn man mit Begleitung anreist. Wichtig ist außerdem, dass der Marstall im Rahmen des Residenztheaters Teil einer größeren Ensemble- und Spielstättenstruktur ist. Dadurch sind Programmauswahl, Ticketing und Zugangssysteme professionell abgestimmt, obwohl der Raum selbst bewusst klein bleibt. Diese Kombination aus Intimität und organisatorischer Klarheit macht den Marstall für viele Theatergäste attraktiv: Man bekommt ein dichtes, fokussiertes Publikumserlebnis, ohne auf Komfort und Struktur verzichten zu müssen. In der Praxis ist der Marstall deshalb oft eine gute Wahl für Besucherinnen und Besucher, die nahe an den Schauspielenden sitzen und das Bühnengeschehen mit besonderer Intensität erleben möchten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Geschichte und Besonderheiten der ehemaligen Hofreitschule
Die Geschichte des Marstalls ist einer der Gründe, warum diese Spielstätte eine so besondere Wirkung entfaltet. Das Gebäude wurde von Leo von Klenze erbaut und diente der adeligen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Hofreitschule. Nach dem Ende der Monarchie endete auch das Reiten im Marstall, und die Räume wurden zunächst als Museum genutzt, in dem die Bevölkerung die einst prunkvollen Kutschen des ehemaligen Königs besichtigen konnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach einem provisorischen Wiederaufbau nutzten die Staatstheater die Räumlichkeiten jahrelang als Montagehalle, Holzlager und zur Aufbewahrung von Dekorationsteilen. Allein diese Abfolge zeigt, wie sehr der Marstall ein Ort historischer Umbrüche ist: vom repräsentativen Hofgebäude über die museale Zwischenstation bis hin zur pragmatischen Werk- und Lagerfläche. Erst später entwickelte sich daraus wieder eine Spielstätte mit eigener künstlerischer Identität. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Ende der 1960er Jahre suchten viele Künstler nach alternativen Aufführungsorten für neue, experimentelle Arbeiten. 1971 erkannte man im Marstall das Potenzial einer Studio- und Experimentierbühne, und ein gutes Jahr später wurde die neu gewonnene Spielstätte im Rahmen des Kulturprogramms der Olympischen Spiele mit Franz Xaver Kroetz’ Globales Interesse feierlich eröffnet. Seitdem hat sich der Marstall immer wieder neu erfunden. Die offiziellen Texte berichten von Uraufführungen wie Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe, von nationalen und internationalen Gästen und von Werkstätten sowie einem Requisitenlager in den oberen Etagen, in denen bis heute sämtliche Bühnenbilder für das Residenztheater entstehen. Unter Elisabeth Schweeger wurde der Marstall zwischen 1993 und 2001 weiter als Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst profiliert. Heute prägt genau diese Mischung aus Geschichte, Handwerk, Gegenwartskunst und Experiment den besonderen Charakter des Ortes. Wer den Marstall besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Vorstellung, sondern auch ein Stück Münchner Theatergeschichte in verdichteter Form. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Quellen:
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Marstall München | Spielplan & Tickets
Der Marstall in München ist eine dieser Spielstätten, die man nicht einfach nur besucht, sondern die man als Theaterort erlebt. Er liegt mitten in der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zur Residenz, und gehört als Bühne zum Residenztheater München. Mit rund 146 Plätzen ist der Marstall bewusst klein und nahbar, was vielen Vorstellungen eine besondere Intensität gibt: Hier sitzt man nicht distanziert, sondern dicht an der Inszenierung, an den Stimmen, an den Bewegungen und an der Atmosphäre des Abends. Gleichzeitig verbindet der Marstall historische Substanz mit einem klaren Gegenwartsanspruch. Wer nach Marstall München sucht, meint deshalb oft nicht nur einen Ort, sondern die Verbindung aus Programm, Tickets, Anfahrt, Sitzplätzen und der besonderen Geschichte dieses Hauses. Genau diese Mischung macht den Marstall zu einer der spannendsten Adressen für anspruchsvolles Theater in München. Die offizielle Darstellung des Hauses betont seine Rolle als Spielstätte des Residenztheaters, die Lage im Zentrum der Stadt und die Tradition als Ort für neue Formen und starke künstlerische Handschriften. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Aktuelles Programm und Spielplan im Marstall München
Der Spielplan des Marstalls zeigt sehr deutlich, wofür diese Bühne steht: für mutige, zeitgenössische und literarisch anspruchsvolle Produktionen. Auf der offiziellen Marstall-Seite findet sich ein Programm, das von Premieren über Uraufführungen bis hin zu Lesungen, Diskussionen und formalen Experimenten reicht. Dazu gehören derzeit etwa Marat/Sade, Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei, Nach Mitternacht, (Nicht)Mütter!, Ein sanfter Tod, Rezitativ, Automatenbüfett und Mercury. Schon die Titel zeigen, dass der Marstall nicht auf leichte Unterhaltung setzt, sondern auf Stoffe mit Haltung, Reibung und gesellschaftlicher Relevanz. Das ist typisch für die Bühne, die im Residenztheater-System immer wieder als Ort für Gegenwartsfragen und künstlerische Experimente genutzt wird. Wer sich für das Marstall-Programm interessiert, findet dort also keine beliebige Abfolge von Abenden, sondern eine klar profilierte Auswahl, die Literatur, Theatergeschichte und aktuelle Debatten miteinander verschränkt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Besonders interessant ist dabei, dass der Marstall nicht nur klassische Schauspielabende zeigt, sondern auch Formate, die zwischen Bühne, Gespräch und Recherche angesiedelt sind. Die offizielle Hausbeschreibung verweist darauf, dass der Marstall in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst entwickelt wurde. Auch die aktuelle Spielplanauswahl bestätigt das: Neben Uraufführungen und Adaptionen stehen auch Projekte auf dem Programm, die mit Erzählformen, Perspektivwechseln und performativen Ansätzen arbeiten. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass ein Abend im Marstall oft mehr ist als die reine Aufführung eines Textes. Man erlebt vielmehr eine Bühne, die offen für Überraschungen ist und die das klassische Stadttheater mit einer experimentellen Haltung verbindet. Wer die Ausrichtung des Hauses verstehen will, sollte außerdem wissen, dass das Residenztheater laut eigener Information in deutscher Sprache spielt, manche Produktionen aber mit englischen Übertiteln gezeigt werden. Das macht den Marstall auch für ein internationales Publikum gut zugänglich. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Tickets, Vorverkauf und Preise für den Marstall
Bei den Tickets ist das Residenztheater sehr klar organisiert, und das ist für den Marstall besonders praktisch. Karten können online, telefonisch oder an der Tageskasse am Marstallplatz 5 gekauft werden. Der telefonische Vorverkauf ist von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr möglich, und die Tageskasse am Marstallplatz ist ebenfalls von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Für den Abendverkauf gilt: Die Abendkasse öffnet an der jeweiligen Spielstätte eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Wer also spontan ins Theater möchte, hat in der Regel auch kurzfristig noch eine Chance. Wichtig für die Planung ist außerdem, dass der offizielle Vorverkauf jeweils am 1. eines Monats um 10 Uhr für den folgenden Monat startet; fällt der 1. auf einen Sonn- oder Feiertag, verschiebt sich der Start auf den Tag davor. Diese Struktur hilft vor allem bei nachgefragten Premieren oder Uraufführungen im Marstall, die erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sein können. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets))
Auch preislich ist der Marstall transparent eingebunden in das System des Residenztheaters. Auf der offiziellen Seite zu Ermäßigungen wird für den Marstall beispielsweise am Theatertag ein Preis von 18 Euro genannt. Außerdem gibt es für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis 30 Jahre ermäßigte Karten für 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse, jeweils abhängig von der Platzgruppe und Verfügbarkeit. Für Gruppen ab 20 Personen sind ebenfalls Buchungen möglich. Zusätzlich ist für viele Besucherinnen und Besucher wichtig, dass das Ticket als MVV-Fahrkarte genutzt werden kann: Laut Residenztheater gilt die Fahrberechtigung am Tag der Vorstellung ab 15 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages, bei Vorstellungen vor 18 Uhr bereits ab drei Stunden vor Beginn. Das macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders angenehm und reduziert den Stress rund um Parkplätze und Anfahrt. Wer den Besuch gut vorbereiten will, kann also nicht nur Programm und Termine prüfen, sondern auch frühzeitig die passende Preis- und Anreiseoption wählen. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets/reductions?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Marstallplatz
Die Lage des Marstalls ist für Besucherinnen und Besucher ein großer Vorteil. Die offizielle Service-Seite nennt für die Spielstätte die Adresse Marstallplatz 4 in 80539 München. Gleichzeitig wird beschrieben, dass am Marstallplatz eine Schranke vorhanden ist, die durch Klingeln bei dem*der Pförtner*in geöffnet werden kann. Wer mit dem Auto kommt, kann direkt am Marstallplatz parken. Der Zugang zum Theaterfoyer und zum Zuschauerraum ist ebenerdig, was den Besuch deutlich komfortabler macht. Das ist gerade in einem zentralen Innenstadtbereich nicht selbstverständlich und gehört zu den praktischen Pluspunkten des Hauses. Auch die Lage selbst ist ein Argument: Das Residenztheater beschreibt seine drei Spielstätten als Orte in unmittelbarer Nachbarschaft der Residenz im Herzen Münchens. Das bestätigt den Eindruck vieler Besucher, dass der Marstall nicht irgendwo am Rand, sondern wirklich mitten in der Stadt liegt. Wer vor dem Theaterbesuch noch etwas essen oder trinken möchte, profitiert von den kurzen Wegen in die Altstadt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Besonders wichtig ist die barrierefreie Seite des Marstalls. Laut Residenztheater ist eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden, und abhängig von der jeweils eingerichteten Zuschauertribüne stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. In der Service-Information wird außerdem konkret darauf hingewiesen, dass im Marstall ein Rollstuhl-Zuschauerplatz vorhanden ist und rechtzeitig reserviert werden sollte, da dies an der Abendkasse in der Regel nicht mehr möglich ist. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem hilfreich, dass der Zugang zu Foyer und Zuschauerraum ebenerdig ist und der Standort der Ausleihe im barrierefreien Übersichtsplan des Hauses verzeichnet ist. Diese Details zeigen, dass der Marstall nicht nur künstlerisch, sondern auch organisatorisch auf eine möglichst zugängliche Nutzung ausgelegt ist. Wer einen Besuch plant, sollte also nicht nur auf den Spielplan schauen, sondern bei Bedarf frühzeitig den Besucherservice kontaktieren und die gewünschten Anforderungen direkt mitdenken. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Saalplan, Plätze und Kapazität im Marstall
Mit etwa 146 Plätzen gehört der Marstall zu den kleineren Spielstätten des Residenztheaters. Genau das ist ein wesentlicher Teil seines Charakters. Die Atmosphäre wirkt dadurch konzentrierter, unmittelbarer und oft auch experimenteller als in größeren Häusern. Die offizielle Hausbeschreibung nennt diese Kapazität ausdrücklich und ordnet den Marstall als eine von drei Spielstätten des Residenztheaters ein, neben dem Residenztheater am Max-Joseph-Platz und dem Cuvilliéstheater. Für die Besucherplanung bedeutet das: Der Marstall ist kein Massenraum, sondern eine kompakte Bühne, auf der Nähe zum Ensemble und zur Inszenierung spürbar ist. Bei bestimmten Produktionen kann die Zuschauertribüne unterschiedlich eingerichtet sein, weshalb die genaue Platzsituation variieren kann. Das ist typisch für eine Bühne, die auch experimentelle oder flexible Formate trägt. Wer einen Sitzplatz auswählt, sollte daher nicht nur auf die Kapazität, sondern auch auf die jeweilige Produktionsform achten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Auch wenn der Marstall nicht mit einem großen, klassischen Opernsaal zu vergleichen ist, gibt es doch klare Service-Strukturen für die Sitzplatzplanung. Für Rollstuhlfahrer*innen ist ein Platz vorgesehen, der im Vorfeld reserviert werden sollte. Zusätzlich verweist das Haus auf einen barrierefreien Übersichtsplan. Das ist hilfreich, wenn man sich vorab orientieren will, etwa bei einem Erstbesuch oder wenn man mit Begleitung anreist. Wichtig ist außerdem, dass der Marstall im Rahmen des Residenztheaters Teil einer größeren Ensemble- und Spielstättenstruktur ist. Dadurch sind Programmauswahl, Ticketing und Zugangssysteme professionell abgestimmt, obwohl der Raum selbst bewusst klein bleibt. Diese Kombination aus Intimität und organisatorischer Klarheit macht den Marstall für viele Theatergäste attraktiv: Man bekommt ein dichtes, fokussiertes Publikumserlebnis, ohne auf Komfort und Struktur verzichten zu müssen. In der Praxis ist der Marstall deshalb oft eine gute Wahl für Besucherinnen und Besucher, die nahe an den Schauspielenden sitzen und das Bühnengeschehen mit besonderer Intensität erleben möchten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Geschichte und Besonderheiten der ehemaligen Hofreitschule
Die Geschichte des Marstalls ist einer der Gründe, warum diese Spielstätte eine so besondere Wirkung entfaltet. Das Gebäude wurde von Leo von Klenze erbaut und diente der adeligen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Hofreitschule. Nach dem Ende der Monarchie endete auch das Reiten im Marstall, und die Räume wurden zunächst als Museum genutzt, in dem die Bevölkerung die einst prunkvollen Kutschen des ehemaligen Königs besichtigen konnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach einem provisorischen Wiederaufbau nutzten die Staatstheater die Räumlichkeiten jahrelang als Montagehalle, Holzlager und zur Aufbewahrung von Dekorationsteilen. Allein diese Abfolge zeigt, wie sehr der Marstall ein Ort historischer Umbrüche ist: vom repräsentativen Hofgebäude über die museale Zwischenstation bis hin zur pragmatischen Werk- und Lagerfläche. Erst später entwickelte sich daraus wieder eine Spielstätte mit eigener künstlerischer Identität. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Ende der 1960er Jahre suchten viele Künstler nach alternativen Aufführungsorten für neue, experimentelle Arbeiten. 1971 erkannte man im Marstall das Potenzial einer Studio- und Experimentierbühne, und ein gutes Jahr später wurde die neu gewonnene Spielstätte im Rahmen des Kulturprogramms der Olympischen Spiele mit Franz Xaver Kroetz’ Globales Interesse feierlich eröffnet. Seitdem hat sich der Marstall immer wieder neu erfunden. Die offiziellen Texte berichten von Uraufführungen wie Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe, von nationalen und internationalen Gästen und von Werkstätten sowie einem Requisitenlager in den oberen Etagen, in denen bis heute sämtliche Bühnenbilder für das Residenztheater entstehen. Unter Elisabeth Schweeger wurde der Marstall zwischen 1993 und 2001 weiter als Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst profiliert. Heute prägt genau diese Mischung aus Geschichte, Handwerk, Gegenwartskunst und Experiment den besonderen Charakter des Ortes. Wer den Marstall besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Vorstellung, sondern auch ein Stück Münchner Theatergeschichte in verdichteter Form. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Quellen:
Marstall München | Spielplan & Tickets
Der Marstall in München ist eine dieser Spielstätten, die man nicht einfach nur besucht, sondern die man als Theaterort erlebt. Er liegt mitten in der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zur Residenz, und gehört als Bühne zum Residenztheater München. Mit rund 146 Plätzen ist der Marstall bewusst klein und nahbar, was vielen Vorstellungen eine besondere Intensität gibt: Hier sitzt man nicht distanziert, sondern dicht an der Inszenierung, an den Stimmen, an den Bewegungen und an der Atmosphäre des Abends. Gleichzeitig verbindet der Marstall historische Substanz mit einem klaren Gegenwartsanspruch. Wer nach Marstall München sucht, meint deshalb oft nicht nur einen Ort, sondern die Verbindung aus Programm, Tickets, Anfahrt, Sitzplätzen und der besonderen Geschichte dieses Hauses. Genau diese Mischung macht den Marstall zu einer der spannendsten Adressen für anspruchsvolles Theater in München. Die offizielle Darstellung des Hauses betont seine Rolle als Spielstätte des Residenztheaters, die Lage im Zentrum der Stadt und die Tradition als Ort für neue Formen und starke künstlerische Handschriften. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Aktuelles Programm und Spielplan im Marstall München
Der Spielplan des Marstalls zeigt sehr deutlich, wofür diese Bühne steht: für mutige, zeitgenössische und literarisch anspruchsvolle Produktionen. Auf der offiziellen Marstall-Seite findet sich ein Programm, das von Premieren über Uraufführungen bis hin zu Lesungen, Diskussionen und formalen Experimenten reicht. Dazu gehören derzeit etwa Marat/Sade, Die Gewehre der Frau Carrar/Würgendes Blei, Nach Mitternacht, (Nicht)Mütter!, Ein sanfter Tod, Rezitativ, Automatenbüfett und Mercury. Schon die Titel zeigen, dass der Marstall nicht auf leichte Unterhaltung setzt, sondern auf Stoffe mit Haltung, Reibung und gesellschaftlicher Relevanz. Das ist typisch für die Bühne, die im Residenztheater-System immer wieder als Ort für Gegenwartsfragen und künstlerische Experimente genutzt wird. Wer sich für das Marstall-Programm interessiert, findet dort also keine beliebige Abfolge von Abenden, sondern eine klar profilierte Auswahl, die Literatur, Theatergeschichte und aktuelle Debatten miteinander verschränkt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Besonders interessant ist dabei, dass der Marstall nicht nur klassische Schauspielabende zeigt, sondern auch Formate, die zwischen Bühne, Gespräch und Recherche angesiedelt sind. Die offizielle Hausbeschreibung verweist darauf, dass der Marstall in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst entwickelt wurde. Auch die aktuelle Spielplanauswahl bestätigt das: Neben Uraufführungen und Adaptionen stehen auch Projekte auf dem Programm, die mit Erzählformen, Perspektivwechseln und performativen Ansätzen arbeiten. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass ein Abend im Marstall oft mehr ist als die reine Aufführung eines Textes. Man erlebt vielmehr eine Bühne, die offen für Überraschungen ist und die das klassische Stadttheater mit einer experimentellen Haltung verbindet. Wer die Ausrichtung des Hauses verstehen will, sollte außerdem wissen, dass das Residenztheater laut eigener Information in deutscher Sprache spielt, manche Produktionen aber mit englischen Übertiteln gezeigt werden. Das macht den Marstall auch für ein internationales Publikum gut zugänglich. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Tickets, Vorverkauf und Preise für den Marstall
Bei den Tickets ist das Residenztheater sehr klar organisiert, und das ist für den Marstall besonders praktisch. Karten können online, telefonisch oder an der Tageskasse am Marstallplatz 5 gekauft werden. Der telefonische Vorverkauf ist von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr möglich, und die Tageskasse am Marstallplatz ist ebenfalls von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Für den Abendverkauf gilt: Die Abendkasse öffnet an der jeweiligen Spielstätte eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Wer also spontan ins Theater möchte, hat in der Regel auch kurzfristig noch eine Chance. Wichtig für die Planung ist außerdem, dass der offizielle Vorverkauf jeweils am 1. eines Monats um 10 Uhr für den folgenden Monat startet; fällt der 1. auf einen Sonn- oder Feiertag, verschiebt sich der Start auf den Tag davor. Diese Struktur hilft vor allem bei nachgefragten Premieren oder Uraufführungen im Marstall, die erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sein können. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets))
Auch preislich ist der Marstall transparent eingebunden in das System des Residenztheaters. Auf der offiziellen Seite zu Ermäßigungen wird für den Marstall beispielsweise am Theatertag ein Preis von 18 Euro genannt. Außerdem gibt es für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis 30 Jahre ermäßigte Karten für 10 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse, jeweils abhängig von der Platzgruppe und Verfügbarkeit. Für Gruppen ab 20 Personen sind ebenfalls Buchungen möglich. Zusätzlich ist für viele Besucherinnen und Besucher wichtig, dass das Ticket als MVV-Fahrkarte genutzt werden kann: Laut Residenztheater gilt die Fahrberechtigung am Tag der Vorstellung ab 15 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages, bei Vorstellungen vor 18 Uhr bereits ab drei Stunden vor Beginn. Das macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders angenehm und reduziert den Stress rund um Parkplätze und Anfahrt. Wer den Besuch gut vorbereiten will, kann also nicht nur Programm und Termine prüfen, sondern auch frühzeitig die passende Preis- und Anreiseoption wählen. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/tickets/reductions?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Marstallplatz
Die Lage des Marstalls ist für Besucherinnen und Besucher ein großer Vorteil. Die offizielle Service-Seite nennt für die Spielstätte die Adresse Marstallplatz 4 in 80539 München. Gleichzeitig wird beschrieben, dass am Marstallplatz eine Schranke vorhanden ist, die durch Klingeln bei dem*der Pförtner*in geöffnet werden kann. Wer mit dem Auto kommt, kann direkt am Marstallplatz parken. Der Zugang zum Theaterfoyer und zum Zuschauerraum ist ebenerdig, was den Besuch deutlich komfortabler macht. Das ist gerade in einem zentralen Innenstadtbereich nicht selbstverständlich und gehört zu den praktischen Pluspunkten des Hauses. Auch die Lage selbst ist ein Argument: Das Residenztheater beschreibt seine drei Spielstätten als Orte in unmittelbarer Nachbarschaft der Residenz im Herzen Münchens. Das bestätigt den Eindruck vieler Besucher, dass der Marstall nicht irgendwo am Rand, sondern wirklich mitten in der Stadt liegt. Wer vor dem Theaterbesuch noch etwas essen oder trinken möchte, profitiert von den kurzen Wegen in die Altstadt. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Besonders wichtig ist die barrierefreie Seite des Marstalls. Laut Residenztheater ist eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden, und abhängig von der jeweils eingerichteten Zuschauertribüne stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. In der Service-Information wird außerdem konkret darauf hingewiesen, dass im Marstall ein Rollstuhl-Zuschauerplatz vorhanden ist und rechtzeitig reserviert werden sollte, da dies an der Abendkasse in der Regel nicht mehr möglich ist. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist außerdem hilfreich, dass der Zugang zu Foyer und Zuschauerraum ebenerdig ist und der Standort der Ausleihe im barrierefreien Übersichtsplan des Hauses verzeichnet ist. Diese Details zeigen, dass der Marstall nicht nur künstlerisch, sondern auch organisatorisch auf eine möglichst zugängliche Nutzung ausgelegt ist. Wer einen Besuch plant, sollte also nicht nur auf den Spielplan schauen, sondern bei Bedarf frühzeitig den Besucherservice kontaktieren und die gewünschten Anforderungen direkt mitdenken. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/service))
Saalplan, Plätze und Kapazität im Marstall
Mit etwa 146 Plätzen gehört der Marstall zu den kleineren Spielstätten des Residenztheaters. Genau das ist ein wesentlicher Teil seines Charakters. Die Atmosphäre wirkt dadurch konzentrierter, unmittelbarer und oft auch experimenteller als in größeren Häusern. Die offizielle Hausbeschreibung nennt diese Kapazität ausdrücklich und ordnet den Marstall als eine von drei Spielstätten des Residenztheaters ein, neben dem Residenztheater am Max-Joseph-Platz und dem Cuvilliéstheater. Für die Besucherplanung bedeutet das: Der Marstall ist kein Massenraum, sondern eine kompakte Bühne, auf der Nähe zum Ensemble und zur Inszenierung spürbar ist. Bei bestimmten Produktionen kann die Zuschauertribüne unterschiedlich eingerichtet sein, weshalb die genaue Platzsituation variieren kann. Das ist typisch für eine Bühne, die auch experimentelle oder flexible Formate trägt. Wer einen Sitzplatz auswählt, sollte daher nicht nur auf die Kapazität, sondern auch auf die jeweilige Produktionsform achten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Auch wenn der Marstall nicht mit einem großen, klassischen Opernsaal zu vergleichen ist, gibt es doch klare Service-Strukturen für die Sitzplatzplanung. Für Rollstuhlfahrer*innen ist ein Platz vorgesehen, der im Vorfeld reserviert werden sollte. Zusätzlich verweist das Haus auf einen barrierefreien Übersichtsplan. Das ist hilfreich, wenn man sich vorab orientieren will, etwa bei einem Erstbesuch oder wenn man mit Begleitung anreist. Wichtig ist außerdem, dass der Marstall im Rahmen des Residenztheaters Teil einer größeren Ensemble- und Spielstättenstruktur ist. Dadurch sind Programmauswahl, Ticketing und Zugangssysteme professionell abgestimmt, obwohl der Raum selbst bewusst klein bleibt. Diese Kombination aus Intimität und organisatorischer Klarheit macht den Marstall für viele Theatergäste attraktiv: Man bekommt ein dichtes, fokussiertes Publikumserlebnis, ohne auf Komfort und Struktur verzichten zu müssen. In der Praxis ist der Marstall deshalb oft eine gute Wahl für Besucherinnen und Besucher, die nahe an den Schauspielenden sitzen und das Bühnengeschehen mit besonderer Intensität erleben möchten. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/das-haus))
Geschichte und Besonderheiten der ehemaligen Hofreitschule
Die Geschichte des Marstalls ist einer der Gründe, warum diese Spielstätte eine so besondere Wirkung entfaltet. Das Gebäude wurde von Leo von Klenze erbaut und diente der adeligen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Hofreitschule. Nach dem Ende der Monarchie endete auch das Reiten im Marstall, und die Räume wurden zunächst als Museum genutzt, in dem die Bevölkerung die einst prunkvollen Kutschen des ehemaligen Königs besichtigen konnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach einem provisorischen Wiederaufbau nutzten die Staatstheater die Räumlichkeiten jahrelang als Montagehalle, Holzlager und zur Aufbewahrung von Dekorationsteilen. Allein diese Abfolge zeigt, wie sehr der Marstall ein Ort historischer Umbrüche ist: vom repräsentativen Hofgebäude über die museale Zwischenstation bis hin zur pragmatischen Werk- und Lagerfläche. Erst später entwickelte sich daraus wieder eine Spielstätte mit eigener künstlerischer Identität. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Ende der 1960er Jahre suchten viele Künstler nach alternativen Aufführungsorten für neue, experimentelle Arbeiten. 1971 erkannte man im Marstall das Potenzial einer Studio- und Experimentierbühne, und ein gutes Jahr später wurde die neu gewonnene Spielstätte im Rahmen des Kulturprogramms der Olympischen Spiele mit Franz Xaver Kroetz’ Globales Interesse feierlich eröffnet. Seitdem hat sich der Marstall immer wieder neu erfunden. Die offiziellen Texte berichten von Uraufführungen wie Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe, von nationalen und internationalen Gästen und von Werkstätten sowie einem Requisitenlager in den oberen Etagen, in denen bis heute sämtliche Bühnenbilder für das Residenztheater entstehen. Unter Elisabeth Schweeger wurde der Marstall zwischen 1993 und 2001 weiter als Zentrum zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst profiliert. Heute prägt genau diese Mischung aus Geschichte, Handwerk, Gegenwartskunst und Experiment den besonderen Charakter des Ortes. Wer den Marstall besucht, erlebt deshalb nicht nur eine Vorstellung, sondern auch ein Stück Münchner Theatergeschichte in verdichteter Form. ([residenztheater.de](https://www.residenztheater.de/en/marstall))
Quellen:
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Nova
4. Januar 2024
Wir haben Yvonne, Prinzessin von Burgund gesehen. Ich habe es nicht wirklich verstanden, aber die Schauspieler haben großartige Arbeit geleistet und die Kostüme waren toll. Das Theater selbst ist nicht wirklich mein Stil, da es innen sehr industriell aussieht. Das Personal war jedoch sehr nett.
Robyn Lee
2. Juli 2023
Ein guter Ort für Theater, Musik und andere Live-Events. Programm vom Residenztheater. Es gibt ein paar Restaurants in fußläufiger Entfernung, aber ich würde empfehlen, im Viktualienmarkt etwas zu essen und zu trinken, etwa 8 Minuten zu Fuß in Richtung Altstadt.
Raffaele Pizzari
4. Oktober 2021
Schönes Theater im Stadtzentrum von München.
Robert Wolters
17. Februar 2019
Angenehm. Klein, einfach, aber ich liebe es.
Eva Martschew
15. Januar 2023
Spitzenmäßig!
