Münchner Stadtmuseum
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München

Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München-Altstadt-Lehel, Deutschland

Münchner Stadtmuseum | Öffnungszeiten & Sammlung Online

Das Münchner Stadtmuseum am Sankt-Jakobs-Platz gehört zu den bedeutendsten kulturellen Orten der Münchner Altstadt. Es wurde 1888 gegründet und ist heute das größte kommunale Museum Deutschlands. Seine Sammlungen erzählen nicht nur eine chronologische Geschichte der Stadt, sondern zeigen München als lebendigen sozialen, politischen und kulturellen Raum. Architektur, Fotografie, Film, Musik, Mode, Puppentheater, Schaustellerei, Reklamekunst und Alltagskultur gehören zu den Themenfeldern, mit denen das Haus die Entwicklung Münchens sichtbar macht. Der historische Gebäudekomplex liegt in unmittelbarer Nähe von Marienplatz, Sendlinger Tor, Viktualienmarkt und Jüdischem Museum München.

Für Besucherinnen und Besucher ist die aktuelle Situation besonders wichtig: Das Museum ist seit Januar 2024 wegen einer umfassenden Generalsanierung und konzeptionellen Neuausrichtung bis voraussichtlich 2031 geschlossen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Museumsbetrieb vollständig ruht. Im historischen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz ist die Interimsausstellung What the City. Perspektiven unserer Stadt zu sehen. Sie verbindet Themen aus fast allen Sammlungen und fragt danach, wie Menschen ihre Stadt erleben, verändern und gemeinsam gestalten. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich bleibt das Filmmuseum mit einem wechselnden Kinoprogramm aktiv.

Wer nach Öffnungszeiten, Preisen, Fotos, Fotografie, Sammlung Online oder dem Kino sucht, sollte zwischen dem regulären Museumsbetrieb und dem Interimsprogramm unterscheiden. Die aktuelle Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Generalsanierung schafft die Grundlage für neue Dauerausstellungen, verbesserte Wege, inklusive Angebote und ein zeitgemäßes Haus. Bis zur geplanten Wiedereröffnung 2031 bleibt das Münchner Stadtmuseum deshalb zugleich Erinnerungsort, Forschungsinstitution, digitales Archiv und Veranstaltungsort für wechselnde Formate.

Münchner Stadtmuseum Öffnungszeiten und aktuelle Besuchsinformationen

Die wichtigste Information für einen Besuch lautet: Das Münchner Stadtmuseum befindet sich in einer mehrjährigen Generalsanierung. Seit dem 7. Januar 2024 sind die regulären Ausstellungsbereiche geschlossen. Nach den offiziellen Planungen soll das umfassend erneuerte Museum im Jahr 2031 wiedereröffnet werden. Bis dahin ist nicht das gesamte historische Areal zugänglich. Geöffnet sind vor allem die Interimsausstellung im Zeughaus sowie das Filmmuseum im angrenzenden beziehungsweise zum Museum gehörenden Gebäudebereich. Wer ältere Reiseinformationen oder Bewertungen liest, findet deshalb teilweise Öffnungszeiten und Ausstellungen, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen.

Die Interimsausstellung What the City. Perspektiven unserer Stadt kann dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr besucht werden. Montags ist geschlossen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung befindet sich im historischen Zeughaus, dessen Geschichte bis in das Jahr 1500 zurückreicht. Der Zugang erfolgt über den Sankt-Jakobs-Platz. Die Ausstellungsfläche ist ebenerdig und stufenlos zugänglich. Eine automatische Türöffnung ist vorhanden. Für die Ausstellung gibt es keine Kasse und keine Ticketkontrolle. Dadurch eignet sie sich auch für einen spontanen Besuch während eines Altstadtspaziergangs.

Das Filmmuseum hat ein eigenes Programm und eigene Vorstellungszeiten. Nach den verfügbaren Besuchsinformationen finden Vorstellungen dienstags und mittwochs um 18.30 und 21 Uhr, donnerstags um 19 Uhr, freitags und samstags um 18 und 21 Uhr sowie sonntags um 17 Uhr statt. Da sich Spielpläne ändern können, empfiehlt sich vor der Anreise ein Blick auf die offizielle Programmseite. Das Kino ist ein eigenständiger Schwerpunkt des Hauses und bleibt auch während der Sanierung bis voraussichtlich Juni 2027 in Betrieb.

Für die Wegeplanung ist die zentrale Lage entscheidend. Das Münchner Stadtmuseum liegt am Sankt-Jakobs-Platz 1 in 80331 München. Die S- und U-Bahn-Station Marienplatz sowie die U-Bahn-Station Sendlinger Tor sind zu Fuß erreichbar. Zusätzlich halten die Buslinien 52 und 62 an der Haltestelle St.-Jakobs-Platz. Wer das Museum mit einem Besuch der Altstadt, des Viktualienmarkts, des Jüdischen Museums oder weiterer Kulturorte verbinden möchte, kann mehrere Ziele bequem in einem Rundgang erreichen.

What the City im historischen Zeughaus: Ausstellung und Perspektiven

What the City. Perspektiven unserer Stadt ist das zentrale öffentliche Angebot des Münchner Stadtmuseums während der Sanierung. Die Interimsausstellung wurde im eigens angepassten Erdgeschoss des historischen Zeughauses eingerichtet. Sie bringt aktuelle stadtgeschichtliche Themen aus nahezu allen Sammlungsbereichen zusammen und richtet den Blick nicht ausschließlich auf berühmte Gebäude oder bekannte Persönlichkeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadtgesellschaft entsteht, welche Konflikte München prägen und wie unterschiedliche Gruppen ihre Umgebung wahrnehmen.

Die Ausstellung ist in zehn Kapitel gegliedert. Zu den behandelten Themen gehören Sicherheit, Armut, der Kampf um Gleichberechtigung, Tradition und Wachstum. Diese Begriffe wirken zunächst sehr unterschiedlich, sind aber eng mit dem Alltag einer Großstadt verbunden. Sicherheit kann den öffentlichen Raum, soziale Regeln oder politische Entscheidungen betreffen. Armut verweist auf ungleiche Möglichkeiten und die Frage, wem städtische Ressourcen zur Verfügung stehen. Gleichberechtigung macht sichtbar, wer gehört wird und wer lange übersehen wurde. Tradition und Wachstum zeigen den Spannungsbogen zwischen Bewahren, Verändern und einer Stadt, die sich ständig weiterentwickelt.

Ein besonderes Merkmal von What the City ist die Beteiligung der Münchnerinnen und Münchner. Menschen aus der Stadt kommen selbst zu Wort. Dadurch entsteht keine rein institutionelle Erzählung, sondern eine Ausstellung, die persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen miteinander verbindet. Interaktive Mitmach- und Medienstationen laden dazu ein, eigene Perspektiven einzubringen und die Themen aktiv zu erkunden. Besucherinnen und Besucher werden damit nicht nur zu Betrachtenden, sondern zu Gesprächspartnern einer Ausstellung über das städtische Zusammenleben.

Das historische Zeughaus verleiht dem Projekt eine zusätzliche Ebene. Das Gebäude gehört zum ältesten Teil des Museumskomplexes und steht für die lange Geschichte des Ortes. Gleichzeitig behandelt die Ausstellung Gegenwartsthemen, die München heute beschäftigen. Der Kontrast zwischen historischer Architektur und aktuellen Fragen macht den Besuch besonders anschaulich. Man bewegt sich nicht durch eine abgeschlossene Vergangenheit, sondern durch eine Erzählung, die immer wieder zur Gegenwart zurückführt.

Für Familien, Schulklassen, Gäste der Stadt und Einheimische bietet die Ausstellung unterschiedliche Zugänge. Wer nur einen kurzen Überblick sucht, kann einzelne Kapitel auswählen. Wer sich intensiver mit München beschäftigt, findet zahlreiche Anknüpfungspunkte an Stadtgeschichte, Politik, Architektur, soziale Bewegungen und Alltagsleben. Deutsche und englische Untertitel an den Medienstationen unterstützen die Zugänglichkeit. Der freie Eintritt senkt die Schwelle für wiederholte Besuche und macht es möglich, die Ausstellung in mehreren Etappen kennenzulernen.

Sammlung Online, Fotografie und digitale Angebote des Museums

Die Suchanfragen zur Sammlung Online, zur Fotografie und zu Fotos des Münchner Stadtmuseums zeigen, wie stark das Haus auch digital wahrgenommen wird. Die Sammlungen sind während der Sanierung nicht einfach verschwunden. Viele Objekte befinden sich in Depots, werden restauriert, erforscht und für zukünftige Ausstellungen vorbereitet. Digitale Angebote schaffen zugleich die Möglichkeit, ausgewählte Inhalte unabhängig vom geschlossenen Hauptgebäude zu entdecken.

Das Museum vereint neun unterschiedliche Sammlungen. Dazu gehören unter anderem die Sammlung Fotografie, die Sammlung Musik, die Sammlung Mode und Textilien, die Sammlung Puppentheater und Schaustellerei, die Sammlung Reklamekunst sowie die Sammlung Stadt und Kultur. Hinzu kommen das Filmmuseum und die Von Parish Kostümbibliothek. Diese Breite ist ein wichtiger Unterschied zu einem Museum, das ausschließlich klassische Stadtansichten oder historische Dokumente zeigt. Das Münchner Stadtmuseum sammelt auch Dinge des Alltags, Bilder, Kleidung, Instrumente, Plakate, Bühnenobjekte und Zeugnisse populärer Kultur.

Die Fotografie nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Fotografische Bilder dokumentieren Straßen, Plätze, Gebäude, Arbeitswelten, Feste, Proteste und private Lebenssituationen. Sie können zeigen, wie sich ein Stadtviertel verändert, wie Menschen öffentliche Räume nutzen oder welche Vorstellungen von München in unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Zugleich sind Fotografien keine neutralen Fenster in die Vergangenheit. Jede Aufnahme hat einen Blickwinkel, einen Anlass und eine Geschichte. Die fotografische Sammlung ermöglicht deshalb sowohl historische Recherche als auch eine Auseinandersetzung mit Bildsprache, Erinnerung und Auswahl.

Die Sammlung Online ist besonders hilfreich für Menschen, die nach Münchner Stadtgeschichte, historischen Fotos oder einzelnen Objektgruppen suchen. Digitale Einträge können Informationen zu Motiven, Datierungen, Material, Herkunft oder Sammlungskontext enthalten. Der Umfang und die Darstellung einzelner Datensätze können sich im Zuge der laufenden Digitalisierungs- und Forschungsarbeit weiterentwickeln. Wer ein bestimmtes Foto, einen Gegenstand oder ein Thema sucht, sollte verschiedene Schreibweisen ausprobieren und die Suchfunktion der offiziellen Website nutzen.

Während der Sanierung arbeitet das Team intensiv an der Neukonzeption der Dauerausstellungen. Dabei werden Sammlungen stärker miteinander verbunden und aus gegenwartsbezogenen Fragestellungen betrachtet. Die zukünftigen Ausstellungen sollen nicht nur Objekte nebeneinanderstellen, sondern Beziehungen zwischen Stadtentwicklung, Gesellschaft, Alltag und kultureller Produktion sichtbar machen. Digitale Formate können diesen Prozess ergänzen. Sie ermöglichen den Zugang zu Recherchematerial, machen ausgewählte Objekte auffindbar und bieten Raum für Beteiligung. Für Studierende, Forschende, Lehrkräfte, Journalistinnen und Journalisten sowie alle kulturinteressierten Menschen bleibt die digitale Sammlung daher ein zentraler Einstieg.

Münchner Stadtmuseum Kino und Filmprogramm

Das Filmmuseum ist einer der bekanntesten eigenständigen Bereiche des Münchner Stadtmuseums. Während die regulären Ausstellungen wegen der Generalsanierung geschlossen sind, bleibt das Kino weiterhin aktiv. Es zeigt ein wechselndes Programm und bewahrt damit eine wichtige Verbindung zwischen Museum, Filmgeschichte und öffentlicher Kultur. Das Filmmuseum ist nicht nur ein Ort für aktuelle Vorführungen, sondern auch ein Raum für historische Filme, filmwissenschaftliche Zusammenhänge und besondere Reihen.

Die Vorstellungen finden an mehreren Tagen der Woche statt. Nach den veröffentlichten Besuchsinformationen gibt es dienstags und mittwochs Vorführungen um 18.30 und 21 Uhr, donnerstags um 19 Uhr, freitags und samstags um 18 und 21 Uhr sowie sonntags um 17 Uhr. Diese Zeiten bilden die regulären Orientierungspunkte; einzelne Filmreihen, Sonderveranstaltungen oder Feiertage können abweichende Zeiten haben. Ein Blick in den aktuellen Spielplan ist deshalb vor jedem Kinobesuch sinnvoll.

Die Eintrittspreise des Filmmuseums unterscheiden sich von der kostenlosen Interimsausstellung. Für reguläre Vorstellungen wird ein Eintritt von 5 Euro genannt, für Mitglieder des Münchner Filmzentrums 3 Euro. Bei Filmen mit einer Laufzeit von mindestens 120 Minuten kann ein Zuschlag von 1 Euro erhoben werden. Für sehr lange Vorstellungen ab 180 Minuten oder Veranstaltungen mit Live-Musik ist ein weiterer Zuschlag vorgesehen. Die Kinokasse öffnet normalerweise 60 Minuten vor Beginn und schließt 30 Minuten nach Vorstellungsbeginn. Für öffentliche Veranstaltungen bleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse verfügbar.

Der Vorverkauf ist für bestimmte Vorstellungen bis zu eine Woche im Voraus über die Kinokasse oder die Filmseite des Münchner Stadtmuseums möglich. Viele Filme besitzen keine FSK-Freigabe; deshalb sind zahlreiche Vorstellungen erst ab 18 Jahren zugänglich. Das ist bei der Planung eines Besuchs mit Jugendlichen oder Familien besonders zu beachten. Das Kino verfügt außerdem über eine Induktionsschleife für Hörgeräte.

Das Filmmuseum ergänzt die Ausstellung What the City auf eigene Weise. Während die Interimsausstellung die Stadt über Objekte, Stimmen und Medien untersucht, führt das Kino durch bewegte Bilder und filmische Perspektiven. Beide Bereiche machen deutlich, dass Stadtgeschichte nicht nur in Bauwerken und Akten zu finden ist. Sie lebt auch in Bildern, Erzählungen, Körpern, Geräuschen und den Erinnerungen eines Publikums. Ein Besuch des Münchner Stadtmuseums kann daher aus Ausstellung und Filmabend bestehen und so unterschiedliche Formen kultureller Wahrnehmung verbinden.

Geschichte, Gebäude und Generalsanierung bis 2031

Das Münchner Stadtmuseum wurde 1888 gegründet. Im Laufe seiner Geschichte entstand ein weitläufiger Gebäudekomplex rund um den Sankt-Jakobs-Platz, den Oberanger und das Rosental. Das Areal besteht aus mehreren Bauteilen und zwei Innenhöfen. Das historische Zeughaus aus dem Jahr 1500 ist der älteste Gebäudeteil und orientiert sich zum Sankt-Jakobs-Platz. Weitere Bauteile kamen in unterschiedlichen Epochen hinzu. Dadurch ist das Museum nicht nur eine Institution mit vielen Sammlungen, sondern auch ein architektonisch gewachsenes Ensemble.

Die Generalsanierung betrifft ein Areal von ungefähr 30.000 Quadratmetern. Kunst- und Kulturgut musste aus dem Gebäude geräumt, fachgerecht verpackt, transportiert und in Depots eingelagert werden. Diese Aufgabe umfasst sehr unterschiedliche Objekte: vom kleinen Flohzirkus bis zum rund 900 Kilogramm schweren Stern-Orchestrion. Solche Beispiele verdeutlichen, dass eine Museumssanierung weit über Bauarbeiten hinausgeht. Sie betrifft Restaurierung, Logistik, konservatorische Standards, Forschung, Ausstellungsgestaltung und die Arbeitsplätze des gesamten Teams.

Die zukünftigen Dauerausstellungen sollen die Geschichte Münchens und seiner Gesellschaft aus der Perspektive der Gegenwart und mit Blick auf die Zukunft erzählen. Die Ausstellungsfläche für die Dauerausstellungen soll neu aufgeteilt und sammlungsübergreifend entwickelt werden. Nach den Planungen entstehen außerdem verbesserte Wegeführungen, großzügigere Aufenthaltsbereiche und neue Vermittlungsräume. Ein überdachtes Atrium im Innenhof mit einem Kubus als neuem Mittelpunkt sowie ein neuer Haupteingang am Rindermarkt gehören zu den beschriebenen Elementen der baulichen Zukunft.

Inklusion spielt bei der Neugestaltung eine wichtige Rolle. Bereits die aktuelle Interimsausstellung ist stufenlos zugänglich. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gibt es Informationen zur barrierefreien Toilette im Untergeschoss des Marstallgebäudes neben dem Filmmuseum. Der Zugang kann über einen Aufzug im Foyer des Filmkinos erfolgen. Für die Zeit nach der Wiedereröffnung ist eine verbesserte Wegeführung vorgesehen, damit mehr Menschen die Sammlungen selbstständig und komfortabel erleben können.

Die Wiedereröffnung ist voraussichtlich für 2031 vorgesehen. Bis dahin entwickelt das Team neue Dauerausstellungen, bereitet Sonderausstellungen vor und plant ein zukünftiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm. Auch während der Bauphase bleibt das Museum in der Stadt präsent. Interimsformate, Kooperationen, digitale Angebote, das Filmmuseum und die Ausstellung im Zeughaus halten die Verbindung zum Publikum aufrecht. Wer heute kommt, besucht daher nicht das fertige Museum von morgen, sondern erlebt eine wichtige Übergangsphase seiner Geschichte.

Anfahrt, Lage am Sankt-Jakobs-Platz und Besuch im Münchner Zentrum

Die Adresse des Münchner Stadtmuseums lautet Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München. Das Museum liegt zentral in der Altstadt und ist gut in einen Rundgang durch das historische Zentrum einzubinden. In der näheren Umgebung befinden sich der Marienplatz, der Viktualienmarkt, das Sendlinger Tor, das Jüdische Museum München und weitere Kultur- und Sehenswürdigkeiten. Die Lage macht den Besuch besonders attraktiv für Gäste, die mehrere Ziele miteinander verbinden möchten.

Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Museum über die S- und U-Bahn-Station Marienplatz erreichbar. Auch die U-Bahn-Station Sendlinger Tor liegt in der Nähe. Zusätzlich fahren die Buslinien 52 und 62 bis zur Haltestelle St.-Jakobs-Platz. Für eine stressarme Anreise empfiehlt sich der öffentliche Verkehr, da die Altstadt stark frequentiert ist und Parkmöglichkeiten direkt am Museum nicht als reguläres Besuchsangebot ausgewiesen sind. Wer mit dem Auto anreist, sollte deshalb ein Parkhaus im weiteren Zentrum einplanen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.

Der Eingang zur Interimsausstellung liegt am Sankt-Jakobs-Platz. Die Ausstellungsfläche ist ebenerdig und stufenlos zugänglich. Eine automatische Türöffnung erleichtert den Zugang. Eine dauerhafte Metallrampe am Zugang vom Sankt-Jakobs-Platz überbrückt eine Stufe. Außerdem ist ein barrierefreier Zugang über den Marstallhof möglich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Hof aus großem Kopfsteinpflaster besteht. Für Besucherinnen und Besucher mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen kann es deshalb sinnvoll sein, die Zugangsbedingungen vorab zu prüfen oder beim Servicepersonal nach dem günstigsten Weg zu fragen.

Im Gebäude der Ausstellung gibt es keine Kasse und keine Garderobe. Die barrierefreie Toilette für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, des Filmmuseums oder des Cafés befindet sich im Untergeschoss des Marstallgebäudes neben dem Filmmuseum. Sie ist über den Aufzug im Foyer des Filmkinos erreichbar. Diese Informationen sind besonders für längere Aufenthalte und kombinierte Besuche von Ausstellung und Kino relevant.

Da sich das Museum bis voraussichtlich 2031 im Umbau befindet, sollten Gäste ihre Erwartungen anpassen. Die historische Adresse bleibt bestehen, doch nicht alle früher bekannten Räume und Ausstellungen sind geöffnet. Aktuelle Hinweise zu Öffnungszeiten, Sonderveranstaltungen, Kino und digitalen Angeboten sind deshalb verlässlicher als ältere Reiseportale oder Rezensionen. Wer die Ausstellung spontan besucht, kann den freien Eintritt nutzen. Wer gezielt einen Film sehen möchte, sollte den Spielplan und die jeweiligen Einlasszeiten kontrollieren.

Team, Vermittlung, Shop und zukünftige Angebote

Hinter dem Münchner Stadtmuseum steht ein vielseitiges Team aus Sammlungen, Restaurierung, Forschung, Vermittlung, Museumsmanagement, Archiv, Verwaltung und Veranstaltung. Während der Sanierung verschiebt sich der Schwerpunkt vieler Arbeitsbereiche. An die Stelle des täglichen Betriebs in allen Ausstellungsräumen treten Aufgaben wie Objektumzug, Depotorganisation, Forschungsarbeit, Neukonzeption, digitale Erschließung und Vorbereitung des zukünftigen Hauses. Das Team arbeitet damit nicht im Hintergrund an einem stillstehenden Museum, sondern an einer umfassenden inhaltlichen und baulichen Erneuerung.

Die Sammlungsbereiche arbeiten zunehmend miteinander. Stadtgeschichte lässt sich kaum aus einer einzigen Perspektive erzählen. Ein historisches Foto kann Fragen zur Architektur, zur sozialen Ordnung und zur privaten Erinnerung aufwerfen. Ein Kleidungsstück kann mit Mode, Migration, Arbeit, Geschlechterrollen und Konsum verbunden sein. Ein Musikinstrument kann von technischen Entwicklungen, Unterhaltungskultur und globalen Verbindungen erzählen. Das Museum nutzt seine unterschiedlichen Sammlungen deshalb, um komplexe Themen miteinander zu verknüpfen.

Vermittlung ist ein weiterer Schwerpunkt. Die Ausstellung What the City arbeitet mit Stimmen von Münchnerinnen und Münchnern, interaktiven Stationen und Medien. Das erleichtert den Einstieg für Menschen, die nicht regelmäßig Museen besuchen. Gleichzeitig bietet die Ausstellung genügend Themen für vertiefende Gespräche, Schulprojekte und individuelle Recherche. Die geplanten neuen Vermittlungsräume nach der Sanierung sollen diese Arbeit weiter ausbauen.

Zum Münchner Stadtmuseum gehört außerdem die Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg. Sie ist auf das Thema Mode spezialisiert und ergänzt die Sammlung Mode und Textilien. Weitere Formate und Festivals werden während der Übergangszeit fortgeführt, darunter das KUCKUCK Theaterfestival für Anfänge(r) und das internationale Figurentheaterfestival wunder. Solche Angebote zeigen, dass das Museum auch außerhalb der klassischen Dauerausstellung kulturelle Räume schafft.

Fragen nach einem Shop oder nach Museumssouvenirs lassen sich während der Sanierungsphase nicht pauschal mit dem früheren regulären Angebot beantworten. Ob ein Shop geöffnet ist, welche Publikationen erhältlich sind und an welchen Orten Produkte oder Kataloge verkauft werden, kann vom aktuellen Interimsprogramm abhängen. Verlässlich sind die Hinweise der offiziellen Website. Auch Stellenangebote und Informationen zum Team werden dort veröffentlicht. Wer sich für Mitarbeit, Forschung, Sammlungspflege oder Vermittlung interessiert, sollte die offiziellen Karriere- und Kontaktseiten nutzen.

Das Münchner Stadtmuseum ist damit mehr als ein einzelnes Gebäude mit historischen Objekten. Es ist eine kommunale Kulturinstitution, die sammelt, bewahrt, forscht, ausstellt und vermittelt. Die aktuelle Übergangsphase macht diese Aufgaben sichtbar. Noch bevor das erneuerte Haus 2031 seine Türen öffnet, können Besucherinnen und Besucher die Stadt im Zeughaus, im Kino und in den digitalen Sammlungen aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen.

Quellen:

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Münchner Stadtmuseum | Öffnungszeiten & Sammlung Online

Das Münchner Stadtmuseum am Sankt-Jakobs-Platz gehört zu den bedeutendsten kulturellen Orten der Münchner Altstadt. Es wurde 1888 gegründet und ist heute das größte kommunale Museum Deutschlands. Seine Sammlungen erzählen nicht nur eine chronologische Geschichte der Stadt, sondern zeigen München als lebendigen sozialen, politischen und kulturellen Raum. Architektur, Fotografie, Film, Musik, Mode, Puppentheater, Schaustellerei, Reklamekunst und Alltagskultur gehören zu den Themenfeldern, mit denen das Haus die Entwicklung Münchens sichtbar macht. Der historische Gebäudekomplex liegt in unmittelbarer Nähe von Marienplatz, Sendlinger Tor, Viktualienmarkt und Jüdischem Museum München.

Für Besucherinnen und Besucher ist die aktuelle Situation besonders wichtig: Das Museum ist seit Januar 2024 wegen einer umfassenden Generalsanierung und konzeptionellen Neuausrichtung bis voraussichtlich 2031 geschlossen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Museumsbetrieb vollständig ruht. Im historischen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz ist die Interimsausstellung What the City. Perspektiven unserer Stadt zu sehen. Sie verbindet Themen aus fast allen Sammlungen und fragt danach, wie Menschen ihre Stadt erleben, verändern und gemeinsam gestalten. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich bleibt das Filmmuseum mit einem wechselnden Kinoprogramm aktiv.

Wer nach Öffnungszeiten, Preisen, Fotos, Fotografie, Sammlung Online oder dem Kino sucht, sollte zwischen dem regulären Museumsbetrieb und dem Interimsprogramm unterscheiden. Die aktuelle Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Generalsanierung schafft die Grundlage für neue Dauerausstellungen, verbesserte Wege, inklusive Angebote und ein zeitgemäßes Haus. Bis zur geplanten Wiedereröffnung 2031 bleibt das Münchner Stadtmuseum deshalb zugleich Erinnerungsort, Forschungsinstitution, digitales Archiv und Veranstaltungsort für wechselnde Formate.

Münchner Stadtmuseum Öffnungszeiten und aktuelle Besuchsinformationen

Die wichtigste Information für einen Besuch lautet: Das Münchner Stadtmuseum befindet sich in einer mehrjährigen Generalsanierung. Seit dem 7. Januar 2024 sind die regulären Ausstellungsbereiche geschlossen. Nach den offiziellen Planungen soll das umfassend erneuerte Museum im Jahr 2031 wiedereröffnet werden. Bis dahin ist nicht das gesamte historische Areal zugänglich. Geöffnet sind vor allem die Interimsausstellung im Zeughaus sowie das Filmmuseum im angrenzenden beziehungsweise zum Museum gehörenden Gebäudebereich. Wer ältere Reiseinformationen oder Bewertungen liest, findet deshalb teilweise Öffnungszeiten und Ausstellungen, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen.

Die Interimsausstellung What the City. Perspektiven unserer Stadt kann dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr besucht werden. Montags ist geschlossen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung befindet sich im historischen Zeughaus, dessen Geschichte bis in das Jahr 1500 zurückreicht. Der Zugang erfolgt über den Sankt-Jakobs-Platz. Die Ausstellungsfläche ist ebenerdig und stufenlos zugänglich. Eine automatische Türöffnung ist vorhanden. Für die Ausstellung gibt es keine Kasse und keine Ticketkontrolle. Dadurch eignet sie sich auch für einen spontanen Besuch während eines Altstadtspaziergangs.

Das Filmmuseum hat ein eigenes Programm und eigene Vorstellungszeiten. Nach den verfügbaren Besuchsinformationen finden Vorstellungen dienstags und mittwochs um 18.30 und 21 Uhr, donnerstags um 19 Uhr, freitags und samstags um 18 und 21 Uhr sowie sonntags um 17 Uhr statt. Da sich Spielpläne ändern können, empfiehlt sich vor der Anreise ein Blick auf die offizielle Programmseite. Das Kino ist ein eigenständiger Schwerpunkt des Hauses und bleibt auch während der Sanierung bis voraussichtlich Juni 2027 in Betrieb.

Für die Wegeplanung ist die zentrale Lage entscheidend. Das Münchner Stadtmuseum liegt am Sankt-Jakobs-Platz 1 in 80331 München. Die S- und U-Bahn-Station Marienplatz sowie die U-Bahn-Station Sendlinger Tor sind zu Fuß erreichbar. Zusätzlich halten die Buslinien 52 und 62 an der Haltestelle St.-Jakobs-Platz. Wer das Museum mit einem Besuch der Altstadt, des Viktualienmarkts, des Jüdischen Museums oder weiterer Kulturorte verbinden möchte, kann mehrere Ziele bequem in einem Rundgang erreichen.

What the City im historischen Zeughaus: Ausstellung und Perspektiven

What the City. Perspektiven unserer Stadt ist das zentrale öffentliche Angebot des Münchner Stadtmuseums während der Sanierung. Die Interimsausstellung wurde im eigens angepassten Erdgeschoss des historischen Zeughauses eingerichtet. Sie bringt aktuelle stadtgeschichtliche Themen aus nahezu allen Sammlungsbereichen zusammen und richtet den Blick nicht ausschließlich auf berühmte Gebäude oder bekannte Persönlichkeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadtgesellschaft entsteht, welche Konflikte München prägen und wie unterschiedliche Gruppen ihre Umgebung wahrnehmen.

Die Ausstellung ist in zehn Kapitel gegliedert. Zu den behandelten Themen gehören Sicherheit, Armut, der Kampf um Gleichberechtigung, Tradition und Wachstum. Diese Begriffe wirken zunächst sehr unterschiedlich, sind aber eng mit dem Alltag einer Großstadt verbunden. Sicherheit kann den öffentlichen Raum, soziale Regeln oder politische Entscheidungen betreffen. Armut verweist auf ungleiche Möglichkeiten und die Frage, wem städtische Ressourcen zur Verfügung stehen. Gleichberechtigung macht sichtbar, wer gehört wird und wer lange übersehen wurde. Tradition und Wachstum zeigen den Spannungsbogen zwischen Bewahren, Verändern und einer Stadt, die sich ständig weiterentwickelt.

Ein besonderes Merkmal von What the City ist die Beteiligung der Münchnerinnen und Münchner. Menschen aus der Stadt kommen selbst zu Wort. Dadurch entsteht keine rein institutionelle Erzählung, sondern eine Ausstellung, die persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen miteinander verbindet. Interaktive Mitmach- und Medienstationen laden dazu ein, eigene Perspektiven einzubringen und die Themen aktiv zu erkunden. Besucherinnen und Besucher werden damit nicht nur zu Betrachtenden, sondern zu Gesprächspartnern einer Ausstellung über das städtische Zusammenleben.

Das historische Zeughaus verleiht dem Projekt eine zusätzliche Ebene. Das Gebäude gehört zum ältesten Teil des Museumskomplexes und steht für die lange Geschichte des Ortes. Gleichzeitig behandelt die Ausstellung Gegenwartsthemen, die München heute beschäftigen. Der Kontrast zwischen historischer Architektur und aktuellen Fragen macht den Besuch besonders anschaulich. Man bewegt sich nicht durch eine abgeschlossene Vergangenheit, sondern durch eine Erzählung, die immer wieder zur Gegenwart zurückführt.

Für Familien, Schulklassen, Gäste der Stadt und Einheimische bietet die Ausstellung unterschiedliche Zugänge. Wer nur einen kurzen Überblick sucht, kann einzelne Kapitel auswählen. Wer sich intensiver mit München beschäftigt, findet zahlreiche Anknüpfungspunkte an Stadtgeschichte, Politik, Architektur, soziale Bewegungen und Alltagsleben. Deutsche und englische Untertitel an den Medienstationen unterstützen die Zugänglichkeit. Der freie Eintritt senkt die Schwelle für wiederholte Besuche und macht es möglich, die Ausstellung in mehreren Etappen kennenzulernen.

Sammlung Online, Fotografie und digitale Angebote des Museums

Die Suchanfragen zur Sammlung Online, zur Fotografie und zu Fotos des Münchner Stadtmuseums zeigen, wie stark das Haus auch digital wahrgenommen wird. Die Sammlungen sind während der Sanierung nicht einfach verschwunden. Viele Objekte befinden sich in Depots, werden restauriert, erforscht und für zukünftige Ausstellungen vorbereitet. Digitale Angebote schaffen zugleich die Möglichkeit, ausgewählte Inhalte unabhängig vom geschlossenen Hauptgebäude zu entdecken.

Das Museum vereint neun unterschiedliche Sammlungen. Dazu gehören unter anderem die Sammlung Fotografie, die Sammlung Musik, die Sammlung Mode und Textilien, die Sammlung Puppentheater und Schaustellerei, die Sammlung Reklamekunst sowie die Sammlung Stadt und Kultur. Hinzu kommen das Filmmuseum und die Von Parish Kostümbibliothek. Diese Breite ist ein wichtiger Unterschied zu einem Museum, das ausschließlich klassische Stadtansichten oder historische Dokumente zeigt. Das Münchner Stadtmuseum sammelt auch Dinge des Alltags, Bilder, Kleidung, Instrumente, Plakate, Bühnenobjekte und Zeugnisse populärer Kultur.

Die Fotografie nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Fotografische Bilder dokumentieren Straßen, Plätze, Gebäude, Arbeitswelten, Feste, Proteste und private Lebenssituationen. Sie können zeigen, wie sich ein Stadtviertel verändert, wie Menschen öffentliche Räume nutzen oder welche Vorstellungen von München in unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Zugleich sind Fotografien keine neutralen Fenster in die Vergangenheit. Jede Aufnahme hat einen Blickwinkel, einen Anlass und eine Geschichte. Die fotografische Sammlung ermöglicht deshalb sowohl historische Recherche als auch eine Auseinandersetzung mit Bildsprache, Erinnerung und Auswahl.

Die Sammlung Online ist besonders hilfreich für Menschen, die nach Münchner Stadtgeschichte, historischen Fotos oder einzelnen Objektgruppen suchen. Digitale Einträge können Informationen zu Motiven, Datierungen, Material, Herkunft oder Sammlungskontext enthalten. Der Umfang und die Darstellung einzelner Datensätze können sich im Zuge der laufenden Digitalisierungs- und Forschungsarbeit weiterentwickeln. Wer ein bestimmtes Foto, einen Gegenstand oder ein Thema sucht, sollte verschiedene Schreibweisen ausprobieren und die Suchfunktion der offiziellen Website nutzen.

Während der Sanierung arbeitet das Team intensiv an der Neukonzeption der Dauerausstellungen. Dabei werden Sammlungen stärker miteinander verbunden und aus gegenwartsbezogenen Fragestellungen betrachtet. Die zukünftigen Ausstellungen sollen nicht nur Objekte nebeneinanderstellen, sondern Beziehungen zwischen Stadtentwicklung, Gesellschaft, Alltag und kultureller Produktion sichtbar machen. Digitale Formate können diesen Prozess ergänzen. Sie ermöglichen den Zugang zu Recherchematerial, machen ausgewählte Objekte auffindbar und bieten Raum für Beteiligung. Für Studierende, Forschende, Lehrkräfte, Journalistinnen und Journalisten sowie alle kulturinteressierten Menschen bleibt die digitale Sammlung daher ein zentraler Einstieg.

Münchner Stadtmuseum Kino und Filmprogramm

Das Filmmuseum ist einer der bekanntesten eigenständigen Bereiche des Münchner Stadtmuseums. Während die regulären Ausstellungen wegen der Generalsanierung geschlossen sind, bleibt das Kino weiterhin aktiv. Es zeigt ein wechselndes Programm und bewahrt damit eine wichtige Verbindung zwischen Museum, Filmgeschichte und öffentlicher Kultur. Das Filmmuseum ist nicht nur ein Ort für aktuelle Vorführungen, sondern auch ein Raum für historische Filme, filmwissenschaftliche Zusammenhänge und besondere Reihen.

Die Vorstellungen finden an mehreren Tagen der Woche statt. Nach den veröffentlichten Besuchsinformationen gibt es dienstags und mittwochs Vorführungen um 18.30 und 21 Uhr, donnerstags um 19 Uhr, freitags und samstags um 18 und 21 Uhr sowie sonntags um 17 Uhr. Diese Zeiten bilden die regulären Orientierungspunkte; einzelne Filmreihen, Sonderveranstaltungen oder Feiertage können abweichende Zeiten haben. Ein Blick in den aktuellen Spielplan ist deshalb vor jedem Kinobesuch sinnvoll.

Die Eintrittspreise des Filmmuseums unterscheiden sich von der kostenlosen Interimsausstellung. Für reguläre Vorstellungen wird ein Eintritt von 5 Euro genannt, für Mitglieder des Münchner Filmzentrums 3 Euro. Bei Filmen mit einer Laufzeit von mindestens 120 Minuten kann ein Zuschlag von 1 Euro erhoben werden. Für sehr lange Vorstellungen ab 180 Minuten oder Veranstaltungen mit Live-Musik ist ein weiterer Zuschlag vorgesehen. Die Kinokasse öffnet normalerweise 60 Minuten vor Beginn und schließt 30 Minuten nach Vorstellungsbeginn. Für öffentliche Veranstaltungen bleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse verfügbar.

Der Vorverkauf ist für bestimmte Vorstellungen bis zu eine Woche im Voraus über die Kinokasse oder die Filmseite des Münchner Stadtmuseums möglich. Viele Filme besitzen keine FSK-Freigabe; deshalb sind zahlreiche Vorstellungen erst ab 18 Jahren zugänglich. Das ist bei der Planung eines Besuchs mit Jugendlichen oder Familien besonders zu beachten. Das Kino verfügt außerdem über eine Induktionsschleife für Hörgeräte.

Das Filmmuseum ergänzt die Ausstellung What the City auf eigene Weise. Während die Interimsausstellung die Stadt über Objekte, Stimmen und Medien untersucht, führt das Kino durch bewegte Bilder und filmische Perspektiven. Beide Bereiche machen deutlich, dass Stadtgeschichte nicht nur in Bauwerken und Akten zu finden ist. Sie lebt auch in Bildern, Erzählungen, Körpern, Geräuschen und den Erinnerungen eines Publikums. Ein Besuch des Münchner Stadtmuseums kann daher aus Ausstellung und Filmabend bestehen und so unterschiedliche Formen kultureller Wahrnehmung verbinden.

Geschichte, Gebäude und Generalsanierung bis 2031

Das Münchner Stadtmuseum wurde 1888 gegründet. Im Laufe seiner Geschichte entstand ein weitläufiger Gebäudekomplex rund um den Sankt-Jakobs-Platz, den Oberanger und das Rosental. Das Areal besteht aus mehreren Bauteilen und zwei Innenhöfen. Das historische Zeughaus aus dem Jahr 1500 ist der älteste Gebäudeteil und orientiert sich zum Sankt-Jakobs-Platz. Weitere Bauteile kamen in unterschiedlichen Epochen hinzu. Dadurch ist das Museum nicht nur eine Institution mit vielen Sammlungen, sondern auch ein architektonisch gewachsenes Ensemble.

Die Generalsanierung betrifft ein Areal von ungefähr 30.000 Quadratmetern. Kunst- und Kulturgut musste aus dem Gebäude geräumt, fachgerecht verpackt, transportiert und in Depots eingelagert werden. Diese Aufgabe umfasst sehr unterschiedliche Objekte: vom kleinen Flohzirkus bis zum rund 900 Kilogramm schweren Stern-Orchestrion. Solche Beispiele verdeutlichen, dass eine Museumssanierung weit über Bauarbeiten hinausgeht. Sie betrifft Restaurierung, Logistik, konservatorische Standards, Forschung, Ausstellungsgestaltung und die Arbeitsplätze des gesamten Teams.

Die zukünftigen Dauerausstellungen sollen die Geschichte Münchens und seiner Gesellschaft aus der Perspektive der Gegenwart und mit Blick auf die Zukunft erzählen. Die Ausstellungsfläche für die Dauerausstellungen soll neu aufgeteilt und sammlungsübergreifend entwickelt werden. Nach den Planungen entstehen außerdem verbesserte Wegeführungen, großzügigere Aufenthaltsbereiche und neue Vermittlungsräume. Ein überdachtes Atrium im Innenhof mit einem Kubus als neuem Mittelpunkt sowie ein neuer Haupteingang am Rindermarkt gehören zu den beschriebenen Elementen der baulichen Zukunft.

Inklusion spielt bei der Neugestaltung eine wichtige Rolle. Bereits die aktuelle Interimsausstellung ist stufenlos zugänglich. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gibt es Informationen zur barrierefreien Toilette im Untergeschoss des Marstallgebäudes neben dem Filmmuseum. Der Zugang kann über einen Aufzug im Foyer des Filmkinos erfolgen. Für die Zeit nach der Wiedereröffnung ist eine verbesserte Wegeführung vorgesehen, damit mehr Menschen die Sammlungen selbstständig und komfortabel erleben können.

Die Wiedereröffnung ist voraussichtlich für 2031 vorgesehen. Bis dahin entwickelt das Team neue Dauerausstellungen, bereitet Sonderausstellungen vor und plant ein zukünftiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm. Auch während der Bauphase bleibt das Museum in der Stadt präsent. Interimsformate, Kooperationen, digitale Angebote, das Filmmuseum und die Ausstellung im Zeughaus halten die Verbindung zum Publikum aufrecht. Wer heute kommt, besucht daher nicht das fertige Museum von morgen, sondern erlebt eine wichtige Übergangsphase seiner Geschichte.

Anfahrt, Lage am Sankt-Jakobs-Platz und Besuch im Münchner Zentrum

Die Adresse des Münchner Stadtmuseums lautet Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München. Das Museum liegt zentral in der Altstadt und ist gut in einen Rundgang durch das historische Zentrum einzubinden. In der näheren Umgebung befinden sich der Marienplatz, der Viktualienmarkt, das Sendlinger Tor, das Jüdische Museum München und weitere Kultur- und Sehenswürdigkeiten. Die Lage macht den Besuch besonders attraktiv für Gäste, die mehrere Ziele miteinander verbinden möchten.

Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Museum über die S- und U-Bahn-Station Marienplatz erreichbar. Auch die U-Bahn-Station Sendlinger Tor liegt in der Nähe. Zusätzlich fahren die Buslinien 52 und 62 bis zur Haltestelle St.-Jakobs-Platz. Für eine stressarme Anreise empfiehlt sich der öffentliche Verkehr, da die Altstadt stark frequentiert ist und Parkmöglichkeiten direkt am Museum nicht als reguläres Besuchsangebot ausgewiesen sind. Wer mit dem Auto anreist, sollte deshalb ein Parkhaus im weiteren Zentrum einplanen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.

Der Eingang zur Interimsausstellung liegt am Sankt-Jakobs-Platz. Die Ausstellungsfläche ist ebenerdig und stufenlos zugänglich. Eine automatische Türöffnung erleichtert den Zugang. Eine dauerhafte Metallrampe am Zugang vom Sankt-Jakobs-Platz überbrückt eine Stufe. Außerdem ist ein barrierefreier Zugang über den Marstallhof möglich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Hof aus großem Kopfsteinpflaster besteht. Für Besucherinnen und Besucher mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen kann es deshalb sinnvoll sein, die Zugangsbedingungen vorab zu prüfen oder beim Servicepersonal nach dem günstigsten Weg zu fragen.

Im Gebäude der Ausstellung gibt es keine Kasse und keine Garderobe. Die barrierefreie Toilette für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, des Filmmuseums oder des Cafés befindet sich im Untergeschoss des Marstallgebäudes neben dem Filmmuseum. Sie ist über den Aufzug im Foyer des Filmkinos erreichbar. Diese Informationen sind besonders für längere Aufenthalte und kombinierte Besuche von Ausstellung und Kino relevant.

Da sich das Museum bis voraussichtlich 2031 im Umbau befindet, sollten Gäste ihre Erwartungen anpassen. Die historische Adresse bleibt bestehen, doch nicht alle früher bekannten Räume und Ausstellungen sind geöffnet. Aktuelle Hinweise zu Öffnungszeiten, Sonderveranstaltungen, Kino und digitalen Angeboten sind deshalb verlässlicher als ältere Reiseportale oder Rezensionen. Wer die Ausstellung spontan besucht, kann den freien Eintritt nutzen. Wer gezielt einen Film sehen möchte, sollte den Spielplan und die jeweiligen Einlasszeiten kontrollieren.

Team, Vermittlung, Shop und zukünftige Angebote

Hinter dem Münchner Stadtmuseum steht ein vielseitiges Team aus Sammlungen, Restaurierung, Forschung, Vermittlung, Museumsmanagement, Archiv, Verwaltung und Veranstaltung. Während der Sanierung verschiebt sich der Schwerpunkt vieler Arbeitsbereiche. An die Stelle des täglichen Betriebs in allen Ausstellungsräumen treten Aufgaben wie Objektumzug, Depotorganisation, Forschungsarbeit, Neukonzeption, digitale Erschließung und Vorbereitung des zukünftigen Hauses. Das Team arbeitet damit nicht im Hintergrund an einem stillstehenden Museum, sondern an einer umfassenden inhaltlichen und baulichen Erneuerung.

Die Sammlungsbereiche arbeiten zunehmend miteinander. Stadtgeschichte lässt sich kaum aus einer einzigen Perspektive erzählen. Ein historisches Foto kann Fragen zur Architektur, zur sozialen Ordnung und zur privaten Erinnerung aufwerfen. Ein Kleidungsstück kann mit Mode, Migration, Arbeit, Geschlechterrollen und Konsum verbunden sein. Ein Musikinstrument kann von technischen Entwicklungen, Unterhaltungskultur und globalen Verbindungen erzählen. Das Museum nutzt seine unterschiedlichen Sammlungen deshalb, um komplexe Themen miteinander zu verknüpfen.

Vermittlung ist ein weiterer Schwerpunkt. Die Ausstellung What the City arbeitet mit Stimmen von Münchnerinnen und Münchnern, interaktiven Stationen und Medien. Das erleichtert den Einstieg für Menschen, die nicht regelmäßig Museen besuchen. Gleichzeitig bietet die Ausstellung genügend Themen für vertiefende Gespräche, Schulprojekte und individuelle Recherche. Die geplanten neuen Vermittlungsräume nach der Sanierung sollen diese Arbeit weiter ausbauen.

Zum Münchner Stadtmuseum gehört außerdem die Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg. Sie ist auf das Thema Mode spezialisiert und ergänzt die Sammlung Mode und Textilien. Weitere Formate und Festivals werden während der Übergangszeit fortgeführt, darunter das KUCKUCK Theaterfestival für Anfänge(r) und das internationale Figurentheaterfestival wunder. Solche Angebote zeigen, dass das Museum auch außerhalb der klassischen Dauerausstellung kulturelle Räume schafft.

Fragen nach einem Shop oder nach Museumssouvenirs lassen sich während der Sanierungsphase nicht pauschal mit dem früheren regulären Angebot beantworten. Ob ein Shop geöffnet ist, welche Publikationen erhältlich sind und an welchen Orten Produkte oder Kataloge verkauft werden, kann vom aktuellen Interimsprogramm abhängen. Verlässlich sind die Hinweise der offiziellen Website. Auch Stellenangebote und Informationen zum Team werden dort veröffentlicht. Wer sich für Mitarbeit, Forschung, Sammlungspflege oder Vermittlung interessiert, sollte die offiziellen Karriere- und Kontaktseiten nutzen.

Das Münchner Stadtmuseum ist damit mehr als ein einzelnes Gebäude mit historischen Objekten. Es ist eine kommunale Kulturinstitution, die sammelt, bewahrt, forscht, ausstellt und vermittelt. Die aktuelle Übergangsphase macht diese Aufgaben sichtbar. Noch bevor das erneuerte Haus 2031 seine Türen öffnet, können Besucherinnen und Besucher die Stadt im Zeughaus, im Kino und in den digitalen Sammlungen aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen.

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