Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
(567 Bewertungen)

Potsdam

Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam, Deutschland

Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte | Öffnungszeiten

Mitten am Alten Markt, im historischen Zentrum Potsdams, verbindet das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte städtische Geschichte, Kunst und Gegenwart in einem markanten Gebäudeensemble aus Altem Rathaus, modernem Verbinder und Knobelsdorffhaus. Das Haus versteht sich als Gedächtnis der Stadt und als offener Ort für alle, die Potsdam nicht nur sehen, sondern verstehen wollen. Wer hierher kommt, erlebt eine ständige Ausstellung mit kostenfreiem Eintritt, wechselnde Sonderausstellungen, ein lebendiges Veranstaltungsprogramm und einen Standort, der selbst Teil der Stadtgeschichte ist. Gerade diese Mischung aus authentischem Ort, wissenschaftlich fundierter Vermittlung und unmittelbarer Nähe zur historischen Mitte macht den Besuch so besonders. Das Museum ist kein stiller Aufbewahrungsort, sondern ein kultureller Treffpunkt, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Dialog treten. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/ueber-uns-0))

Öffnungszeiten, Eintritt frei und der beste Zeitpunkt für Ihren Besuch

Wer einen Besuch plant, profitiert von den klaren Öffnungszeiten und dem niederschwelligen Zugang zur ständigen Ausstellung. Das Museum ist regulär von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet; montags bleibt das Haus geschlossen. Der Besucherservice ist ebenfalls täglich von 10 bis 18 Uhr erreichbar, was die Planung von spontanen oder kurzfristig vorbereiteten Besuchen erleichtert. Besonders attraktiv ist, dass die ständige Ausstellung kostenlos zugänglich ist. Das senkt die Hemmschwelle für einen ersten Besuch und macht das Museum auch für einen kurzen Abstecher in die Innenstadt interessant. Dazu kommt, dass das Haus mit Audioguide-Angebot und Rätselspielen für Kinder sowohl kulturinteressierte Erwachsene als auch Familien anspricht. Wer gern ohne Eile unterwegs ist, kann den Museumsbesuch ideal mit einem Spaziergang über den Alten Markt verbinden und danach die Altstadt zu Fuß erkunden. Da das Haus in der historischen Mitte liegt, lässt sich der Besuch gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten kombinieren. Auch für Gäste, die Potsdam nur an einem Wochenende oder im Rahmen eines Tagesausflugs erleben, ist das Museum dadurch ein sehr sinnvoller Startpunkt. Die Mischung aus freiem Eintritt, regelmäßigem Programm und überschaubaren, klar kommunizierten Servicezeiten macht die Location besonders planungssicher und nutzerfreundlich. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Alten Markt

Das Potsdam Museum liegt an einer der bekanntesten Adressen der Stadt: Am Alten Markt 9. Die Anreise ist laut Museum vor allem mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr bequem. Mit der S-Bahn oder Regionalbahn erreichen Besucher Potsdam Hbf; von dort sind es etwa 8 Minuten zu Fuß über die Lange Brücke. Alternativ fahren mehrere Tramlinien, darunter 91, 92, 93, 96, 98 und 99, bis zur Haltestelle Potsdam, Alter Markt/Landtag. Auch verschiedene Buslinien sowie das Potsdamer Wassertaxi mit der Haltestelle Lange Brücke werden genannt. Wer mit dem Fahrrad kommt, findet direkt neben dem Museum einen ausgewiesenen Fahrradparkplatz in Richtung Straße Am Alten Markt. Für Autofahrer weist das Museum auf gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung hin; genannt werden unter anderem P+R Bahnhofspassagen, Am Kanal, Am Lustgarten, Wilhelm-Galerie und Am Neuen Markt. Zusätzlich ist das Haus mit barrierefreiem Aufzug und barrierefreiem WC ausgestattet, was den Besuch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erleichtert. Durch diese Kombination aus zentraler Lage, guter ÖPNV-Anbindung, Fahrradfreundlichkeit und vorhandenen Parkoptionen ist das Museum sowohl für Stadtbesucher als auch für überregionale Gäste gut erreichbar. Die Lage im historischen Kern, direkt am Alten Markt, stärkt den Eindruck eines echten Stadtmuseums: Man kommt nicht an einen Randort, sondern mitten in das städtebauliche Herz Potsdams. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/besucherinfos))

Ständige Ausstellung: Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte

Das inhaltliche Herz des Hauses ist die ständige Ausstellung Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte. Sie erzählt die Entwicklung Potsdams vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit gut 500 Originalobjekten sowie mit Bildern, Kurztexten, Audios und Filmbeiträgen. Dadurch entsteht kein trockener Chronikraum, sondern ein vielschichtiger Rundgang durch Stadtentwicklung, Architektur, Kunst und Alltagskultur. Die Ausstellung ordnet die Geschichte thematisch und verständlich, unter anderem zu Luxus und Pracht, Zuwanderung und Militär, Königen und Bürgertum, Religion, Stadtentwicklung und Architektur, Kunst, Handwerk sowie wissenschaftlichen Errungenschaften. Besonders anschaulich sind die vielen Fragen, die das Museum selbst aufwirft: Wie entstand die Stadt? Wie entwickelte sich der Alte Markt im 18. Jahrhundert? Wie erlebten Casanova oder Alexander von Humboldt Potsdam? Warum spielte der importierte Maulbeerbaum eine Rolle? Wann wurde Potsdam zur blühenden Manufakturstadt, und wie ging die Stadt durch die Wendezeit 1989? Genau diese Fragen machen die Ausstellung lebendig und laden dazu ein, Zusammenhänge selbst zu entdecken. Für Besucher bedeutet das: Man bekommt nicht nur Einzelobjekte zu sehen, sondern eine erzählerisch aufgebaute Stadtbiografie, die historisches Wissen mit Anekdoten, Kuriositäten und starken Bildern verbindet. Der kostenfreie Zugang ist dabei ein zusätzliches Plus, ebenso der Audioguide in Deutsch und Englisch, der die Orientierung erleichtert und die Ausstellung auch für internationale Gäste gut zugänglich macht. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/potsdam-eine-stadt-macht-geschichte-0))

Das Alte Rathaus und die Geschichte des Hauses

Das Potsdam Museum ist nicht nur ein Museum über Potsdam, sondern selbst ein Stück Potsdamer Geschichte. Seine Wurzeln reichen in das Jahr 1909 zurück, als Bürger der Stadt einen Museumsverein gründeten. Auch der Standort am Alten Markt ist historisch aufgeladen: Das Alte Rathaus gilt als ältestes Haus am Platz und hatte sogar mehrere Vorgängerbauten. Das erste Rathaus entstand 1524, brannte jedoch bereits 1536 ab. Ein weiterer Neubau wurde um 1720/1722 unter Friedrich Wilhelm I. ersetzt, bevor Friedrich II. 1753 einen weiteren Neubau durch Jan Boumann d. Ä. und Christian Ludwig Hildebrandt beauftragte. Die Fassade orientierte sich an Entwürfen Andrea Palladios, während Turm und Atlasfigur an Vorbilder in Rom und Amsterdam erinnern. Das Gebäude diente nicht nur der Verwaltung, sondern auch als Stadtgericht und Gefängnis, später als Sparkasse und Sitz der Stadtverordneten. Im April 1945 wurde das Ensemble schwer beschädigt; in der DDR-Zeit erfolgte eine Umgestaltung zum Kulturhaus. Zwischen 2010 und 2012 wurde das Alte Rathaus umfassend restauriert, und seit 2012 ist es wieder Museum. Das Knobelsdorffhaus, 1750 als Wohnhaus errichtet, ergänzt das Ensemble als weiterer historischer Baustein. Diese bauliche und funktionale Entwicklung macht deutlich, warum der Besuch hier mehr ist als ein klassischer Museumsstopp: Wer das Haus betritt, bewegt sich durch Architektur- und Stadtgeschichte zugleich. Der Ort selbst erzählt von Macht, Repräsentation, Zerstörung, Wiederaufbau und kultureller Rückgewinnung. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/das-alte-rathaus))

Führungen, Veranstaltungen und Räume für besondere Anlässe

Das Potsdam Museum ist auch eine lebendige Veranstaltungsadresse. Auf der Website finden sich regelmäßig Führungen, Vorträge, Gesprächsformate und weitere Veranstaltungen, die die Dauerausstellung oder aktuelle Themen vertiefen. Dazu kommen Sonderausstellungen und kulturelle Formate, die das Museum als Ort des Dialogs und der Begegnung stärken. Besonders interessant ist der Veranstaltungssaal: Er liegt direkt in Nähe zu den Ausstellungsräumen, kann flexibel bestuhlt werden und eignet sich für Tagungen, Workshops, Empfänge, Konzerte und andere besondere Anlässe. Die offizielle Beschreibung nennt eine Fläche von rund 180 Quadratmetern mit maximal 180 Sitzplätzen; der Raum ist teilbar in zwei Bereiche, verfügt über Tageslicht, ist klimatisiert, barrierefrei und mit moderner Licht-, Präsentations- und Tontechnik ausgestattet. Ergänzend gibt es ein Foyer mit rund 200 Quadratmetern und etwa 150 Stehplätzen, das sich besonders für Catering und Stehempfänge anbietet. Das ist für eine Location im Herzen der Stadt ein starkes Profil, weil dadurch Kultur und Eventnutzung sinnvoll zusammenkommen. Auch für Veranstalter ist das attraktiv, da der Raum innerhalb und außerhalb der regulären Öffnungszeiten genutzt werden kann. Die Museumskommunikation zeigt außerdem, dass das Haus ein vielfältiges Programm pflegt und als Ort für die Stadtgesellschaft verstanden wird. So entsteht ein Veranstaltungsort, der nicht nur funktional ist, sondern mit historischem Ambiente, zentraler Lage und musealem Kontext eine besondere Atmosphäre bietet. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/ueber-uns-0))

Familienangebote, Service, Museumscafé und Museumsshop

Auch für Familien und Gruppen ist das Potsdam Museum gut aufgestellt. Das Haus versteht sich als außerschulischer Lernort und bietet für Grund- und weiterführende Schulen ein breites, fächerübergreifendes Programm an. Für Familien gibt es Angebote ab sechs Jahren, etwa mit Rätselbogen, Taschenlampe oder Museumskoffer, die den Museumsbesuch in eine kleine Entdeckungsreise verwandeln. Diese Vermittlungsform passt sehr gut zu einem Haus, das Stadtgeschichte nicht nur erklärt, sondern erfahrbar machen will. Ergänzend gibt es das Museumscafé Café Central mit Kaffeespezialitäten, Limonaden, Kuchen und kleinen Speisen. Wer Souvenirs, Kataloge, Fotobände oder Potsdam-Bücher sucht, findet im Museumsshop passende Angebote; laut Startseite kann dort inzwischen auch online bestellt werden. Dazu kommen Newsletter, Social-Media-Angebote und regelmäßige Einblicke hinter die Kulissen, die den Kontakt zum Publikum außerhalb des Museumsbesuchs halten. Das passt zu dem Selbstverständnis des Hauses als offener Ort für alle und als Treffpunkt der Stadtgesellschaft. Auch der Förderverein mit über 400 Mitgliedern ist ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit und zugleich Hinweis darauf, dass das Museum stark in der Bürgerschaft verankert ist. Wer also ein Museum sucht, das sowohl inhaltlich als auch organisatorisch viele Zielgruppen anspricht, findet hier einen sehr runden Mix aus Bildung, Freizeit, Kultur und Service. Gerade die Kombination aus freiem Eintritt in die Dauerausstellung, familienfreundlichen Vermittlungsformaten, Café, Shop und zentraler Lage macht das Potsdam Museum zu einer Adresse, die man nicht nur einmal besucht, sondern gern wiederkehrt. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/junges-museum?utm_source=openai))

Quellen:

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Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte | Öffnungszeiten

Mitten am Alten Markt, im historischen Zentrum Potsdams, verbindet das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte städtische Geschichte, Kunst und Gegenwart in einem markanten Gebäudeensemble aus Altem Rathaus, modernem Verbinder und Knobelsdorffhaus. Das Haus versteht sich als Gedächtnis der Stadt und als offener Ort für alle, die Potsdam nicht nur sehen, sondern verstehen wollen. Wer hierher kommt, erlebt eine ständige Ausstellung mit kostenfreiem Eintritt, wechselnde Sonderausstellungen, ein lebendiges Veranstaltungsprogramm und einen Standort, der selbst Teil der Stadtgeschichte ist. Gerade diese Mischung aus authentischem Ort, wissenschaftlich fundierter Vermittlung und unmittelbarer Nähe zur historischen Mitte macht den Besuch so besonders. Das Museum ist kein stiller Aufbewahrungsort, sondern ein kultureller Treffpunkt, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Dialog treten. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/ueber-uns-0))

Öffnungszeiten, Eintritt frei und der beste Zeitpunkt für Ihren Besuch

Wer einen Besuch plant, profitiert von den klaren Öffnungszeiten und dem niederschwelligen Zugang zur ständigen Ausstellung. Das Museum ist regulär von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet; montags bleibt das Haus geschlossen. Der Besucherservice ist ebenfalls täglich von 10 bis 18 Uhr erreichbar, was die Planung von spontanen oder kurzfristig vorbereiteten Besuchen erleichtert. Besonders attraktiv ist, dass die ständige Ausstellung kostenlos zugänglich ist. Das senkt die Hemmschwelle für einen ersten Besuch und macht das Museum auch für einen kurzen Abstecher in die Innenstadt interessant. Dazu kommt, dass das Haus mit Audioguide-Angebot und Rätselspielen für Kinder sowohl kulturinteressierte Erwachsene als auch Familien anspricht. Wer gern ohne Eile unterwegs ist, kann den Museumsbesuch ideal mit einem Spaziergang über den Alten Markt verbinden und danach die Altstadt zu Fuß erkunden. Da das Haus in der historischen Mitte liegt, lässt sich der Besuch gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten kombinieren. Auch für Gäste, die Potsdam nur an einem Wochenende oder im Rahmen eines Tagesausflugs erleben, ist das Museum dadurch ein sehr sinnvoller Startpunkt. Die Mischung aus freiem Eintritt, regelmäßigem Programm und überschaubaren, klar kommunizierten Servicezeiten macht die Location besonders planungssicher und nutzerfreundlich. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/))

Anfahrt, Parken und barrierefreier Zugang am Alten Markt

Das Potsdam Museum liegt an einer der bekanntesten Adressen der Stadt: Am Alten Markt 9. Die Anreise ist laut Museum vor allem mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr bequem. Mit der S-Bahn oder Regionalbahn erreichen Besucher Potsdam Hbf; von dort sind es etwa 8 Minuten zu Fuß über die Lange Brücke. Alternativ fahren mehrere Tramlinien, darunter 91, 92, 93, 96, 98 und 99, bis zur Haltestelle Potsdam, Alter Markt/Landtag. Auch verschiedene Buslinien sowie das Potsdamer Wassertaxi mit der Haltestelle Lange Brücke werden genannt. Wer mit dem Fahrrad kommt, findet direkt neben dem Museum einen ausgewiesenen Fahrradparkplatz in Richtung Straße Am Alten Markt. Für Autofahrer weist das Museum auf gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung hin; genannt werden unter anderem P+R Bahnhofspassagen, Am Kanal, Am Lustgarten, Wilhelm-Galerie und Am Neuen Markt. Zusätzlich ist das Haus mit barrierefreiem Aufzug und barrierefreiem WC ausgestattet, was den Besuch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erleichtert. Durch diese Kombination aus zentraler Lage, guter ÖPNV-Anbindung, Fahrradfreundlichkeit und vorhandenen Parkoptionen ist das Museum sowohl für Stadtbesucher als auch für überregionale Gäste gut erreichbar. Die Lage im historischen Kern, direkt am Alten Markt, stärkt den Eindruck eines echten Stadtmuseums: Man kommt nicht an einen Randort, sondern mitten in das städtebauliche Herz Potsdams. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/besucherinfos))

Ständige Ausstellung: Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte

Das inhaltliche Herz des Hauses ist die ständige Ausstellung Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte. Sie erzählt die Entwicklung Potsdams vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit gut 500 Originalobjekten sowie mit Bildern, Kurztexten, Audios und Filmbeiträgen. Dadurch entsteht kein trockener Chronikraum, sondern ein vielschichtiger Rundgang durch Stadtentwicklung, Architektur, Kunst und Alltagskultur. Die Ausstellung ordnet die Geschichte thematisch und verständlich, unter anderem zu Luxus und Pracht, Zuwanderung und Militär, Königen und Bürgertum, Religion, Stadtentwicklung und Architektur, Kunst, Handwerk sowie wissenschaftlichen Errungenschaften. Besonders anschaulich sind die vielen Fragen, die das Museum selbst aufwirft: Wie entstand die Stadt? Wie entwickelte sich der Alte Markt im 18. Jahrhundert? Wie erlebten Casanova oder Alexander von Humboldt Potsdam? Warum spielte der importierte Maulbeerbaum eine Rolle? Wann wurde Potsdam zur blühenden Manufakturstadt, und wie ging die Stadt durch die Wendezeit 1989? Genau diese Fragen machen die Ausstellung lebendig und laden dazu ein, Zusammenhänge selbst zu entdecken. Für Besucher bedeutet das: Man bekommt nicht nur Einzelobjekte zu sehen, sondern eine erzählerisch aufgebaute Stadtbiografie, die historisches Wissen mit Anekdoten, Kuriositäten und starken Bildern verbindet. Der kostenfreie Zugang ist dabei ein zusätzliches Plus, ebenso der Audioguide in Deutsch und Englisch, der die Orientierung erleichtert und die Ausstellung auch für internationale Gäste gut zugänglich macht. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/potsdam-eine-stadt-macht-geschichte-0))

Das Alte Rathaus und die Geschichte des Hauses

Das Potsdam Museum ist nicht nur ein Museum über Potsdam, sondern selbst ein Stück Potsdamer Geschichte. Seine Wurzeln reichen in das Jahr 1909 zurück, als Bürger der Stadt einen Museumsverein gründeten. Auch der Standort am Alten Markt ist historisch aufgeladen: Das Alte Rathaus gilt als ältestes Haus am Platz und hatte sogar mehrere Vorgängerbauten. Das erste Rathaus entstand 1524, brannte jedoch bereits 1536 ab. Ein weiterer Neubau wurde um 1720/1722 unter Friedrich Wilhelm I. ersetzt, bevor Friedrich II. 1753 einen weiteren Neubau durch Jan Boumann d. Ä. und Christian Ludwig Hildebrandt beauftragte. Die Fassade orientierte sich an Entwürfen Andrea Palladios, während Turm und Atlasfigur an Vorbilder in Rom und Amsterdam erinnern. Das Gebäude diente nicht nur der Verwaltung, sondern auch als Stadtgericht und Gefängnis, später als Sparkasse und Sitz der Stadtverordneten. Im April 1945 wurde das Ensemble schwer beschädigt; in der DDR-Zeit erfolgte eine Umgestaltung zum Kulturhaus. Zwischen 2010 und 2012 wurde das Alte Rathaus umfassend restauriert, und seit 2012 ist es wieder Museum. Das Knobelsdorffhaus, 1750 als Wohnhaus errichtet, ergänzt das Ensemble als weiterer historischer Baustein. Diese bauliche und funktionale Entwicklung macht deutlich, warum der Besuch hier mehr ist als ein klassischer Museumsstopp: Wer das Haus betritt, bewegt sich durch Architektur- und Stadtgeschichte zugleich. Der Ort selbst erzählt von Macht, Repräsentation, Zerstörung, Wiederaufbau und kultureller Rückgewinnung. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/das-alte-rathaus))

Führungen, Veranstaltungen und Räume für besondere Anlässe

Das Potsdam Museum ist auch eine lebendige Veranstaltungsadresse. Auf der Website finden sich regelmäßig Führungen, Vorträge, Gesprächsformate und weitere Veranstaltungen, die die Dauerausstellung oder aktuelle Themen vertiefen. Dazu kommen Sonderausstellungen und kulturelle Formate, die das Museum als Ort des Dialogs und der Begegnung stärken. Besonders interessant ist der Veranstaltungssaal: Er liegt direkt in Nähe zu den Ausstellungsräumen, kann flexibel bestuhlt werden und eignet sich für Tagungen, Workshops, Empfänge, Konzerte und andere besondere Anlässe. Die offizielle Beschreibung nennt eine Fläche von rund 180 Quadratmetern mit maximal 180 Sitzplätzen; der Raum ist teilbar in zwei Bereiche, verfügt über Tageslicht, ist klimatisiert, barrierefrei und mit moderner Licht-, Präsentations- und Tontechnik ausgestattet. Ergänzend gibt es ein Foyer mit rund 200 Quadratmetern und etwa 150 Stehplätzen, das sich besonders für Catering und Stehempfänge anbietet. Das ist für eine Location im Herzen der Stadt ein starkes Profil, weil dadurch Kultur und Eventnutzung sinnvoll zusammenkommen. Auch für Veranstalter ist das attraktiv, da der Raum innerhalb und außerhalb der regulären Öffnungszeiten genutzt werden kann. Die Museumskommunikation zeigt außerdem, dass das Haus ein vielfältiges Programm pflegt und als Ort für die Stadtgesellschaft verstanden wird. So entsteht ein Veranstaltungsort, der nicht nur funktional ist, sondern mit historischem Ambiente, zentraler Lage und musealem Kontext eine besondere Atmosphäre bietet. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/ueber-uns-0))

Familienangebote, Service, Museumscafé und Museumsshop

Auch für Familien und Gruppen ist das Potsdam Museum gut aufgestellt. Das Haus versteht sich als außerschulischer Lernort und bietet für Grund- und weiterführende Schulen ein breites, fächerübergreifendes Programm an. Für Familien gibt es Angebote ab sechs Jahren, etwa mit Rätselbogen, Taschenlampe oder Museumskoffer, die den Museumsbesuch in eine kleine Entdeckungsreise verwandeln. Diese Vermittlungsform passt sehr gut zu einem Haus, das Stadtgeschichte nicht nur erklärt, sondern erfahrbar machen will. Ergänzend gibt es das Museumscafé Café Central mit Kaffeespezialitäten, Limonaden, Kuchen und kleinen Speisen. Wer Souvenirs, Kataloge, Fotobände oder Potsdam-Bücher sucht, findet im Museumsshop passende Angebote; laut Startseite kann dort inzwischen auch online bestellt werden. Dazu kommen Newsletter, Social-Media-Angebote und regelmäßige Einblicke hinter die Kulissen, die den Kontakt zum Publikum außerhalb des Museumsbesuchs halten. Das passt zu dem Selbstverständnis des Hauses als offener Ort für alle und als Treffpunkt der Stadtgesellschaft. Auch der Förderverein mit über 400 Mitgliedern ist ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit und zugleich Hinweis darauf, dass das Museum stark in der Bürgerschaft verankert ist. Wer also ein Museum sucht, das sowohl inhaltlich als auch organisatorisch viele Zielgruppen anspricht, findet hier einen sehr runden Mix aus Bildung, Freizeit, Kultur und Service. Gerade die Kombination aus freiem Eintritt in die Dauerausstellung, familienfreundlichen Vermittlungsformaten, Café, Shop und zentraler Lage macht das Potsdam Museum zu einer Adresse, die man nicht nur einmal besucht, sondern gern wiederkehrt. ([potsdam-museum.de](https://www.potsdam-museum.de/de/junges-museum?utm_source=openai))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

IA

Isabella St. Andrews

25. Juli 2025

Nicht überwältigend; perfekt für einen einstündigen Besuch! Die Ausstellungen haben englische Übersetzungen. Umfasst die Geschichte Potsdams durch die preußischen Könige, die Potsdamer Konferenz und die DDR.

UJ

UK Photo Journey

6. Januar 2024

Dieses schöne Museum bewahrt die Geschichte von mehr als 1000 Jahren. Ein historisches Museum im historischen Zentrum von Potsdam mit bemerkenswerter Schönheit sowohl innen als auch außen.

AS

Alina Studenova

18. April 2025

Ich habe sowohl die ständigen als auch die temporären Ausstellungen genossen. Der Eintritt zur ständigen Ausstellung ist kostenlos. Die ungefähre Zeit, um ohne Eile durchzugehen, beträgt etwa 2 Stunden.

SH

Shiks

19. März 2023

Eine Fahrt wert! Wenn Sie Historiker sind oder sich für vergangene Ereignisse interessieren, dann ist dies ein Ort, den man besuchen sollte. Für Englischsprecher bekommt man ein Audio-Gerät, das als Führer dient.

JC

Jon Chen

26. August 2023

Ausgezeichnetes Museum zur Geschichte der Stadt Potsdam, mit englischer Übersetzung verfügbar. Kostenloser Eintritt.