Prinzregententheater
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München

Prinzregentenpl. 12, 81675 München-Bogenhausen, Deutschland

Prinzregententheater | Spielplan & Tickets

Das Prinzregententheater München gehört zu den eindrucksvollsten Kulturorten der Stadt. Am Prinzregentenplatz im Stadtteil Bogenhausen verbindet das historische Haus eine außergewöhnliche Architektur mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Besucherinnen und Besucher erleben hier Konzerte, Opernaufführungen, Theater, Musical, Ballett, Kabarett, Lesungen, Shows, Gastspiele und Produktionen der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Durch seine Lage, seine Geschichte und die besondere Gestaltung des Zuschauerraums besitzt das Theater eine Atmosphäre, die bereits vor dem Beginn der Vorstellung einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Das Haus wurde von 1900 bis 1901 nach Plänen von Max Littmann errichtet und am 21. August 1901 mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet. Sein amphitheatralischer Zuschauerraum wurde vom Bayreuther Festspielhaus inspiriert. Heute bietet das Große Haus 1.083 Sitzplätze, darunter 1.029 Plätze im Parkett und sechs Logen mit jeweils neun Sitzen. Die ansteigenden Sitzreihen ermöglichen aus nahezu allen Bereichen eine gute Sicht auf Bühne und Vorbühne. Wer den aktuellen Spielplan sucht, Tickets buchen oder den Saalplan ansehen möchte, findet beim Prinzregententheater zahlreiche Angebote für einen besonderen Kulturabend in München.

Prinzregententheater Spielplan 2026 und Programm

Der Spielplan des Prinzregententheaters ist so vielseitig wie die Geschichte des Hauses. Im Großen Haus finden regelmäßig klassische Konzerte, Opern, Musiktheater, Ballettaufführungen, Theaterproduktionen, Kabarettabende, Shows und besondere Gastspiele statt. Ergänzt wird das Programm durch Veranstaltungen der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie durch Produktionen von Konzertveranstaltern und anderen Kulturinstitutionen. Dadurch ist das Prinzregententheater nicht auf eine einzelne Kunstform festgelegt, sondern bietet über das gesamte Jahr hinweg unterschiedliche Anlässe für einen Besuch.

Für das Jahr 2026 stehen unter anderem Konzerte, Jazzveranstaltungen, Kabarett, große Unterhaltungsshows und Jubiläumsführungen im Kalender. Zu den angekündigten Veranstaltungen gehören beispielsweise Auftritte von Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Klassik, Jazz und Unterhaltung sowie Konzerte der Münchner Symphoniker. Der konkrete Spielplan kann sich verändern, weshalb Datum, Beginn, Veranstalter, Saal und Verfügbarkeit der Tickets direkt vor dem Besuch geprüft werden sollten. Gerade bei stark nachgefragten Konzerten und Sonderveranstaltungen empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Auch Produktionen der Theaterakademie prägen das Programm. Die Akademie nutzt das Prinzregententheater als Lehr- und Lerntheater, in dem Studierende praktische Erfahrungen in Schauspiel, Musical, Musiktheater, Operngesang, Regie, Dramaturgie, Bühnenbild, Kostüm, Maskenbild und Kulturjournalismus sammeln. Auf diese Weise entstehen Veranstaltungen, die professionellen Bühnenbetrieb und künstlerische Ausbildung miteinander verbinden. Neben Produktionen im Großen Haus finden Akademievorstellungen auch im Akademietheater und in weiteren Spielstätten des Gebäudekomplexes statt.

Wer nach dem Prinzregententheater Programm sucht, sollte neben dem Veranstaltungsdatum auch auf die Art der Veranstaltung achten. Ein Sinfoniekonzert stellt andere Anforderungen an Einlass und Beginn als eine Theateraufführung oder eine Führung. Bei einzelnen Konzerten gibt es zusätzlich Werkeinführungen, bei Führungen gelten eigene Reservierungsbedingungen. Die offizielle Programmübersicht nennt in der Regel Beginn, Veranstaltungsort, Veranstalter und Hinweise zur Buchung. So lässt sich der Besuch zuverlässig planen, ganz gleich, ob ein Konzert am Sonntag, eine Abendvorstellung unter der Woche oder eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres 2026 vorgesehen ist.

Tickets für das Prinzregententheater München

Tickets für das Prinzregententheater werden je nach Veranstaltung über den jeweiligen Veranstalter, München Ticket oder weitere autorisierte Vorverkaufsstellen angeboten. Da im Haus unterschiedliche Veranstalter auftreten, können Preise, Verkaufsstart, Ermäßigungen, Einlassregeln und Rückgabebedingungen variieren. Der zuverlässigste Weg führt deshalb über die offizielle Programmübersicht oder die beim jeweiligen Termin angegebene Ticketstelle. Wer nach Prinzregententheater Tickets sucht, sollte immer prüfen, ob es sich um eine Veranstaltung im Großen Haus, im Akademietheater oder um eine Führung handelt.

Der Saal verfügt über 1.029 Parkettplätze und sechs Logen mit jeweils neun Plätzen. Beim Ticketkauf kann die konkrete Platzkategorie abhängig von der Veranstaltung frei gewählt oder vom Veranstalter festgelegt werden. Der offizielle Saalplan hilft dabei, die Lage eines Sitzplatzes vor der Buchung einzuschätzen. Da der Zuschauerraum amphitheatralisch angelegt ist und die Sitzreihen nach hinten ansteigen, sind Sicht- und Hörbedingungen in vielen Bereichen des Hauses besonders ausgewogen. Dennoch können individuelle Vorlieben eine Rolle spielen: Manche Gäste bevorzugen die Nähe zur Bühne, andere schätzen eine mittlere Reihe mit größerem Überblick über das Bühnenbild oder das Orchester.

Bei Veranstaltungen mit hoher Nachfrage lohnt sich eine frühzeitige Reservierung. Das gilt insbesondere für bekannte Solistinnen und Solisten, beliebte Orchester, Sonderkonzerte, festliche Galas und einzelne Produktionen der Theaterakademie. Vor dem Kauf sollten Beginn, Dauer, Altersfreigabe und mögliche Pausen kontrolliert werden. Bei Führungen gelten in der Regel eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine notwendige Anmeldung. Die Jubiläumsführungen zum 125-jährigen Bestehen des Hauses im Jahr 2026 bieten Einblicke in die restaurierten Publikumsräume, die Bühne und ausgewählte Bereiche des Theaterkomplexes.

Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen stehen im Großen Haus ausgewiesene Rollstuhlplätze zur Verfügung. Diese Plätze sollten vorab reserviert werden, da ihre Anzahl begrenzt ist. Informationen zur Barrierefreiheit, zum Zugang und zu möglichen Begleitplätzen können je nach Veranstaltung beim Ticketanbieter oder direkt beim Veranstaltungsort erfragt werden. Auch bei der Anreise mit der U-Bahn ist es sinnvoll, die aktuelle Zugänglichkeit des Aufzugs an der Haltestelle Prinzregentenplatz zu berücksichtigen.

Prinzregententheater Saalplan, Sitzplätze und Akustik

Der Saalplan des Prinzregententheaters zeigt einen Zuschauerraum, der sich deutlich von vielen modernen Veranstaltungshallen unterscheidet. Das Große Haus ist amphitheatralisch gestaltet. Die Sitzreihen steigen zur Rückseite hin an, wodurch der Blick auf Bühne und Vorbühne auch aus weiter hinten gelegenen Bereichen frei bleibt. Die Architektur wurde nach dem Vorbild des Bayreuther Richard-Wagner-Festspielhauses entwickelt und folgt der Idee, das Publikum möglichst konzentriert auf das Bühnengeschehen auszurichten.

Im Parkett befinden sich 1.029 Sitzplätze. Ergänzt wird der Zuschauerraum durch sechs Logen mit jeweils neun Plätzen. Daraus ergibt sich eine Gesamtkapazität von 1.083 Sitzplätzen. Zusätzlich gibt es ausgewiesene Rollstuhlplätze. Bei bestimmten Produktionen können die nutzbaren Plätze aufgrund von Bühnenaufbauten, Orchesterbesetzung, technischer Ausstattung oder veranstaltungsspezifischen Anforderungen abweichen. Der online verfügbare Saalplan sollte daher immer zusammen mit den Informationen des jeweiligen Veranstalters betrachtet werden.

Die amphitheatralische Anlage wird häufig mit dem Begriff der demokratischen Oper verbunden. Gemeint ist damit, dass nicht nur wenige Plätze im Zentrum des Parketts eine gute Perspektive bieten, sondern dass der gesamte Zuschauerraum auf eine möglichst gleichmäßige Sicht und Hörbarkeit ausgelegt ist. Für klassische Konzerte ist diese Gestaltung besonders interessant, weil der Klang nicht ausschließlich von der Nähe zur Bühne abhängt. Auch bei Theater, Musical und Ballett profitieren viele Plätze vom offenen Blick auf das Bühnengeschehen.

Ein besonderes Merkmal des Hauses ist der höhenverstellbare Orchestergraben, der Platz für bis zu 95 Musiker bietet. Damit kann das Theater auf unterschiedliche Anforderungen von Oper, Musiktheater und Konzert reagieren. Die historische Raumwirkung bleibt dabei mit moderner Bühnen- und Veranstaltungstechnik verbunden. Für Gäste ist diese Kombination aus traditionsreicher Architektur und flexibler Nutzung unmittelbar erlebbar: Ein Konzertsaal, eine Opernbühne und ein Theaterraum können im selben Gebäude jeweils eine eigene Wirkung entfalten.

Wer Fotos vom Prinzregententheater betrachtet, erkennt die Verbindung von Jugendstil und klassizistischen Elementen. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Publikumsräume, die repräsentativen Foyers und der großzügige Zuschauerraum. Die Bayerische Theaterakademie bietet auf Anfrage Führungen an, bei denen Besucherinnen und Besucher Einblicke in die restaurierten Räume, die Bühne und teilweise auch in das Akademietheater erhalten. Da einige Wege über enge Treppen und schmale Gänge führen, sollten Einschränkungen der Mobilität bereits bei der Buchung angesprochen werden.

Geschichte des Prinzregententheaters in München

Die Geschichte des Prinzregententheaters beginnt mit einem Bauprojekt, das eng mit der Theater- und Opernkultur des frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist. Das Gebäude wurde von 1900 bis 1901 nach Plänen des Architekten Max Littmann errichtet. Als Vorbild diente das Bayreuther Richard-Wagner-Festspielhaus. Die architektonische Konzeption sollte die Beziehung zwischen Bühne, Orchester und Publikum neu gewichten. Der amphitheatralische Zuschauerraum, der versenkte Orchestergraben und die konzentrierte Ausrichtung auf das Bühnengeschehen gehören bis heute zu den prägenden Eigenschaften des Hauses.

Am 21. August 1901 wurde das Theater mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet. In den Sommermonaten fanden Richard-Wagner-Festspiele statt. Von 1919 bis 1944 wurde das Haus außerdem vom Bayerischen Staatsschauspiel als Sprechtheater genutzt. Damit war das Prinzregententheater bereits in den ersten Jahrzehnten nicht auf eine einzige Sparte beschränkt, sondern diente unterschiedlichen Formen des Musik- und Sprechtheaters.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm das Prinzregententheater eine besonders wichtige Funktion für das Münchner Opernleben. Von 1944 bis 1963 beherbergte es die Bayerische Staatsoper. In dieser Zeit traten bedeutende Dirigenten und Sängerinnen und Sänger im Haus auf. Das Theater wurde für viele Menschen zu einer wichtigen Ersatzspielstätte und entwickelte die besondere Verbindung aus festlicher Opernatmosphäre und vergleichsweise direkter Publikumsnähe weiter.

1963 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit geschlossen. Die Schließung bedeutete einen tiefen Einschnitt in die Geschichte des Hauses. Erst durch private Spenden und die Initiative von August Everding konnte das Prinzregententheater schrittweise wiederbelebt werden. Im Januar 1988 wurde es nach einer zunächst begrenzten Instandsetzung erneut eröffnet. In dieser ersten Phase stand nur eine kleinere Spielfläche vor dem eisernen Vorhang zur Verfügung. Die öffentlich zugänglichen Räume waren jedoch bereits restauriert und machten das historische Erscheinungsbild wieder erlebbar.

1996 wurde auch der Bühnenbereich umfassend saniert und mit einem versenkbaren Orchestergraben ausgestattet. Am 10. November 1996 folgte die feierliche Wiedereröffnung mit Wagners Tristan und Isolde. Seit 1993 hat die Bayerische Theaterakademie August Everding ihren Sitz im Prinzregententheater. Das Haus ist damit nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Ausbildungszentrum für zahlreiche Theaterberufe. Im Jahr 2026 wird das 125-jährige Bestehen des 1901 eröffneten Theaterbaus mit besonderen Führungen und Veranstaltungen gewürdigt.

Anfahrt zum Prinzregententheater und Parken

Das Prinzregententheater befindet sich am Prinzregentenplatz 12 im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Die zentrale Lage macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders unkompliziert. Die wichtigste Verbindung ist die U-Bahn-Linie U4. Die Haltestelle Prinzregentenplatz liegt direkt in der Nähe des Theaters, sodass der Weg vom Bahnsteig zum Gebäude kurz bleibt. Zusätzlich verkehren die Buslinien 54, 58, 68 und 100 zum Prinzregentenplatz. Vor der Anreise sollten die aktuellen Fahrpläne und mögliche Baustellen im Münchner Nahverkehr geprüft werden.

Am Prinzregententheater gibt es keinen eigenen Besucherparkplatz. Die Parksituation rund um den Prinzregentenplatz ist begrenzt und kann sich je nach Tageszeit, Veranstaltung und Verkehrslage schwierig gestalten. Für die meisten Besucherinnen und Besucher ist daher die Anreise mit U-Bahn oder Bus die bessere Wahl. Wer dennoch mit dem Auto kommt, sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen und ausschließlich ausgewiesene Parkmöglichkeiten nutzen. Das Abstellen des Fahrzeugs auf Gehwegen, in Zufahrten oder auf nicht freigegebenen Flächen kann den Zugang für andere Gäste und Anwohner beeinträchtigen.

Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen sollten sich vorab über den barrierefreien Zugang informieren. Für das Große Haus sind Rollstuhlplätze vorhanden, die möglichst früh reserviert werden sollten. Ein seitlicher Zugang sowie ein Aufzug am Gebäude können je nach Bereich und Veranstaltung relevant sein. Auch die U-Bahn-Station Prinzregentenplatz verfügt über einen Aufzug. Da technische Anlagen vorübergehend außer Betrieb sein können, empfiehlt sich eine aktuelle Prüfung vor dem Veranstaltungstag.

Bei größeren Konzerten oder ausverkauften Vorstellungen kann der Bereich rund um den Prinzregentenplatz stärker frequentiert sein. Eine frühe Anreise erleichtert die Orientierung, den Einlass und die Abgabe an der Garderobe. Wer mit der U4 fährt, erreicht das Theater besonders direkt. Für Gäste, die von außerhalb Münchens anreisen, bietet sich die Kombination aus Bahn, öffentlichem Nahverkehr und einem kurzen Fußweg zum Prinzregententheater an.

Die Adresse lautet Prinzregentenplatz 12, 81675 München. Der Gebäudekomplex umfasst neben dem Großen Haus weitere Spiel- und Arbeitsbereiche. Für das Akademietheater kann der Zugang über die Zumpestraße relevant sein. Deshalb sollte auf dem Ticket oder in den Veranstaltungsinformationen genau geprüft werden, welcher Saal angegeben ist. Die Bezeichnungen Prinzregententheater, Großes Haus, Akademietheater und Akademiestudio stehen nicht immer für denselben Eingang oder dieselbe Raumgröße.

Architektur, Räume und besondere Atmosphäre

Das Prinzregententheater wirkt bereits von außen repräsentativ und städtebaulich markant. Im Inneren treffen Elemente des Jugendstils auf klassizistische Formen. Diese Verbindung prägt Foyers, Treppenanlagen, Wandflächen, Ornamente und den Zuschauerraum. Das Gebäude ist deshalb nicht nur ein Ort für Veranstaltungen, sondern auch ein architektonisches Erlebnis. Wer vor Beginn einer Vorstellung etwas Zeit mitbringt, kann die Wirkung der historischen Räume in Ruhe aufnehmen und den Theaterbesuch als Gesamterlebnis wahrnehmen.

Besonders charakteristisch ist das Theaterfoyer mit seinem floral gestalteten Deckengemälde nach Julius Mössel. Das Foyer kann nicht nur im Rahmen von Aufführungen, sondern auch für Veranstaltungen genutzt werden. Je nach Bestuhlung bietet es Raum für Empfänge, Präsentationen, Lesungen und weitere Formate. Zum Gebäudekomplex gehören außerdem der Gartensaal und das Restaurant Prinzipal. Diese Bereiche erweitern die Nutzungsmöglichkeiten des Hauses und bieten Veranstaltern unterschiedliche Umgebungen für kulturelle, gesellschaftliche und geschäftliche Anlässe.

Das Große Haus eignet sich aufgrund seiner Größe und technischen Ausstattung für Konzerte, Musiktheater, Oper, Ballett, Kongresse, Preisverleihungen und größere Abendveranstaltungen. Die Bühne, Ton-, Video- und Beleuchtungstechnik ermöglichen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Gleichzeitig bleibt die historische Gestaltung sichtbar und gibt auch modernen Produktionen einen besonderen Rahmen. Diese Verbindung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass das Prinzregententheater sowohl bei klassischen Kulturveranstaltungen als auch bei Gastspielen und Sonderformaten gefragt ist.

Ein weiterer Höhepunkt sind Führungen durch das Haus. Die Bayerische Theaterakademie bietet Führungen auf Anfrage an. Dabei können die restaurierten Publikumsräume im Zustand von 1901, der amphitheatralische Zuschauerraum und die Bühne mit teilweise historischen betrieblichen Einrichtungen besichtigt werden. Wenn es die Unterrichts- und Veranstaltungsplanung erlaubt, kann auch das Akademietheater Bestandteil der Führung sein. Die Rundgänge dauern ungefähr 60 bis 75 Minuten und führen teilweise über enge Treppen und schmale Gänge.

Die besondere Atmosphäre des Prinzregententheaters entsteht damit aus mehreren Faktoren: seiner über 125-jährigen Geschichte, der Nähe zur Theaterausbildung, der festlichen Architektur, der guten Sicht aus dem amphitheatralischen Zuschauerraum und dem vielseitigen Programm. Ein Besuch kann deshalb ganz unterschiedlich aussehen. Für die einen beginnt der Abend mit einem Konzert und endet im prachtvollen Foyer. Für die anderen steht eine Akademieproduktion, eine Führung oder eine große Show im Mittelpunkt. In jedem Fall bleibt das Gebäude selbst ein wichtiger Teil des Erlebnisses.

Die Bayerische Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater

Seit 1993 ist das Prinzregententheater Sitz der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Die Akademie wurde auf Initiative von August Everding gegründet und verfolgt das Ziel, verschiedene Theaterberufe unter einem Dach auszubilden. Theorie und Praxis werden eng miteinander verbunden: Studierende lernen nicht ausschließlich in Seminarräumen, sondern arbeiten in realen Produktionszusammenhängen und sammeln Erfahrungen auf Bühnen, in Werkstätten und im künstlerischen Betrieb.

Zum Ausbildungsangebot gehören unter anderem Schauspiel, Musical, Musiktheater und Operngesang, Regie, Dramaturgie, Bühnenbild und Kostüm, Maskenbild sowie Kulturjournalismus. Das Prinzregententheater bietet dafür eine außergewöhnliche Umgebung. Die historische Opernbühne, die Nebenräume, die Studiobühnen und die technische Infrastruktur machen es möglich, unterschiedliche Perspektiven des Theaterbetriebs kennenzulernen. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das ein Programm, das neben etablierten Gastspielen auch die Arbeiten zukünftiger Künstlerinnen, Künstler und Theatermacher präsentiert.

Die Produktionen der Theaterakademie finden nicht ausschließlich im Großen Haus statt. Auch das Akademietheater und weitere Räume werden genutzt. Dadurch können Inszenierungen in unterschiedlichen Größenordnungen entstehen. Eine große Musiktheaterproduktion benötigt andere Bedingungen als eine kleine Schauspielarbeit, eine Musicalproduktion oder eine experimentelle Regiearbeit. Der Veranstaltungsort bleibt somit lebendig und wird nicht nur an Konzert- oder Vorstellungsabenden genutzt.

Die Verbindung von Ausbildung und öffentlichem Spielbetrieb ist eine der wichtigsten Besonderheiten des Prinzregententheaters. Wer eine Vorstellung der Theaterakademie besucht, erlebt nicht nur eine kulturelle Veranstaltung, sondern unterstützt zugleich einen Ausbildungsbetrieb, der junge Menschen auf Berufe im Theater vorbereitet. Die Einnahmen aus der Vermietung des Hauses tragen zur Finanzierung des Studienbetriebs bei. Das Gebäude erfüllt damit gleichzeitig eine historische, künstlerische, pädagogische und gesellschaftliche Funktion.

Auch für Kulturinteressierte, die das Prinzregententheater bereits von Konzerten oder großen Veranstaltungen kennen, lohnt ein Blick auf den Akademie-Spielplan. Dort finden sich Produktionen, die ein anderes Verhältnis zwischen Publikum, Bühne und Darstellenden schaffen können. Der Besuch bietet die Möglichkeit, Nachwuchstalente zu entdecken und die Vielfalt der Münchner Theaterlandschaft kennenzulernen. Gerade im Jubiläumsjahr 2026 steht die Verbindung zwischen Geschichte und Zukunft besonders deutlich im Mittelpunkt.

Quellen:

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Prinzregententheater | Spielplan & Tickets

Das Prinzregententheater München gehört zu den eindrucksvollsten Kulturorten der Stadt. Am Prinzregentenplatz im Stadtteil Bogenhausen verbindet das historische Haus eine außergewöhnliche Architektur mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Besucherinnen und Besucher erleben hier Konzerte, Opernaufführungen, Theater, Musical, Ballett, Kabarett, Lesungen, Shows, Gastspiele und Produktionen der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Durch seine Lage, seine Geschichte und die besondere Gestaltung des Zuschauerraums besitzt das Theater eine Atmosphäre, die bereits vor dem Beginn der Vorstellung einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Das Haus wurde von 1900 bis 1901 nach Plänen von Max Littmann errichtet und am 21. August 1901 mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet. Sein amphitheatralischer Zuschauerraum wurde vom Bayreuther Festspielhaus inspiriert. Heute bietet das Große Haus 1.083 Sitzplätze, darunter 1.029 Plätze im Parkett und sechs Logen mit jeweils neun Sitzen. Die ansteigenden Sitzreihen ermöglichen aus nahezu allen Bereichen eine gute Sicht auf Bühne und Vorbühne. Wer den aktuellen Spielplan sucht, Tickets buchen oder den Saalplan ansehen möchte, findet beim Prinzregententheater zahlreiche Angebote für einen besonderen Kulturabend in München.

Prinzregententheater Spielplan 2026 und Programm

Der Spielplan des Prinzregententheaters ist so vielseitig wie die Geschichte des Hauses. Im Großen Haus finden regelmäßig klassische Konzerte, Opern, Musiktheater, Ballettaufführungen, Theaterproduktionen, Kabarettabende, Shows und besondere Gastspiele statt. Ergänzt wird das Programm durch Veranstaltungen der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie durch Produktionen von Konzertveranstaltern und anderen Kulturinstitutionen. Dadurch ist das Prinzregententheater nicht auf eine einzelne Kunstform festgelegt, sondern bietet über das gesamte Jahr hinweg unterschiedliche Anlässe für einen Besuch.

Für das Jahr 2026 stehen unter anderem Konzerte, Jazzveranstaltungen, Kabarett, große Unterhaltungsshows und Jubiläumsführungen im Kalender. Zu den angekündigten Veranstaltungen gehören beispielsweise Auftritte von Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Klassik, Jazz und Unterhaltung sowie Konzerte der Münchner Symphoniker. Der konkrete Spielplan kann sich verändern, weshalb Datum, Beginn, Veranstalter, Saal und Verfügbarkeit der Tickets direkt vor dem Besuch geprüft werden sollten. Gerade bei stark nachgefragten Konzerten und Sonderveranstaltungen empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Auch Produktionen der Theaterakademie prägen das Programm. Die Akademie nutzt das Prinzregententheater als Lehr- und Lerntheater, in dem Studierende praktische Erfahrungen in Schauspiel, Musical, Musiktheater, Operngesang, Regie, Dramaturgie, Bühnenbild, Kostüm, Maskenbild und Kulturjournalismus sammeln. Auf diese Weise entstehen Veranstaltungen, die professionellen Bühnenbetrieb und künstlerische Ausbildung miteinander verbinden. Neben Produktionen im Großen Haus finden Akademievorstellungen auch im Akademietheater und in weiteren Spielstätten des Gebäudekomplexes statt.

Wer nach dem Prinzregententheater Programm sucht, sollte neben dem Veranstaltungsdatum auch auf die Art der Veranstaltung achten. Ein Sinfoniekonzert stellt andere Anforderungen an Einlass und Beginn als eine Theateraufführung oder eine Führung. Bei einzelnen Konzerten gibt es zusätzlich Werkeinführungen, bei Führungen gelten eigene Reservierungsbedingungen. Die offizielle Programmübersicht nennt in der Regel Beginn, Veranstaltungsort, Veranstalter und Hinweise zur Buchung. So lässt sich der Besuch zuverlässig planen, ganz gleich, ob ein Konzert am Sonntag, eine Abendvorstellung unter der Woche oder eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres 2026 vorgesehen ist.

Tickets für das Prinzregententheater München

Tickets für das Prinzregententheater werden je nach Veranstaltung über den jeweiligen Veranstalter, München Ticket oder weitere autorisierte Vorverkaufsstellen angeboten. Da im Haus unterschiedliche Veranstalter auftreten, können Preise, Verkaufsstart, Ermäßigungen, Einlassregeln und Rückgabebedingungen variieren. Der zuverlässigste Weg führt deshalb über die offizielle Programmübersicht oder die beim jeweiligen Termin angegebene Ticketstelle. Wer nach Prinzregententheater Tickets sucht, sollte immer prüfen, ob es sich um eine Veranstaltung im Großen Haus, im Akademietheater oder um eine Führung handelt.

Der Saal verfügt über 1.029 Parkettplätze und sechs Logen mit jeweils neun Plätzen. Beim Ticketkauf kann die konkrete Platzkategorie abhängig von der Veranstaltung frei gewählt oder vom Veranstalter festgelegt werden. Der offizielle Saalplan hilft dabei, die Lage eines Sitzplatzes vor der Buchung einzuschätzen. Da der Zuschauerraum amphitheatralisch angelegt ist und die Sitzreihen nach hinten ansteigen, sind Sicht- und Hörbedingungen in vielen Bereichen des Hauses besonders ausgewogen. Dennoch können individuelle Vorlieben eine Rolle spielen: Manche Gäste bevorzugen die Nähe zur Bühne, andere schätzen eine mittlere Reihe mit größerem Überblick über das Bühnenbild oder das Orchester.

Bei Veranstaltungen mit hoher Nachfrage lohnt sich eine frühzeitige Reservierung. Das gilt insbesondere für bekannte Solistinnen und Solisten, beliebte Orchester, Sonderkonzerte, festliche Galas und einzelne Produktionen der Theaterakademie. Vor dem Kauf sollten Beginn, Dauer, Altersfreigabe und mögliche Pausen kontrolliert werden. Bei Führungen gelten in der Regel eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine notwendige Anmeldung. Die Jubiläumsführungen zum 125-jährigen Bestehen des Hauses im Jahr 2026 bieten Einblicke in die restaurierten Publikumsräume, die Bühne und ausgewählte Bereiche des Theaterkomplexes.

Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen stehen im Großen Haus ausgewiesene Rollstuhlplätze zur Verfügung. Diese Plätze sollten vorab reserviert werden, da ihre Anzahl begrenzt ist. Informationen zur Barrierefreiheit, zum Zugang und zu möglichen Begleitplätzen können je nach Veranstaltung beim Ticketanbieter oder direkt beim Veranstaltungsort erfragt werden. Auch bei der Anreise mit der U-Bahn ist es sinnvoll, die aktuelle Zugänglichkeit des Aufzugs an der Haltestelle Prinzregentenplatz zu berücksichtigen.

Prinzregententheater Saalplan, Sitzplätze und Akustik

Der Saalplan des Prinzregententheaters zeigt einen Zuschauerraum, der sich deutlich von vielen modernen Veranstaltungshallen unterscheidet. Das Große Haus ist amphitheatralisch gestaltet. Die Sitzreihen steigen zur Rückseite hin an, wodurch der Blick auf Bühne und Vorbühne auch aus weiter hinten gelegenen Bereichen frei bleibt. Die Architektur wurde nach dem Vorbild des Bayreuther Richard-Wagner-Festspielhauses entwickelt und folgt der Idee, das Publikum möglichst konzentriert auf das Bühnengeschehen auszurichten.

Im Parkett befinden sich 1.029 Sitzplätze. Ergänzt wird der Zuschauerraum durch sechs Logen mit jeweils neun Plätzen. Daraus ergibt sich eine Gesamtkapazität von 1.083 Sitzplätzen. Zusätzlich gibt es ausgewiesene Rollstuhlplätze. Bei bestimmten Produktionen können die nutzbaren Plätze aufgrund von Bühnenaufbauten, Orchesterbesetzung, technischer Ausstattung oder veranstaltungsspezifischen Anforderungen abweichen. Der online verfügbare Saalplan sollte daher immer zusammen mit den Informationen des jeweiligen Veranstalters betrachtet werden.

Die amphitheatralische Anlage wird häufig mit dem Begriff der demokratischen Oper verbunden. Gemeint ist damit, dass nicht nur wenige Plätze im Zentrum des Parketts eine gute Perspektive bieten, sondern dass der gesamte Zuschauerraum auf eine möglichst gleichmäßige Sicht und Hörbarkeit ausgelegt ist. Für klassische Konzerte ist diese Gestaltung besonders interessant, weil der Klang nicht ausschließlich von der Nähe zur Bühne abhängt. Auch bei Theater, Musical und Ballett profitieren viele Plätze vom offenen Blick auf das Bühnengeschehen.

Ein besonderes Merkmal des Hauses ist der höhenverstellbare Orchestergraben, der Platz für bis zu 95 Musiker bietet. Damit kann das Theater auf unterschiedliche Anforderungen von Oper, Musiktheater und Konzert reagieren. Die historische Raumwirkung bleibt dabei mit moderner Bühnen- und Veranstaltungstechnik verbunden. Für Gäste ist diese Kombination aus traditionsreicher Architektur und flexibler Nutzung unmittelbar erlebbar: Ein Konzertsaal, eine Opernbühne und ein Theaterraum können im selben Gebäude jeweils eine eigene Wirkung entfalten.

Wer Fotos vom Prinzregententheater betrachtet, erkennt die Verbindung von Jugendstil und klassizistischen Elementen. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Publikumsräume, die repräsentativen Foyers und der großzügige Zuschauerraum. Die Bayerische Theaterakademie bietet auf Anfrage Führungen an, bei denen Besucherinnen und Besucher Einblicke in die restaurierten Räume, die Bühne und teilweise auch in das Akademietheater erhalten. Da einige Wege über enge Treppen und schmale Gänge führen, sollten Einschränkungen der Mobilität bereits bei der Buchung angesprochen werden.

Geschichte des Prinzregententheaters in München

Die Geschichte des Prinzregententheaters beginnt mit einem Bauprojekt, das eng mit der Theater- und Opernkultur des frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist. Das Gebäude wurde von 1900 bis 1901 nach Plänen des Architekten Max Littmann errichtet. Als Vorbild diente das Bayreuther Richard-Wagner-Festspielhaus. Die architektonische Konzeption sollte die Beziehung zwischen Bühne, Orchester und Publikum neu gewichten. Der amphitheatralische Zuschauerraum, der versenkte Orchestergraben und die konzentrierte Ausrichtung auf das Bühnengeschehen gehören bis heute zu den prägenden Eigenschaften des Hauses.

Am 21. August 1901 wurde das Theater mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eröffnet. In den Sommermonaten fanden Richard-Wagner-Festspiele statt. Von 1919 bis 1944 wurde das Haus außerdem vom Bayerischen Staatsschauspiel als Sprechtheater genutzt. Damit war das Prinzregententheater bereits in den ersten Jahrzehnten nicht auf eine einzige Sparte beschränkt, sondern diente unterschiedlichen Formen des Musik- und Sprechtheaters.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm das Prinzregententheater eine besonders wichtige Funktion für das Münchner Opernleben. Von 1944 bis 1963 beherbergte es die Bayerische Staatsoper. In dieser Zeit traten bedeutende Dirigenten und Sängerinnen und Sänger im Haus auf. Das Theater wurde für viele Menschen zu einer wichtigen Ersatzspielstätte und entwickelte die besondere Verbindung aus festlicher Opernatmosphäre und vergleichsweise direkter Publikumsnähe weiter.

1963 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit geschlossen. Die Schließung bedeutete einen tiefen Einschnitt in die Geschichte des Hauses. Erst durch private Spenden und die Initiative von August Everding konnte das Prinzregententheater schrittweise wiederbelebt werden. Im Januar 1988 wurde es nach einer zunächst begrenzten Instandsetzung erneut eröffnet. In dieser ersten Phase stand nur eine kleinere Spielfläche vor dem eisernen Vorhang zur Verfügung. Die öffentlich zugänglichen Räume waren jedoch bereits restauriert und machten das historische Erscheinungsbild wieder erlebbar.

1996 wurde auch der Bühnenbereich umfassend saniert und mit einem versenkbaren Orchestergraben ausgestattet. Am 10. November 1996 folgte die feierliche Wiedereröffnung mit Wagners Tristan und Isolde. Seit 1993 hat die Bayerische Theaterakademie August Everding ihren Sitz im Prinzregententheater. Das Haus ist damit nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Ausbildungszentrum für zahlreiche Theaterberufe. Im Jahr 2026 wird das 125-jährige Bestehen des 1901 eröffneten Theaterbaus mit besonderen Führungen und Veranstaltungen gewürdigt.

Anfahrt zum Prinzregententheater und Parken

Das Prinzregententheater befindet sich am Prinzregentenplatz 12 im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Die zentrale Lage macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders unkompliziert. Die wichtigste Verbindung ist die U-Bahn-Linie U4. Die Haltestelle Prinzregentenplatz liegt direkt in der Nähe des Theaters, sodass der Weg vom Bahnsteig zum Gebäude kurz bleibt. Zusätzlich verkehren die Buslinien 54, 58, 68 und 100 zum Prinzregentenplatz. Vor der Anreise sollten die aktuellen Fahrpläne und mögliche Baustellen im Münchner Nahverkehr geprüft werden.

Am Prinzregententheater gibt es keinen eigenen Besucherparkplatz. Die Parksituation rund um den Prinzregentenplatz ist begrenzt und kann sich je nach Tageszeit, Veranstaltung und Verkehrslage schwierig gestalten. Für die meisten Besucherinnen und Besucher ist daher die Anreise mit U-Bahn oder Bus die bessere Wahl. Wer dennoch mit dem Auto kommt, sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen und ausschließlich ausgewiesene Parkmöglichkeiten nutzen. Das Abstellen des Fahrzeugs auf Gehwegen, in Zufahrten oder auf nicht freigegebenen Flächen kann den Zugang für andere Gäste und Anwohner beeinträchtigen.

Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen sollten sich vorab über den barrierefreien Zugang informieren. Für das Große Haus sind Rollstuhlplätze vorhanden, die möglichst früh reserviert werden sollten. Ein seitlicher Zugang sowie ein Aufzug am Gebäude können je nach Bereich und Veranstaltung relevant sein. Auch die U-Bahn-Station Prinzregentenplatz verfügt über einen Aufzug. Da technische Anlagen vorübergehend außer Betrieb sein können, empfiehlt sich eine aktuelle Prüfung vor dem Veranstaltungstag.

Bei größeren Konzerten oder ausverkauften Vorstellungen kann der Bereich rund um den Prinzregentenplatz stärker frequentiert sein. Eine frühe Anreise erleichtert die Orientierung, den Einlass und die Abgabe an der Garderobe. Wer mit der U4 fährt, erreicht das Theater besonders direkt. Für Gäste, die von außerhalb Münchens anreisen, bietet sich die Kombination aus Bahn, öffentlichem Nahverkehr und einem kurzen Fußweg zum Prinzregententheater an.

Die Adresse lautet Prinzregentenplatz 12, 81675 München. Der Gebäudekomplex umfasst neben dem Großen Haus weitere Spiel- und Arbeitsbereiche. Für das Akademietheater kann der Zugang über die Zumpestraße relevant sein. Deshalb sollte auf dem Ticket oder in den Veranstaltungsinformationen genau geprüft werden, welcher Saal angegeben ist. Die Bezeichnungen Prinzregententheater, Großes Haus, Akademietheater und Akademiestudio stehen nicht immer für denselben Eingang oder dieselbe Raumgröße.

Architektur, Räume und besondere Atmosphäre

Das Prinzregententheater wirkt bereits von außen repräsentativ und städtebaulich markant. Im Inneren treffen Elemente des Jugendstils auf klassizistische Formen. Diese Verbindung prägt Foyers, Treppenanlagen, Wandflächen, Ornamente und den Zuschauerraum. Das Gebäude ist deshalb nicht nur ein Ort für Veranstaltungen, sondern auch ein architektonisches Erlebnis. Wer vor Beginn einer Vorstellung etwas Zeit mitbringt, kann die Wirkung der historischen Räume in Ruhe aufnehmen und den Theaterbesuch als Gesamterlebnis wahrnehmen.

Besonders charakteristisch ist das Theaterfoyer mit seinem floral gestalteten Deckengemälde nach Julius Mössel. Das Foyer kann nicht nur im Rahmen von Aufführungen, sondern auch für Veranstaltungen genutzt werden. Je nach Bestuhlung bietet es Raum für Empfänge, Präsentationen, Lesungen und weitere Formate. Zum Gebäudekomplex gehören außerdem der Gartensaal und das Restaurant Prinzipal. Diese Bereiche erweitern die Nutzungsmöglichkeiten des Hauses und bieten Veranstaltern unterschiedliche Umgebungen für kulturelle, gesellschaftliche und geschäftliche Anlässe.

Das Große Haus eignet sich aufgrund seiner Größe und technischen Ausstattung für Konzerte, Musiktheater, Oper, Ballett, Kongresse, Preisverleihungen und größere Abendveranstaltungen. Die Bühne, Ton-, Video- und Beleuchtungstechnik ermöglichen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Gleichzeitig bleibt die historische Gestaltung sichtbar und gibt auch modernen Produktionen einen besonderen Rahmen. Diese Verbindung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass das Prinzregententheater sowohl bei klassischen Kulturveranstaltungen als auch bei Gastspielen und Sonderformaten gefragt ist.

Ein weiterer Höhepunkt sind Führungen durch das Haus. Die Bayerische Theaterakademie bietet Führungen auf Anfrage an. Dabei können die restaurierten Publikumsräume im Zustand von 1901, der amphitheatralische Zuschauerraum und die Bühne mit teilweise historischen betrieblichen Einrichtungen besichtigt werden. Wenn es die Unterrichts- und Veranstaltungsplanung erlaubt, kann auch das Akademietheater Bestandteil der Führung sein. Die Rundgänge dauern ungefähr 60 bis 75 Minuten und führen teilweise über enge Treppen und schmale Gänge.

Die besondere Atmosphäre des Prinzregententheaters entsteht damit aus mehreren Faktoren: seiner über 125-jährigen Geschichte, der Nähe zur Theaterausbildung, der festlichen Architektur, der guten Sicht aus dem amphitheatralischen Zuschauerraum und dem vielseitigen Programm. Ein Besuch kann deshalb ganz unterschiedlich aussehen. Für die einen beginnt der Abend mit einem Konzert und endet im prachtvollen Foyer. Für die anderen steht eine Akademieproduktion, eine Führung oder eine große Show im Mittelpunkt. In jedem Fall bleibt das Gebäude selbst ein wichtiger Teil des Erlebnisses.

Die Bayerische Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater

Seit 1993 ist das Prinzregententheater Sitz der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Die Akademie wurde auf Initiative von August Everding gegründet und verfolgt das Ziel, verschiedene Theaterberufe unter einem Dach auszubilden. Theorie und Praxis werden eng miteinander verbunden: Studierende lernen nicht ausschließlich in Seminarräumen, sondern arbeiten in realen Produktionszusammenhängen und sammeln Erfahrungen auf Bühnen, in Werkstätten und im künstlerischen Betrieb.

Zum Ausbildungsangebot gehören unter anderem Schauspiel, Musical, Musiktheater und Operngesang, Regie, Dramaturgie, Bühnenbild und Kostüm, Maskenbild sowie Kulturjournalismus. Das Prinzregententheater bietet dafür eine außergewöhnliche Umgebung. Die historische Opernbühne, die Nebenräume, die Studiobühnen und die technische Infrastruktur machen es möglich, unterschiedliche Perspektiven des Theaterbetriebs kennenzulernen. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das ein Programm, das neben etablierten Gastspielen auch die Arbeiten zukünftiger Künstlerinnen, Künstler und Theatermacher präsentiert.

Die Produktionen der Theaterakademie finden nicht ausschließlich im Großen Haus statt. Auch das Akademietheater und weitere Räume werden genutzt. Dadurch können Inszenierungen in unterschiedlichen Größenordnungen entstehen. Eine große Musiktheaterproduktion benötigt andere Bedingungen als eine kleine Schauspielarbeit, eine Musicalproduktion oder eine experimentelle Regiearbeit. Der Veranstaltungsort bleibt somit lebendig und wird nicht nur an Konzert- oder Vorstellungsabenden genutzt.

Die Verbindung von Ausbildung und öffentlichem Spielbetrieb ist eine der wichtigsten Besonderheiten des Prinzregententheaters. Wer eine Vorstellung der Theaterakademie besucht, erlebt nicht nur eine kulturelle Veranstaltung, sondern unterstützt zugleich einen Ausbildungsbetrieb, der junge Menschen auf Berufe im Theater vorbereitet. Die Einnahmen aus der Vermietung des Hauses tragen zur Finanzierung des Studienbetriebs bei. Das Gebäude erfüllt damit gleichzeitig eine historische, künstlerische, pädagogische und gesellschaftliche Funktion.

Auch für Kulturinteressierte, die das Prinzregententheater bereits von Konzerten oder großen Veranstaltungen kennen, lohnt ein Blick auf den Akademie-Spielplan. Dort finden sich Produktionen, die ein anderes Verhältnis zwischen Publikum, Bühne und Darstellenden schaffen können. Der Besuch bietet die Möglichkeit, Nachwuchstalente zu entdecken und die Vielfalt der Münchner Theaterlandschaft kennenzulernen. Gerade im Jubiläumsjahr 2026 steht die Verbindung zwischen Geschichte und Zukunft besonders deutlich im Mittelpunkt.

Quellen:

Bevorstehende Veranstaltungen

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AN

anabel

27. Januar 2026

Ein wunderschönes Jugendstiltheater, das kürzlich 125 Jahre alt wurde. Wir haben eine Aufführung von 'Der Nussknacker' gesehen. Der Veranstaltungsort ist beeindruckend mit kunstvollen Malereien an jeder Decke, wirklich eines der schönsten Gebäude, die ich je gesehen habe. Ich kann die Speisen- und Getränkeangebote nicht bewerten, da ich sie nicht genutzt habe, aber die Mitarbeiter, mit denen wir im gesamten Gebäude gesprochen haben, einschließlich Platzanweiser und Kostümbearbeiter, waren hilfsbereit und professionell. Ich habe das Ballett genossen, obwohl es ein bisschen enttäuschend war, dass es kein Live-Orchester gab. Das ist normalerweise ein fester Bestandteil vieler Ballettaufführungen in solchen Veranstaltungsorten, weshalb ich dachte, es wäre bei dem Ticketpreis enthalten. Die Akustik der Lautsprecher war jedoch wirklich erstaunlich und ließ Tschaikowskys ikonische Partitur erstrahlen (Veranstaltungsorte wie die Olympiahalle sollten sich ein paar Notizen von den Toningenieuren des Prinzregententheaters machen 😂). Wir hatten Tickets in der ersten Reihe, und es hat mich überrascht, dass wir im Orchestergraben saßen, auf Holzstühlen anstatt auf den bequemen Plüschstühlen in Reihe sechs (= Reihe eins, wenn ein Orchester spielt) und weiter hinten. Während wir die Tänzer auf unserer Seite der Bühne unglaublich gut sehen konnten, hatte ich das Gefühl, dass wir fast zu nah am Geschehen waren. Mit unseren Köpfen auf der Höhe der Bühne und nur einen Meter entfernt, mussten wir oft nach oben schauen und unsere Köpfe drehen, während alle in Reihe sechs und weiter hinten die großartige Sicht auf die gesamte Bühne hatten, die für Reihe eins gedacht war. Das hatte einen großen Einfluss darauf, wie gut wir das gesamte Ballett wahrnehmen konnten, da es mehrere Szenen mit fast dem gesamten Ensemble auf der Bühne enthält und unsere Sicht oft eingeschränkt war. Insgesamt war es ein großartiger Abend und eine atemberaubende Aufführung, obwohl wir wahrscheinlich günstigere Tickets für bequemere Plätze mit besserer Sicht gebucht hätten, wenn wir von den Sitzplätzen im Orchestergraben gewusst hätten - es fühlte sich an, als hätten die Veranstalter die Gelegenheit genutzt, um noch mehr Tickets zu verkaufen. Ich war auch ziemlich traurig über das Fehlen von Live-Instrumenten - ich habe das Gefühl, dass beide Dinge kein Problem gewesen wären, wenn wir vorher darüber informiert worden wären, aber es wurde auf der Ticketbuchungsseite nicht angegeben. Es wäre großartig, wenn es beim nächsten Mal detailliertere Informationen gäbe. [Hinweis: Diese Bewertung wurde ursprünglich im Dezember 2024 veröffentlicht. Ich habe seitdem einige Fotos hochgeladen, die ich bei einer Aufführung von 'Schwanensee' im Dezember 2025 gemacht habe.]

GB

G B

21. April 2025

Ein wunderschönes, sorgfältig gepflegtes Theater mit einem gut organisierten Gästeerlebnis. Die Menschheit scheint nicht in der Lage zu sein, ein Theater mit genügend Damentoiletten zu bauen, aber jeder andere Teil des Erlebnisses hier funktionierte ohne Engpässe. Die Sitzplätze haben ein ungewöhnliches Layout: keinen Mittelgang und unintuitive Nummerierung, daher ist es wichtig, den auf Ihrem Ticket angegebenen Seiten- und Eingang zu nutzen. Andernfalls ist es praktisch unmöglich, Ihre Sitznummer zu finden.

JW

Johan Wolmarans

6. Januar 2026

Ich war dort für das Neujahrskonzert. Wunderschönes Theater mit toller Atmosphäre.

WB

Will Bkly

21. April 2026

Das ist ein erstaunliches Theater und Konzertsaal. Die Sitze sind steil angeordnet, sodass jeder eine gute Sicht hat, und die Akustik ist sehr gut. Bei dieser Gelegenheit habe ich Anastasia Kobekina gesehen, die Elgars Cellokonzert mit dem Philharmonischen Orchester Straßburg spielt. Die Bar und der Snackbereich sind an sich schon einen Besuch wert mit ihrer wunderbar bemalten gewölbten Decke, also kommen Sie früh genug für ein Getränk und einen Snack vor der Aufführung.

A

A

21. Januar 2023

Ich möchte die positiven Bewertungen ergänzen… Für Liebhaber klassischer Musik - dieser Konzertsaal hat eine wirklich großartige Akustik. Ich war bei mehreren Gelegenheiten dort und es war ein wirklich gutes Hörerlebnis. Sie können Tickets online kaufen und sie an der Rezeption abholen. Das Team dort hat mich angerufen und sichergestellt, dass ich weiß, wo meine Tickets sind - also definitiv ein netter Service. Der Konzertsaal ist wirklich leicht zu erreichen, es gibt eine U-Bahn-Station nur 20 Meter vom Haupteingang entfernt.