
Potsdam
Lindenstraße 54, 14467 Potsdam, Deutschland
Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße | Fotos & Rezensionen
Mitten im Potsdamer Stadtzentrum liegt die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße als Erinnerungs- und Bildungsort in einem ehemaligen Gerichts- und Gefängniskomplex. Die multimediale Dauerausstellung führt durch verschiedene Zeitepochen und stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die unter NS-Diktatur, sowjetischer Besatzungszeit und SED-Diktatur verfolgt wurden. Zugleich erzählt der Ort von demokratischer Selbstermächtigung in und nach der Friedlichen Revolution 1989/90. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein seltener Fall, in dem Stadtgeschichte, politische Geschichte und Architektur an einem authentischen Ort zusammenkommen. Wer nach Fotos, Rezensionen und einem ersten Eindruck sucht, findet hier genau die Mischung aus historischer Substanz, klarer Orientierung und gut dokumentierten Besuchsinformationen, die eine sinnvolle Vorbereitung möglich macht. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Fotos, virtueller Rundgang und erster Eindruck ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ein häufiger Suchimpuls rund um die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist der Wunsch nach Fotos. Genau dafür bietet die offizielle Website eine hilfreiche visuelle Orientierung: Auf der Startseite und in den Unterseiten finden sich Ansichten des Innenhofs, des Zellentrakts, des historischen Vorderhauses und verschiedener Stationen aus der Dauerausstellung. Zusätzlich verweist das Menü auf einen virtuellen Rundgang durch die Gedenkstätte Lindenstraße, sodass man sich schon vor dem Besuch ein klares Bild von Wegen, Räumen und Atmosphäre machen kann. Besonders bei einem Ort, der nicht nur museal, sondern historisch belastet ist, ist diese visuelle Vorbereitung wertvoll, weil sie Erwartung und Realität gut zusammenbringt. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Für die SEO-Perspektive ist dieses Thema zentral, weil Suchende mit dem Keyword Fotos oft nicht nur Bilder, sondern auch ein Gefühl für den Ort erwarten. Die Lindenstraße erfüllt genau diesen Bedarf: Das Memorial zeigt kein beliebiges Ausstellungsumfeld, sondern einen authentischen historischen Komplex, der in seiner Substanz und in seinen Ebenen vom barocken Vorderhaus bis zum Gefängnishof eine starke visuelle Sprache besitzt. Wer vorab recherchiert, erkennt schnell, dass die Gedenkstätte nicht auf Effekte setzt, sondern auf klare Dokumentation, sachliche Vermittlung und sichtbare Spuren der Geschichte. Das macht sie zugleich fotogen im dokumentarischen Sinn und glaubwürdig im inhaltlichen Sinn. Gerade deshalb sind Bilder hier nicht nur Dekoration, sondern ein Teil der inhaltlichen Orientierung für den Besuch. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Geschichte des historischen Ortes ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die Geschichte der Lindenstraße 54/55 reicht weit zurück und ist ein wesentlicher Grund dafür, warum dieser Ort heute als Gedenkstätte so bedeutsam ist. Das Vorderhaus wurde zwischen 1734 und 1737 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm I. als barockes Stadtpalais im holländischen Stil errichtet. In der frühen Nutzung spielte das Gebäude eine repräsentative Rolle im Potsdamer Stadtbild und galt neben dem Stadtschloss als eines der prächtigsten Wohngebäude der Stadt. Mit der preußischen Reformzeit und der städtischen Selbstverwaltung änderte sich die Funktion des Hauses: Ab 1809 tagte hier die erste Potsdamer Stadtverordnetenversammlung. 1820 zog das Stadtgericht mitsamt Gefängnis in das Gebäude ein, ab 1879 hatte das Amtsgericht hier seinen Sitz. Zwischen 1907 und 1910 entstand im Hinterhof der noch heute vorhandene Gefängniskomplex. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die spätere Geschichte des Ortes ist eng mit den Diktaturen des 20. Jahrhunderts verbunden. Während der NS-Zeit diente das Gebäude als Gefängnis für politisch und rassistisch Verfolgte; ab 1934 war hier zudem ein sogenanntes Erbgesundheitsgericht untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Geheimpolizei NKWD das Areal als zentrales Gefängnis im Land Brandenburg und als Sitzungsort sowjetischer Militärtribunale. Ab 1952 war an diesem Ort die regionale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR angesiedelt. Mit der Friedlichen Revolution von 1989/90 wandelte sich der frühere Haftort in einen Ort der Demokratie. Seit 1995 ist der Komplex eine Gedenkstätte; 2015 erhielt er den Stiftungsstatus, und im Juni 2016 nahm die Stiftung ihre Arbeit auf. Diese vielschichtige Entwicklung erklärt, warum die Lindenstraße nicht nur lokal, sondern landesweit als bedeutender Erinnerungsort wahrgenommen wird. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Dauerausstellung, Sonderausstellungen und digitale Angebote ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Im Zentrum des Besuchs steht die multimediale Dauerausstellung, die durch die verschiedenen historischen Epochen des Hauses führt. Laut offizieller Darstellung gliedert sie sich in vier thematische Bereiche und informiert über die Geschichte des Ortes von der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus über die Zeit der sowjetischen Besatzung und der frühen DDR bis hin zur Friedlichen Revolution 1989/90. Dabei geht es nicht nur um Institutionen und Strukturen, sondern vor allem um Menschen: um Inhaftierte, Verurteilte, Verfolgte und auch um diejenigen, die zur Überwindung der SED-Diktatur beitrugen. Diese Perspektive macht die Ausstellung zugleich sachlich und eindringlich, weil sie historische Prozesse an konkrete Biografien bindet. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein wichtiger Unterschied zu rein abstrakten Geschichtsdarstellungen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch regelmäßige Sonderausstellungen und ein breites Veranstaltungsprogramm, das in der Regel überwiegend auf Deutsch stattfindet. Die Stiftung bietet darüber hinaus digitale Zugänge wie Online-Ausstellungen, Videos, Forschungsergebnisse und einen virtuellen Rundgang an. Auf der Startseite sind außerdem multimediale Spurensuchen mit der App Actionbound sowie aktuelle Veranstaltungshinweise sichtbar. Diese Verbindung aus analogem Ort und digitaler Vor- oder Nachbereitung ist für viele Suchanfragen ein starker Pluspunkt, weil sie es ermöglicht, Inhalte sowohl vor dem ersten Besuch als auch nach dem Rundgang zu vertiefen. Gerade bei einer Gedenkstätte, die schwer zugängliche historische Erfahrungen vermittelt, ist diese Kombination aus Vermittlung, Dokumentation und digitaler Ergänzung besonders überzeugend. Sie macht aus dem Besuch nicht nur einen einmaligen Termin, sondern einen nachhaltig informierenden Lernprozess. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/events-exhibitions/))
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Buchung ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Wer den Besuch konkret plant, findet auf der Website klare und verlässliche Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 Uhr. Montags bleibt die Gedenkstätte geschlossen. An Feiertagen ist sie regulär geöffnet, sofern auf der Website nichts anderes angekündigt wird. Zusätzlich weist die Einrichtung darauf hin, dass die Kasse an Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen zwischen 12:30 und 13:00 Uhr geschlossen sein kann. Diese Transparenz ist gerade für spontane Stadtbesuche, Wochenendtouren und Schul- oder Gruppenfahrten hilfreich, weil sie die Planung deutlich erleichtert. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Bei den Preisen arbeitet die Gedenkstätte mit einem flexiblen Modell. Für den Besuch der Ausstellungen wird ein flexibler Eintritt zwischen 0,00 und 10,00 Euro empfohlen, für öffentliche Führungen zwischen 0,00 und 15,00 Euro. Der Audioguide kostet 4,00 Euro und ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch, Spanisch, Französisch, Dänisch, Polnisch, Deutsch und Leichte Sprache. Für Studierende, Geflüchtete und ehemalige Häftlinge gibt es freien Eintritt und freie Audioguides. Gruppenführungen sind für bis zu 20 Personen vorgesehen und kosten 100 Euro, ermäßigt 80 Euro, für Schulklassen sind sie kostenlos. Wer eine Gruppe anmelden möchte, sollte das Buchungsformular nutzen und den Termin rechtzeitig reservieren. Damit ist die Gedenkstätte nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch gut aufgestellt und für unterschiedliche Zielgruppen offen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Die Lage im Potsdamer Stadtzentrum ist einer der großen praktischen Vorteile der Gedenkstätte. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist einfach: Tram 91, 94, 98 sowie die Buslinien 605, 614, 692 und 695 halten an der Dortustraße, die Tram 92 und 96 an der Brandenburger Straße. Von beiden Haltestellen ist die Gedenkstätte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die Potsdam mit Bahn, Bus oder Straßenbahn erkunden und ihren Rundgang mit anderen Stationen der Innenstadt verbinden möchten. Gleichzeitig ist die Lage nahe der Fußgängerzone und nicht weit von bekannten Innenstadtwegen ein Pluspunkt für alle, die auf spontane Orientierung und kurze Wege setzen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Beim Thema Parken ist die Lage weniger komfortabel: Die Gedenkstätte hat keine eigenen Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung gibt es jedoch öffentliche Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe in der Gutenbergstraße / Ecke Lindenstraße. Die Barrierefreiheit ist insgesamt teilweise eingeschränkt, wird aber transparent kommuniziert. Der Innenhof ist wegen des Kopfsteinpflasters nur bedingt rollstuhlgeeignet, viele Bereiche der Dauerausstellung sind nur über Treppen und enge Gänge zugänglich, und auch die Sonderausstellungsfläche im Obergeschoss ist nur über Treppen erreichbar. Positiv sind der barrierearme Zugang zum Veranstaltungssaal über Rampen, ein barrierefreies WC und die Möglichkeit, mobile Sitzgelegenheiten auszuleihen. Ein Audioguide in Leichter Sprache ist jederzeit am Eingang erhältlich, und inklusive Tastführungen oder Führungen in Leichter Sprache sind nach Vereinbarung möglich. Für eine historische Gedenkstätte ist diese ehrliche Mischung aus Offenheit und baulichen Grenzen besonders wichtig, weil sie Erwartungen realistisch macht und trotzdem möglichst viel Teilhabe schafft. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/barrierefreiheit/))
Führungen, Bildungsarbeit und Besuchstipps ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Die Stiftung versteht sich ausdrücklich als Lern- und Bildungsort. Neben dem individuellen Besuch gibt es Führungen, Zeitzeugengespräche, Projekttage, Seminare, Weiterbildungen und öffentliche Veranstaltungen. Die offiziellen Führungen vermitteln die Geschichte des Komplexes als Ort politischer und rassistischer Verfolgung, Haft und Inhaftierung, aber auch als Ort der Demokratiegeschichte. Inhalte sind unter anderem die nationalsozialistische Rassenhygiene, das Potsdamer Erbgesundheitsgericht, die Verfolgung durch Amts- und Landgericht sowie Volksgerichtshof, die sowjetische Geheimpolizei und das Ministerium für Staatssicherheit der DDR sowie die Friedliche Revolution 1989/90. Für Schulklassen ab der neunten Klasse wird das Angebot besonders empfohlen, weil sich diese Themen gut an unterschiedliche Vorkenntnisse anpassen lassen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Auch für die tägliche Besuchsplanung bietet die Website viele kleine Orientierungshilfen, die in Suchmaschinen häufig gesucht werden: Es gibt eine fest sichtbare öffentliche Führung jeden Samstag um 14:00 Uhr, aktuelle Veranstaltungen, einen digitalen Zugang mit virtueller Spurensuche und einen Audioguide in mehreren Sprachen. Wer aus Anlass von Fotos oder Rezensionen recherchiert, findet also nicht nur Bilder, sondern auch belastbare Fakten zu Besuchszeit, Erreichbarkeit, Preisstruktur und Barrierefreiheit. Gerade das macht die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße für Potsdam-Besucher interessant: Der Ort bietet historische Tiefe statt bloßer Attraktion, zugleich aber eine klare, gut nutzbare Besucherstruktur. Das Ergebnis ist ein Besuch, der sich sowohl für bewusstes Gedenken als auch für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Stadt- und Zeitgeschichte eignet. Wer Potsdam verstehen möchte, sollte diesen Ort nicht nur als Gedenkstätte, sondern als Schlüssel zum historischen Gedächtnis der Stadt lesen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Quellen:
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Startseite
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Historischer Ort
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Gedenkstätte
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Kontakt und Anfahrt
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Opening times & Prices
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Barrierefreiheit
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Führungen
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Exhibitions
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Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße | Fotos & Rezensionen
Mitten im Potsdamer Stadtzentrum liegt die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße als Erinnerungs- und Bildungsort in einem ehemaligen Gerichts- und Gefängniskomplex. Die multimediale Dauerausstellung führt durch verschiedene Zeitepochen und stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die unter NS-Diktatur, sowjetischer Besatzungszeit und SED-Diktatur verfolgt wurden. Zugleich erzählt der Ort von demokratischer Selbstermächtigung in und nach der Friedlichen Revolution 1989/90. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein seltener Fall, in dem Stadtgeschichte, politische Geschichte und Architektur an einem authentischen Ort zusammenkommen. Wer nach Fotos, Rezensionen und einem ersten Eindruck sucht, findet hier genau die Mischung aus historischer Substanz, klarer Orientierung und gut dokumentierten Besuchsinformationen, die eine sinnvolle Vorbereitung möglich macht. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Fotos, virtueller Rundgang und erster Eindruck ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ein häufiger Suchimpuls rund um die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist der Wunsch nach Fotos. Genau dafür bietet die offizielle Website eine hilfreiche visuelle Orientierung: Auf der Startseite und in den Unterseiten finden sich Ansichten des Innenhofs, des Zellentrakts, des historischen Vorderhauses und verschiedener Stationen aus der Dauerausstellung. Zusätzlich verweist das Menü auf einen virtuellen Rundgang durch die Gedenkstätte Lindenstraße, sodass man sich schon vor dem Besuch ein klares Bild von Wegen, Räumen und Atmosphäre machen kann. Besonders bei einem Ort, der nicht nur museal, sondern historisch belastet ist, ist diese visuelle Vorbereitung wertvoll, weil sie Erwartung und Realität gut zusammenbringt. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Für die SEO-Perspektive ist dieses Thema zentral, weil Suchende mit dem Keyword Fotos oft nicht nur Bilder, sondern auch ein Gefühl für den Ort erwarten. Die Lindenstraße erfüllt genau diesen Bedarf: Das Memorial zeigt kein beliebiges Ausstellungsumfeld, sondern einen authentischen historischen Komplex, der in seiner Substanz und in seinen Ebenen vom barocken Vorderhaus bis zum Gefängnishof eine starke visuelle Sprache besitzt. Wer vorab recherchiert, erkennt schnell, dass die Gedenkstätte nicht auf Effekte setzt, sondern auf klare Dokumentation, sachliche Vermittlung und sichtbare Spuren der Geschichte. Das macht sie zugleich fotogen im dokumentarischen Sinn und glaubwürdig im inhaltlichen Sinn. Gerade deshalb sind Bilder hier nicht nur Dekoration, sondern ein Teil der inhaltlichen Orientierung für den Besuch. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Geschichte des historischen Ortes ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die Geschichte der Lindenstraße 54/55 reicht weit zurück und ist ein wesentlicher Grund dafür, warum dieser Ort heute als Gedenkstätte so bedeutsam ist. Das Vorderhaus wurde zwischen 1734 und 1737 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm I. als barockes Stadtpalais im holländischen Stil errichtet. In der frühen Nutzung spielte das Gebäude eine repräsentative Rolle im Potsdamer Stadtbild und galt neben dem Stadtschloss als eines der prächtigsten Wohngebäude der Stadt. Mit der preußischen Reformzeit und der städtischen Selbstverwaltung änderte sich die Funktion des Hauses: Ab 1809 tagte hier die erste Potsdamer Stadtverordnetenversammlung. 1820 zog das Stadtgericht mitsamt Gefängnis in das Gebäude ein, ab 1879 hatte das Amtsgericht hier seinen Sitz. Zwischen 1907 und 1910 entstand im Hinterhof der noch heute vorhandene Gefängniskomplex. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die spätere Geschichte des Ortes ist eng mit den Diktaturen des 20. Jahrhunderts verbunden. Während der NS-Zeit diente das Gebäude als Gefängnis für politisch und rassistisch Verfolgte; ab 1934 war hier zudem ein sogenanntes Erbgesundheitsgericht untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Geheimpolizei NKWD das Areal als zentrales Gefängnis im Land Brandenburg und als Sitzungsort sowjetischer Militärtribunale. Ab 1952 war an diesem Ort die regionale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR angesiedelt. Mit der Friedlichen Revolution von 1989/90 wandelte sich der frühere Haftort in einen Ort der Demokratie. Seit 1995 ist der Komplex eine Gedenkstätte; 2015 erhielt er den Stiftungsstatus, und im Juni 2016 nahm die Stiftung ihre Arbeit auf. Diese vielschichtige Entwicklung erklärt, warum die Lindenstraße nicht nur lokal, sondern landesweit als bedeutender Erinnerungsort wahrgenommen wird. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Dauerausstellung, Sonderausstellungen und digitale Angebote ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Im Zentrum des Besuchs steht die multimediale Dauerausstellung, die durch die verschiedenen historischen Epochen des Hauses führt. Laut offizieller Darstellung gliedert sie sich in vier thematische Bereiche und informiert über die Geschichte des Ortes von der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus über die Zeit der sowjetischen Besatzung und der frühen DDR bis hin zur Friedlichen Revolution 1989/90. Dabei geht es nicht nur um Institutionen und Strukturen, sondern vor allem um Menschen: um Inhaftierte, Verurteilte, Verfolgte und auch um diejenigen, die zur Überwindung der SED-Diktatur beitrugen. Diese Perspektive macht die Ausstellung zugleich sachlich und eindringlich, weil sie historische Prozesse an konkrete Biografien bindet. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein wichtiger Unterschied zu rein abstrakten Geschichtsdarstellungen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch regelmäßige Sonderausstellungen und ein breites Veranstaltungsprogramm, das in der Regel überwiegend auf Deutsch stattfindet. Die Stiftung bietet darüber hinaus digitale Zugänge wie Online-Ausstellungen, Videos, Forschungsergebnisse und einen virtuellen Rundgang an. Auf der Startseite sind außerdem multimediale Spurensuchen mit der App Actionbound sowie aktuelle Veranstaltungshinweise sichtbar. Diese Verbindung aus analogem Ort und digitaler Vor- oder Nachbereitung ist für viele Suchanfragen ein starker Pluspunkt, weil sie es ermöglicht, Inhalte sowohl vor dem ersten Besuch als auch nach dem Rundgang zu vertiefen. Gerade bei einer Gedenkstätte, die schwer zugängliche historische Erfahrungen vermittelt, ist diese Kombination aus Vermittlung, Dokumentation und digitaler Ergänzung besonders überzeugend. Sie macht aus dem Besuch nicht nur einen einmaligen Termin, sondern einen nachhaltig informierenden Lernprozess. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/events-exhibitions/))
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Buchung ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Wer den Besuch konkret plant, findet auf der Website klare und verlässliche Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 Uhr. Montags bleibt die Gedenkstätte geschlossen. An Feiertagen ist sie regulär geöffnet, sofern auf der Website nichts anderes angekündigt wird. Zusätzlich weist die Einrichtung darauf hin, dass die Kasse an Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen zwischen 12:30 und 13:00 Uhr geschlossen sein kann. Diese Transparenz ist gerade für spontane Stadtbesuche, Wochenendtouren und Schul- oder Gruppenfahrten hilfreich, weil sie die Planung deutlich erleichtert. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Bei den Preisen arbeitet die Gedenkstätte mit einem flexiblen Modell. Für den Besuch der Ausstellungen wird ein flexibler Eintritt zwischen 0,00 und 10,00 Euro empfohlen, für öffentliche Führungen zwischen 0,00 und 15,00 Euro. Der Audioguide kostet 4,00 Euro und ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch, Spanisch, Französisch, Dänisch, Polnisch, Deutsch und Leichte Sprache. Für Studierende, Geflüchtete und ehemalige Häftlinge gibt es freien Eintritt und freie Audioguides. Gruppenführungen sind für bis zu 20 Personen vorgesehen und kosten 100 Euro, ermäßigt 80 Euro, für Schulklassen sind sie kostenlos. Wer eine Gruppe anmelden möchte, sollte das Buchungsformular nutzen und den Termin rechtzeitig reservieren. Damit ist die Gedenkstätte nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch gut aufgestellt und für unterschiedliche Zielgruppen offen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Die Lage im Potsdamer Stadtzentrum ist einer der großen praktischen Vorteile der Gedenkstätte. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist einfach: Tram 91, 94, 98 sowie die Buslinien 605, 614, 692 und 695 halten an der Dortustraße, die Tram 92 und 96 an der Brandenburger Straße. Von beiden Haltestellen ist die Gedenkstätte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die Potsdam mit Bahn, Bus oder Straßenbahn erkunden und ihren Rundgang mit anderen Stationen der Innenstadt verbinden möchten. Gleichzeitig ist die Lage nahe der Fußgängerzone und nicht weit von bekannten Innenstadtwegen ein Pluspunkt für alle, die auf spontane Orientierung und kurze Wege setzen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Beim Thema Parken ist die Lage weniger komfortabel: Die Gedenkstätte hat keine eigenen Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung gibt es jedoch öffentliche Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe in der Gutenbergstraße / Ecke Lindenstraße. Die Barrierefreiheit ist insgesamt teilweise eingeschränkt, wird aber transparent kommuniziert. Der Innenhof ist wegen des Kopfsteinpflasters nur bedingt rollstuhlgeeignet, viele Bereiche der Dauerausstellung sind nur über Treppen und enge Gänge zugänglich, und auch die Sonderausstellungsfläche im Obergeschoss ist nur über Treppen erreichbar. Positiv sind der barrierearme Zugang zum Veranstaltungssaal über Rampen, ein barrierefreies WC und die Möglichkeit, mobile Sitzgelegenheiten auszuleihen. Ein Audioguide in Leichter Sprache ist jederzeit am Eingang erhältlich, und inklusive Tastführungen oder Führungen in Leichter Sprache sind nach Vereinbarung möglich. Für eine historische Gedenkstätte ist diese ehrliche Mischung aus Offenheit und baulichen Grenzen besonders wichtig, weil sie Erwartungen realistisch macht und trotzdem möglichst viel Teilhabe schafft. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/barrierefreiheit/))
Führungen, Bildungsarbeit und Besuchstipps ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Die Stiftung versteht sich ausdrücklich als Lern- und Bildungsort. Neben dem individuellen Besuch gibt es Führungen, Zeitzeugengespräche, Projekttage, Seminare, Weiterbildungen und öffentliche Veranstaltungen. Die offiziellen Führungen vermitteln die Geschichte des Komplexes als Ort politischer und rassistischer Verfolgung, Haft und Inhaftierung, aber auch als Ort der Demokratiegeschichte. Inhalte sind unter anderem die nationalsozialistische Rassenhygiene, das Potsdamer Erbgesundheitsgericht, die Verfolgung durch Amts- und Landgericht sowie Volksgerichtshof, die sowjetische Geheimpolizei und das Ministerium für Staatssicherheit der DDR sowie die Friedliche Revolution 1989/90. Für Schulklassen ab der neunten Klasse wird das Angebot besonders empfohlen, weil sich diese Themen gut an unterschiedliche Vorkenntnisse anpassen lassen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Auch für die tägliche Besuchsplanung bietet die Website viele kleine Orientierungshilfen, die in Suchmaschinen häufig gesucht werden: Es gibt eine fest sichtbare öffentliche Führung jeden Samstag um 14:00 Uhr, aktuelle Veranstaltungen, einen digitalen Zugang mit virtueller Spurensuche und einen Audioguide in mehreren Sprachen. Wer aus Anlass von Fotos oder Rezensionen recherchiert, findet also nicht nur Bilder, sondern auch belastbare Fakten zu Besuchszeit, Erreichbarkeit, Preisstruktur und Barrierefreiheit. Gerade das macht die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße für Potsdam-Besucher interessant: Der Ort bietet historische Tiefe statt bloßer Attraktion, zugleich aber eine klare, gut nutzbare Besucherstruktur. Das Ergebnis ist ein Besuch, der sich sowohl für bewusstes Gedenken als auch für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Stadt- und Zeitgeschichte eignet. Wer Potsdam verstehen möchte, sollte diesen Ort nicht nur als Gedenkstätte, sondern als Schlüssel zum historischen Gedächtnis der Stadt lesen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Quellen:
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Startseite
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Historischer Ort
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Gedenkstätte
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Kontakt und Anfahrt
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Opening times & Prices
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Barrierefreiheit
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Führungen
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Exhibitions
Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße | Fotos & Rezensionen
Mitten im Potsdamer Stadtzentrum liegt die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße als Erinnerungs- und Bildungsort in einem ehemaligen Gerichts- und Gefängniskomplex. Die multimediale Dauerausstellung führt durch verschiedene Zeitepochen und stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die unter NS-Diktatur, sowjetischer Besatzungszeit und SED-Diktatur verfolgt wurden. Zugleich erzählt der Ort von demokratischer Selbstermächtigung in und nach der Friedlichen Revolution 1989/90. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein seltener Fall, in dem Stadtgeschichte, politische Geschichte und Architektur an einem authentischen Ort zusammenkommen. Wer nach Fotos, Rezensionen und einem ersten Eindruck sucht, findet hier genau die Mischung aus historischer Substanz, klarer Orientierung und gut dokumentierten Besuchsinformationen, die eine sinnvolle Vorbereitung möglich macht. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Fotos, virtueller Rundgang und erster Eindruck ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ein häufiger Suchimpuls rund um die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist der Wunsch nach Fotos. Genau dafür bietet die offizielle Website eine hilfreiche visuelle Orientierung: Auf der Startseite und in den Unterseiten finden sich Ansichten des Innenhofs, des Zellentrakts, des historischen Vorderhauses und verschiedener Stationen aus der Dauerausstellung. Zusätzlich verweist das Menü auf einen virtuellen Rundgang durch die Gedenkstätte Lindenstraße, sodass man sich schon vor dem Besuch ein klares Bild von Wegen, Räumen und Atmosphäre machen kann. Besonders bei einem Ort, der nicht nur museal, sondern historisch belastet ist, ist diese visuelle Vorbereitung wertvoll, weil sie Erwartung und Realität gut zusammenbringt. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Für die SEO-Perspektive ist dieses Thema zentral, weil Suchende mit dem Keyword Fotos oft nicht nur Bilder, sondern auch ein Gefühl für den Ort erwarten. Die Lindenstraße erfüllt genau diesen Bedarf: Das Memorial zeigt kein beliebiges Ausstellungsumfeld, sondern einen authentischen historischen Komplex, der in seiner Substanz und in seinen Ebenen vom barocken Vorderhaus bis zum Gefängnishof eine starke visuelle Sprache besitzt. Wer vorab recherchiert, erkennt schnell, dass die Gedenkstätte nicht auf Effekte setzt, sondern auf klare Dokumentation, sachliche Vermittlung und sichtbare Spuren der Geschichte. Das macht sie zugleich fotogen im dokumentarischen Sinn und glaubwürdig im inhaltlichen Sinn. Gerade deshalb sind Bilder hier nicht nur Dekoration, sondern ein Teil der inhaltlichen Orientierung für den Besuch. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Geschichte des historischen Ortes ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die Geschichte der Lindenstraße 54/55 reicht weit zurück und ist ein wesentlicher Grund dafür, warum dieser Ort heute als Gedenkstätte so bedeutsam ist. Das Vorderhaus wurde zwischen 1734 und 1737 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm I. als barockes Stadtpalais im holländischen Stil errichtet. In der frühen Nutzung spielte das Gebäude eine repräsentative Rolle im Potsdamer Stadtbild und galt neben dem Stadtschloss als eines der prächtigsten Wohngebäude der Stadt. Mit der preußischen Reformzeit und der städtischen Selbstverwaltung änderte sich die Funktion des Hauses: Ab 1809 tagte hier die erste Potsdamer Stadtverordnetenversammlung. 1820 zog das Stadtgericht mitsamt Gefängnis in das Gebäude ein, ab 1879 hatte das Amtsgericht hier seinen Sitz. Zwischen 1907 und 1910 entstand im Hinterhof der noch heute vorhandene Gefängniskomplex. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Die spätere Geschichte des Ortes ist eng mit den Diktaturen des 20. Jahrhunderts verbunden. Während der NS-Zeit diente das Gebäude als Gefängnis für politisch und rassistisch Verfolgte; ab 1934 war hier zudem ein sogenanntes Erbgesundheitsgericht untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Geheimpolizei NKWD das Areal als zentrales Gefängnis im Land Brandenburg und als Sitzungsort sowjetischer Militärtribunale. Ab 1952 war an diesem Ort die regionale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR angesiedelt. Mit der Friedlichen Revolution von 1989/90 wandelte sich der frühere Haftort in einen Ort der Demokratie. Seit 1995 ist der Komplex eine Gedenkstätte; 2015 erhielt er den Stiftungsstatus, und im Juni 2016 nahm die Stiftung ihre Arbeit auf. Diese vielschichtige Entwicklung erklärt, warum die Lindenstraße nicht nur lokal, sondern landesweit als bedeutender Erinnerungsort wahrgenommen wird. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/historischer-ort/))
Dauerausstellung, Sonderausstellungen und digitale Angebote ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Im Zentrum des Besuchs steht die multimediale Dauerausstellung, die durch die verschiedenen historischen Epochen des Hauses führt. Laut offizieller Darstellung gliedert sie sich in vier thematische Bereiche und informiert über die Geschichte des Ortes von der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus über die Zeit der sowjetischen Besatzung und der frühen DDR bis hin zur Friedlichen Revolution 1989/90. Dabei geht es nicht nur um Institutionen und Strukturen, sondern vor allem um Menschen: um Inhaftierte, Verurteilte, Verfolgte und auch um diejenigen, die zur Überwindung der SED-Diktatur beitrugen. Diese Perspektive macht die Ausstellung zugleich sachlich und eindringlich, weil sie historische Prozesse an konkrete Biografien bindet. Für Besucherinnen und Besucher ist das ein wichtiger Unterschied zu rein abstrakten Geschichtsdarstellungen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch regelmäßige Sonderausstellungen und ein breites Veranstaltungsprogramm, das in der Regel überwiegend auf Deutsch stattfindet. Die Stiftung bietet darüber hinaus digitale Zugänge wie Online-Ausstellungen, Videos, Forschungsergebnisse und einen virtuellen Rundgang an. Auf der Startseite sind außerdem multimediale Spurensuchen mit der App Actionbound sowie aktuelle Veranstaltungshinweise sichtbar. Diese Verbindung aus analogem Ort und digitaler Vor- oder Nachbereitung ist für viele Suchanfragen ein starker Pluspunkt, weil sie es ermöglicht, Inhalte sowohl vor dem ersten Besuch als auch nach dem Rundgang zu vertiefen. Gerade bei einer Gedenkstätte, die schwer zugängliche historische Erfahrungen vermittelt, ist diese Kombination aus Vermittlung, Dokumentation und digitaler Ergänzung besonders überzeugend. Sie macht aus dem Besuch nicht nur einen einmaligen Termin, sondern einen nachhaltig informierenden Lernprozess. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/events-exhibitions/))
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Buchung ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Wer den Besuch konkret plant, findet auf der Website klare und verlässliche Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 Uhr. Montags bleibt die Gedenkstätte geschlossen. An Feiertagen ist sie regulär geöffnet, sofern auf der Website nichts anderes angekündigt wird. Zusätzlich weist die Einrichtung darauf hin, dass die Kasse an Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen zwischen 12:30 und 13:00 Uhr geschlossen sein kann. Diese Transparenz ist gerade für spontane Stadtbesuche, Wochenendtouren und Schul- oder Gruppenfahrten hilfreich, weil sie die Planung deutlich erleichtert. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Bei den Preisen arbeitet die Gedenkstätte mit einem flexiblen Modell. Für den Besuch der Ausstellungen wird ein flexibler Eintritt zwischen 0,00 und 10,00 Euro empfohlen, für öffentliche Führungen zwischen 0,00 und 15,00 Euro. Der Audioguide kostet 4,00 Euro und ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch, Spanisch, Französisch, Dänisch, Polnisch, Deutsch und Leichte Sprache. Für Studierende, Geflüchtete und ehemalige Häftlinge gibt es freien Eintritt und freie Audioguides. Gruppenführungen sind für bis zu 20 Personen vorgesehen und kosten 100 Euro, ermäßigt 80 Euro, für Schulklassen sind sie kostenlos. Wer eine Gruppe anmelden möchte, sollte das Buchungsformular nutzen und den Termin rechtzeitig reservieren. Damit ist die Gedenkstätte nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch gut aufgestellt und für unterschiedliche Zielgruppen offen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/en/opening-times-prices/))
Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Die Lage im Potsdamer Stadtzentrum ist einer der großen praktischen Vorteile der Gedenkstätte. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist einfach: Tram 91, 94, 98 sowie die Buslinien 605, 614, 692 und 695 halten an der Dortustraße, die Tram 92 und 96 an der Brandenburger Straße. Von beiden Haltestellen ist die Gedenkstätte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das ist für Besucherinnen und Besucher wichtig, die Potsdam mit Bahn, Bus oder Straßenbahn erkunden und ihren Rundgang mit anderen Stationen der Innenstadt verbinden möchten. Gleichzeitig ist die Lage nahe der Fußgängerzone und nicht weit von bekannten Innenstadtwegen ein Pluspunkt für alle, die auf spontane Orientierung und kurze Wege setzen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/kontakt/))
Beim Thema Parken ist die Lage weniger komfortabel: Die Gedenkstätte hat keine eigenen Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung gibt es jedoch öffentliche Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe in der Gutenbergstraße / Ecke Lindenstraße. Die Barrierefreiheit ist insgesamt teilweise eingeschränkt, wird aber transparent kommuniziert. Der Innenhof ist wegen des Kopfsteinpflasters nur bedingt rollstuhlgeeignet, viele Bereiche der Dauerausstellung sind nur über Treppen und enge Gänge zugänglich, und auch die Sonderausstellungsfläche im Obergeschoss ist nur über Treppen erreichbar. Positiv sind der barrierearme Zugang zum Veranstaltungssaal über Rampen, ein barrierefreies WC und die Möglichkeit, mobile Sitzgelegenheiten auszuleihen. Ein Audioguide in Leichter Sprache ist jederzeit am Eingang erhältlich, und inklusive Tastführungen oder Führungen in Leichter Sprache sind nach Vereinbarung möglich. Für eine historische Gedenkstätte ist diese ehrliche Mischung aus Offenheit und baulichen Grenzen besonders wichtig, weil sie Erwartungen realistisch macht und trotzdem möglichst viel Teilhabe schafft. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/barrierefreiheit/))
Führungen, Bildungsarbeit und Besuchstipps ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Die Stiftung versteht sich ausdrücklich als Lern- und Bildungsort. Neben dem individuellen Besuch gibt es Führungen, Zeitzeugengespräche, Projekttage, Seminare, Weiterbildungen und öffentliche Veranstaltungen. Die offiziellen Führungen vermitteln die Geschichte des Komplexes als Ort politischer und rassistischer Verfolgung, Haft und Inhaftierung, aber auch als Ort der Demokratiegeschichte. Inhalte sind unter anderem die nationalsozialistische Rassenhygiene, das Potsdamer Erbgesundheitsgericht, die Verfolgung durch Amts- und Landgericht sowie Volksgerichtshof, die sowjetische Geheimpolizei und das Ministerium für Staatssicherheit der DDR sowie die Friedliche Revolution 1989/90. Für Schulklassen ab der neunten Klasse wird das Angebot besonders empfohlen, weil sich diese Themen gut an unterschiedliche Vorkenntnisse anpassen lassen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/bildung-vermittlung/fuehrungen/))
Auch für die tägliche Besuchsplanung bietet die Website viele kleine Orientierungshilfen, die in Suchmaschinen häufig gesucht werden: Es gibt eine fest sichtbare öffentliche Führung jeden Samstag um 14:00 Uhr, aktuelle Veranstaltungen, einen digitalen Zugang mit virtueller Spurensuche und einen Audioguide in mehreren Sprachen. Wer aus Anlass von Fotos oder Rezensionen recherchiert, findet also nicht nur Bilder, sondern auch belastbare Fakten zu Besuchszeit, Erreichbarkeit, Preisstruktur und Barrierefreiheit. Gerade das macht die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße für Potsdam-Besucher interessant: Der Ort bietet historische Tiefe statt bloßer Attraktion, zugleich aber eine klare, gut nutzbare Besucherstruktur. Das Ergebnis ist ein Besuch, der sich sowohl für bewusstes Gedenken als auch für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Stadt- und Zeitgeschichte eignet. Wer Potsdam verstehen möchte, sollte diesen Ort nicht nur als Gedenkstätte, sondern als Schlüssel zum historischen Gedächtnis der Stadt lesen. ([gedenkstaette-lindenstrasse.de](https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/))
Quellen:
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Startseite
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Historischer Ort
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Gedenkstätte
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Kontakt und Anfahrt
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Opening times & Prices
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Barrierefreiheit
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Führungen
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße – Exhibitions
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Foodie Explorers
24. August 2025
Interessantes Gebäude, das besser gewesen wäre, wenn wir die Beschriftungen verstanden hätten. Die Empfangsdame war keine Hilfe, sagte etwas auf Deutsch und zuckte mit den Schultern, als wir sagten, dass wir es nicht verstanden... Ich spreche ein wenig Deutsch.
Andreas Ludwig
15. September 2020
Interessant, schockierend, deprimierend. Das ist die dunkle Seite des malerischen Potsdam. Menschen wurden eingesperrt, weil sie "schwer zu erziehen", "behindert", ein politischer Feind waren und aus vielen anderen Gründen. Oder ohne Grund - manchmal war es schon genug, von jemandem beschuldigt zu werden. Die individuellen Geschichten haben uns schockiert. Es wäre schön, die Beschreibungen auch auf Englisch zu haben. Ansonsten: Absolut einen Besuch wert, wenn man Potsdam besucht.
JudyF
5. Juni 2022
Super wichtige Teile der Menschheitsgeschichte. Ein lohnenswerter Besuch, sehr gut kuratiertes Museum. Mögen wir niemals vergessen.
Niels Dewelde
30. Juli 2024
Sehr beeindruckend. Begrenzte Inhalte auf Englisch verfügbar (nur Audioguide), während es viele Geschichten in geschriebenem Deutsch gibt. Ich habe Google Lens verwendet, um die deutschen Beschilderungen zu übersetzen, was das Erlebnis viel berührender und interessanter gemacht hat. Ich empfehle es.
Eric Baker
1. September 2024
Englische Audiotour, aber keine der Details auf den vielen Schildern sind nur auf Deutsch. Die Videos könnten englische Untertitel haben, damit englischsprachige Besucher mehr in die Tour eintauchen können. Insgesamt war es trotzdem ein interessanter Ort, um eine Stunde zu verbringen.

