
München
Hochstraße 8, 81669 München-Au-Haidhausen, Deutschland
Sudetendeutsches Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Sudetendeutsche Haus in München ist ein Kultur-, Wissenschafts- und Begegnungszentrum an der Hochstraße 8 im Stadtteil Au-Haidhausen. Die Adresse 81669 München liegt in unmittelbarer Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz und ist dadurch mit S-Bahn, Tram und Auto gut erreichbar. Das Haus verbindet sudetendeutsche Kulturpflege, wissenschaftliche Arbeit, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und gesellschaftliche Begegnungen unter einem Dach. Wer nach dem Sudetendeutsches-Haus-München-Programm sucht, findet deshalb kein gewöhnliches Veranstaltungshaus mit ausschließlich kommerziellen Events, sondern einen Ort mit einem klaren kulturellen und historischen Profil. Zum Gebäude gehören der Adalbert-Stifter-Saal mit Bühne und Steinway-Konzertflügel, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer, der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum sowie die Alfred-Kubin-Galerie. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit einem Schwerpunkt auf den böhmischen Ländern, der Tschechoslowakei, Tschechien und der Slowakei. Das Sudetendeutsche Haus steht verschiedenen Veranstaltern offen. Je nach Format können hier Konzerte, Kulturforen, Buchpräsentationen, Podiumsgespräche, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen und interne Treffen stattfinden. Die besondere Stärke des Hauses liegt in der Verbindung von Erinnerungskultur und Gegenwart: historische Themen werden nicht nur archiviert, sondern in Diskussionen, Forschung, Literatur, Musik und bildender Kunst weitergedacht.
Sudetendeutsches Haus München Programm und Veranstaltungen
Das Veranstaltungsprogramm im Sudetendeutschen Haus wird von mehreren Institutionen und Kulturträgern geprägt, die im Haus arbeiten oder dort regelmäßig Räume nutzen. Dazu gehören unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, der Adalbert Stifter Verein, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Museum und weitere sudetendeutsche Einrichtungen. Entsprechend breit ist die inhaltliche Ausrichtung. Auf dem Programm stehen kulturelle Veranstaltungen, wissenschaftliche Vorträge, literarische Abende, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, musikalische Aufführungen und Veranstaltungen zur Geschichte der böhmischen Länder.
Ein zentraler Veranstaltungsort ist der Adalbert-Stifter-Saal. Die Sudetendeutsche Akademie nutzt den Saal beispielsweise für öffentliche Festveranstaltungen mit Musik, Begrüßungen, Jahresberichten und Fachvorträgen. Auch der Adalbert Stifter Verein organisiert im Sudetendeutschen Haus regelmäßig literarische und kulturhistorische Veranstaltungen. Buchpräsentationen und Diskussionen können dabei einen direkten Bezug zu Tschechien, der Slowakei, den böhmischen Ländern, Migration, Erinnerung oder deutsch-tschechischen Beziehungen haben.
Das Programm richtet sich nicht nur an ein spezialisiertes Fachpublikum. Viele Formate sind kulturelle Begegnungsangebote, die interessierten Besucherinnen und Besuchern einen verständlichen Zugang zu historischen, literarischen und gesellschaftlichen Themen ermöglichen. Lesungen bringen Stimmen aus der tschechischen und mitteleuropäischen Literatur nach München. Konzerte und musikalische Beiträge verbinden die Veranstaltungen häufig mit Werken aus dem böhmischen und mitteleuropäischen Kulturraum. Tanz- und Brauchtumsveranstaltungen schaffen wiederum einen niedrigschwelligen Zugang zu lebendiger Tradition und gemeinschaftlichem Austausch.
Wer das Sudetendeutsches-Haus-Programm besuchen möchte, sollte die jeweiligen Veranstalterseiten prüfen, weil Termine, Uhrzeiten, Eintrittsbedingungen und Anmeldeverfahren je nach Veranstaltung unterschiedlich sind. Für einige Veranstaltungen ist der Eintritt frei, sofern nichts anderes angekündigt wird. Bei größeren oder besonders gefragten Terminen kann eine vorherige Anmeldung erforderlich sein. Die Veranstaltungsorte werden in der Regel mit dem genauen Raum angegeben, etwa Adalbert-Stifter-Saal oder Alfred-Kubin-Galerie. So lässt sich bereits vor dem Besuch einschätzen, ob es sich um einen Vortrag, eine Ausstellungseröffnung, eine Lesung oder ein Bühnenprogramm handelt.
Adalbert-Stifter-Saal und Räume für Veranstaltungen
Der Adalbert-Stifter-Saal ist der wichtigste Veranstaltungsraum im Sudetendeutschen Haus. Er verfügt über eine Bühne und einen Steinway-Konzertflügel und ist mit moderner Medientechnik ausgestattet. Damit eignet sich der Saal für unterschiedliche Veranstaltungsarten, von Konzerten und Lesungen bis zu Vorträgen, Tagungen, Präsentationen und Theateraufführungen. Eine offiziell veröffentlichte maximale Sitzplatzkapazität wird auf den zentralen Raumseiten nicht genannt. Deshalb sollte die konkrete Bestuhlung bei einer geplanten Anmietung direkt mit der Hausverwaltung abgestimmt werden.
Zur technischen Ausstattung gehören unter anderem ein Multimediapult mit Tonmischanlage und Videotechnik, ein Beamer, Anschlüsse für Audio- und Videotechnik, Bodenscheinwerfer, eine Funkmikrofonanlage mit mehreren Funkmikrofonen, Mikrofonständer, ein Rednerpult mit Schwanenhalsmikrofon sowie eine Großleinwand. Diese Ausstattung macht den Saal nicht nur für reine Kulturveranstaltungen interessant, sondern auch für Konferenzen, Informationsabende, Fachveranstaltungen und institutionelle Treffen.
Das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer ergänzt den Saal als Empfangs- und Aufenthaltsbereich. Es ist für den Empfang und die Bewirtung von Gästen vorgesehen. Angrenzend liegt eine Saalterrasse, die bei geeigneter Witterung zusätzlich genutzt werden kann und einen Ausblick auf die Isarauen bietet. Dadurch kann ein Veranstaltungstag räumlich abwechslungsreich gestaltet werden: Ankommen und Begrüßung im Foyer, Hauptprogramm im Saal und Gespräche oder Pausen auf der Terrasse.
Für kleinere Besprechungen und Präsentationen steht der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum zur Verfügung. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und bietet Platz für bis zu 25 Personen. Ein besonderes Gestaltungselement ist das Rosenfenster des sudetendeutschen Künstlers Dieter F. Domes. Der Konferenzraum eignet sich damit eher für kleinere Gruppen, Arbeitsgespräche und geschlossene Sitzungen als für große öffentliche Veranstaltungen.
Räume können grundsätzlich angemietet werden. Die offizielle Vermietungsinformation nennt den Adalbert-Stifter-Saal, den Lodgman-von-Auen-Konferenzraum, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer und die Alfred-Kubin-Galerie als buchbare Bereiche. Interessierte Veranstalter sollten sich direkt an die Hausverwaltung wenden, um Verfügbarkeit, technische Anforderungen, Bestuhlung, Bewirtung, Zugänglichkeit und Kosten zu klären.
Ausstellungen in der Alfred-Kubin-Galerie und Kafka in München
Die Alfred-Kubin-Galerie ist die Sonderausstellungsfläche des Sudetendeutschen Hauses. Sie umfasst 340 Quadratmeter und wird regelmäßig für Ausstellungen des Sudetendeutschen Museums sowie anderer hausinterner Organisationen genutzt. Der Raum erweitert das Profil des Hauses um eine visuelle und museale Dimension. Besucherinnen und Besucher können hier Themen kennenlernen, die nicht ausschließlich über Vortrag oder Buch vermittelt werden, sondern durch Kunstwerke, Dokumente, Fotografien, Installationen und kuratorische Präsentationen.
Ein Beispiel für die thematische Vielfalt war die Ausstellung Kafkas Spiele, die im Jahr 2024 in der Alfred-Kubin-Galerie gezeigt wurde. Die Ausstellung entstand im Zusammenhang mit dem Kafka-Jahr und näherte sich Franz Kafka aus der Perspektive des Spiels. Damit wurde ein Zugang gewählt, der neben den bekannten Motiven von Bürokratie, Fremdheit und existenzieller Unsicherheit auch Leichtigkeit, Fantasie und Bewegung sichtbar machte. Die Ausstellung richtete sich ausdrücklich an Erwachsene und Jugendliche und zeigte, wie literarische Themen in einem Ausstellungsraum überraschend und anschaulich vermittelt werden können.
Das Stichwort Sudetendeutsches Haus Kafka verweist deshalb nicht auf eine dauerhaft eingerichtete Kafka-Ausstellung, sondern auf eine zeitlich begrenzte Ausstellung und begleitende Veranstaltungen. Wer sich für aktuelle Ausstellungen interessiert, sollte immer die Laufzeiten und Öffnungszeiten des jeweiligen Veranstalters prüfen. Die Alfred-Kubin-Galerie kann außerdem für Vernissagen, Sonderführungen und Veranstaltungen im Rahmen einer Ausstellung genutzt werden. Nach den Angaben der Sudetendeutschen Stiftung können für Gäste auch Sonderführungen außerhalb der normalen Öffnungszeiten arrangiert werden.
Die Galerie trägt den Namen Alfred Kubin. Kubin war ein in Böhmen geborener österreichischer Zeichner, Grafiker und Schriftsteller, dessen Werk eng mit der mitteleuropäischen Kulturgeschichte verbunden ist. Der Name stellt damit eine inhaltliche Verbindung zwischen bildender Kunst, Literatur und den historischen Kulturräumen her, mit denen sich das Sudetendeutsche Haus beschäftigt. Die Galerie ist zugleich ein Beispiel dafür, dass das Haus nicht nur institutionelle Sitzungen beherbergt, sondern öffentlich wahrnehmbare Kulturangebote schafft.
Für Besucher ist die Kombination aus Ausstellung und Veranstaltung besonders interessant. Ein Ausstellungsbesuch kann mit einer Eröffnung, einem Vortrag oder einer Lesung verbunden werden. Dadurch entsteht ein mehrschichtiger Zugang zu den jeweiligen Themen. Die Galerie ist zudem kleiner und konzentrierter als ein klassischer Museumsrundgang. Sie eignet sich daher für wechselnde Sonderausstellungen, bei denen ein klar umrissenes Thema über einen begrenzten Zeitraum vertieft wird.
Bibliothek und wissenschaftliche Institutionen im Sudetendeutschen Haus
Ein wichtiger, aber weniger sichtbarer Bestandteil des Sudetendeutschen Hauses ist die wissenschaftliche Fachbibliothek. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, der Tschechoslowakei, Tschechiens und der Slowakei. Nach dem veröffentlichten Hausprogramm umfasst die Bibliothek rund 158000 Bände. Sie ist damit eine bedeutende Anlaufstelle für Personen, die wissenschaftlich, publizistisch, familiär oder biografisch zu diesen Regionen arbeiten.
Die Bibliothek ist keine gewöhnliche öffentliche Stadtteilbibliothek mit allgemeinem Ausleihbestand. Die Medien können nach den veröffentlichten Informationen vor Ort benutzt werden. Das ist insbesondere für Forschungsprojekte, genealogische Recherchen, historische Arbeiten und die Beschäftigung mit regionaler Kulturgeschichte relevant. Wer konkrete Titel, Quellen oder Archivmaterial sucht, sollte sich vor dem Besuch über Zugangsbedingungen, Rechercheangebote und aktuelle Öffnungszeiten informieren. Im Hausprogramm werden als Bibliothekszeiten Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 16 Uhr genannt.
Inhaltlich bildet die Bibliothek einen wichtigen Hintergrund für die übrigen Angebote des Hauses. Vorträge über die Geschichte der böhmischen Länder, literarische Veranstaltungen, Buchpräsentationen und Ausstellungen greifen häufig Themen auf, die in den Beständen wissenschaftlich dokumentiert sind. Die Bibliothek trägt damit dazu bei, dass das Sudetendeutsche Haus nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Ort der Überlieferung, Forschung und Einordnung ist.
Im Gebäude sind mehrere Institutionen beheimatet. Dazu zählen unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, das Sudetendeutsche Museum, der Adalbert Stifter Verein, das Collegium Carolinum, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Institut, die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit ihren Gliederungen, der Sudetendeutsche Rat, die Sudetendeutsche Jugend, die Heimatpflege der Sudetendeutschen, die Karpatendeutsche Landsmannschaft Slowakei, die Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher und die Sudetendeutsche Zeitung.
Diese institutionelle Vielfalt erklärt, warum das Veranstaltungsprogramm des Hauses unterschiedliche Perspektiven zusammenführt. Wissenschaftliche Arbeit, Kulturvermittlung, Familiengeschichte, Literatur, Musik, politische Bildung und Erinnerungskultur stehen nicht isoliert nebeneinander. Sie bilden ein Netzwerk, in dem ein Konzert ebenso Teil des kulturellen Profils ist wie ein Fachvortrag oder eine Buchpräsentation. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sich ein Blick auf die einzelnen Institutionen lohnt, wenn sie nach einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Veranstaltungsreihe suchen.
Anfahrt zum Sudetendeutschen Haus München und Parken
Das Sudetendeutsche Haus liegt an der Hochstraße 8, 81669 München, im Bereich Au-Haidhausen. Die Lage ist zentral und durch die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz gut in das Münchner Verkehrsnetz eingebunden. Für viele Veranstaltungsbesucher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln die einfachste Möglichkeit, da die Umgebung stark frequentiert ist und die Zahl der Parkplätze begrenzt bleibt.
Die wichtigste Haltestelle ist Rosenheimer Platz. Dort halten die S-Bahn-Linien S1 bis S8, wodurch das Haus aus vielen Teilen Münchens und aus dem Umland erreichbar ist. Zusätzlich verkehren an diesem Knotenpunkt die Tramlinien 15 und 25. Eine weitere Möglichkeit ist die Tramlinie 17 bis zur Haltestelle Am Gasteig. Von dort lässt sich die Hochstraße zu Fuß erreichen. Die konkreten Fahrzeiten und eventuelle Baustellen sollten am Veranstaltungstag über die aktuellen Informationen des Münchner Verkehrsverbunds geprüft werden.
Wer mit dem Auto kommt, findet nach den Angaben der Hausinformation Parkmöglichkeiten gegenüber im Parkhaus des Motorama. Zusätzlich gibt es Stellplätze im umliegenden Parklizenzgebiet. Die offizielle Empfehlung lautet jedoch, wegen der eingeschränkten Parksituation und aus Gründen des Umweltschutzes grundsätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Gerade bei gut besuchten Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen oder direkt die S-Bahn als Anreiseoption zu wählen.
Die Adresse Hochstraße 8 sollte nicht mit dem unmittelbar benachbarten Sudetendeutschen Museum an der Hochstraße 10 verwechselt werden. Beide Einrichtungen liegen nahe beieinander und können inhaltlich miteinander verbunden sein, befinden sich jedoch an unterschiedlichen Hausnummern. Wer eine Veranstaltung im Adalbert-Stifter-Saal besucht, sollte deshalb in der Veranstaltungsankündigung den konkreten Veranstaltungsort und die Raumbezeichnung beachten.
Das Haus ist eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Der Zugang ist ebenerdig. Beim Öffnen der Eingangstür können Mitarbeitende am Empfang auf Anforderung behilflich sein. Die Anfahrt mit der S-Bahn ist über einen Aufzug am Rosenheimer Platz barrierefrei möglich. In der Tiefgarage stehen nach den veröffentlichten Informationen drei Behindertenstellplätze zur Verfügung. Da die Zugänglichkeit einzelner Räume und die organisatorischen Bedingungen je nach Veranstaltung unterschiedlich sein können, ist eine vorherige Rückfrage bei der Hausverwaltung bei besonderen Anforderungen empfehlenswert.
Sudetendeutsches Haus als Ort für Kultur, Geschichte und Begegnung
Das Sudetendeutsche Haus versteht sich als Ort, an dem sudetendeutsches Kulturgut erhalten, gepflegt und zeitgemäß vermittelt wird. Die Sudetendeutsche Stiftung wurde 1970 vom Freistaat Bayern errichtet. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem den Erhalt und die Pflege sudetendeutschen Kulturguts, die Unterstützung von Schirmherrschaftsaufgaben, die Verwaltung des Stiftungsvermögens, die Betreuung sudetendeutscher Einrichtungen und die Förderung sudetendeutscher Projekte.
Das Leitmotiv der Stiftung verbindet Recht, Freiheit und Frieden. Daraus ergibt sich ein Anspruch, der über reine Traditionspflege hinausgeht. Das Haus soll Brücken zu Nachbarn und zu Menschen mit sudetendeutscher Herkunft in der ganzen Welt bauen. In der praktischen Arbeit zeigt sich dieser Anspruch durch Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Aktivitäten, Ausstellungen und Begegnungsformate. Themen der Flucht, Vertreibung, Integration und europäischen Nachbarschaft werden in einen größeren historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt.
Die Geschichte der Sudetendeutschen ist eng mit den böhmischen Ländern und der Geschichte der Tschechoslowakei verbunden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung entstanden zahlreiche Institutionen, die sich der Bewahrung von Kultur, Sprache, Erinnerung und wissenschaftlicher Forschung widmeten. Das Sudetendeutsche Haus bündelt einen Teil dieser Aktivitäten an einem gemeinsamen Standort. Dadurch ist es für Besucher interessant, die sich mit regionaler Geschichte, Familienbiografien, deutsch-tschechischen Beziehungen oder mit der kulturellen Entwicklung Mitteleuropas beschäftigen.
Gleichzeitig ist das Haus kein ausschließlich rückwärtsgewandter Erinnerungsort. Die Beschäftigung mit Kafka, aktuelle literarische Debatten, zeitgenössische Ausstellungen und internationale Tanzveranstaltungen zeigen, dass Gegenwartsbezüge eine wichtige Rolle spielen. Kultur aus Böhmen, Mähren, Schlesien, Tschechien und der Slowakei wird nicht nur als abgeschlossenes Erbe präsentiert, sondern als Teil eines lebendigen europäischen Austauschs verstanden.
Für Veranstalter bietet das Sudetendeutsche Haus einen Rahmen, der Professionalität und inhaltliche Eigenständigkeit miteinander verbindet. Der Adalbert-Stifter-Saal verfügt über Bühne, Flügel und Medientechnik. Das Foyer ermöglicht Empfang und Bewirtung. Die Galerie schafft Raum für Kunst und Ausstellungen. Der Konferenzraum bietet eine passende Umgebung für kleinere Gruppen. Diese Kombination macht das Haus zu einer vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsadresse in München.
Wer nach einem Restaurant im Sudetendeutschen Haus sucht, sollte beachten, dass die offiziellen Hausinformationen vor allem Veranstaltungsräume, Foyer, Galerie, Konferenzraum und Bibliothek nennen. Ein dauerhaft betriebenes Restaurant wird dort nicht als zentrale Einrichtung ausgewiesen. Bei einzelnen Veranstaltungen kann jedoch eine Bewirtung im Foyer oder in einem dafür vorgesehenen Bereich organisiert werden. Verbindliche Informationen dazu sollten direkt beim jeweiligen Veranstalter eingeholt werden. Für die Umgebung des Hauses gibt es darüber hinaus zahlreiche gastronomische Möglichkeiten im Stadtteil Au-Haidhausen und rund um Rosenheimer Platz.
Besuch planen: Tickets, Räume und aktuelle Informationen
Das Sudetendeutsche Haus ist kein Veranstaltungsort mit einem einzigen zentralen Ticketmodell. Eintritt, Anmeldung und Kartenverkauf hängen vom jeweiligen Veranstalter und Format ab. Bei öffentlichen Akademieveranstaltungen, Vorträgen oder Ausstellungen kann der Eintritt frei sein, sofern die Ankündigung nichts anderes vermerkt. Für Konzerte, Tanzveranstaltungen oder besondere Kulturabende können Eintrittspreise gelten. Deshalb sollten Interessierte vor dem Besuch immer die jeweilige Veranstaltungsseite aufrufen und dort Datum, Beginn, Eintritt, Anmeldung und Raum prüfen.
Auch die Bezeichnung Programm kann unterschiedliche Inhalte umfassen. Manche Institutionen veröffentlichen Jahres- oder Halbjahresprogramme, andere stellen einzelne Termine online. Die Sudetendeutsche Akademie informiert über öffentliche Festveranstaltungen und wissenschaftliche Sitzungen. Der Adalbert Stifter Verein veröffentlicht literarische und kulturpolitische Angebote. Das Sudetendeutsche Museum informiert über Dauer- und Sonderausstellungen. Die Stiftung selbst stellt Informationen über das Haus, seine Räume und die Vermietung bereit.
Für Fotos und einen ersten Eindruck der Location sind die offiziellen Darstellungen der Sudetendeutschen Stiftung besonders hilfreich. Sie zeigen unter anderem Außenansichten, den Adalbert-Stifter-Saal, die Galerie und weitere Bereiche. Fotografien können jedoch nicht alle praktischen Fragen beantworten. Wer eine private oder geschäftliche Veranstaltung plant, sollte zusätzliche Informationen zu Raumgröße, Bestuhlung, Technik, Auf- und Abbauzeiten, Bewirtung, Garderobe, Barrierefreiheit und Brandschutz direkt anfragen.
Bei Kulturveranstaltungen lohnt es sich, frühzeitig am Veranstaltungsort zu sein. Das gilt besonders dann, wenn keine reservierten Sitzplätze vergeben werden oder eine Anmeldung erforderlich ist. Der Saal, das Foyer und die Galerie können je nach Format unterschiedlich organisiert sein. Auch bei Ausstellungen können Öffnungszeiten, Sondertermine und Führungen voneinander abweichen. Die Alfred-Kubin-Galerie bietet nach Angaben der Stiftung die Möglichkeit, Sonderführungen außerhalb normaler Öffnungszeiten zu arrangieren. Das kann für Gruppen, Schulklassen, Vereine oder Fachpublikum interessant sein.
Das Sudetendeutsche Haus ist damit eine Location für Menschen, die Kultur nicht nur konsumieren, sondern Zusammenhänge entdecken möchten. Besucher können ein Konzert hören, eine Ausstellung ansehen, einer Lesung folgen, historische Fragen diskutieren oder in der Fachbibliothek recherchieren. Die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz macht den Besuch logistisch einfach. Das besondere Profil entsteht jedoch durch die Verbindung von Kulturinstitutionen, wissenschaftlicher Arbeit und Erinnerungskultur.
Quellen:
- Sudetendeutsche Stiftung – Das Haus
- Sudetendeutsche Stiftung – Die Räumlichkeiten
- Sudetendeutsche Stiftung – Räume mieten
- Sudetendeutsche Stiftung – Offizielle Website
- Sudetendeutsches Haus – Hausprogramm
- Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste – Veranstaltungskalender
- Adalbert Stifter Verein – Kulturprogramm
- Adalbert Stifter Verein – Kontakt und Anfahrt
- Süddeutsche Zeitung – Kafkas Spiele im Sudetendeutschen Haus
- Literaturportal Bayern – Vernissage Kafkas Spiele
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Sudetendeutsches Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Sudetendeutsche Haus in München ist ein Kultur-, Wissenschafts- und Begegnungszentrum an der Hochstraße 8 im Stadtteil Au-Haidhausen. Die Adresse 81669 München liegt in unmittelbarer Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz und ist dadurch mit S-Bahn, Tram und Auto gut erreichbar. Das Haus verbindet sudetendeutsche Kulturpflege, wissenschaftliche Arbeit, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und gesellschaftliche Begegnungen unter einem Dach. Wer nach dem Sudetendeutsches-Haus-München-Programm sucht, findet deshalb kein gewöhnliches Veranstaltungshaus mit ausschließlich kommerziellen Events, sondern einen Ort mit einem klaren kulturellen und historischen Profil. Zum Gebäude gehören der Adalbert-Stifter-Saal mit Bühne und Steinway-Konzertflügel, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer, der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum sowie die Alfred-Kubin-Galerie. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit einem Schwerpunkt auf den böhmischen Ländern, der Tschechoslowakei, Tschechien und der Slowakei. Das Sudetendeutsche Haus steht verschiedenen Veranstaltern offen. Je nach Format können hier Konzerte, Kulturforen, Buchpräsentationen, Podiumsgespräche, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen und interne Treffen stattfinden. Die besondere Stärke des Hauses liegt in der Verbindung von Erinnerungskultur und Gegenwart: historische Themen werden nicht nur archiviert, sondern in Diskussionen, Forschung, Literatur, Musik und bildender Kunst weitergedacht.
Sudetendeutsches Haus München Programm und Veranstaltungen
Das Veranstaltungsprogramm im Sudetendeutschen Haus wird von mehreren Institutionen und Kulturträgern geprägt, die im Haus arbeiten oder dort regelmäßig Räume nutzen. Dazu gehören unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, der Adalbert Stifter Verein, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Museum und weitere sudetendeutsche Einrichtungen. Entsprechend breit ist die inhaltliche Ausrichtung. Auf dem Programm stehen kulturelle Veranstaltungen, wissenschaftliche Vorträge, literarische Abende, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, musikalische Aufführungen und Veranstaltungen zur Geschichte der böhmischen Länder.
Ein zentraler Veranstaltungsort ist der Adalbert-Stifter-Saal. Die Sudetendeutsche Akademie nutzt den Saal beispielsweise für öffentliche Festveranstaltungen mit Musik, Begrüßungen, Jahresberichten und Fachvorträgen. Auch der Adalbert Stifter Verein organisiert im Sudetendeutschen Haus regelmäßig literarische und kulturhistorische Veranstaltungen. Buchpräsentationen und Diskussionen können dabei einen direkten Bezug zu Tschechien, der Slowakei, den böhmischen Ländern, Migration, Erinnerung oder deutsch-tschechischen Beziehungen haben.
Das Programm richtet sich nicht nur an ein spezialisiertes Fachpublikum. Viele Formate sind kulturelle Begegnungsangebote, die interessierten Besucherinnen und Besuchern einen verständlichen Zugang zu historischen, literarischen und gesellschaftlichen Themen ermöglichen. Lesungen bringen Stimmen aus der tschechischen und mitteleuropäischen Literatur nach München. Konzerte und musikalische Beiträge verbinden die Veranstaltungen häufig mit Werken aus dem böhmischen und mitteleuropäischen Kulturraum. Tanz- und Brauchtumsveranstaltungen schaffen wiederum einen niedrigschwelligen Zugang zu lebendiger Tradition und gemeinschaftlichem Austausch.
Wer das Sudetendeutsches-Haus-Programm besuchen möchte, sollte die jeweiligen Veranstalterseiten prüfen, weil Termine, Uhrzeiten, Eintrittsbedingungen und Anmeldeverfahren je nach Veranstaltung unterschiedlich sind. Für einige Veranstaltungen ist der Eintritt frei, sofern nichts anderes angekündigt wird. Bei größeren oder besonders gefragten Terminen kann eine vorherige Anmeldung erforderlich sein. Die Veranstaltungsorte werden in der Regel mit dem genauen Raum angegeben, etwa Adalbert-Stifter-Saal oder Alfred-Kubin-Galerie. So lässt sich bereits vor dem Besuch einschätzen, ob es sich um einen Vortrag, eine Ausstellungseröffnung, eine Lesung oder ein Bühnenprogramm handelt.
Adalbert-Stifter-Saal und Räume für Veranstaltungen
Der Adalbert-Stifter-Saal ist der wichtigste Veranstaltungsraum im Sudetendeutschen Haus. Er verfügt über eine Bühne und einen Steinway-Konzertflügel und ist mit moderner Medientechnik ausgestattet. Damit eignet sich der Saal für unterschiedliche Veranstaltungsarten, von Konzerten und Lesungen bis zu Vorträgen, Tagungen, Präsentationen und Theateraufführungen. Eine offiziell veröffentlichte maximale Sitzplatzkapazität wird auf den zentralen Raumseiten nicht genannt. Deshalb sollte die konkrete Bestuhlung bei einer geplanten Anmietung direkt mit der Hausverwaltung abgestimmt werden.
Zur technischen Ausstattung gehören unter anderem ein Multimediapult mit Tonmischanlage und Videotechnik, ein Beamer, Anschlüsse für Audio- und Videotechnik, Bodenscheinwerfer, eine Funkmikrofonanlage mit mehreren Funkmikrofonen, Mikrofonständer, ein Rednerpult mit Schwanenhalsmikrofon sowie eine Großleinwand. Diese Ausstattung macht den Saal nicht nur für reine Kulturveranstaltungen interessant, sondern auch für Konferenzen, Informationsabende, Fachveranstaltungen und institutionelle Treffen.
Das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer ergänzt den Saal als Empfangs- und Aufenthaltsbereich. Es ist für den Empfang und die Bewirtung von Gästen vorgesehen. Angrenzend liegt eine Saalterrasse, die bei geeigneter Witterung zusätzlich genutzt werden kann und einen Ausblick auf die Isarauen bietet. Dadurch kann ein Veranstaltungstag räumlich abwechslungsreich gestaltet werden: Ankommen und Begrüßung im Foyer, Hauptprogramm im Saal und Gespräche oder Pausen auf der Terrasse.
Für kleinere Besprechungen und Präsentationen steht der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum zur Verfügung. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und bietet Platz für bis zu 25 Personen. Ein besonderes Gestaltungselement ist das Rosenfenster des sudetendeutschen Künstlers Dieter F. Domes. Der Konferenzraum eignet sich damit eher für kleinere Gruppen, Arbeitsgespräche und geschlossene Sitzungen als für große öffentliche Veranstaltungen.
Räume können grundsätzlich angemietet werden. Die offizielle Vermietungsinformation nennt den Adalbert-Stifter-Saal, den Lodgman-von-Auen-Konferenzraum, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer und die Alfred-Kubin-Galerie als buchbare Bereiche. Interessierte Veranstalter sollten sich direkt an die Hausverwaltung wenden, um Verfügbarkeit, technische Anforderungen, Bestuhlung, Bewirtung, Zugänglichkeit und Kosten zu klären.
Ausstellungen in der Alfred-Kubin-Galerie und Kafka in München
Die Alfred-Kubin-Galerie ist die Sonderausstellungsfläche des Sudetendeutschen Hauses. Sie umfasst 340 Quadratmeter und wird regelmäßig für Ausstellungen des Sudetendeutschen Museums sowie anderer hausinterner Organisationen genutzt. Der Raum erweitert das Profil des Hauses um eine visuelle und museale Dimension. Besucherinnen und Besucher können hier Themen kennenlernen, die nicht ausschließlich über Vortrag oder Buch vermittelt werden, sondern durch Kunstwerke, Dokumente, Fotografien, Installationen und kuratorische Präsentationen.
Ein Beispiel für die thematische Vielfalt war die Ausstellung Kafkas Spiele, die im Jahr 2024 in der Alfred-Kubin-Galerie gezeigt wurde. Die Ausstellung entstand im Zusammenhang mit dem Kafka-Jahr und näherte sich Franz Kafka aus der Perspektive des Spiels. Damit wurde ein Zugang gewählt, der neben den bekannten Motiven von Bürokratie, Fremdheit und existenzieller Unsicherheit auch Leichtigkeit, Fantasie und Bewegung sichtbar machte. Die Ausstellung richtete sich ausdrücklich an Erwachsene und Jugendliche und zeigte, wie literarische Themen in einem Ausstellungsraum überraschend und anschaulich vermittelt werden können.
Das Stichwort Sudetendeutsches Haus Kafka verweist deshalb nicht auf eine dauerhaft eingerichtete Kafka-Ausstellung, sondern auf eine zeitlich begrenzte Ausstellung und begleitende Veranstaltungen. Wer sich für aktuelle Ausstellungen interessiert, sollte immer die Laufzeiten und Öffnungszeiten des jeweiligen Veranstalters prüfen. Die Alfred-Kubin-Galerie kann außerdem für Vernissagen, Sonderführungen und Veranstaltungen im Rahmen einer Ausstellung genutzt werden. Nach den Angaben der Sudetendeutschen Stiftung können für Gäste auch Sonderführungen außerhalb der normalen Öffnungszeiten arrangiert werden.
Die Galerie trägt den Namen Alfred Kubin. Kubin war ein in Böhmen geborener österreichischer Zeichner, Grafiker und Schriftsteller, dessen Werk eng mit der mitteleuropäischen Kulturgeschichte verbunden ist. Der Name stellt damit eine inhaltliche Verbindung zwischen bildender Kunst, Literatur und den historischen Kulturräumen her, mit denen sich das Sudetendeutsche Haus beschäftigt. Die Galerie ist zugleich ein Beispiel dafür, dass das Haus nicht nur institutionelle Sitzungen beherbergt, sondern öffentlich wahrnehmbare Kulturangebote schafft.
Für Besucher ist die Kombination aus Ausstellung und Veranstaltung besonders interessant. Ein Ausstellungsbesuch kann mit einer Eröffnung, einem Vortrag oder einer Lesung verbunden werden. Dadurch entsteht ein mehrschichtiger Zugang zu den jeweiligen Themen. Die Galerie ist zudem kleiner und konzentrierter als ein klassischer Museumsrundgang. Sie eignet sich daher für wechselnde Sonderausstellungen, bei denen ein klar umrissenes Thema über einen begrenzten Zeitraum vertieft wird.
Bibliothek und wissenschaftliche Institutionen im Sudetendeutschen Haus
Ein wichtiger, aber weniger sichtbarer Bestandteil des Sudetendeutschen Hauses ist die wissenschaftliche Fachbibliothek. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, der Tschechoslowakei, Tschechiens und der Slowakei. Nach dem veröffentlichten Hausprogramm umfasst die Bibliothek rund 158000 Bände. Sie ist damit eine bedeutende Anlaufstelle für Personen, die wissenschaftlich, publizistisch, familiär oder biografisch zu diesen Regionen arbeiten.
Die Bibliothek ist keine gewöhnliche öffentliche Stadtteilbibliothek mit allgemeinem Ausleihbestand. Die Medien können nach den veröffentlichten Informationen vor Ort benutzt werden. Das ist insbesondere für Forschungsprojekte, genealogische Recherchen, historische Arbeiten und die Beschäftigung mit regionaler Kulturgeschichte relevant. Wer konkrete Titel, Quellen oder Archivmaterial sucht, sollte sich vor dem Besuch über Zugangsbedingungen, Rechercheangebote und aktuelle Öffnungszeiten informieren. Im Hausprogramm werden als Bibliothekszeiten Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 16 Uhr genannt.
Inhaltlich bildet die Bibliothek einen wichtigen Hintergrund für die übrigen Angebote des Hauses. Vorträge über die Geschichte der böhmischen Länder, literarische Veranstaltungen, Buchpräsentationen und Ausstellungen greifen häufig Themen auf, die in den Beständen wissenschaftlich dokumentiert sind. Die Bibliothek trägt damit dazu bei, dass das Sudetendeutsche Haus nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Ort der Überlieferung, Forschung und Einordnung ist.
Im Gebäude sind mehrere Institutionen beheimatet. Dazu zählen unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, das Sudetendeutsche Museum, der Adalbert Stifter Verein, das Collegium Carolinum, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Institut, die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit ihren Gliederungen, der Sudetendeutsche Rat, die Sudetendeutsche Jugend, die Heimatpflege der Sudetendeutschen, die Karpatendeutsche Landsmannschaft Slowakei, die Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher und die Sudetendeutsche Zeitung.
Diese institutionelle Vielfalt erklärt, warum das Veranstaltungsprogramm des Hauses unterschiedliche Perspektiven zusammenführt. Wissenschaftliche Arbeit, Kulturvermittlung, Familiengeschichte, Literatur, Musik, politische Bildung und Erinnerungskultur stehen nicht isoliert nebeneinander. Sie bilden ein Netzwerk, in dem ein Konzert ebenso Teil des kulturellen Profils ist wie ein Fachvortrag oder eine Buchpräsentation. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sich ein Blick auf die einzelnen Institutionen lohnt, wenn sie nach einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Veranstaltungsreihe suchen.
Anfahrt zum Sudetendeutschen Haus München und Parken
Das Sudetendeutsche Haus liegt an der Hochstraße 8, 81669 München, im Bereich Au-Haidhausen. Die Lage ist zentral und durch die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz gut in das Münchner Verkehrsnetz eingebunden. Für viele Veranstaltungsbesucher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln die einfachste Möglichkeit, da die Umgebung stark frequentiert ist und die Zahl der Parkplätze begrenzt bleibt.
Die wichtigste Haltestelle ist Rosenheimer Platz. Dort halten die S-Bahn-Linien S1 bis S8, wodurch das Haus aus vielen Teilen Münchens und aus dem Umland erreichbar ist. Zusätzlich verkehren an diesem Knotenpunkt die Tramlinien 15 und 25. Eine weitere Möglichkeit ist die Tramlinie 17 bis zur Haltestelle Am Gasteig. Von dort lässt sich die Hochstraße zu Fuß erreichen. Die konkreten Fahrzeiten und eventuelle Baustellen sollten am Veranstaltungstag über die aktuellen Informationen des Münchner Verkehrsverbunds geprüft werden.
Wer mit dem Auto kommt, findet nach den Angaben der Hausinformation Parkmöglichkeiten gegenüber im Parkhaus des Motorama. Zusätzlich gibt es Stellplätze im umliegenden Parklizenzgebiet. Die offizielle Empfehlung lautet jedoch, wegen der eingeschränkten Parksituation und aus Gründen des Umweltschutzes grundsätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Gerade bei gut besuchten Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen oder direkt die S-Bahn als Anreiseoption zu wählen.
Die Adresse Hochstraße 8 sollte nicht mit dem unmittelbar benachbarten Sudetendeutschen Museum an der Hochstraße 10 verwechselt werden. Beide Einrichtungen liegen nahe beieinander und können inhaltlich miteinander verbunden sein, befinden sich jedoch an unterschiedlichen Hausnummern. Wer eine Veranstaltung im Adalbert-Stifter-Saal besucht, sollte deshalb in der Veranstaltungsankündigung den konkreten Veranstaltungsort und die Raumbezeichnung beachten.
Das Haus ist eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Der Zugang ist ebenerdig. Beim Öffnen der Eingangstür können Mitarbeitende am Empfang auf Anforderung behilflich sein. Die Anfahrt mit der S-Bahn ist über einen Aufzug am Rosenheimer Platz barrierefrei möglich. In der Tiefgarage stehen nach den veröffentlichten Informationen drei Behindertenstellplätze zur Verfügung. Da die Zugänglichkeit einzelner Räume und die organisatorischen Bedingungen je nach Veranstaltung unterschiedlich sein können, ist eine vorherige Rückfrage bei der Hausverwaltung bei besonderen Anforderungen empfehlenswert.
Sudetendeutsches Haus als Ort für Kultur, Geschichte und Begegnung
Das Sudetendeutsche Haus versteht sich als Ort, an dem sudetendeutsches Kulturgut erhalten, gepflegt und zeitgemäß vermittelt wird. Die Sudetendeutsche Stiftung wurde 1970 vom Freistaat Bayern errichtet. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem den Erhalt und die Pflege sudetendeutschen Kulturguts, die Unterstützung von Schirmherrschaftsaufgaben, die Verwaltung des Stiftungsvermögens, die Betreuung sudetendeutscher Einrichtungen und die Förderung sudetendeutscher Projekte.
Das Leitmotiv der Stiftung verbindet Recht, Freiheit und Frieden. Daraus ergibt sich ein Anspruch, der über reine Traditionspflege hinausgeht. Das Haus soll Brücken zu Nachbarn und zu Menschen mit sudetendeutscher Herkunft in der ganzen Welt bauen. In der praktischen Arbeit zeigt sich dieser Anspruch durch Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Aktivitäten, Ausstellungen und Begegnungsformate. Themen der Flucht, Vertreibung, Integration und europäischen Nachbarschaft werden in einen größeren historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt.
Die Geschichte der Sudetendeutschen ist eng mit den böhmischen Ländern und der Geschichte der Tschechoslowakei verbunden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung entstanden zahlreiche Institutionen, die sich der Bewahrung von Kultur, Sprache, Erinnerung und wissenschaftlicher Forschung widmeten. Das Sudetendeutsche Haus bündelt einen Teil dieser Aktivitäten an einem gemeinsamen Standort. Dadurch ist es für Besucher interessant, die sich mit regionaler Geschichte, Familienbiografien, deutsch-tschechischen Beziehungen oder mit der kulturellen Entwicklung Mitteleuropas beschäftigen.
Gleichzeitig ist das Haus kein ausschließlich rückwärtsgewandter Erinnerungsort. Die Beschäftigung mit Kafka, aktuelle literarische Debatten, zeitgenössische Ausstellungen und internationale Tanzveranstaltungen zeigen, dass Gegenwartsbezüge eine wichtige Rolle spielen. Kultur aus Böhmen, Mähren, Schlesien, Tschechien und der Slowakei wird nicht nur als abgeschlossenes Erbe präsentiert, sondern als Teil eines lebendigen europäischen Austauschs verstanden.
Für Veranstalter bietet das Sudetendeutsche Haus einen Rahmen, der Professionalität und inhaltliche Eigenständigkeit miteinander verbindet. Der Adalbert-Stifter-Saal verfügt über Bühne, Flügel und Medientechnik. Das Foyer ermöglicht Empfang und Bewirtung. Die Galerie schafft Raum für Kunst und Ausstellungen. Der Konferenzraum bietet eine passende Umgebung für kleinere Gruppen. Diese Kombination macht das Haus zu einer vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsadresse in München.
Wer nach einem Restaurant im Sudetendeutschen Haus sucht, sollte beachten, dass die offiziellen Hausinformationen vor allem Veranstaltungsräume, Foyer, Galerie, Konferenzraum und Bibliothek nennen. Ein dauerhaft betriebenes Restaurant wird dort nicht als zentrale Einrichtung ausgewiesen. Bei einzelnen Veranstaltungen kann jedoch eine Bewirtung im Foyer oder in einem dafür vorgesehenen Bereich organisiert werden. Verbindliche Informationen dazu sollten direkt beim jeweiligen Veranstalter eingeholt werden. Für die Umgebung des Hauses gibt es darüber hinaus zahlreiche gastronomische Möglichkeiten im Stadtteil Au-Haidhausen und rund um Rosenheimer Platz.
Besuch planen: Tickets, Räume und aktuelle Informationen
Das Sudetendeutsche Haus ist kein Veranstaltungsort mit einem einzigen zentralen Ticketmodell. Eintritt, Anmeldung und Kartenverkauf hängen vom jeweiligen Veranstalter und Format ab. Bei öffentlichen Akademieveranstaltungen, Vorträgen oder Ausstellungen kann der Eintritt frei sein, sofern die Ankündigung nichts anderes vermerkt. Für Konzerte, Tanzveranstaltungen oder besondere Kulturabende können Eintrittspreise gelten. Deshalb sollten Interessierte vor dem Besuch immer die jeweilige Veranstaltungsseite aufrufen und dort Datum, Beginn, Eintritt, Anmeldung und Raum prüfen.
Auch die Bezeichnung Programm kann unterschiedliche Inhalte umfassen. Manche Institutionen veröffentlichen Jahres- oder Halbjahresprogramme, andere stellen einzelne Termine online. Die Sudetendeutsche Akademie informiert über öffentliche Festveranstaltungen und wissenschaftliche Sitzungen. Der Adalbert Stifter Verein veröffentlicht literarische und kulturpolitische Angebote. Das Sudetendeutsche Museum informiert über Dauer- und Sonderausstellungen. Die Stiftung selbst stellt Informationen über das Haus, seine Räume und die Vermietung bereit.
Für Fotos und einen ersten Eindruck der Location sind die offiziellen Darstellungen der Sudetendeutschen Stiftung besonders hilfreich. Sie zeigen unter anderem Außenansichten, den Adalbert-Stifter-Saal, die Galerie und weitere Bereiche. Fotografien können jedoch nicht alle praktischen Fragen beantworten. Wer eine private oder geschäftliche Veranstaltung plant, sollte zusätzliche Informationen zu Raumgröße, Bestuhlung, Technik, Auf- und Abbauzeiten, Bewirtung, Garderobe, Barrierefreiheit und Brandschutz direkt anfragen.
Bei Kulturveranstaltungen lohnt es sich, frühzeitig am Veranstaltungsort zu sein. Das gilt besonders dann, wenn keine reservierten Sitzplätze vergeben werden oder eine Anmeldung erforderlich ist. Der Saal, das Foyer und die Galerie können je nach Format unterschiedlich organisiert sein. Auch bei Ausstellungen können Öffnungszeiten, Sondertermine und Führungen voneinander abweichen. Die Alfred-Kubin-Galerie bietet nach Angaben der Stiftung die Möglichkeit, Sonderführungen außerhalb normaler Öffnungszeiten zu arrangieren. Das kann für Gruppen, Schulklassen, Vereine oder Fachpublikum interessant sein.
Das Sudetendeutsche Haus ist damit eine Location für Menschen, die Kultur nicht nur konsumieren, sondern Zusammenhänge entdecken möchten. Besucher können ein Konzert hören, eine Ausstellung ansehen, einer Lesung folgen, historische Fragen diskutieren oder in der Fachbibliothek recherchieren. Die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz macht den Besuch logistisch einfach. Das besondere Profil entsteht jedoch durch die Verbindung von Kulturinstitutionen, wissenschaftlicher Arbeit und Erinnerungskultur.
Quellen:
- Sudetendeutsche Stiftung – Das Haus
- Sudetendeutsche Stiftung – Die Räumlichkeiten
- Sudetendeutsche Stiftung – Räume mieten
- Sudetendeutsche Stiftung – Offizielle Website
- Sudetendeutsches Haus – Hausprogramm
- Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste – Veranstaltungskalender
- Adalbert Stifter Verein – Kulturprogramm
- Adalbert Stifter Verein – Kontakt und Anfahrt
- Süddeutsche Zeitung – Kafkas Spiele im Sudetendeutschen Haus
- Literaturportal Bayern – Vernissage Kafkas Spiele
Sudetendeutsches Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Sudetendeutsche Haus in München ist ein Kultur-, Wissenschafts- und Begegnungszentrum an der Hochstraße 8 im Stadtteil Au-Haidhausen. Die Adresse 81669 München liegt in unmittelbarer Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz und ist dadurch mit S-Bahn, Tram und Auto gut erreichbar. Das Haus verbindet sudetendeutsche Kulturpflege, wissenschaftliche Arbeit, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und gesellschaftliche Begegnungen unter einem Dach. Wer nach dem Sudetendeutsches-Haus-München-Programm sucht, findet deshalb kein gewöhnliches Veranstaltungshaus mit ausschließlich kommerziellen Events, sondern einen Ort mit einem klaren kulturellen und historischen Profil. Zum Gebäude gehören der Adalbert-Stifter-Saal mit Bühne und Steinway-Konzertflügel, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer, der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum sowie die Alfred-Kubin-Galerie. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit einem Schwerpunkt auf den böhmischen Ländern, der Tschechoslowakei, Tschechien und der Slowakei. Das Sudetendeutsche Haus steht verschiedenen Veranstaltern offen. Je nach Format können hier Konzerte, Kulturforen, Buchpräsentationen, Podiumsgespräche, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen und interne Treffen stattfinden. Die besondere Stärke des Hauses liegt in der Verbindung von Erinnerungskultur und Gegenwart: historische Themen werden nicht nur archiviert, sondern in Diskussionen, Forschung, Literatur, Musik und bildender Kunst weitergedacht.
Sudetendeutsches Haus München Programm und Veranstaltungen
Das Veranstaltungsprogramm im Sudetendeutschen Haus wird von mehreren Institutionen und Kulturträgern geprägt, die im Haus arbeiten oder dort regelmäßig Räume nutzen. Dazu gehören unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, der Adalbert Stifter Verein, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Museum und weitere sudetendeutsche Einrichtungen. Entsprechend breit ist die inhaltliche Ausrichtung. Auf dem Programm stehen kulturelle Veranstaltungen, wissenschaftliche Vorträge, literarische Abende, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, musikalische Aufführungen und Veranstaltungen zur Geschichte der böhmischen Länder.
Ein zentraler Veranstaltungsort ist der Adalbert-Stifter-Saal. Die Sudetendeutsche Akademie nutzt den Saal beispielsweise für öffentliche Festveranstaltungen mit Musik, Begrüßungen, Jahresberichten und Fachvorträgen. Auch der Adalbert Stifter Verein organisiert im Sudetendeutschen Haus regelmäßig literarische und kulturhistorische Veranstaltungen. Buchpräsentationen und Diskussionen können dabei einen direkten Bezug zu Tschechien, der Slowakei, den böhmischen Ländern, Migration, Erinnerung oder deutsch-tschechischen Beziehungen haben.
Das Programm richtet sich nicht nur an ein spezialisiertes Fachpublikum. Viele Formate sind kulturelle Begegnungsangebote, die interessierten Besucherinnen und Besuchern einen verständlichen Zugang zu historischen, literarischen und gesellschaftlichen Themen ermöglichen. Lesungen bringen Stimmen aus der tschechischen und mitteleuropäischen Literatur nach München. Konzerte und musikalische Beiträge verbinden die Veranstaltungen häufig mit Werken aus dem böhmischen und mitteleuropäischen Kulturraum. Tanz- und Brauchtumsveranstaltungen schaffen wiederum einen niedrigschwelligen Zugang zu lebendiger Tradition und gemeinschaftlichem Austausch.
Wer das Sudetendeutsches-Haus-Programm besuchen möchte, sollte die jeweiligen Veranstalterseiten prüfen, weil Termine, Uhrzeiten, Eintrittsbedingungen und Anmeldeverfahren je nach Veranstaltung unterschiedlich sind. Für einige Veranstaltungen ist der Eintritt frei, sofern nichts anderes angekündigt wird. Bei größeren oder besonders gefragten Terminen kann eine vorherige Anmeldung erforderlich sein. Die Veranstaltungsorte werden in der Regel mit dem genauen Raum angegeben, etwa Adalbert-Stifter-Saal oder Alfred-Kubin-Galerie. So lässt sich bereits vor dem Besuch einschätzen, ob es sich um einen Vortrag, eine Ausstellungseröffnung, eine Lesung oder ein Bühnenprogramm handelt.
Adalbert-Stifter-Saal und Räume für Veranstaltungen
Der Adalbert-Stifter-Saal ist der wichtigste Veranstaltungsraum im Sudetendeutschen Haus. Er verfügt über eine Bühne und einen Steinway-Konzertflügel und ist mit moderner Medientechnik ausgestattet. Damit eignet sich der Saal für unterschiedliche Veranstaltungsarten, von Konzerten und Lesungen bis zu Vorträgen, Tagungen, Präsentationen und Theateraufführungen. Eine offiziell veröffentlichte maximale Sitzplatzkapazität wird auf den zentralen Raumseiten nicht genannt. Deshalb sollte die konkrete Bestuhlung bei einer geplanten Anmietung direkt mit der Hausverwaltung abgestimmt werden.
Zur technischen Ausstattung gehören unter anderem ein Multimediapult mit Tonmischanlage und Videotechnik, ein Beamer, Anschlüsse für Audio- und Videotechnik, Bodenscheinwerfer, eine Funkmikrofonanlage mit mehreren Funkmikrofonen, Mikrofonständer, ein Rednerpult mit Schwanenhalsmikrofon sowie eine Großleinwand. Diese Ausstattung macht den Saal nicht nur für reine Kulturveranstaltungen interessant, sondern auch für Konferenzen, Informationsabende, Fachveranstaltungen und institutionelle Treffen.
Das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer ergänzt den Saal als Empfangs- und Aufenthaltsbereich. Es ist für den Empfang und die Bewirtung von Gästen vorgesehen. Angrenzend liegt eine Saalterrasse, die bei geeigneter Witterung zusätzlich genutzt werden kann und einen Ausblick auf die Isarauen bietet. Dadurch kann ein Veranstaltungstag räumlich abwechslungsreich gestaltet werden: Ankommen und Begrüßung im Foyer, Hauptprogramm im Saal und Gespräche oder Pausen auf der Terrasse.
Für kleinere Besprechungen und Präsentationen steht der Lodgman-von-Auen-Konferenzraum zur Verfügung. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und bietet Platz für bis zu 25 Personen. Ein besonderes Gestaltungselement ist das Rosenfenster des sudetendeutschen Künstlers Dieter F. Domes. Der Konferenzraum eignet sich damit eher für kleinere Gruppen, Arbeitsgespräche und geschlossene Sitzungen als für große öffentliche Veranstaltungen.
Räume können grundsätzlich angemietet werden. Die offizielle Vermietungsinformation nennt den Adalbert-Stifter-Saal, den Lodgman-von-Auen-Konferenzraum, das Dr.-Otto-von-Habsburg-Foyer und die Alfred-Kubin-Galerie als buchbare Bereiche. Interessierte Veranstalter sollten sich direkt an die Hausverwaltung wenden, um Verfügbarkeit, technische Anforderungen, Bestuhlung, Bewirtung, Zugänglichkeit und Kosten zu klären.
Ausstellungen in der Alfred-Kubin-Galerie und Kafka in München
Die Alfred-Kubin-Galerie ist die Sonderausstellungsfläche des Sudetendeutschen Hauses. Sie umfasst 340 Quadratmeter und wird regelmäßig für Ausstellungen des Sudetendeutschen Museums sowie anderer hausinterner Organisationen genutzt. Der Raum erweitert das Profil des Hauses um eine visuelle und museale Dimension. Besucherinnen und Besucher können hier Themen kennenlernen, die nicht ausschließlich über Vortrag oder Buch vermittelt werden, sondern durch Kunstwerke, Dokumente, Fotografien, Installationen und kuratorische Präsentationen.
Ein Beispiel für die thematische Vielfalt war die Ausstellung Kafkas Spiele, die im Jahr 2024 in der Alfred-Kubin-Galerie gezeigt wurde. Die Ausstellung entstand im Zusammenhang mit dem Kafka-Jahr und näherte sich Franz Kafka aus der Perspektive des Spiels. Damit wurde ein Zugang gewählt, der neben den bekannten Motiven von Bürokratie, Fremdheit und existenzieller Unsicherheit auch Leichtigkeit, Fantasie und Bewegung sichtbar machte. Die Ausstellung richtete sich ausdrücklich an Erwachsene und Jugendliche und zeigte, wie literarische Themen in einem Ausstellungsraum überraschend und anschaulich vermittelt werden können.
Das Stichwort Sudetendeutsches Haus Kafka verweist deshalb nicht auf eine dauerhaft eingerichtete Kafka-Ausstellung, sondern auf eine zeitlich begrenzte Ausstellung und begleitende Veranstaltungen. Wer sich für aktuelle Ausstellungen interessiert, sollte immer die Laufzeiten und Öffnungszeiten des jeweiligen Veranstalters prüfen. Die Alfred-Kubin-Galerie kann außerdem für Vernissagen, Sonderführungen und Veranstaltungen im Rahmen einer Ausstellung genutzt werden. Nach den Angaben der Sudetendeutschen Stiftung können für Gäste auch Sonderführungen außerhalb der normalen Öffnungszeiten arrangiert werden.
Die Galerie trägt den Namen Alfred Kubin. Kubin war ein in Böhmen geborener österreichischer Zeichner, Grafiker und Schriftsteller, dessen Werk eng mit der mitteleuropäischen Kulturgeschichte verbunden ist. Der Name stellt damit eine inhaltliche Verbindung zwischen bildender Kunst, Literatur und den historischen Kulturräumen her, mit denen sich das Sudetendeutsche Haus beschäftigt. Die Galerie ist zugleich ein Beispiel dafür, dass das Haus nicht nur institutionelle Sitzungen beherbergt, sondern öffentlich wahrnehmbare Kulturangebote schafft.
Für Besucher ist die Kombination aus Ausstellung und Veranstaltung besonders interessant. Ein Ausstellungsbesuch kann mit einer Eröffnung, einem Vortrag oder einer Lesung verbunden werden. Dadurch entsteht ein mehrschichtiger Zugang zu den jeweiligen Themen. Die Galerie ist zudem kleiner und konzentrierter als ein klassischer Museumsrundgang. Sie eignet sich daher für wechselnde Sonderausstellungen, bei denen ein klar umrissenes Thema über einen begrenzten Zeitraum vertieft wird.
Bibliothek und wissenschaftliche Institutionen im Sudetendeutschen Haus
Ein wichtiger, aber weniger sichtbarer Bestandteil des Sudetendeutschen Hauses ist die wissenschaftliche Fachbibliothek. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, der Tschechoslowakei, Tschechiens und der Slowakei. Nach dem veröffentlichten Hausprogramm umfasst die Bibliothek rund 158000 Bände. Sie ist damit eine bedeutende Anlaufstelle für Personen, die wissenschaftlich, publizistisch, familiär oder biografisch zu diesen Regionen arbeiten.
Die Bibliothek ist keine gewöhnliche öffentliche Stadtteilbibliothek mit allgemeinem Ausleihbestand. Die Medien können nach den veröffentlichten Informationen vor Ort benutzt werden. Das ist insbesondere für Forschungsprojekte, genealogische Recherchen, historische Arbeiten und die Beschäftigung mit regionaler Kulturgeschichte relevant. Wer konkrete Titel, Quellen oder Archivmaterial sucht, sollte sich vor dem Besuch über Zugangsbedingungen, Rechercheangebote und aktuelle Öffnungszeiten informieren. Im Hausprogramm werden als Bibliothekszeiten Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 16 Uhr genannt.
Inhaltlich bildet die Bibliothek einen wichtigen Hintergrund für die übrigen Angebote des Hauses. Vorträge über die Geschichte der böhmischen Länder, literarische Veranstaltungen, Buchpräsentationen und Ausstellungen greifen häufig Themen auf, die in den Beständen wissenschaftlich dokumentiert sind. Die Bibliothek trägt damit dazu bei, dass das Sudetendeutsche Haus nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein Ort der Überlieferung, Forschung und Einordnung ist.
Im Gebäude sind mehrere Institutionen beheimatet. Dazu zählen unter anderem die Sudetendeutsche Stiftung, das Sudetendeutsche Museum, der Adalbert Stifter Verein, das Collegium Carolinum, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Sudetendeutsche Institut, die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit ihren Gliederungen, der Sudetendeutsche Rat, die Sudetendeutsche Jugend, die Heimatpflege der Sudetendeutschen, die Karpatendeutsche Landsmannschaft Slowakei, die Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher und die Sudetendeutsche Zeitung.
Diese institutionelle Vielfalt erklärt, warum das Veranstaltungsprogramm des Hauses unterschiedliche Perspektiven zusammenführt. Wissenschaftliche Arbeit, Kulturvermittlung, Familiengeschichte, Literatur, Musik, politische Bildung und Erinnerungskultur stehen nicht isoliert nebeneinander. Sie bilden ein Netzwerk, in dem ein Konzert ebenso Teil des kulturellen Profils ist wie ein Fachvortrag oder eine Buchpräsentation. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sich ein Blick auf die einzelnen Institutionen lohnt, wenn sie nach einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Veranstaltungsreihe suchen.
Anfahrt zum Sudetendeutschen Haus München und Parken
Das Sudetendeutsche Haus liegt an der Hochstraße 8, 81669 München, im Bereich Au-Haidhausen. Die Lage ist zentral und durch die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz gut in das Münchner Verkehrsnetz eingebunden. Für viele Veranstaltungsbesucher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln die einfachste Möglichkeit, da die Umgebung stark frequentiert ist und die Zahl der Parkplätze begrenzt bleibt.
Die wichtigste Haltestelle ist Rosenheimer Platz. Dort halten die S-Bahn-Linien S1 bis S8, wodurch das Haus aus vielen Teilen Münchens und aus dem Umland erreichbar ist. Zusätzlich verkehren an diesem Knotenpunkt die Tramlinien 15 und 25. Eine weitere Möglichkeit ist die Tramlinie 17 bis zur Haltestelle Am Gasteig. Von dort lässt sich die Hochstraße zu Fuß erreichen. Die konkreten Fahrzeiten und eventuelle Baustellen sollten am Veranstaltungstag über die aktuellen Informationen des Münchner Verkehrsverbunds geprüft werden.
Wer mit dem Auto kommt, findet nach den Angaben der Hausinformation Parkmöglichkeiten gegenüber im Parkhaus des Motorama. Zusätzlich gibt es Stellplätze im umliegenden Parklizenzgebiet. Die offizielle Empfehlung lautet jedoch, wegen der eingeschränkten Parksituation und aus Gründen des Umweltschutzes grundsätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Gerade bei gut besuchten Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen oder direkt die S-Bahn als Anreiseoption zu wählen.
Die Adresse Hochstraße 8 sollte nicht mit dem unmittelbar benachbarten Sudetendeutschen Museum an der Hochstraße 10 verwechselt werden. Beide Einrichtungen liegen nahe beieinander und können inhaltlich miteinander verbunden sein, befinden sich jedoch an unterschiedlichen Hausnummern. Wer eine Veranstaltung im Adalbert-Stifter-Saal besucht, sollte deshalb in der Veranstaltungsankündigung den konkreten Veranstaltungsort und die Raumbezeichnung beachten.
Das Haus ist eingeschränkt barrierefrei erreichbar. Der Zugang ist ebenerdig. Beim Öffnen der Eingangstür können Mitarbeitende am Empfang auf Anforderung behilflich sein. Die Anfahrt mit der S-Bahn ist über einen Aufzug am Rosenheimer Platz barrierefrei möglich. In der Tiefgarage stehen nach den veröffentlichten Informationen drei Behindertenstellplätze zur Verfügung. Da die Zugänglichkeit einzelner Räume und die organisatorischen Bedingungen je nach Veranstaltung unterschiedlich sein können, ist eine vorherige Rückfrage bei der Hausverwaltung bei besonderen Anforderungen empfehlenswert.
Sudetendeutsches Haus als Ort für Kultur, Geschichte und Begegnung
Das Sudetendeutsche Haus versteht sich als Ort, an dem sudetendeutsches Kulturgut erhalten, gepflegt und zeitgemäß vermittelt wird. Die Sudetendeutsche Stiftung wurde 1970 vom Freistaat Bayern errichtet. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem den Erhalt und die Pflege sudetendeutschen Kulturguts, die Unterstützung von Schirmherrschaftsaufgaben, die Verwaltung des Stiftungsvermögens, die Betreuung sudetendeutscher Einrichtungen und die Förderung sudetendeutscher Projekte.
Das Leitmotiv der Stiftung verbindet Recht, Freiheit und Frieden. Daraus ergibt sich ein Anspruch, der über reine Traditionspflege hinausgeht. Das Haus soll Brücken zu Nachbarn und zu Menschen mit sudetendeutscher Herkunft in der ganzen Welt bauen. In der praktischen Arbeit zeigt sich dieser Anspruch durch Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Aktivitäten, Ausstellungen und Begegnungsformate. Themen der Flucht, Vertreibung, Integration und europäischen Nachbarschaft werden in einen größeren historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt.
Die Geschichte der Sudetendeutschen ist eng mit den böhmischen Ländern und der Geschichte der Tschechoslowakei verbunden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung entstanden zahlreiche Institutionen, die sich der Bewahrung von Kultur, Sprache, Erinnerung und wissenschaftlicher Forschung widmeten. Das Sudetendeutsche Haus bündelt einen Teil dieser Aktivitäten an einem gemeinsamen Standort. Dadurch ist es für Besucher interessant, die sich mit regionaler Geschichte, Familienbiografien, deutsch-tschechischen Beziehungen oder mit der kulturellen Entwicklung Mitteleuropas beschäftigen.
Gleichzeitig ist das Haus kein ausschließlich rückwärtsgewandter Erinnerungsort. Die Beschäftigung mit Kafka, aktuelle literarische Debatten, zeitgenössische Ausstellungen und internationale Tanzveranstaltungen zeigen, dass Gegenwartsbezüge eine wichtige Rolle spielen. Kultur aus Böhmen, Mähren, Schlesien, Tschechien und der Slowakei wird nicht nur als abgeschlossenes Erbe präsentiert, sondern als Teil eines lebendigen europäischen Austauschs verstanden.
Für Veranstalter bietet das Sudetendeutsche Haus einen Rahmen, der Professionalität und inhaltliche Eigenständigkeit miteinander verbindet. Der Adalbert-Stifter-Saal verfügt über Bühne, Flügel und Medientechnik. Das Foyer ermöglicht Empfang und Bewirtung. Die Galerie schafft Raum für Kunst und Ausstellungen. Der Konferenzraum bietet eine passende Umgebung für kleinere Gruppen. Diese Kombination macht das Haus zu einer vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsadresse in München.
Wer nach einem Restaurant im Sudetendeutschen Haus sucht, sollte beachten, dass die offiziellen Hausinformationen vor allem Veranstaltungsräume, Foyer, Galerie, Konferenzraum und Bibliothek nennen. Ein dauerhaft betriebenes Restaurant wird dort nicht als zentrale Einrichtung ausgewiesen. Bei einzelnen Veranstaltungen kann jedoch eine Bewirtung im Foyer oder in einem dafür vorgesehenen Bereich organisiert werden. Verbindliche Informationen dazu sollten direkt beim jeweiligen Veranstalter eingeholt werden. Für die Umgebung des Hauses gibt es darüber hinaus zahlreiche gastronomische Möglichkeiten im Stadtteil Au-Haidhausen und rund um Rosenheimer Platz.
Besuch planen: Tickets, Räume und aktuelle Informationen
Das Sudetendeutsche Haus ist kein Veranstaltungsort mit einem einzigen zentralen Ticketmodell. Eintritt, Anmeldung und Kartenverkauf hängen vom jeweiligen Veranstalter und Format ab. Bei öffentlichen Akademieveranstaltungen, Vorträgen oder Ausstellungen kann der Eintritt frei sein, sofern die Ankündigung nichts anderes vermerkt. Für Konzerte, Tanzveranstaltungen oder besondere Kulturabende können Eintrittspreise gelten. Deshalb sollten Interessierte vor dem Besuch immer die jeweilige Veranstaltungsseite aufrufen und dort Datum, Beginn, Eintritt, Anmeldung und Raum prüfen.
Auch die Bezeichnung Programm kann unterschiedliche Inhalte umfassen. Manche Institutionen veröffentlichen Jahres- oder Halbjahresprogramme, andere stellen einzelne Termine online. Die Sudetendeutsche Akademie informiert über öffentliche Festveranstaltungen und wissenschaftliche Sitzungen. Der Adalbert Stifter Verein veröffentlicht literarische und kulturpolitische Angebote. Das Sudetendeutsche Museum informiert über Dauer- und Sonderausstellungen. Die Stiftung selbst stellt Informationen über das Haus, seine Räume und die Vermietung bereit.
Für Fotos und einen ersten Eindruck der Location sind die offiziellen Darstellungen der Sudetendeutschen Stiftung besonders hilfreich. Sie zeigen unter anderem Außenansichten, den Adalbert-Stifter-Saal, die Galerie und weitere Bereiche. Fotografien können jedoch nicht alle praktischen Fragen beantworten. Wer eine private oder geschäftliche Veranstaltung plant, sollte zusätzliche Informationen zu Raumgröße, Bestuhlung, Technik, Auf- und Abbauzeiten, Bewirtung, Garderobe, Barrierefreiheit und Brandschutz direkt anfragen.
Bei Kulturveranstaltungen lohnt es sich, frühzeitig am Veranstaltungsort zu sein. Das gilt besonders dann, wenn keine reservierten Sitzplätze vergeben werden oder eine Anmeldung erforderlich ist. Der Saal, das Foyer und die Galerie können je nach Format unterschiedlich organisiert sein. Auch bei Ausstellungen können Öffnungszeiten, Sondertermine und Führungen voneinander abweichen. Die Alfred-Kubin-Galerie bietet nach Angaben der Stiftung die Möglichkeit, Sonderführungen außerhalb normaler Öffnungszeiten zu arrangieren. Das kann für Gruppen, Schulklassen, Vereine oder Fachpublikum interessant sein.
Das Sudetendeutsche Haus ist damit eine Location für Menschen, die Kultur nicht nur konsumieren, sondern Zusammenhänge entdecken möchten. Besucher können ein Konzert hören, eine Ausstellung ansehen, einer Lesung folgen, historische Fragen diskutieren oder in der Fachbibliothek recherchieren. Die Nähe zum Gasteig und zum Rosenheimer Platz macht den Besuch logistisch einfach. Das besondere Profil entsteht jedoch durch die Verbindung von Kulturinstitutionen, wissenschaftlicher Arbeit und Erinnerungskultur.
Quellen:
- Sudetendeutsche Stiftung – Das Haus
- Sudetendeutsche Stiftung – Die Räumlichkeiten
- Sudetendeutsche Stiftung – Räume mieten
- Sudetendeutsche Stiftung – Offizielle Website
- Sudetendeutsches Haus – Hausprogramm
- Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste – Veranstaltungskalender
- Adalbert Stifter Verein – Kulturprogramm
- Adalbert Stifter Verein – Kontakt und Anfahrt
- Süddeutsche Zeitung – Kafkas Spiele im Sudetendeutschen Haus
- Literaturportal Bayern – Vernissage Kafkas Spiele
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