Zehn Leben in der Villa Stuck: Ausstellung über Flucht und Sehnsucht


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Zehn Leben in der Villa Stuck: Eine Ausstellung über Flucht, Erinnerung und Menschlichkeit
Mit Zehn Leben öffnet das Museum Villa Stuck ab dem 15.05.2026 eine Ausstellung, die Malerei, Fotografie, Skulptur und Text zu einem eindringlichen Kunsterlebnis verbindet. Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz verhandeln Flucht, Trauma, Identität und Sehnsucht in einer Ausstellungsatmosphäre, die Empathie nicht behauptet, sondern sinnlich erfahrbar macht.
Ein Raum für Werkbetrachtung und ästhetische Erfahrung
Die Präsentation stellt nicht das Ereignis der Migration ins Zentrum, sondern die Spuren, die sie in Körper, Sprache und Bild hinterlässt. Khorschid verarbeitet seine Flucht aus dem Irak in Gemälden, Fotografien und Texten; Pelz antwortet mit großformatigen, oft fotorealistischen Bildern und Skulpturen. So entsteht eine Werkbetrachtung, in der das Persönliche und das Politische untrennbar verschränkt erscheinen.
Malerei, Fotografie und Skulptur im Dialog
Besonders stark wirkt der Kontrast zwischen den medialen Ebenen: hier die verdichteten, biografisch aufgeladenen Bildräume, dort die plastischen Setzungen von Jan-Hendrik Pelz. Die Ausstellung bewegt sich damit an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Konzeptkunst und gesellschaftskritischer Bildsprache. Jede Position schärft den Blick für das, was unsichtbar bleibt, wenn über Migration nur in Zahlen gesprochen wird.
Kunsthistorischer Kontext und kuratorische Haltung
Kuratiert von Anne Marr, versteht sich die Schau als Beitrag zu kultureller Bildung und öffentlicher Erinnerungskultur. Im historischen Künstlerhaus Villa Stuck entfaltet das Thema eine besondere Resonanz: Das Gesamtkunstwerk der Villa trifft auf Kunstwerke, die Verletzlichkeit, Herkunft und Zugehörigkeit verhandeln. Dadurch gewinnt die Ausstellung eine starke räumliche und inhaltliche Spannung.
Warum sich der Besuch lohnt
Zehn Leben verspricht keine einfache Lesart, sondern ein vielschichtiges Kunsterlebnis mit hoher emotionaler und intellektueller Dichte. Wer zeitgenössische Ausstellungspraxis, biografisch motivierte Kunst und gesellschaftliche Relevanz schätzt, findet hier einen eindrucksvollen Anlass für einen Museumsbesuch in München.
Fazit: Diese Ausstellung berührt, fordert und öffnet Perspektiven. Wer Kunst als Begegnung mit Gegenwart und Geschichte erlebt, sollte Zehn Leben in der Villa Stuck unbedingt live sehen.
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