Rebecca Horn – Die Seele der Dinge im Filmfest München: Kunst als poetische Bewegung


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Rebecca Horn im Filmfest München: Eine poetische Annäherung an das Werk einer Ausnahme-Künstlerin
Mit Rebecca Horn – Die Seele der Dinge rückt das Filmfest München 2026 eine Künstlerin ins Zentrum, deren Werk die Grenzen zwischen Skulptur, Performance, Film und Installation auf unverwechselbare Weise verschoben hat. Der Dokumentarfilm von Claudia Müller eröffnet einen konzentrierten Blick auf eine Persönlichkeit, die die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat.
Ein Kunsterlebnis zwischen Körper, Raum und Bewegung
Rebecca Horn steht für eine Kunst der Transformation. Ihre kinetischen Objekte, raumbezogenen Installationen und performativen Arbeiten entfalten eine besondere Ausstellungsatmosphäre, in der fragile Materialien, mechanische Bewegung und poetische Verdichtung aufeinandertreffen. Der Film macht diese ästhetische Erfahrung sichtbar und zeigt, wie stark Horns Werk von Spannung, Rhythmus und räumlicher Präsenz lebt.
Eine Künstlerin, die den Kunstbegriff erweitert hat
Rebecca Horn, die 2024 starb, zählt zu den bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstlerinnen. Ihr Œuvre umfasst Skulpturen, Performances, Videos, Filme, Zeichnungen und Texte. Gerade diese Vielgestaltigkeit macht ihre Position kunsthistorisch so wichtig: Horn verband konzeptuelle Klarheit mit Sinnlichkeit und schuf Arbeiten, die Körperlichkeit, Erinnerung und Wahrnehmung immer neu befragen. Der Dokumentarfilm ordnet dieses Werk im Kontext seiner Zeit ein und zeigt zugleich seine Wirkung auf nachfolgende Künstlergenerationen.
Claudia Müllers filmischer Blick auf ein vielschichtiges Œuvre
Die Regisseurin Claudia Müller folgt Rebecca Horns künstlerischen Spuren mit großer Genauigkeit. Im Zentrum steht nicht bloß eine Biografie, sondern die Frage, wie Kunst Denk- und Erfahrungsräume öffnet. So wird aus dem Porträtfilm ein Bildungsangebot für Kunstinteressierte, Studierende und alle, die sich für Kuratierung, Kunstgeschichte und kulturelle Bildung begeistern. Der Film verdichtet Informationen, Werkbeispiele und historische Bezüge zu einem aufmerksam beobachteten Porträt.
Filmfest München als Ort für Gegenwartskunst im Kinoformat
Die Vorführung im Rahmen des Filmfest München verbindet Kinoerlebnis und Kunstvermittlung auf elegante Weise. Gerade im Kontext des Festivals erhält der Film eine besondere Resonanz: Er stellt die Frage, wie sich ein künstlerisches Erbe heute betrachten, diskutieren und neu lesen lässt. Das Publikum begegnet nicht nur einer prägenden Künstlerin, sondern auch einer Erzählform, die Kunstgeschichte in bewegte Bilder übersetzt.
Fazit: Ein Pflichttermin für Kunstfreunde in München
Rebecca Horn – Die Seele der Dinge verspricht ein intensives Kunsterlebnis zwischen Analyse, Erinnerung und poetischer Bildsprache. Wer sich für moderne und zeitgenössische Kunst, Installationen, Performances und die Biografie einer großen Künstlerin interessiert, sollte diese Vorführung im Filmfest München unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Rebecca Horn:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.rebecca-horn.de/index_en










