Zentaur-Quartett und Marko Ševarlić verbinden Bach, Moderne und Tango in München


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Akkordeon trifft Streichquartett: Ein Münchner Konzert zwischen Bach, Tango und Moderne
Am Samstag, 7. November 2026, verwandelt sich die Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft in München in einen Resonanzraum für außergewöhnliche Kammermusik. Das Zentaur-Quartett und der international ausgezeichnete Akkordeonist Marko Ševarlić verbinden klassische Klangsprache, zeitgenössische Orchestrierung und die leidenschaftliche Energie des Tangos.
Vier Werke, vier Klangwelten
Das Programm führt von Johann Sebastian Bachs Konzert für Cembalo und Streicher in f-Moll BWV 1056 in einer Bearbeitung für Akkordeon über Vladimir Genins Konzert für Akkordeon und Streicher bis zu Karl Amadeus Hartmanns Kleiner Suite Nr. 2. Den emotionalen Höhepunkt bilden Astor Piazzollas Five Tango Sensations, deren rhythmische Spannung und dunkle Melancholie das Konzert mit einem markanten Finale beschließen.
Marko Ševarlić: Akkordeon als modernes Konzertinstrument
Marko Ševarlić begann im serbischen Čačak im Alter von acht Jahren mit dem Akkordeonspiel. Seine Ausbildung führte ihn nach Serbien, Spanien, Würzburg, München und Paris. Als Solist und Kammermusiker gewann er bedeutende internationale Wettbewerbe, darunter in Arrasate, Pula, Castelfidardo und Klingenthal. Konzertreisen führten ihn durch Europa sowie nach Armenien, Russland, Kanada, China, Israel und Japan.
Ševarlić arbeitet regelmäßig mit Komponistinnen und Komponisten an neuem Repertoire und brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung. Seit 2022 ist er Professor am Centro Superior de Música del País Vasco Musikene in San Sebastián und lehrt zudem Akkordeon an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Das Zentaur-Quartett im kammermusikalischen Dialog
Ronja Sophie Putz und Marc Kaufmann an den Violinen, Dragana Gajić an der Viola sowie Caio de Azevedo am Violoncello bilden gemeinsam mit Ševarlić ein Ensemble, in dem sich präzise Synchronisation und expressive Bühnenperformance begegnen. Ergänzt wird die Besetzung durch Jurgis Buinevičius am Kontrabass.
Die Arrangements geben dem Akkordeon eine neue orchestrale Perspektive: Atem, Artikulation und dynamische Wellen treten in direkten Dialog mit dem warmen Streicherklang. Bachs barocke Linien, Genins moderne Klangflächen, Hartmanns konzentrierte Tonsprache und Piazzollas Tango-Rhythmik entfalten dabei jeweils einen eigenen Charakter.
Live-Atmosphäre in der Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft
Die intime Konzertatmosphäre schafft Nähe zu jeder musikalischen Geste. In den leisen Passagen wirkt der Raum transparent und gespannt, während die rhythmischen Impulse von Piazzolla den Klangkörper in Bewegung setzen. Das Publikum erlebt Kammermusik mit hoher Präzision, kontrastreichen Farben und einer unmittelbaren emotionalen Wirkung.
Fazit: Ein Konzertabend für neugierige Ohren
Das Konzert des Zentaur-Quartetts und Marko Ševarlić verspricht eine konzentrierte Reise durch Barock, Neue Musik, musikalische Moderne und Tango Nuevo. Wer Akkordeon und Streichquartett in einer ungewöhnlichen Verbindung erleben möchte, findet am 7. November 2026 in München ein facettenreiches Konzerterlebnis mit internationalem Format.
Offizielle Kanäle von Marko Ševarlić:
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