Sir Simon Rattle und Magdalena Kožená veredeln München mit Haydn, Adámek und Brahms


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Ein Abend voller Spannung, Glanz und orchestraler Tiefe in der Isarphilharmonie
Wenn Sir Simon Rattle und Magdalena Kožená am 7. Mai 2026 in der Isarphilharmonie auf das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks treffen, entsteht ein Konzerterlebnis mit großer Spannweite: vom klassischen Formbewusstsein Joseph Haydns über die zeitgenössische Klangsprache von Ondřej Adámek bis zur existenziellen Weite von Johannes Brahms. Das Programm verbindet musikalische Disziplin, emotionale Dichte und jene besondere Live-Atmosphäre, für die Rattle seit Jahren steht.
Haydn als funkelnder Auftakt
Joseph Haydns Symphonie D-Dur, Hob. I:86, eröffnet den Abend mit Leichtigkeit, Esprit und feiner Orchestrierung. Sir Simon Rattle beschreibt Haydn seit jeher als einen lebenslangen Begleiter; im Konzertsaal wird daraus ein federnder, pointierter Auftakt, der die Akustik der Isarphilharmonie sofort auf Spannung bringt. Gerade in diesem Raum entfalten präzise Bläserakzente und kammermusikalische Transparenz ihre ganze Wirkung.
Adámeks Where Are You als dramatischer Mittelpunkt
Mit Ondřej Adámeks Liederzyklus Where Are You rückt das Konzert in jene Zone, in der Sprache, Stimme und Orchester zu einem suggestiven Ganzen verschmelzen. Der von musica viva des Bayerischen Rundfunks und dem London Symphony Orchestra in Auftrag gegebene Zyklus setzt auf quasi-rituelle Züge und eine außergewöhnlich dichte Behandlung des Wortes. Magdalena Kožená verleiht diesem Werk ihre unverwechselbare Mezzosopranfarbe und macht aus der Uraufführungsgeschichte ein unmittelbares Live-Erlebnis vor Publikum.
Brahms mit melancholischer Größe
Nach der Pause spannt Johannes Brahms mit seiner Symphonie Nr. 4 e-Moll, op. 98, den großen Bogen. Diese Partitur vereint formale Meisterschaft, innere Spannung und einen melancholischen Grundton, der im Konzertsaal besonders intensiv wirkt. In Rattles Dirigat trifft analytische Klarheit auf emotionale Wärme; das Ergebnis ist eine sinfonische Erzählung, die den Saal mit kraftvoller Ruhe füllt.
Der besondere Reiz dieses Abends
Das Zusammenspiel von Dirigent, Solistin und Orchester verspricht höchste Präzision und eindrucksvolle Publikumsstimmung. Die Isarphilharmonie mit ihrer auf klassische Musik optimierten Akustik liefert dafür den idealen Rahmen: klare Konturen, große Präsenz und eine unmittelbare Nähe zum Bühnengeschehen. Wer diesen Abend besucht, erlebt ein Konzert zwischen Klassik, Gegenwart und sinfonischer Meisterschaft.
Fazit: Sir Simon Rattle und Magdalena Kožená bringen in München ein Programm auf die Bühne, das geistreich, emotional und klanglich hochattraktiv ist. Wer große Orchesterkunst in der Live-Atmosphäre der Isarphilharmonie erleben will, sollte sich diesen Termin vormerken.
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