Queere Lyrik in München: Schnickmann und Mendlik lesen im Gasteig HP8


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Queere Lyrik in München: Zwischen Kosmos, Mythos und Begehren
Am Sonntag, dem 8. November 2026, lädt das Queere Literaturfestival München zu einer besonderen Lesung in den Gasteig HP8 ein. Alexander Schnickmann und Anna Julian Mendlik präsentieren aktuelle Gedichte, die intime Körpererfahrung, queere Lebenswelten und weit gespannte literarische Räume miteinander verbinden. Jan Geiger moderiert den Abend im Saal X.
Poetische Himmelskarten und ferne Geliebte
Alexander Schnickmanns Gedichte aus dem Band Gestirne bewegen sich zwischen Astronomie, Erinnerung und Liebeslyrik. Planeten erscheinen als Körper, Nähe und Distanz werden zu Bewegungen einer poetischen Himmelskartographie. Die Sprache verbindet kosmische Weite mit einer konzentrierten, sinnlichen Wahrnehmung und verleiht der Lesung eine eigentümlich schwebende Atmosphäre.
Mythos, Darkroom und die Sprache des Begehrens
Anna Julian Mendlik durchquert in Dante im Darkroom mythologische Landschaften und queere Erfahrungsräume. Dantes Göttliche Komödie trifft auf Motive aus Sexualität, Gebet und Grenzerfahrung. Darkroom und Paradies erscheinen als Spiegelbilder, in denen sich Fragen nach Körper, Identität, Intimität und Macht verdichten. Mendliks Lyrik verbindet erzählerische Bildkraft mit sprachlicher Verdichtung und einem offenen Blick auf queere Gegenwart.
Ausgezeichnete Stimmen der Gegenwartslyrik
Alexander Schnickmann erhielt 2023 den Leonce-und-Lena-Preis und wurde 2026 mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet. Anna Julian Mendlik wurde unter anderem mit dem Wolfgang-Weyrauch-Preis für Lyrik und dem Basler Lyrikpreis geehrt. Beide gehören zu den markanten Stimmen einer deutschsprachigen Lyrik, die poetische Qualität mit gesellschaftlicher Gegenwartsbeobachtung verbindet.
Literarisches Erlebnis im Gasteig HP8
Die Lesung ist Teil des Queeren Literaturfestivals München, das vom 7. bis 10. November 2026 aktuelle queere Literatur, Gespräche und Workshops versammelt. Im direkten Klang der Stimmen entfaltet sich Lyrik anders als auf der Buchseite: Atem, Rhythmus und Pausen machen die sprachliche Kunstfertigkeit unmittelbar erfahrbar. Das Publikum erwartet eine konzentrierte Autor-Begegnung mit Raum für Reflexion und gemeinsames literarisches Erleben.
Fazit: Queere Gegenwartslyrik live erleben
Diese Lesung führt von den Weiten des Sternenhimmels bis in die intimsten Räume des Begehrens. Wer zeitgenössische Lyrik, queere Literatur und anspruchsvolle Sprachkunst entdecken möchte, erlebt im Gasteig HP8 einen Abend voller poetischer Bilder, kultureller Resonanz und besonderer Lesungs-Atmosphäre.
Offizielle Kanäle von Alexander Schnickmann und Anna Julian Mendlik:
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