Avi Avital begeistert München mit Mandoline, Vivaldi und Piazzolla


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Avi Avital bringt die Mandoline zum Leuchten
Am Sonntag, den 8. November 2026, verwandelt sich das Münchner Prinzregententheater in einen Resonanzraum für funkelnde Mandolinenklänge, barocke Eleganz und südamerikanisches Temperament. Avi Avital trifft auf das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Der Konzertvormittag beginnt um 11:00 Uhr und verbindet virtuose Bühnenperformance mit einem außergewöhnlich vielseitigen Programm.
Ein Solist mit elektrisierender Klangsprache
Avi Avital zählt zu den prägenden Mandolinisten der Gegenwart. Als erster Mandolinen-Solist wurde er für einen Grammy nominiert. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erweitert er das Repertoire seines Instruments mit eigenen Transkriptionen und zahlreichen Auftragswerken. Seine Interpretationen verbinden technische Präzision, rhythmische Beweglichkeit und eine unmittelbare Live-Atmosphäre, in der selbst feinste Zupfbewegungen hörbar werden.
Vivaldi, Volksmusik und Piazzolla
Das Programm führt durch mehrere musikalische Welten: Antonio Vivaldis Concerto D-Dur RV 93 und Concerto C-Dur RV 425 treffen auf Sulkhan Tsintsadzes Six Miniatures, Béla Bartóks Rumänische Volkstänze und Manuel de Fallas Danza Española Nr. 1 aus La vida breve. Nach der Pause setzt Astor Piazzollas Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires einen leidenschaftlichen Schlusspunkt.
Die Dramaturgie lebt vom Kontrast: barocke Orchestrierung, folkloristische Farben und der pulsierende Tango Nuevo Piazzollas. Avitals Mandoline zeichnet schnelle Figuren mit kristalliner Klarheit, während das Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters für transparente Klangflächen und präzise Synchronisation sorgt. Die künstlerische Leitung übernimmt Radoslaw Szulc.
Musikalische Spannung im Prinzregententheater
Im historischen Prinzregententheater entfaltet dieses Konzert seine besondere Wirkung. Zwischen federnden Tanzrhythmen, warmen Streicherfarben und konzentriertem Dirigat entsteht ein Konzerterlebnis, das klassische Konzertkultur mit temperamentvoller Bühnenenergie verbindet. Besonders Piazzollas Buenos Aires-Zyklus verspricht einen markanten Wechsel von kammermusikalischer Intimität zu urbanem, rhythmisch aufgeladenem Sound.
Ein Künstler zwischen Barock und Gegenwart
Avital ist exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon. Seine Aufnahmen Bach, Vivaldi, Between Worlds, Avital meets Avital und The Art of the Mandolin wurden international beachtet. Das Album Concertos erhielt 2024 den Opus Klassik für die beste Konzertaufnahme des Jahres. Die New York Times würdigte seine außergewöhnliche Sensibilität und Beweglichkeit; sein Live-Spiel gilt als explosiv charismatisch.
Fazit: Ein Konzertvormittag voller Klangfarben
Besucher erwartet eine brillante Begegnung von Mandoline und Kammerorchester, von Vivaldis barocker Klarheit bis zu Piazzollas leidenschaftlichem Buenos Aires. Wer Avi Avitals virtuose Bühnenperformance und die besondere Akustik des Prinzregententheaters live erleben möchte, findet hier ein Konzert mit musikalischer Tiefe, stilistischer Offenheit und großer Publikumsnähe.
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