Mendelssohn und Brahms in München: Chorsymphonisches Konzert in St. Margaret

Event: Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 2 "Lobgesang" in Neue Pfarrkirche St. Margaret, Margaretenplatz 1, 81373 München on 11. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

11. Oktober 2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Stadtpfarrkirche St. Margaret
Margaretenpl. 1, 81373 München-Sendling, Deutschland

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Zwischen Schicksal und Licht: Ein chorsymphonisches Konzerterlebnis in St. Margaret

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, erklingen in der Neuen Pfarrkirche St. Margaret zwei eindrucksvolle Werke der romantischen Chormusik: Johannes Brahms’ Schicksalslied und Felix Mendelssohn-Bartholdys Symphonie Nr. 2 Lobgesang. Rund 150 Mitwirkende gestalten einen Konzertabend, der existenzielle Fragen, geistliche Klangsprache und sinfonische Strahlkraft miteinander verbindet.

Wenn Brahms dem Schicksal eine Stimme gibt

Brahms’ Schicksalslied basiert auf einem Text aus Friedrich Hölderlins Hyperion. Zwischen dem idealisierten Bild der Götterwelt und der verletzlichen Erfahrungswelt des Menschen entwickelt sich ein musikalischer Spannungsbogen voller Melancholie, Wärme und innerer Unruhe. Das Orchester zeichnet die wechselnden Stimmungen mit fein abgestufter Dynamik, während der Chorklang die emotionale Tiefe des Werkes bündelt.

Mendelssohns Lobgesang als Klang des Aufbruchs

Mit dem Lobgesang folgt eine Symphonie-Kantate, in der Mendelssohn sinfonische Orchestrierung, Solostimmen und Chor zu einer festlichen Einheit formt. Das 1840 entstandene Werk wurde anlässlich des 400. Jubiläums der Erfindung des Buchdrucks komponiert. Sein musikalischer Weg führt von dunkleren Klangfarben hin zu hymnischer Helligkeit und verbindet geistliches Loben mit dem Gedanken an Erkenntnis und geistige Befreiung.

Große Chöre, Solostimmen und Orchester

Auf der Bühne beziehungsweise im Kirchenraum wirken der TonArt Chor aus Sauerlach, der Große Chor an St. Margaret und Korbinian sowie das Symphonieorchester an St. Margaret zusammen. Die Solopartien übernehmen Annemarie Pfahler und Camilla Saba Davies, Sopran, sowie Theodore Browne, Tenor. Die Einstudierung des TonArt Chors liegt bei Clayton Bowman, die musikalische Leitung übernimmt Stefan Kagl.

Kirchenraum als Resonanzkörper

Die Neue Pfarrkirche St. Margaret verleiht dem Konzert eine besondere Live-Atmosphäre. In der akustischen Weite des Sakralraums können sich Chorsatz, Orchesterfarben und Solostimmen zu einem vielschichtigen Sound verbinden. Die Publikumsstimmung entsteht dabei aus dem Wechsel von kontemplativen Passagen, dramatischer Verdichtung und strahlender Klangentladung.

Ein Konzertabend mit großer musikalischer Dramaturgie

Die Verbindung von Brahms und Mendelssohn zeichnet einen Bogen vom menschlichen Schicksal zur Hoffnung und zum Licht. Das präzise Dirigat, die Synchronisation von Chor und Orchester sowie die kontrastreiche Bühnenperformance versprechen ein Konzerterlebnis für Freunde großer romantischer Musik und anspruchsvoller geistlicher Klangwelten.

Fazit: Romantik mit existenzieller Wucht live erleben

Dieses chorsymphonische Konzert führt mitten in die großen Themen der Musik: Vergänglichkeit, Hoffnung, Glaube und Erkenntnis. Wer Brahms’ emotionale Verdichtung und Mendelssohns festlichen Klangkosmos in einem eindrucksvollen Kirchenraum erleben möchte, findet am 11. Oktober 2026 in St. Margaret einen besonderen Konzertabend.

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Quellen:

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