Brahms’ Requiem berührt München: Ein außergewöhnlicher Konzertabend in der Stephanuskirche


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Brahms’ Requiem zwischen Trost, Trauer und Hoffnung
Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem op. 45 erfüllt die Stephanuskirche München-Nymphenburg mit einer Musik, die nicht den Tod, sondern die Lebenden in den Mittelpunkt stellt. Am Freitag, 20. November 2026, gestaltet der Nymphenburger Kantatenchor gemeinsam mit Gesangssolisten ein eindringliches Konzerterlebnis in der besonderen Fassung von Heinrich Poos für zwei Klaviere und Pauken.
Ein Meisterwerk der Chorliteratur
Brahms’ Requiem gehört zu den bedeutendsten geistlichen Werken des 19. Jahrhunderts. Statt einer traditionellen lateinischen Totenmesse vertont der Komponist selbst ausgewählte Bibeltexte und entwickelt daraus eine musikalische Sprache voller Vergänglichkeit, Trost und Zuversicht. Große Chorsätze treffen auf intime solistische Momente, weit gespannte Orchestrierung auf fein ausgehörte Dynamik.
Transparenter Klang mit zwei Flügeln und Pauken
Die Poos-Fassung eröffnet eine konzentrierte Perspektive auf Brahms’ musikalische Architektur. Zwei Klaviere zeichnen die polyphonen Linien klar und unmittelbar nach, während die Pauken den dramatischen Höhepunkten Gewicht verleihen. In der Akustik der Kirche entsteht ein farbenreicher Sound, der vom zarten Pianissimo bis zur kraftvollen Chorsteigerung reicht.
Starke Stimmen und musikalische Leitung
Zu den Mitwirkenden zählen Sopranistin Miriam Fußeder, Bariton Jakob Schad, die Pianisten Ted Ganger und Sul Bi Yi sowie Paukerin Isabel Zaragoza Meseguer. Der Nymphenburger Kantatenchor führt durch die sieben Sätze des Werkes und verbindet Präzision, sprachliche Klarheit und intensive Bühnenpräsenz. Die Gesamtleitung liegt bei Prof. Arndt Martin Henzelmann.
Live-Atmosphäre in der Stephanuskirche
Das Konzert verspricht eine konzentrierte Publikumsstimmung: Stimmen, Atem und Nachhall verschmelzen zu einem eindrucksvollen Klangraum. Brahms’ Musik bewegt sich zwischen stiller Einkehr und überwältigender Chorkraft, zwischen schwebenden Linien und energischer rhythmischer Synchronisation. Gerade live entfaltet dieses Requiem seine besondere emotionale Wirkung.
Fazit: Ein Requiem für die Lebenden
Wer Brahms’ tiefgründige Chormusik in einer transparenten Fassung erleben möchte, findet in der Stephanuskirche einen außergewöhnlichen Konzertabend. Das Publikum erwartet ein Werk über Verlust, Trost und Hoffnung, getragen von Chor, Solisten, zwei Klavieren und Pauken. Sichern Sie sich Ihre Tickets und erleben Sie dieses bewegende Konzerterlebnis live in München.
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