Komm, hol den Mond…: Poetische Chansonkunst in der Pasinger Fabrik


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Chansons zwischen Alltagstraum und Mondlicht
Wenn Gabriele Misch am Dienstag, den 3. November 2026, auf der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik steht, verwandelt sich der Abend in eine poetische Reise durch die Höhen und Abgründe des menschlichen Alltags. Komm, hol den Mond… verbindet deutsche Chansons mit skurrilem Humor, leiser Melancholie und überraschenden Gedankenbildern.
Poetische Texte, eigenwillige Klangwelten
Im Zentrum stehen ausschließlich eigene Texte von Gabriele Misch, vertont von Günter Edin. Die Lieder erzählen von heimlichen Träumen, Hoffnungen, Täuschungen und den kleinen Absurditäten des Lebens. Selbst ein Regenwurm erhält in diesem Programm seine eigene Traumwelt, während der Mond zum ebenso unerreichbaren wie verlockenden Begleiter wird.
Die Dramaturgie des Chansonabends lebt vom Wechsel der Tonlagen: frech und bitterböse folgt auf verträumt und nachdenklich, poetische Miniaturen treffen auf pointierten Wortwitz. So entsteht ein musikalisches Bühnenerlebnis, das nicht auf große Effekte angewiesen ist, sondern seine Wirkung aus Sprache, Stimme und Atmosphäre gewinnt.
Eine Hommage an Günter Edin
Komm, hol den Mond… ist zugleich eine Hommage an den Komponisten Günter Edin und seine eigenwillige musikalische Handschrift. Seine Vertonungen geben den Texten rhythmische Beweglichkeit und emotionale Tiefe. Kurze Klavierkompositionen ergänzen das Programm und öffnen zusätzliche Räume zwischen Lied, Lesung und szenischer Darbietung.
Gabriele Misch führt mit klarer Bühnenpräsenz durch diese musikalische Gedankenwelt. Im Zusammenspiel mit der Klavierbegleitung entsteht eine intime Theateratmosphäre, in der jede Nuance von Artikulation, Timing und Klangfarbe zählt. Das Publikum erlebt Chansonkunst als unmittelbare Begegnung: konzentriert, humorvoll und zugleich berührend.
Die Kleine Bühne als Resonanzraum
Die Kleine Bühne der Pasinger Fabrik bietet den passenden Rahmen für diesen konzentrierten Abend. Nah am Publikum entfaltet sich die Akustik der Lieder ohne Distanz. Zwischen feinem Lächeln und stiller Aufmerksamkeit entsteht jene besondere Publikumsreaktion, die einen Chansonabend lebendig macht.
Wer Freude an deutschsprachiger Musik, literarischen Texten und ungewöhnlichen Blickwinkeln besitzt, findet hier einen Abend jenseits routinierter Unterhaltung. Die Inszenierung setzt auf die Kraft des gesprochenen und gesungenen Wortes, auf musikalische Präzision und auf die Fantasie der Zuhörenden.
Fazit: Ein Abend für Mondgänger und Wortliebhaber
Komm, hol den Mond… verspricht ein eigenwilliges, poetisches und humorvolles Bühnenerlebnis mit Gabriele Misch und den von Günter Edin geprägten Chansons. Wer deutsche Chansonkunst in ihrer skurrilen, frechen und nachdenklichen Form live erleben möchte, sollte sich diesen Abend in der Pasinger Fabrik nicht entgehen lassen.
Offizielle Kanäle von Gabriele Misch und der Pasinger Fabrik:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://pasinger-fabrik.de/veranstaltung/komm-hol-den-mond-chansons-von-gabriele-misch-guenter-edin/









