Ruinenschleicher und Schachterleis: Münchens Nachkriegszeit als bewegender Dokumentarfilm


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Ruinenschleicher und Schachterleis: Münchens Nachkriegszeit in bewegten Bildern
Wenn die Leinwand sich verdunkelt, öffnet sich ein München zwischen Trümmern, Neubeginn und vorsichtiger Hoffnung. Der Dokumentarfilm Ruinenschleicher und Schachterleis – München nach 1945 führt am 13. Oktober 2026 in der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik zurück in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
Erinnerungen einer jungen Nachkriegsgeneration
Bombenzerstörte Häuser, knappe Lebensmittel, Wohnungsnot und der Alltag in beengten Verhältnissen prägen die Erinnerungswelt des Films. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen, wie Kinder und Jugendliche die Nachkriegsjahre erlebten, welche Hoffnungen sie mit dem Wiederaufbau verbanden und wie sie der amerikanischen Besatzung begegneten.
Dokumentarische Dramaturgie aus Interviews, Fotos und Filmausschnitten
Die Inszenierung setzt auf eine konzentrierte Montage aus persönlichen Interviews, historischen Fotografien und originalen Filmausschnitten. Daraus entsteht kein distanziertes Geschichtsbild, sondern ein unmittelbares Bühnenerlebnis im Kinoraum: Stimmen, Gesichter und Bilder verdichten sich zu einem authentischen Porträt Münchens zwischen Zerstörung, Aufbruch und junger Demokratie.
Film als lebendige Erinnerungskultur
Michael von Ferrari, Angelika Wimbauer und Lutz Eigel haben den Non-Profit-Film über mehrere Jahre mit Unterstützung von Filmprofis, Geldgebenden und zahlreichen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen verwirklicht. Die dokumentarische Arbeit verbindet lokale Stadtgeschichte mit Fragen, die bis in die Gegenwart reichen: Wie entsteht ein neues gesellschaftliches Miteinander? Was bleibt von einer Epoche im Gedächtnis einer Stadt?
Ein Abend im Zeichen des Erinnerns
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Erinnern heißt Verantwortung, die filmische und theatralische Zugänge zur Geschichte des Kriegsendes und der Nachkriegszeit verbindet. Die Pasinger Fabrik schafft dafür einen konzentrierten, kulturell anspruchsvollen Rahmen. Nach der Aufführung bleibt Raum für Austausch und persönliche Nachwirkung.
Das Publikum erwartet ein eindringlicher Dokumentarfilmabend mit historischem Tiefenschärfe, Münchner Lokalgeschichte und einer Atmosphäre, in der Erinnerung nicht abstrakt bleibt. Wer die Nachkriegszeit aus der Perspektive der Menschen erleben möchte, die sie selbst erfahren haben, findet hier einen berührenden Zugang zur Vergangenheit.
Offizielle Kanäle von Pasinger Fabrik:
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