... damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn im NS-Dokumentationszentrum München


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Eine Ausstellung über Krieg, Erinnerung und die Sprache der Kunst
Im NS-Dokumentationszentrum München öffnet mit ... damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn eine Ausstellung, die zeitgenössische Kunst als Ort der Reflexion und des Erinnerns begreift. Zwölf internationale Künstler*innen widmen sich den Nachwirkungen von Kriegen seit 1945, den Spuren von Gewalt, Flucht, Verlust und Wiederaufbau und fragen danach, wie sich historische Traumata in Gegenwart und Zukunft einschreiben.
Kunst als kritische Trauerarbeit
Der Ausstellungstitel verweist auf Marguerite Duras und markiert eine Haltung der präzisen, offenen Trauerarbeit. Die gezeigten Werke aus Malerei, Video, Sound, Grafik und Skulptur verbinden ästhetische Erfahrung mit historischer Verantwortung. Im Zusammenspiel von Bild, Raum und Klang entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, die nicht nur informiert, sondern Werkbetrachtung als geistige und sinnliche Erfahrung ernst nimmt.
Internationale Positionen, klare Perspektiven
Mit Arbeiten von Chantal Akerman, Nikita Kadan, Jean Katambayi Mukendi, Tarik Kiswanson, Hiwa K, Atalya Laufer, Selma Selman, Hito Steyerl, Sung Tieu, Miloš Trakilović, Ian Waelder und Leyla Yenirce versammelt die Kuratierung unterschiedliche künstlerische Handschriften zu einem vielstimmigen Panorama. Die Werke verhandeln Fragmente des Erinnerns, die Weitergabe von Erfahrung über Generationen und die Frage, wie sich gesellschaftliche Wunden in Bildern, Objekten und Erzählungen zeigen.
Ein Ort für kulturelle Bildung und Gegenwartsbezug
Das NS-Dokumentationszentrum München ergänzt die Ausstellung mit einer kostenfreien Begleitbroschüre, die Werkbeschreibungen und ein Begriffslexikon enthält. Hinzu kommen ein vorläufiges Begleitprogramm mit offenem Rundgang, Kuratoren-Rundgang, Gesprächsformaten, einem Filmscreening und einer Spring School. Damit wird die Ausstellung zu einem Lernort, an dem Kunstgeschichte, politische Bildung und kulturelle Bildung ineinandergreifen.
Besuch im Haus am Königsplatz
Der Besuch ist kostenfrei. Das Haus ist barrierefrei zugänglich, verfügt über zwei Aufzüge, barrierefreie Toiletten und Leihmöglichkeiten für Klappstühle sowie Rollstuhl. Für Gruppen gibt es Vermittlungsangebote, außerdem einen kostenfreien Mediaguide in leicht verständlicher Sprache sowie Angebote für Familien, Jugendliche und Gruppen. Fotografie ist in den Ausstellungen nur für den privaten Gebrauch erlaubt.
Fazit: Diese Ausstellung bietet kein bloßes Sehen, sondern ein intensives Kunsterlebnis zwischen Erinnerung, Empathie und kritischem Denken. Wer zeitgenössische Kunst mit historischer Tiefe und gesellschaftlicher Dringlichkeit erleben möchte, sollte diesen Ort unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von NS-Dokumentationszentrum München:
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- Website: https://www.nsdoku.de










