BRSO begeistert München mit Beethoven und Mozart im Max-Joseph-Saal


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Bläserklang von Beethoven und Mozart im Max-Joseph-Saal
Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eröffnet seine Kammerkonzert-Saison mit einem Abend voller feiner Klangfarben, kammermusikalischer Präzision und historischer Spannung. Am Samstag, 31. Oktober 2026, erklingt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz das Programm Vortreffliche Harmonie-Musik mit ausgewählten Solistinnen und Solisten des BRSO.
Wenn Holzbläser zu Hauptdarstellern werden
Im Zentrum stehen drei Werke, die die ganze Ausdruckskraft der Harmoniemusik entfalten. Ludwig van Beethovens Oktett Es-Dur op. 103 und sein Trio für zwei Oboen und Englischhorn C-Dur op. 87 verbinden elegante Linienführung mit überraschender rhythmischer Energie. Die Stimmen greifen ineinander, antworten einander und formen ein fein abgestimmtes Klanggewebe.
Beethovens weniger bekannte Klangwelt
Das Konzert lenkt den Blick auf eine besondere Facette von Beethovens Schaffen. Seine Bläsermusik wurzelt in der Tradition der Harmoniemusik des späten 18. Jahrhunderts und trägt zugleich bereits die unverwechselbare Handschrift des Komponisten. In der historischen Atmosphäre der Münchner Residenz treffen musikalische Architektur, farbenreiche Orchestrierung und präzise Synchronisation aufeinander.
Mozarts Serenade als klangvoller Höhepunkt
Nach der Pause folgt Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade c-Moll KV 388, die auch unter dem Beinamen Nachtmusique bekannt ist. Aus der ursprünglich heiteren Form der Serenade entsteht ein dramatischer Klangkosmos von außergewöhnlicher Tiefe. Oboen, Klarinetten, Fagotte und Hörner bringen dunkle Farben, leuchtende Kontraste und eine spannungsvolle Bühnenperformance zusammen.
Besetzung mit Solistinnen und Solisten des BRSO
Auf der Bühne musizieren Ramón Ortega Quero, Emma Schied, Melanie Rothman, Werner Mittelbach, Heinrich Treydte, Jesús Villa Ordóñez, Jonas Hintermaier, Thomas Ruh und Marlene Pschorr. Ihre kammermusikalische Arbeit lebt vom direkten Dialog: Jeder Einsatz zählt, jede Artikulation prägt die Publikumsstimmung, jeder Atemzug wird Teil des gemeinsamen Sounds.
Fazit: Ein intensives Kammerkonzert in historischer Atmosphäre
Das Publikum erwartet ein konzentriertes Konzerterlebnis zwischen klassischer Eleganz, expressiver Bläserkunst und feinster musikalischer Interaktion. Wer Beethoven und Mozart aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben möchte, findet im Max-Joseph-Saal einen Abend mit charaktervoller Live-Atmosphäre und außergewöhnlicher Klangfarbenpracht.
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